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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
wie plunscht man richtig?????
jan der böse
(Mailadresse bestätigt)

  17.08.2013

hallo alle
nachdem mein schlagbrunnen nicht mehr zu reaktiviern war, habe ich mit einen plunschbrunnen begonnen.
ich hab mich schlau gemacht wie das funzt, und erkläre mal was ich benutze und welches problem ich habe:

ein dreibein mit elektowinde gebaut. ca.4m hoch.
2m loch mit erdbohrer 180mm dm gebohrt.
auf oberflächenwasser gestossen.
2m, 150mm-kg-rohr-filter vorbereitet und abgelassen.
natürlich die gummilippe abgeschitten.
1m rohr aufgesteckt, vernietet und angefangen zu plunschen. die gewichte haben ca 60kg.
der plunscher hat 140dm passt saugend ins rohr, und ist nur 50cm hoch.
bin gerade mal 2m mit dem filter unter geländekante + 1m rohr drauf.
der plunscher ist voll im wasser.
untem am rohr ist sediment, sand, lehm und kleine kiesel 2mm-8mm
das boden ventil vom plunscher arbeitet korrekt.
NUN DAS PROBLEM!
im plunscher-kolben verkanten sich andauernd die kleinen und kleinste kiesel. das blockiert das pumpen mit dem plunscher. sogar oben auf dem kolben befindet sich sand und sediment, wenn ich ihn rausziehe. nur leider nicht im plunscher.
es ist also wasser im rohr mit viel aufgewirbeltem sediment, was mir den kolben vom plunscher blockiert.
ich habe den plunscher bei obi gemietet und vermute daß er zu kurz ist, für den durchmesser. bei einem längeren plunscher würden die kiesel ja warscheinlich nicht bis an den kolben gewirbelt werden.
und wenn ich nur mit hurzen hüben im oberen drittel plunsche, erzeuge ich nicht genug unterdruck, um was anzusaugen.
ich habe es noch mit einem 125mm plunscher versucht, da ist ist im prinziep das gleiche problem, und ausserdem holt er maximal pro hol ein kleines marmeladenglas voll raus.
so funzt das jedenfalls nicht.
kann mir jemand tips geben?
netten gruss
jan






Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 1
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  19.08.2013

Hallo Jan,

ich weiß nicht ob wir vom gleichen Gerät sprechen. Vor etwa 50 Jahren habe ich das am Niederrhein mal gemacht. Das Hauptproblem war damals die verschlagene Kante am Beginn des Rohres. Wenn die beim Auftreffen auf das Material (Kies) zusehr bremst geht da nicht viel bis gar nichts. Deshalb sollte der vordere Ring aus sehr hartem Stahl sein und nach innen angeschrägt. Dann hatten wir am Anfang das Problem, das die Ventilklappe innen stehen blieb und das Material sich nicht anhäufen konnte. Wurde damals durch weicheres Leder gelöst. Das Stahlrohr war recht schwer und wurde mit dem Seilzug angehoben und wieder fallengelassen. Nach 5-6 Hüben haben wir das Ding ausgeleert. Das war aber ein sauberer Kies, den wir zur leichteren Förderung gewässert haben.
Alles was dem Eindringen des Rohres in das zu fördernde Gut entgegenwirkt, bremst die Aktivität bis auf Null herunter. So kann es gut sein, daß dein Boden dort nicht für den Einsatz der Kiespumpe geeignet ist. 50 cm scheint mir auch etwas kurz. Was meinst du dabei mit Kolben ?

LG Lothar



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