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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Enthärtungsanlage oder Wasserfilter
Oezigoek
(Mailadresse bestätigt)

  14.11.2013

Hallo,
Haben vor kurzem ein Haus gekauft (Baujahr 2011) wo das Trinkwasser eine Härtegrad von 3,2 mmol/l oder 18,0°dH hat, was uns auf Anhieb nicht gestört hat. Seit kurzem Stellen wir doch fest das der Teekocher extrem verkalkt ist und der Tee auch recht trüb und vom Geschmack her etwas anders schmeckt. Des Weiteren ist das Wasser auch nicht gerade gut zum Putzen geeignet. Nun zu meinen Fragen:
1) ist dieser Härtegrad schädlich für meine Waschmaschine, Spülmaschine, etc.
2) braucht man einen Wasserenthärtungsanlage oder reicht wenn ich für mein Tee einen Wasserfilter nutze.
3) das Wasser aus dem Wasserenthärtungsanlage schädlich für Menschen?
4) welche Anlage oder Wasserfilter könnt ihr empfehlen?

Herzlichen Dank und viele Grüße



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 8
Forve
(Mailadresse bestätigt)

  13.02.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Oezigoek vom 15.11.2013!  Zum Bezugstext

Hallo Leute,

ich verwende einen Wasserfilter xxx, der am Wasserhahn montiert wird. Sehr praktischer und bequemer Wasserfilter. Er nimmt gar keinen Platz weg und sorgt für sauberes Wasser direkt aus dem Wasserhahn=)

Mehr Infos über dieses Modell kriegst du auf https://xxx

LG

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Forve
(Mailadresse bestätigt)

  13.02.2018
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Oezigoek vom 15.11.2013!  Zum Bezugstext

Für weitere Leser kann der Link von Vorteil sein.
Gwyndie
(Mailadresse bestätigt)

  25.02.2015
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Benjamin Schroeder vom 02.01.2015!  Zum Bezugstext

Ich kann den Wasserfilter von xxx sehr empfehlen. Es ist ein Aktivkohlefilter mit UV-Licht (zur Wasserdesinfektion). Er hat eine Selbstkontrolleinheit,d.h. er zeigt rechtzeitig an, wann die Filterpatrone gewechselt werden muss. Zudem wurde er nach internationalen Standards durch NSF Intetrnational zertifiziert. In dem Testbericht  "http://xxx" kannst Du lesen, welche Stoffe er herausfiltert. Hierbei wurden auch die Methoden zum Nachweis der Stoffe beschrieben. Bei einem älteren Haus sollten Sie sich nicht nur für den Härtegrad interessieren. Es könnten noch Wasserleitungen aus Blei vorhanden sein. Diese wurden noch bis 1973 verbaut. Auf der Seite von Stiftung Warentest findest Du eine Umweltkarte für Deutschland, wo Bleileitungen immer noch liegen. Auch sollte nachgewiesen werden, ob Radon im Trinkwasser ist. Das ist ein radioaktives Gas, was geschmack-, geruch- und farblos ist. Es ist ein Zerfallsprodukt von Uran und steigt aus dem Boden in die Atmosphäre. Da ist es noch unschädlich. Doch wenn es durch Risse und Spalten in das Mauerwerk und damit in die Wohnräume permanent eindringt, kann es zu Lungenkrebs führen. Dieses dringt auch ins Trinkwasser ein und kann das Magenkrebsrisiko erhöhen. Das Radonvorkommen in Deutschland findest Du auch auf der Seite von Stiftung Warentest. Dieser Wasserfilter filtert Blei und Radon sowie viele andere Stoffe wie z.B. Pestizide etc. heraus. Wir haben den Filter schon seit 2005 und sind sehr damit zufrieden. Außerdem bleibt einem der Kauf von teurem Mineralwasser und der Weg zum Supermarkt, mit Wasserflaschen einkaufen und leer wieder hinbringen, erspart.

Editiert: Werbung nicht erwünscht, Testberichte zu verschiedensten Geräten sind leicht aufzufinden.
Gruß
H2O

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Benjamin Schroeder
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2015

Ich kann zu diesem Thema den Fachblog http://www.wasserfilter-experten.de/trinkwasserfilter/ empfehlen. Hier kannst du im Detail viele hilfreiche Informationen finden.
Hannah123
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2014
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Oezigoek vom 15.11.2013!  Zum Bezugstext

Schau mal bei xxx, die soll sehr gut sein. Dass weiß ich von einem Bekannten.

re: xxx URL entfernt. Bitte keine Werbung im Forum.

LG Lothar

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
holzi25
(Mailadresse bestätigt)

  22.11.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Oezigoek vom 15.11.2013!  Zum Bezugstext

Hallo,
meine persönliche Meinung zu den Fragen.

1)ist dieser Härtegrad schädlich für meine Waschmaschine, Spülmaschine, etc.
Je weniger Kalk im Wasser ist umso besser ist es für die angeschlossenen Geräte oder Heizungsanlagen. Ein Restwert an Kalk ( sollte aber im Wasser verbleiben ) Je nach pers. Einstellung zwischen 4 - 8°dH Resthärte.

2) braucht man einen Wasserenthärtungsanlage oder reicht wenn ich für mein Tee einen Wasserfilter nutze.
Um den Kalk zu entfernen benötigt man eine Wasserenthärtungsanlage auf Ionentauscherprinzip ( das sind die Anlagen in die man Salztabletten schüttet )  

3) das Wasser aus dem Wasserenthärtungsanlage schädlich für Menschen?
Nein ist es nicht, es wird lediglich der Natriumgehalt minimal erhöht im enthärteten Wasser. Der Grenzwert liegt aber weit unter dem erlaubten.

4) welche Anlage oder Wasserfilter könnt ihr empfehlen?
Eine Empfehlung ist immer subjektiv. Um Kalk zu entfernen kommt man um eine Anlage auf dem Ionentauscher-Prinzip nicht herum. Ob man nun sehr viel Geld für eine DVGW-Zertifizierte Anlage ausgeben will lasse ich mal im Raum stehen.:-)

Ich hoffe geholfen zu haben.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  15.11.2013
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Oezigoek vom 15.11.2013!  Zum Bezugstext

Hi Özi,

den Beitrag habe ich nicht verfasst, sondern nur gekürzt.
Generell gilt aber,daß Arbeiten am Trinkwassersystem nur von dafür zugelassenen Fachbetrieben durchgeführt werden dürfen. In der Satzung deines Wasserversorgers könnte sogar stehen: Nur von selbigem zugelassenen Betrieben.

Es wäre sicherlich ein Anruf oder Besuch des Versorgers wert, mal deren Einschätzung zu deinem Thema anzuhören. Vielleicht planen die ja eine zentrale Anlage oder den Zukauf von weicherem Wasser und dann ärgerst du dich über deine Investition.

Was ich nicht empfehle ist der Zukauf von teuren Anlagen zur Wasserveredelung, wie ich es vorhin aus dem anderen Beitrag entfernt habe.

LG Lothar
Oezigoek
(Mailadresse bestätigt)

  15.11.2013
Dieser Text bezieht sich auf einen gelöschten Beitrag vom 15.11.2013!  Bezugstext gelöscht

Hi Lothar,
Erst einmal vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Schade das hier keine Empfehlungen ausgesprochen werden dürfen, bei der Masse an Anbietern und schwarzen Schafen wäre das sicherlich hilfreich gewesen.
Die Installation dieser Anlagen muss bestimmt vom Fachmann durchgeführt werden, sehe ich das richtig oder reicht handwerkliches Geschick dafür völlig aus?
Chemische oder Physikalische Aufbereitungsverfahren was wäre zu empfehlen und welche Wartungsaufwende erwarten mich? Macht es Sinn die Investition von ca. 3-4 T€ zu sparen und für das Geld die nächsten Jahre die Kosten für neue Geräte ( Waschmaschine etc) abzudecken? Fürs Trinkwasser ein Wasserfilter einzusetzen....
VG



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