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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Tiefbrunnen in Thailand
Wernervon
(Mailadresse bestätigt)

  10.03.2015

Hallo zusammen
Seit ca 5 Jahren pumpe ich mit Hilfe eines Kompressors Luft in  ein 40mm PE Rohr in 50 m Tiefe(Bohrbrunnen 100mm 55m tief,Wasser steht bei 14m) ,und so das  Wasser nach oben und von dort in 2 4m hohe Betontanks.
Da wir auf unserem Land ,hier in Thailand bis letztes Jahr keine El.hatten war das hier das gaengige System.Allerdings haben wir extrem starke kristaline Ablagerungen  und nach zwei Jahren sind fast alle PE Leitungen quasi dicht.
ebenfalls die Pumpe fuer die Gartenbawaesserung vor den Speichertanks..Daher heute wieder alle Rohre raus aus dem Brunnen ,da Luftzufuhr undicht.Ich dachte das alles bis unten zu ist,war aber nicht der Fall.
Vom Rueckschlagventil mit Filter bis ca 1m Hoehe absolut keine Ablagerungen,danach ab ca 3 m nach dem Lufteinlass fangen die Ablagerungen an anfangs nur wenig,gehen dann weiter bis zu den 20m entfernten Tanks und weiter zur Verteilerpumpe.
Nun habe ich gehoert das sogenannte Verwirbelungen die Ursache fuer die Ablagerungen sein koennen. Da ich mit dem Kompressor ca.300l Luft pro Min einblase. Diese Luft kommt dann mit dem so gefoerderten Wasser wieder nach oben in die Tanks Es gibt also keinen staendigen Wasserstrom sondern ein staendig sprudelndes Luft Wassergemisch.

 Bin aber nicht sicher.ob das der  Grund fuer die starken Ablagerungen sein kann.
Vieleicht
weiss jemand im Forum mehr ueber diese zusammenhaenge.
Da wir nun  El.haben koennte ich eine Tiefbrunnenpumpe montieren,falls das Problem durch die Luft bestuende.Habe bisher aber befuerchtet das die T Pumpe ebenfalls schnell verkalkt und den Geist aufgibt.
Bin dankbar fuer alle Ratschlaege


Schoenen Tag
Wernervon









Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Wernervon
(Mailadresse bestätigt)

  16.03.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 11.03.2015!  Zum Bezugstext

Danke fuer eure Tips und Ratschlaege,Renrew und HeinzM.Der Gedanke mit der Tiefbrunnenpumpe kam mir auch schon,nur ich habe mich bisher nicht getraut so eine Pumpe einzubauen.doch eure Darstellungen sind eigentlich einleuchtend.Ich werde es so versuchen.Die sog.Mammutpumpe haben wir eingebaut als wir noch keinen Strom auf dem Land hatten.das hat sich seit letztem Jahr geaendert.
Vielen Dank und einen schoenen Tag
Wernervon
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  11.03.2015

Hallo Wernervon,
eine Ursache könnte sein, dass gelöste Kohlensäure durch Absenkung des Druckes beim Fördern als CO2 ausgast und durch die Begleitluft ausgetrieben wird. Der dadurch steigende pH Wert führt dann zur Ausfällung von ursprünglich gelösten Härtebildnern (Ca, Mg) und deren Ablagerung in der Steigeleitung. Bei Verwendung einer Tiefbrunnepumpe kann der Wasserdruck bis zu einem Drosselventil weitgehend aufrecht erhalten werden.
Gruss Renrew
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  11.03.2015

Hallo Wernervon,

ich gehe einmal davon aus, dass das Hauptproblem bei der Mammutpumpe zu suchen ist, da Verockerungen bzw. Verkalkungen erst nach dem Injektor ( Mischkopf) auftreten.

Wird viel Sauerstoff eingetragen, führt dieses zB. bei entsprechenden Eisen-II- und Mangangehalten im Wasser zum Ausfällen von einer harten Ockerkruste.

Ob es sich nun in der Tat um Verockerungen handelt, kann ich so nicht beurteilen, ein Bild könnte hier Aufschluss bringen.

Der Einsatz einer Tiefbrunnenpumpe könnte meiner Meinung nach die Ablagerungen zumindestens reduzieren.

Aber sicherlich wirst du hier weitere Meinungen erhalten.

Ich habe auch schon gesehen, dass oberhalb vom Brunnen in einem waagerechten Leitungsteil ein T-Stück gesetzt wurde, so dass hier die Luft entweichen kann.


MfG
Heinz




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