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Kategorie: > Technik > Regen- / Brauchwassernutzung
Brauchwassernutzung im Haushalt
Gast (Hans Radies)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.09.2006

Wir haben eine Idee wie mann in jedem Haushalt brauchwasser Nutzen kann,wissen aber nicht an wem wir uns wenden können.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 11
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Radies Hans vom 15.09.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Radies,

schauen Sie auch mal hier vorbei:

http://www.mia-itc.de/index.php?id=60

die Firma Intaqua betreibt das Spielchen mit dem Wasser noch etwas extremer und bereitet auch Toilettenabwasser wieder auf um es erneut zum Toilettenspülen zu verwenden.

Gruß
H2O
Gast (Radies Hans)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2006

Wir möchten uns auf alle Antworten erst einmal bedanken!!
Vieles haben wir nicht Gewusst.
Stellt euch trotzdem einmal vor,ihr habt einen Sammelbehälter aus Kunststoff (o.ä.Matterial)direkt unter dem WC.Dieser ist mit der Dusche und Wanne verbunden.Dazu ein wenig Elektronik zum Steuern der Anlage.
Mit ein bisschen Phantasie,ist eine Anlage fertig die nicht viel Arbeit macht und auch nicht so teuer ist.
Gruss Hans
P S:Wir haben so etwas noch nicht gesehen
Michael Schmidt
(Mailadresse bestätigt)

  12.09.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wulf vom 12.09.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wulf,

meine Aussage >... soviel ich weiß, ist an der Sache nie ernsthaft weiter gearbeitet worden ...< bezog sich auf die damaligen Aktivitäten, an denen ich mal kurzzeitig beteiligt war. Dass es derartige Anlagen schon länger am Markt gibt, ist mir schon klar.
Ich würde mir so ein kleines "Dreck-Wasserwerk" trotzdem nicht in den Keller stellen. Obwohl mich das verfahrenstechnisch jucken würde.

Gruß
Michael

Gast (Wulf)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Radies Hans vom 12.09.2006!  Zum Bezugstext

hallo Hans,

zum Thema Grauwassernutzung wird schon seit weit über 10 Jahren an der TU Berlin geforscht. Also neu ist das Thema nicht.
Mittlerweile gibt es ja auch einige Hersteller, die diese Anlagen anbieten. Insofern kann ich Michael Schmidt nicht zustimmen, das daraus nichts geworden ist. Die Anlagen werden bereits für den EFH-Bereich angeboten.

Wenn man eine "vernünftige" Brauchwasserqualität haben will, ist das nun mal halt kompliziert und damit auch teurer. Man muss eine Abwasseraufbereitung betreiben. Es sei denn es ist einem egal, dass das Spülwasser im WC nicht appetitlich ist. Was als Grauwasser gesammelt wird, ist halt ein "lebendiges" Wasser.

Ich möchte auch noch mal auf die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehen:
* Die Anlage muss strikt von der Trinkwasserinstallation getrennt werden. Unmittelbare Verbindungen sind nicht zulässig! Sofern Nachspeisemöglichkeiten vorgesehen werden (wenn nicht genügend Grauwasser in der Dusche und Waschbecken produziert wird), dürfen diese nur über einen freien Auslauf gemäß EN 1717 oder DIN 1988 Teil 4 hergestellt werden.
* Die Anlagen müssen - auch im Privathaushalt !!! - dem Gesundheitsamt angezeigt werden!
* Sämtliche Leitungen und Entnahmestellen müssen gekennzeichnet sein!
Werden die o. g. Punkte nicht eingehalten, handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten gemäß Trinkwasserverordnung.

Was sonst noch zu beachten ist, kann dem Hinweisblatt H201 der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung fbr entnommen werden:
www.fbr.de/publikation/H201_Grauwasser.pdf

Gruß
Wulf
Gast (Hein)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2006

„Grauwasser“nutzung im Haushalt, eine geniale Idee. Schön verpackt in eine entsprechende Ideologie (z. B. „ Ein Einspar-Potential von bis zu 90.000 Liter und mehr pro Jahr/4-5 Personen-Haushalt. Beachten Sie, dass Sie auch das gegenüber Trinkwasser teurere Abwasser deutlich reduzieren und damit Sparen.“) ist es der Verkaufsschlager, mit dem die bei der „Regenwassernutzung“ zu erzielenden Gewinne (für die Hersteller, Verkäufer etc.) bald in den Schatten gestellt werden könnten.
Und das Nachsehen hat dann mal wieder der Verbraucher [1], wenn er sich später teure Instandsetzungen, Wartungen, Ersatzteile etc. leisten muss. Ganz im Sinne einer wachstumsorientierten Wirtschaft und im Wortsinn der Wortes Verbraucher.

[1] Hier ist der Verbraucher nicht derjenige, welcher Trinkwasser „verbraucht“ und meint, durch die Grauwassernutzung diesen Verbrauch senken zu können, sondern:
„Die gesellschaftliche Konvention sieht den Verbraucher stets als Konsumenten am Ende der Produktionskette von Waren und Dienstleistungen. Der Verbraucher bekommt ein Produkt und "verbraucht" es dann, um ein neues zu beschaffen.“ ( de.wikipedia.org/wiki/Verbraucher )

Schöne Grüße
Hein
Michael Schmidt
(Mailadresse bestätigt)

  12.09.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Radies Hans vom 12.09.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Hans,

der/die/das ..von dir befragten Fachleute müssen wohl alle Jünglinge auf diesem Fachgebiet gewesen sein (soll heißen unter 40 Jahre). Ich habe jetzt nur 2 der Beiträge unter "Grauwassernutzung" angeschaut, das hat mir schon gereicht. Die Aussagen und Versprechungen haben mich schon fast an die Wasserbehandler a la Magnet etc. erinnert. (nahezu fäkalienfreies Abwasser - na Danke). Damit will ich die Nutzung nicht generell in Frage stellen, aber im EFH oder kleineren Wohneinheiten rechnet sih das m.E. nicht (auch nicht die Wärmerückgewinnung).

Ich erinnere ich noch sehr gut an ein Projekt zu dieser Thematik, an dem einige wirklich namhafte Fachleute (ich meine hier ausdrücklich nicht mich) vor schätzungsweise 15 oder noch mehr Jahren sich damit mal auseinander gesetzt haben. Ich selbst habe damals spaßes- und interessehalber mit "Flockungsversuchen" an echtem Badewasser versucht, die Trübungsbestandteile (Hautpartikel, Haare, Dreck, etc.) aus dem Wasser zu entfernen und den pH-Wert einzustellen. Soweit ich weiß, ist an der Sache nie ernsthaft weiter gearbeitet worden. Ehrlich gesagt - wozu auch.

Wir leben hier in Deutschland und haben glücklicherweise (und zumindest heute) keinen Wassermangel. Denn die "Aufbereitung" - selbst zu den von dir genannten Zwecken ist m.E. mehr als fragwürdig und steht in keinem Verhältnis zu den Einsparungen - wenn man es richtig machen will. Aber wer gerne experimentiert (aber bitte vollkommen losgelöst von der Trinkwasserinstallation) und gerne mit trübem, parfümiertem und dusch- und waschmittelversetztem, schäumenden Wasser seinen Lokus spülen möchte, warum nicht. Aber nicht wundern, wenn es über kurz oder lang zu Problemen in Rohrleitungen oder Spülkästen oder den Füllarmaturen etc. kommt. Alles eine Frage des Aufwandes. Viel Glück.

Ich selbst habe übrigens schon 6 Jahre eine Regenwasserzisterne (6000 Liter) zur Nutzung für die Toilettenspülung vorgesehen, diese aber bis heute noch nicht angeschlossen. Warum wohl. Und ich verstehe ein bißchen was von Wasser und dem ganzen drumherum. Sollte ich es dennoch irgendwann mal tun, werde ich über meine Erfahrungen berichten.
Bis dahin.
Gruß Michael
Gast (Radies Hans)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2006

Habe mir die Mühe gemacht und bei Grauwassernutzung nicht ganz 121000 Vorschläge angeschaut.Alle zu kompleziert und zu teuer.Ausserdem kannte mein "Fachmann"einige der Anlagen schon,weil er sie selber eingebaut hat.          
Vielen dank für deine Hilfe.
       Gruss Hans
P S:Um ans Ziel zu kommen muss man nicht immer geradeaus
fahren
Gast (walter wied)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Radies Hans vom 12.09.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Hans!

Welcher Fachmann hat Dir denn erzählt, die Zweitnutzung von Wasch- und Duschwasser sei neu. Google mal mit dem Begriff "Grauwassernutzung", da erhältst Du mehr als 100.000 Einträge.

Ist jetzt Deine Seifenblase geplatzt oder meintest Du etwas anderes mit der Brauchwassernutzung?

Gruß Walter
Gast (Radies Hans)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.09.2006

Die Idee ist,Dusch und Badewasser Für die WC Spülung zu nutzen.Das ganze funktioniert in jedem Haushalt,jeder Wohnung.Mit der Idee sind wir schon vor Jahren zum Patentamt(zweigstelle Hannover)gegangen.Da war man der Meinung so etwas gäbe es noch nicht.Leider waren wir damals noch zu grün und haben denen die ganzen Unterlagen gegeben und bis heute nichts mehr gehört.Durch Zufall haben wir vor kurzem mit einem Fachmann darüber ggesprochen und der sagte uns so etwas kenne er nicht.Die Sache sei einfach,würde nicht so viel kosten und schüttelte nur mit dem Kopf das so etwas noch keiner heraus gebracht hatt.
Wulf
beo.wulfweb.de
(gute Seele des Forums)

  07.09.2006

hallo Hans,

veröffentlicht doch mal Eure Idee hier im Forum.

Gruß
Wulf
Michael Schmidt
(Mailadresse bestätigt)

  07.09.2006

Hallo Hans,
was verstehst Du unter "Brauchwassernutzung"? Meinst Du damit die Nutzung von Regenwasser oder fäkalienfreies Abwasser/"Grauwasser"? Kannst Du etwas mehr Information geben, was für eine Idee du hast?
Gruß
Michael



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