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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Frmanox Wasser trübe
Frankolino
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2014

Hallo, seit ungefähr zehn Jahren nutze ich meine Enteisenungsanlage "Fermanox" und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und empfehle sie auch weiter! Nun tritt seit ungefähr vier Wochen ein eigenartiges Phänomen auf. Das geförderte Wasser ist für ungefähr eine Minute trüb und klärt sich dann langsam. Die Ursache sind Luftbläschen in feinster Verteilung. Kann es sein, dass sich um den Saugkorb in 12 Meter Tiefe das Eisenoxid in den Pixeln das Kieses abgelagert hat und den Luftsauerstoff im Wasser keine Möglichkeit zur Reaktion gibt, sodass ich das mit Luftsauerstoff gesättigte Wasser wieder hoch pumpe? Wenn wenig Niederschlag fällt, ist natürlich auch der Grundwasserfluss gestört. Ich habe folgende Versuche gemacht dem Phänomen auf die Spur zu kommen:
• Überprüfung der saugseitigen Abdichtung der Pumpe - dicht
• Nach dem Füllen des Behälters für zwei Tage die Anlage ausgeschaltet
• Vor dem Befüllen des Behälters die Anlage für zwei Tage ausgeschaltet
alles ohne Erfolg! Nun ist Luft im Wasser ja nicht schädlich aber rein Optisch ein Manko. Meine Frau hatte echte Probleme das Wasser zu benutzen. Vielleicht gibt es Fermanoxanwender die ähnliche Beobachtungen gemacht haben?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 9
Frankolino
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 02.03.2014!  Zum Bezugstext

Guten Abend Heinz, ja du hast ja recht mit dem Simmering!Wenn ich das Prüfen lassen würde, ist gleich eine Austauschpumpe fällig. Du kannst vielleicht das Lied" Ohne Wasser merkt euch das, währ unsere Welt ein leeres Fass" Der nächste Pumpenfritze ist bei uns 50 km entfernd. Und für eine Austauschpumpe sind immer 100 € fällig. Und dann war es garnicht der Simmerring. Nach der Pumpe ist alles fest mit dem Kessel verbunden keine Möglichkeit die Wasserqualität zu Testen. Wir leben hier auf ehemaligen Sumpfland also ein absinken des Grundwasserspiegels auf unter 12m ist faktisch unmöglich. Danke für deine Hilfe ich werde morgen mal mit den Pumpenbauer telefonieren
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Frankolino vom 02.03.2014!  Zum Bezugstext

Hallo Frank,
dann sollte sich der Grundwasserspiegel soweit im Brunnen absenken, das die Saugleitung frei hängt.

Du solltest einmal prüfen, ob gleich direkt nach der Pumpe das Wasser auch Luft mit sich führt, um die Fehlerquelle einzugrenzen.

Zum Simmering: Wasserdicht heist ja nicht Luftdicht.

Frankolino
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 02.03.2014!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,ich weiß nicht mehr weiter! Alles auf Dichtheit geprüft, nichts ändert sich! Die Idee mit meiner Fermanoxanlage war auch die Falsche. Es ist eine doppelte Sicherung mit Thermoventil und zusätzlichen Schwimmer installiert. Der letzte Weg währe, Pumpe ausbauen und auf Dichtheit prüfen lassen b.z.w. neue Wellendichtung einbauen lassen. Obwhl kein Wasseraustritt zu sehen ist! Die Luft kann doch nicht im Grundwasser sein?
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  02.03.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Frankolino vom 01.03.2014!  Zum Bezugstext

Hallo Frank,
kein Problem. Mein Gedankengang war, dass sich irgendwo in der Installation ein Luftsack gebildet hat, dieses würde auf eine kurzeitige milchige Trübung hindeuten und auch nach 1 min. wieder verschwinden.
MfG Heinz
Frankolino
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 01.03.2014!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,keine Reparatur es ist aus heiteren Himmel gekommen. Zehn Jahre ging alles gut! Was ich noch nicht überprüft habe, ist die Rückleitung des mit Luftsauerstoff gesättigten Wassers aus der Fermanoxanlage (Passiert immer um 01:00 Uhr). Wenn das untere Thermoventil am Behälter nicht mehr richtig schließt zieht die Pumpe da Luft! Ich werde morgen mal den Kugelhahn dieser Leitung schließen. Mal sehen ob eine Besserung eintritt.Danke für deine Mühe!
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Frankolino vom 01.03.2014!  Zum Bezugstext

Hallo,
noch eine Frage:
wurde an der Anlage etwas repariert oder dergleichen?
Ist das Wasser an der Wasserentnahmestelle trübe?
Frankolino
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 01.03.2014!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz, ich habe als Pumpe eine SK32/3 Pumpenwerke Magdeburg. Angeschlossen mit einer festen Verbindung an der Pumpenbrille Übergang zum Saugrohr Plyäthylenschraubverbindung. Habe ich noch nicht nachgezogen! Saugseitig ist sie mit einer flexiblen Wellendichtung (Simmering) abgedichtet. Bei Undichtigkeiten tritt beim Pumpenstillstand an der Welle Wasser aus. Das ist nicht der Fall!
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2014

Hallo,
wie hast du die saugseitige Abdichtung überprüft?
Wie hast du den saugseitigen Anschluss an der Pumpe befestigt ( Schnellkupplung, Verschraubung etc.)
Renrew
(Mailadresse bestätigt)

  01.03.2014

Hallo Frankolino,
Deine Beobachtung, dass es sich bei der Trübung um Gasbläschen handelt, die innerhalb kurzer Zeit in einem Glas nach oben wandern, deutet darauf hin, dass das Wasser mit Gasen übersättigt ist. Im Untergrund lösen sich (wegen des höheren Druckes) mehr Gase, die dann, wenn das Wasser drucklos wird, ausgasen. Wahrscheinlich handelt es sich um Stickstoff, der ja gleichzeitig mit dem Sauerstoff  in den Untergrund geleitet wird und dort nicht verbraucht wird. Durch Reduzierung der Luftzufuhr, wird sich das Problem möglicherweise beseitigen lassen. Aufpassen muß man allerdings, dass trotzdem noch ausreichend Sauerstoff in den Brunnen eingebracht wird. Kontrollieren läßt sich das durch Messung des Sauerstoffgehaltes  (> 2 mg/L) oder der Redoxspannung (>250 mV) im Reinwasser.
Gruss, Renrew        



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