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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Wasserenthärtungsanlage
Jürgen L
(Mailadresse bestätigt)

  13.11.2011

Guten Abend,
seit Wochen informiere ich mich schon über Wasserenthärtungsanlagen auf Ionentaucher Basis.
Grundgedanken war eine neue Duschkabine im Bad und neue Amaturen. Da ich es leid bin hier immer zu wischen und schruben kamm der Gedanke auf doch eine Enthärtungsanlage zu installieren. Nie mehr Kalkflecken und nie wieder das Glas abziehen. Jedoch kommen mir langsam Zweifel.
Ist es wirklich so, daß ich die Duschwand nicht täglich mit dem Wischer abziehen muß?
Schmeckt das Wasser schlechter als zuvor?
Großteil der Wasserinstallation ist in Kunststoff, habe aber auch eine Leitung von Heizung zum Boiler in Kupfer,
wird die Kupferleitung angegriffen?

Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar

Schönen Abend noch

Jürgen



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 11
Pfennigfuchser
(Mailadresse bestätigt)

  17.08.2018

Hi Jürgen,
ich kann dir als Alternativprodukt das aqon pure empfehlen: www.aqon-pure.com
Espa-Service
brendlergmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  28.05.2016
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von fspiess vom 28.05.2016!  Zum Bezugstext

Auch wenn er ein "Leichenschänder" ist.

Zitat aus: http://enthaertungsanlage-test.de/impressum/

===Fabian Spiess ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.===

Reine Werbung. So wie die anderen in letzter Zeit hier vorgeschlagenen "Test-Seiten"
fspiess
(Mailadresse bestätigt)

  28.05.2016

Hallo Jürgen,
also was ich so mitbekommen habe schmeckt das Wasser durch die Enthärtung nicht anders. Was das Schruppen angeht, solltest du es auch dort etwas einfacher haben. Freunde von uns haben sich erst letztens eine Enthärtungsanlage einbauen lassen und schwärmen nun davon. Es gibt dennoch geteilte Meinungen darüber das gebe ich zu, schau hier mal vorbei da wird das ganze Thema meiner Meinung nach recht gut und objektiv behandelt: http://enthaertungsanlage-test.de
Gast (Phillipp Achen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.01.2012

Ich habe mich auch ausführlich über das Thema informiert.
Ich würde schon sagen, das die Aussagen stimmen. Ich trinke immer Kranwasser und ab und zu mal einen Tee und seit dem ich einen XXX-Wasserenthärtungsanlage habe, schmeckt mir das Wasser viel besser.
Dann geht es weiter in der Dusche. Auch hier sind nicht mehr so viele Kalkablagerungen als vorher. Außerdem wurde mir auch gesagt, das sich in den Leitungen dreck ablegt und das sich selbst in der Wäsche Gelbfärbungen entstehen.

Ich fühle mich auf jeden fall viele besser seit dem ich eine XXXX-Wasserenthärtungsanlage besitze. :)

________________________________________________
Der Beitrag wurde editiert :-)
R. Kluth

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.11.2011

Hallo Jürgen,

wenn dich die "Kalkflecken" an den Duschwänden und an den Armaturen stören, nutzt dir die Investition in eine Enthärtungsanlage absolut nichts. In einer Enthärtungsanlage nimmt ein Ionenaustauscher die (wie der Name schon sagt) Härtebildner, das heißt die Ca- und Mg-Ionen aus dem Wasser, gibt dafür aber in gleichem Maße Na-Ionen ab. Folglich bleibt der Salzgehalt im Wasser gleich. Trocknet daher ein Wassertropfen von enthärtetem Wasser auf der Duschabtrennung ein, so hinterläßt er einen gleich großen weißen Salzfleck wie ein Wassertropfen aus nicht enthärtetem Wasser. Einziger Unterschied ist, daß Na-Salze besser wasserlöslich sind und die fleißige Hausfrau (sofern vorhanden) sie daher leichter wegwischen ka als Kalkflecken. Da sich aber Kalk bekanntermaßen gut in Säure auflöst, gibt es im Handel entsprechende Produkte mit Essig-, Zitronen-, Amidosulfon- ....Säure zur Reinigung von Bad, WC & Co. Ich würde daher gelegentlich in einen Essigreiniger o.ä. investieren und mit dem ersparten Geld (für die in den meisten Fällen unnötige Enthärtungsanlage) mir etwas Schönes gönnen, beispielsweise eine Urlaubsreise.

Übrigens: Kalkreicheres Wasser ist in der Regel unserer Gesundheit zuträglicher als kalkarmes.

Viele Grüße aus der Pfalz
Tröpfchen  
Gast (Jürgen Lemke)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.11.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Schmitt vom 16.11.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,
die Gesamthärte ubd die Karbonhärte liegen bei us bei 15,6.
Heißt das jetz wenn ich die Gesamthärte reduzier auf 8 bleibt die Karbon härte bei 15,6.. Ich spare zwar Waschmittel aber die Kalkflecken bleiben die gleichen?
Was macht es dann für eine Sinn eine Wassenthärtungsanlage auf Ionenaustauschebasisi zu installieren.
Alle namhaften Hersteller versichern, daß die Kalkablagerungen gegen null gehen???

Gruß Jürgen
Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  16.11.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jürgen Lemke vom 14.11.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Jürgen, Nein, du musst die Karbonathärte nicht erhöhen. ich wollte damit nur sagen, dass eine Enthärtungsanlage nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Gesamthärte zu betrachten ist, wenn es um die Vermeidung von Kalkflecken geht. Es kann nur die Karbonathärte als Kalk aus dem Wasser ausfallen. Bei 8° Karbonathärte eben nur diese, auch wenn die Gesamthärte 35° dH wäre. Die Ersparnis bei Waschmitteln, Seifen usw. hängt mit der Gesamthärte zusammen.
Gruß Bernhard
Gast (Jürgen Lemke)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.11.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Schmitt vom 14.11.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard,
das bedeutet doch daß ich die Karbonhärte erhöhen muß damit nicht soviel Kalk ausfällt.Die Karbonhärte wird aber nicht durch eine Iontentauscheranlage beeinflußt.
Macht es dann überhaupt Sinn so eine Anlage einzusetzen?
Ich bin hier kein Wasserexperte, ich wollte eigentlich nicht so oft wischen. Werde mich mal über die Wasserwerte informieren.

Gruß Jürgen
Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  14.11.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Jürgen Lemke vom 14.11.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Jürgen,

ob du und wieviel du weniger nachwischen musst, hängt im wesentlichen von der KARBONATHärte ab. Beispiel: Wenn du bei einer Karbonathärte von 8° und einer Gesamthärte von 18 ° auf 8° Gesamthärte reduzierst, bleibt die Karbonathärte bei 8°, dein weniger wisch effekt ist nahe null. Ist deine Karbonathärte statt 8° aber 16°, mußt du nur etwa halb so oft wischen. Zum Geschmack: Manche sagen, das Wasser schmeckt nach der Enthärtung anders, viele merken keinen Unterschied. Ob besser oder schlechter ist nun auch Geschmackssache.
Gast (Jürgen Lemke)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.11.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 14.11.2011!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,
danke für deine Antwort.
Mir ist schon klar das ich nachwischen muß. Momentan nach jedem Duschen. Wenn ich meinen Härtegrad von 16 auf 6-8 reduziere kann ich den Wischintervall dann auf einmal die Woche verlängern? Oder muß ich immernoch jeden Tag schrubben?
Schmeckt das Wasser schlechter, da ich ja Ca mit Na ersetze. Hast Du da Erfahrung?

Danke für Deine Hilfe
Jürgen
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  14.11.2011

Hallo Jürgen,

wenn du nicht ein Designerglas findest, welches Wasserflecken und Tröpfchen nachbildet, wirst du selbst wenn du mit destilliertem Wasser duschen würdest, nachwischen müssen. Die Seife, Haarwaschmittel und Schuppen deiner Haut machen es möglich.(grins)

Um hier vielleicht eine genauere Antwort zu bekommen wäre es wichtiger, wenn du die Wasseranalyse posten würdest und auf welchen Härtegrad das hinauslaufen soll. Auch die Verbrauchsmengen wären dabei wichtig.

Gruß Lothar



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