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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Brunnen selber bohren?
Gast (Fronk)
(Gast - Daten unbestätigt)

  10.07.2005

Hallo!

Ich habe vor mir einen Brunnen selber zu bohren (rammen wollte ich nicht), leider habe ich nicht das richtige Werkzeug!
Ich wollte mir auch kein teures Bohrgeschirr leihen, sondern alles in Selbstbauweise machen, zeit spielt dabei keine so große rolle!

Nun überlege ich was für ein Rohr ich nehmen kann durch welches ich bohren kann, welches aber auch zum Schluss im Boden bleiben kann, ich will es zum Schluss nicht wieder Rausziehen!

Kann man da einfach ein normales Abwasserrohr nehmen welches man unten etwas einschlitzt damit das Grundwasser später unten nachfließen kann, oder ist das zu unstabil und würde bei der Arbeit kaputtgehen?


Hat ihr Erfahrung mit solchen versuchen?
Oder wie habt ihr das gemacht?
Und was habt ihr als wekzeug benutzt?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=30498&item=7700000771&rd=1&ssPageName=WDVW
Taugen die etwas?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 11
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  16.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenklar vom 14.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenklar - warum fühlen Sie sich angesprochen???

Der Adressat ist doch klar benannt worden!!!
Ich hatte geschrieben:
"Also ich habe nichts gegen private Brunnenbauerei, solange das anständig gemacht wird, allerdigs habe ich was gegen Stümperei von Schwarzbohrern, bei denen dann die "Kunden" die leidtragenden sind, weil die glatt über den Tisch gezogen worden."

Also wo liegt Ihr Problem?
Sie können also Ihre verbalen Angriffe †...(in Eigenzensur gestrichen)!
Ich habe nicht die Absicht, mich in diesem Forum auf das Niveau was Sie beginnen zu beschreiten herabzulassen. Wenn Sie sich zu denen gesellen wollen, die Sie anderweitig an den Sinn diese Forums erinnern -nur zu, aber ohne mich.
Es schreiben einige hier fachlichen Müll, aber ich glaub, ich kann für mich in Anspruch nehmen, da aussen vor zu sein.
Deswegen werde ich aber keinen persönlich angreifen ...
Eigentlich bin ich bemüht zu helfen, bzw. fachlich etwas beizutragen.
Meinen Sie ich habe das Pseudonym nur gewählt, weil es nett oder interessant klingt?
Falls Sie antworten möchten, Sie haben Zeit - bin erst mal wieder eine Weile unterwegs - hab wieder einmal ein paar Bohrungen zu besuchen ;-)
In diesem Sinne - eine schöne restliche Woche - bis demnächst!
Brunnenklar
pcknechtgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  14.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 14.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest,

auch ich zähle mich seit drei Jahren zu den selbst ernannten von dir als sogenannte "Brunnenbohrer" abgestempelte. Jedoch finden meine Brunnen einen reisenden Absatz und sind auch bezahlbar. Auch bei einem nicht Fachmann kann Filterkies und Tonpellets zum Filtern und verdichten eingebracht werden. Über deine Art wie du hier über andere von oben herab urteilst ist einfach unterste Schublade.
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  14.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 13.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,
die Bodenformation ist gewiss keine Ausnahme. Geschiebemergel ist in Deutschland als Hinterlassenschaft der Gletscher der verschiedenen Eiszeiten gewiss nicht selten und weit verbreitet. In unterschiedlichen Mächtigkeiten (bis über 40m) und durchzogen mit mehr oder weniger Schmelzwassersanden in unterschiedlicher Ausbreitung.
Zu unterschiedlich ist die Geologie in Deutschland, als das man da etwas verallgemeinern kann.
Und zu kompliziert an manchen Stellen, als das da jeder lustig drauflos bohren kann.

Bei einem Schachtbrunnen kann man eigentlich nichts falsch machen. Jeder sieht was er ausbuddelt und wann das Wasser kommt. Und eigentlich jeder weis dann, ob an der Stelle für ihn ein Schachtbrunnen möglich ist. Selbiges gilt eigentlich auch für Handbohrungen und anschließendes Einbringen eines Filters. Wo einfach ein paar Meter in den Sand gespült wird und der Brunnen fertig ist, ist auch alles o.k., dort mag auch ein Schlagfilter wunderbar funktionieren. Allerdings halte ich von diesen Teilen überhaupt nichts. Schon der Aufbau eines solchen Teils: Stahlrohr, Messinggewebe, dann noch Zinn und †das Rohr verzinkt, alles Metalle unterschiedlicher Wertigkeiten, das hat schon mal kein ewiges oxidationsfreies Leben. Wenn man den Kaufpreis sieht ... - im Brunnebaufachhandel gibt es Filter aus Kunststoff (ähnlich HDPE) aber schlagfest mit Schlitzweiten ab 0,3mm mit sehr großer Filtereintrittsfläche, keine gemufften Gewindeübergänge und das noch preiswerter als vom Baumarkt die Rammfilter.
Nichts gegen die Gartenbesitzer mit eigenem Brunnen, mir würde es reichen, wenn diejenigen Laubenpieper, welche die Toilettenentsorgung über eine offene Sickergrube realisieren, dies abstellen würden und ihre Fäkalien ordentlich entsorgen würden.
Soviel zu den armen Laubenpiepern, wo im Abstrom der Anlage das Grund-/Schichtwasser teilweise stark nach Fäkalien riecht.

Also ich habe nichts gegen private Brunnenbauerei, solange das anständig gemacht wird, allerdigs habe ich was gegen Stümperei von Schwarzbohrern, bei denen dann die "Kunden" die leidtragenden sind, weil die glatt über den Tisch gezogen worden. Und das Ende vom Lied?: Wer billig kauft, kauft zwei Mal!
Nun ja es wird warm und wärmer - und es werden wieder viele Brunnen in Angriff genommen. Im Netz kann man ja inzwischen alles nachlesen und sich vorher informieren, wie man erfolgreich zum Ziel kommt.
Jeder kann sich im Vorfeld über seine reginale Geologie kundig machen. Es gibt Umweltämter und Geologische Landesämter, auch ein Brunnenbauer kennt meist die Geologie im weitem Umkreis. Wer in seiner Umgebung mal Leute fragt, erfährt meist schon etwas über Wasserstände und damit evtl. Bohrtiefen. Aber Vorsicht, Schachtbrunnen haben meist eine geringe Ergiebigkeit, was durch das große Volumen aber ausgeglichen wird, für einen Bohr- oder Spülbrunnen kann solch ein Grundwasserleiter aber aufgrund des geringen Nachflusses untauglich sein. Wer bei ein paar Metern bereits einen ergiebigen Grundwasser hat kann sich glücklich schätzen und wird vermutlich keine Probleme haben. Wenn es tiefer geht, oder nicht ganz so ideale Bedingungen herrschen, sollte lieber ein Fachmann ran, mit dem richtigem Gerät und Ausbaumaterial, mit Sachverstand und fundiertem Fachwissen ensteht dann (meistens) ein Brunnen, an dem der Kunde sehr lange Freude hat. ...und falls doch mal was nicht stimmt - dann zieht die Gewährleistung - jedenfalls, wenn Mängel am Bauwerk sind. ...und den Leuten wird dann hier auch garantiert geholfen, natürlich auch den verar... und betrogenen.
Ein wunderschönes WE - und schnell weiterbuddel, das Wasser soll bald von oben kommen...
...ich buddle gewiß nicht - hab 30-35 Meter Geschiebemergel unter mir ...
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  13.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 13.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest,

Sie müssen mir doch aber Recht geben, dass sowohl die Bodenformation als auch die Panne eine Ausnahme sind. Das belegen doch Hunderttausende von selbst hergestellten, funktionierenden Brunnen.

Und seltenst ist der obere Grundwasserleiter so stark kontaminiert, dass das Wasser nicht als Gießwasser geeignet wäre. Wer es trinken will, der soll eben eine Wasseranalyse machen lassen und ggf. aufbereiten.

Ihr anderes Argument, dass dabei Grundwasserleiter beschädigt werden, kann ich so auch nicht akzeptieren, ja halte es für blanke Theorie. Ich habe noch nie gehört, dass ein Schlagbrunnen da zu dramatischen Schäden geführt hat. Auf diese gewissen Grundwasserleiter haben die Menschen seit dem Mittelpaläolithikum, also mehr als 100.000 Jahre keine Rücksicht genommen. Ausgerechnet Schrebergärtner "Willi Meier" soll jetzt damit anfangen, während profitgierige Unternehmer mit riesigen Maschinen um ihn herum machen können was sie wollen?

Wenn "Willi Meier" mit seinem Baumarktgerödel Wasser findet ist's gut - findet er mal nichts, ist's auch gut, hat er sich körperlich ertüchtigt, freut sich die AOK. Der erhobene Zeigefinger muß da ganz anderen Grundwasserschädigern gezeigt werden.

Beste Grüße
Wilfried
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  13.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 07.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten, Hallo Wilfried!
...leider nicht an den Haaren herbeigezogen. Die Jungs hatten erst bis ca. 5 Meter geschlagen, dann gings nicht weiter und auch kein Wasser. Zufällig kam das Gespräch mal drauf in meinem Beisein. Die Jungs haben den Filter übrigens durch Geschiebemergel "gejagt" und dann war auf einem Stein Schluß. Mühsam habe ich den Beiden klargemacht, das ihr Unternehmen keinen Erfolg haben kann, da Rammfilter diesen Belastungen beim Einschlage nicht gewachsen sind und wenn diese es doch überleben, dann ist der Filter verklebt und das Filtergewebe wahrscheinlich auch defekt.
Was haben die Jungs gemacht??? Das Zeug rausgezogen, die Filtergaze war 1Meter über dem eigentlichem Filter und die Schlagspitze ab. Jetzt kommt das Beste - die haben das Ganze im Baumarkt reklamiert - haben nach einer Weile Rammfilter mit verstärkter Spitze erhalten und das dann über Wochen auf 10 Meter eingeschlagen. Nach dem Motto irgendwann muss ja Wasser kommen!
Der Schmelzwassersand kommt dort bei ca 5 Meter, ist ca. 0,8 - 1,2 m mächtig und das der Grundwasserleiter ist leicht gespannt und man kann ca. 2m≥/h entnehmen.
Man könnte Grinsen - aber eigentlich ist so was zu Heulen.
Und "Gartenbrunnen" welche durch selbsternannte Brunnenbauer gebohrt wurden, kenne ich viele.
Und etliche wo Grundwasserstauer ohne Abdichtung durchteuft wurden und somit Grundwasserleiter verbunden wurden. Das Problem bei einigen: der obere Grundwasserleiter ist stark kontaminiert (z.T. massiv mit CKW). Der Eigentümer ist in der Haftung und der "Brunnenbauer" ..., den können die Eigentümer nicht in die Pflicht nehmem, war ja schwarz gebohrt.
Sowohl auf die Arbeitsleistung, wie auch auf die Genehmigung/Meldepflicht bezogen.
Gruß
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  07.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 07.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wildried,

das Beispiel von Hydrogeotest ist also auch mal wieder mehr als weltfremd und an den Haaren herbeigezogen...

Gruß Carsten
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  07.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 07.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest,

ohne die geringsten Kenntnisse und womöglich mit ausgeschaltetem Hirn geht gar nichts. Man muß aber nicht Brunnenbau studieren, um sich auf einer feuchten Wiese das Wasser für die Kuhtränke zu beschaffen und Millionen von Kleingärtnern tüfteln sich seit jeher ihre (genehmigten) Brunnen  selbst aus - und das ganz ohne Wünschelrute. Also ist ein Beispiel wie das Ihre doch eher an den Haaren herbei gezogen, aber zumindest eine Ausnahme.

Beste Grüße
Wilfried
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  07.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 04.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried, Carsten hat vollkommen Recht!!!
Ich kenne genug Fälle, wo ohne die geringsten Kenntnisse hifsmäßig selbst, oder durch selbsternannte "Brunnenbohrer" irgendwas zusammengeschustert wurde. Teilweise sind die Folgen fatal. Wenn es manchmal nicht so traurig wär, viele Beiträge hier sind die echten Schenkelklopfer.
Vielleicht haben wir auch mal demnächst einen der sich beschwert, das sein Brunnen auf seine Kosten (auf behördliche Anordnung) überbohrt und zementiert wurde und noch fragt, was so schlimm daran sei, wenn man mehrere Grundwasserleiter miteinander verbindet und was es ihn angehe, wenn einer davon kontaminiert ist.
Vielleicht sollte ein Ich-Brunnen-Selbst-Bau-Forum-eröffnet werden, da können sich dann die Leute unter sich bleiben und Ihre wertvollen Tips austauschen.
So nach dem Motto: "Hab einen Schlagfilter vom Baumarkt 10m durch den Ton geschlagen und hab kein Wasser, mein Nachbar hat aber in seinem Brunne bei 4m Wasser??? Wer kann helfen???" Antwort: Die Brunnenbaufirma, die den Brunnen des Nachbar gebohrt hat!!!
Das o.g. Beispiel ist nicht aus der LOuft gegriffen!

Damit keine falschen Rückschlüsse gezogen werden - ich verdiene meine Brötchen nicht mit Brunnenbau!
Genug Wasser - ich trink jetzt noch ein Bier - PROST!

Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  04.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 03.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten, Hallo Wolfgang,

die Frage von Fronk liegt fast ein Jahr zurück und der zur Diskussion gestellte Artikel ist bei e-bay längst gelöscht.

Pauschal läßt sich die Frage auch nicht beantworten. In manchen Gegenden steht das Grundwasser nur einen Spatenstich unter der Oberfläche, oder die Bodenklasse erlaubt den Einsatz von einfachstem Gerät, wie z.B. Erdbohrer, Kiesplunscher, etc.
Da muß man sich einfach mal nach den örtlichen Verhältnissen erkundigen, nach Brunnenbauzubehör googeln und dann eventuell auch das Risiko eines Fehlschlags einplanen.

Beste Grüße
Wilfried
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  03.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wolfgang Schneider vom 02.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Fronk, hallo Wolfgang,

Brunnen bohren ist was für Fachleute, bitte nicht böse sein, aber lasst die Finger davon! Einfach irgendwelche Rohre einschlitzen und hoffen, dass von unten Grundwasser einströmt wird nicht funktionieren.
Richtige Brunnenbohrungen erfordern im Nachgang eine Geophysik um aufzuzeigen, wo (also in welcher Tiefe) und wieviel Wasser einströmt und vieles vieles mehr.
Ebenfalls spielt die Auslegung der korrekten Kiesfilterschüttung sowie Filterstrecken, Pumpentiefe etc. eine große Rolle.
Alles andere ist, wenns funktioniert, reiner Zufall und eine Frage der Zeit, bis der Brunnen weniger oder nichts mehr fördert... (hier im Forum gibts ne Fülle von Beiträgen wie "Neuer Brunnen fördert nichts", "Brunnen fördert nicht mehr viel" etc., macht euch mal Gedanken, warum!)

MfG Carsten
Gast (Wolfgang Schneider)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.05.2006

hallo,
das mit der seite ist ja eine super Idee wie du das machst, und hats schon geholfen??
Wir ich und mein Nachbar wollen das auch schon lange machen einen Brunnen bauen doch leider wissen wir nicht genau wie?
Und uns will auch nicht so recht jemand aufklären darüber. Nun unsere Hoffnung und bitte an dich kannst du uns helfen??
mfg
zwei verzweifelte franken



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