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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Re: Re: Re: Re: Desinfektion von Trinkwasserleitungen
Gast (R.Wittemund)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.11.1999

Als Antwort auf: "Nachricht - gelöscht"

: : : : Bei der Infektion von neuen Wasserleitungen haben wir in letzter Zeit große Probleme.
: : : : Nach Desinfektion mit Carela sind immer noch Keime etc. vorhanden. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

: : : In der Vergangenheit hatten wir in unseren Werken vergleichbare Probleme. Nach Rücksprache mit dem Hersteller und Kauf eines speziellen Dosiergerätes traten keine Verkeimungen mehr auf. Die Einsatzkonzentration kann hierbei entsprechend der Problemstellung angepasst werden.

: : Sehr geehrter Herr Dr.rer.nat.H.J.Kötsch
: : Könnten Sie mir bitte genau schildern,wie Sie bei der Desinfektion von Trinkwasserleitungen vorgehen.
: : Werden in Ihrem Werk die Wasserleitungen vor der Desinfektion gespühlt? Wenn ja,dann mit welchen Fließgeschwindigkeiten.

: Sehr geehrter Herr Wittemund,
: in der Praxis hat sich folgende Vorgehensweise bei uns bewährt: Die Rohrleitungen sollten im Vorfeld sofern möglich mit dem 3-5 fachen Rohrvolumen bei einer Fließgeschwindigkeit von ca. 1,5 m/sek. gespült werden.
: Bei Problemfällen sollte dann gegebenenfalls mit einer erhöhten Konzentration des Desinfektionsmittels gearbeitet werden um einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor einzubringen. Die Eindosierung erfolgt über ein volumenstromgesteuertes Dosiergerät. Nach der Standzeit (ca. 12 Stunden) wird die Leitung gründlich gespült und die Wasserprobe zur bakteriologischen Kontrolle entnommen. Eine zusätzliche Überprüfung des Zulaufwassers im Vorfeld empfiehlt sich.





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Gast (Nils Müller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.01.2000
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von R.Wittemund vom 08.11.1999!  Zum Bezugstext

: : : : : : Bei der Infektion von neuen Wasserleitungen haben wir in letzter Zeit große Probleme.
: : : : : : Nach Desinfektion mit Carela sind immer noch Keime etc. vorhanden. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

: : : : : In der Vergangenheit hatten wir in unseren Werken vergleichbare Probleme. Nach Rücksprache mit dem Hersteller und Kauf eines speziellen Dosiergerätes traten keine Verkeimungen mehr auf. Die Einsatzkonzentration kann hierbei entsprechend der Problemstellung angepasst werden.

: : : : Sehr geehrter Herr Dr.rer.nat.H.J.Kötsch
: : : : Könnten Sie mir bitte genau schildern,wie Sie bei der Desinfektion von Trinkwasserleitungen vorgehen.
: : : : Werden in Ihrem Werk die Wasserleitungen vor der Desinfektion gespühlt? Wenn ja,dann mit welchen Fließgeschwindigkeiten.

: : : Sehr geehrter Herr Wittemund,
: : : in der Praxis hat sich folgende Vorgehensweise bei uns bewährt: Die Rohrleitungen sollten im Vorfeld sofern möglich mit dem 3-5 fachen Rohrvolumen bei einer Fließgeschwindigkeit von ca. 1,5 m/sek. gespült werden.
: : : Bei Problemfällen sollte dann gegebenenfalls mit einer erhöhten Konzentration des Desinfektionsmittels gearbeitet werden um einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor einzubringen. Die Eindosierung erfolgt über ein volumenstromgesteuertes Dosiergerät. Nach der Standzeit (ca. 12 Stunden) wird die Leitung gründlich gespült und die Wasserprobe zur bakteriologischen Kontrolle entnommen. Eine zusätzliche Überprüfung des Zulaufwassers im Vorfeld empfiehlt sich.

: Sehr geehrter Herr Dr.rer.nat.H.J.Kötsch !
: Recht herzlichen Dank für Ihre ausführlichen Schilderungen bezüglich der Desinfektion von Trinkwasserleitungen.
: In der Zwischenzeit haben wir die Ursache,für die hohen Keimzahlen nach der Desinfektion,herausgefunden.
: Beim Zusammenstecken der Trinkwasserleitungen wurde ein Gleitmittel auf teilweise organischer Basis benutzt.Diese organischen Bestandteile sind ein idealer Platz für Keime um sich zu vermehren.
: Bei der nächsten Baumaßnahme werden wir ein anderes Produkt einsetzen. Uber die neuen Ergebnisse werde ich dann benachrichtigen.
: Mit Freundlichem Gruß
: R.Wittemund


Sehr geehrter Herr Wittmund,

Wir sind ein Unternehmen,welches sich seit einigen Jahren fast ausschließlich mit Desinfektionen und Druckprüfungen von Trinkwasserleitungen durchführt.In unserer Praxis haben wir feststellen müssen, daß immer wieder die ausschließlich für Wasserleitungszubehör- und Werkzeug vorgesehenen Baustellencontainer mit allem möglichen Zubehör fur den Kanalbau beladen werden. Wobei ein organisches Gleitmittel aus dem Kanalbereich eine schwehrer zu findende Ursache ist als etwa C - oder B- Schläuche mit denen schon Abwasser umgeleitet wurde.
Unsere Erfahrungen haben gezeigt, daß es sich positiv auswirkt die Druckprüfungen nach DIN 4279 mit dem jeweiligen Entkeimungsmittel durchzuführen.
Bei verschieden Leitungen aus PVC, PEHD, oder GGG hat eine Molchung nach mehreren erfolglosen Entkeimungsversuchen mit ausreichender Spülgeschwindigkeit (1.5 m./sec.)Gegenstände zu Tage gebracht, die in einer Wasserleitung nichts zu suchen haben.
Die anschließenden einwandfreien biol. Wasseruntersuchung bestätigte die Notwendigkeit einer Molchung


Mit freundlichen Grüßen
Nils Müller Wassertechnik
Am Wingert 16
35789 Weilmünster
06472- 316

Gast (R.Wittemund)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.11.1999

: : : : : Bei der Infektion von neuen Wasserleitungen haben wir in letzter Zeit große Probleme.
: : : : : Nach Desinfektion mit Carela sind immer noch Keime etc. vorhanden. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

: : : : In der Vergangenheit hatten wir in unseren Werken vergleichbare Probleme. Nach Rücksprache mit dem Hersteller und Kauf eines speziellen Dosiergerätes traten keine Verkeimungen mehr auf. Die Einsatzkonzentration kann hierbei entsprechend der Problemstellung angepasst werden.

: : : Sehr geehrter Herr Dr.rer.nat.H.J.Kötsch
: : : Könnten Sie mir bitte genau schildern,wie Sie bei der Desinfektion von Trinkwasserleitungen vorgehen.
: : : Werden in Ihrem Werk die Wasserleitungen vor der Desinfektion gespühlt? Wenn ja,dann mit welchen Fließgeschwindigkeiten.

: : Sehr geehrter Herr Wittemund,
: : in der Praxis hat sich folgende Vorgehensweise bei uns bewährt: Die Rohrleitungen sollten im Vorfeld sofern möglich mit dem 3-5 fachen Rohrvolumen bei einer Fließgeschwindigkeit von ca. 1,5 m/sek. gespült werden.
: : Bei Problemfällen sollte dann gegebenenfalls mit einer erhöhten Konzentration des Desinfektionsmittels gearbeitet werden um einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor einzubringen. Die Eindosierung erfolgt über ein volumenstromgesteuertes Dosiergerät. Nach der Standzeit (ca. 12 Stunden) wird die Leitung gründlich gespült und die Wasserprobe zur bakteriologischen Kontrolle entnommen. Eine zusätzliche Überprüfung des Zulaufwassers im Vorfeld empfiehlt sich.

Sehr geehrter Herr Dr.rer.nat.H.J.Kötsch !
Recht herzlichen Dank für Ihre ausführlichen Schilderungen bezüglich der Desinfektion von Trinkwasserleitungen.
In der Zwischenzeit haben wir die Ursache,für die hohen Keimzahlen nach der Desinfektion,herausgefunden.
Beim Zusammenstecken der Trinkwasserleitungen wurde ein Gleitmittel auf teilweise organischer Basis benutzt.Diese organischen Bestandteile sind ein idealer Platz für Keime um sich zu vermehren.
Bei der nächsten Baumaßnahme werden wir ein anderes Produkt einsetzen. Uber die neuen Ergebnisse werde ich dann benachrichtigen.
Mit Freundlichem Gruß
R.Wittemund






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