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Kategorie: > Technik > Wasserverbrauch / Zähler / Rohrbruch
Wasserförderung
Gast (Hinsch, Hans-Joachim)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.03.2001

Wir betreiben ein kommunales Wasserwerk ( 1000 Einwohner) Problem: Standig ist die gemessene Rohwassermenge doppelt so hoch wie die Reinwassermenge!
Das Wasser zum Spülen der Filteranlage gebraucht wird ist klar. Es wir auch Luft eingeblasen um das Eisen auskorrodieren zu lassen, Wer kennt solche Fehler bzw.
Fehlmessungen? Die Wasserzähler wurden schon für viel Geld geeicht!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
Gast (Hinsch, Hans-Joachim)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.03.2001
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Klaas vom 07.03.2001!  Zum Bezugstext

Vielen Dank für Ihren Hinweis,Die Differenz in der Wassermenge Rohwasser zu Reinwasser nimmt ständig zu.Die Rohrleitungen ab dem Rohwasserzähler bis zu den Vorlagebehältern Reinwasser einschl. der Filteranlage sind zugängig und überprüfbar. Mei Verdacht ist das eventuell die Leitungen zu den Filterbehältern verstopft sind und Turbulenzen, auch durch das Einblasen von Luft zur Enteisenung zur Fehlmessung führen.

Gast (Rainer Schmitz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.03.2001

Hallo Herr Hinsch,

ist dieser Zustand erst neuerlicher Natur oder liegt der Verbrauch des Rohwassers schon längere Zeit über dem des Reinwassers ?
Neben "echten Verlusten" wie Rohrbrüche können auch "unechte Verluste" wie Differenzen zwischen Wasserwerkszähler und Kundenzähler als Ursache gelten. Normalerweise beträgt der Eigenverbrauch von Wasserwerken max. 1% der abgegeben Wassermenge. Da sie aber nicht viel Wasser abgeben, kann eine "geringe Menge" das Verhältnis stark beeinflussen. Haben Sie schon einmal über einen defekten Verbundwasserzähler eines Kunden nachgedacht. Ich würde mir auch einmal die vergangenen Förder- und Abgabenmengen anschauen, um zu sehen ob diese Situation plötzlich oder eher schleichend aufgetreten ist.

Rainer
http://www.people.freenet.de/brunnen

Gast (Christoph Hagenbruch)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.03.2001

Hallo Herr Hinsch,

ich kenne leider Ihr System nicht, aber folgende Punkte sollten mal überprüft werden:

1.) geht irgend wo Wasser verloren (Rückfluß in den Brunnen, Rohwassertransportleitung, Kammer/Speicher)

2.) Ist das Meßprinzip Roh- und Reinwasserseitig das gleiche (IDM oder mech. Zähler)?

3.) Werden übertragene Daten oder direkt am Zähler abgelesene Daten ausgewertet (eventuell Übertragungsfehler durch defekten Meßumformer oder schadhafte Datenleitung)?

Sollten Sie nicht weiter kommen, schaue ich gerne mal bei Ihnen vorbei und mache mir ein Bild von der Situation. In welchem Ort befindet sich das Unternehmen?

Gast (Klaas)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.03.2001

Sehr geehrter Herr Hinsch!
Das bei einem Versorger die Wasserzähler nach dem Eichgesetz geeicht sind, davon gehe ich aus. Ebenso das das Roh- u. Reinwasser gemessen wird.

Die Filteranlage wird sicher nicht jeden Tag rückgespült, deshalb halten sich die "Verluste sicher in Grenzen.

Entweder ist die Wasserleitung oder der Hochbehälter undicht. Beides wäre nicht zum ersten Mal in Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd-W. Klaas





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