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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Korrosion Tiefbrunnenpumpe
Thomas Dippold
(Mailadresse bestätigt)

  01.11.2010

Hallo,
habe vorgestern meine Tiefbrunnenpumpe nach einem 3/4 Jahr ans Tageslicht geholt und musste feststellen, dass sie an einigen Sellen dunkle Flecken hat. Der "Edelstahl"
ist eindeutig angegriffen.Da sie einen ölgefüllten Motor hat habe ich nun Bedenken sie nochmal einzusetzen.

Was kann das sein? Und wie kommt so etwas zu Stande?

Danke für Euere Antworten im Vorraus.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 13
Thomas Dippold
(Mailadresse bestätigt)

  09.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 08.11.2010!  Zum Bezugstext

Hallo an alle,

habe soeben eine Isolationsprüfung der Pumpe bei einen Elektromeister durchführen lassen. Es ist kein Kriechstrom auf der Pumpe. Es ist eine 220 Volt Pumpe.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  08.11.2010

Also prinzipiel solltest du den Druckschalter aufschrauben. Je nach dem welcher Druck gerade auf dem Kessel ist, hat der Schalter die Stromzufuhr für die Pumpe ein oder aus geschalten. Wenn der Kessel leer ist, sollte auf beiden Klemmseiten Strom sein. Hat der Kessel genügend Druck, muss der Schalter die Phase abschalten. Es ist also kein Strom mehr auf der Seite wo die Pumpe angeklemmt ist. Aber eigentlich gibt es keinen Druckschalter wo dies nicht der Fall ist.
die anderen meinten nämlich das der Schalter dur den Nullleiter Trennt und nicht die Phase. so würde der Strom bis zur Pumpe gehen, durch die Wicklungen und dann im Nullleiter zurück um dann irgendwann geerdet zu werden. Aber der Schalter sitzt da zwischen und lässt den Nullleiter keine Verbindung zur Erde aufbauen. Aber wo soll man denn die Phase anklemmen, dass sie nicht geschalten wird? Da müsste dann ja eine Brücke sein und sowas habe ich noch nie gesehen.

Diese Ausführungen beziehen sich auf eine Pumpe mit Einphasenwechselstrom-Motor.
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Dippold vom 07.11.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Thomas erst mal die Frage, handelt  es sich um  eine   Drehstrompumpe.Ein blauer Draht wäre an sich nur  bei einer  Wechselstrompumpe  /230 Volt   vorhanden . Drehstrompumpen   haben  zumindest  ein 4 poliges Anschlusskabel  in   welchen auch ein gelb- grüner Draht   vorhanden   ist=Schutzleiter welcher mit dem Gehäuse der Pumpe verbunden  ist.Der  blaue Draht kann Stromführend sein muss es aber  nicht sein.Deshalb ist meine  Auskunft für dich nicht unbedingt   zielführend.Gemessen wird in allen Fällen zwischen  Gehäuse der Pumpe und einem  Leiter im  höchsten    Ohmbereich  deines Maßgerätes.wobei  der ermittelte Wert endlos sein sollte.Vieleich hilft dir das vorläufig etwas weiter .
mfg sepp
Thomas Dippold
(Mailadresse bestätigt)

  07.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 03.11.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard, sepps und Brunnenbaumeister.

Bitte entschuldigt dass ich mich erst jetzt melde.
Wie kann ich die Spannung am Gehäuse messen? Bin halt nicht aus dem Elektrofach. Habe aber ein analoges Messgerät der besseren Bauart. Muss ich den Durchgang zwischen Nulleiter (blauer Draht) und Gehäuse messen.
Das Messgerät ist von meiner Frau die einmal Mess und Regelmechaniker bei BASF gelernt hat. Das ist schon lange her und wir sind uns nicht sicher. Vielleicht kann jemand helfen?
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 03.11.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Bernhard  da  bei Lichtstrompumpen  fast immer einpolig  geschaltet  wird wäre dies durchaus möglich , kaum aber bei Drehstrompumpen da diese immer allpolig  abgeschaltet   werden. mfg  sepp
Bernhard Janßen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janßen vom 03.11.2010!  Zum Bezugstext

Ergänzung:
Auch bei ausgeschalteter Pumpe könnte eine Spannung am Gehäuse anliegen, wenn der Druckschalter bzw. das Schaltrelais zwar den Sromkreis unterbricht, aber die Zuleitung zur Pumpe noch unter Spannung steht. Der Druckschalter sollte immer die Spannung führende Leitung abschalten (Phase).

Gruß Bernhard
Bernhard Janßen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  03.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Dippold vom 02.11.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Thomas Dippold,

dein  Grundwasser hat ja einen ziemlich hohen Leitwert. Wenn zwischen Gehäuse der Pumpe und dem Grundwasser eine (wenn auch nur geringe) Spannung anliegt, kann es zu Elektrolyse-Erscheinungen kommen, d. h. deine Pumpe wirkt wie eine Elektrode. Durch den Salzgehalt des Wassers könnte sich dadurch an der Pumpe Chlor bilden, welches das Gehäuse der Pumpe angreift. Möglicherweise könnte eine gute Erdung der Pumpe helfen. Ob eine Spannung an dem Pumpengehäuse (bei eingeschalteter Pumpe) anliegt, sollte man mit einem billigen Digital-Messgerät feststellen können.

Gruß Bernhard Janßen
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  03.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Dippold vom 02.11.2010!  Zum Bezugstext

Also eigentlich kann Wasser Edelstahl überhaupt nicht angreifen. Das können nur Säuren und eventuell Laugen. Zumindestens habe ich noch nie davon gehört und ich hatte bis jetzt auch noch nie Probleme mit den hochwertigen Pumpen.
Thomas Dippold
(Mailadresse bestätigt)

  02.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 02.11.2010!  Zum Bezugstext

Hallo sepps,
das mit dem Wasser (abgesehen vom schlechten Edelstahl)
habe ich mir auch schon gedacht.Habe das Wasser von einem Bekannten der in einer Brauerei arbeitet nach ca 20 m3 Wasserentnahme nach Abschluss der Bohrarbeiten mal untersuchen lassen.
Hier die Werte:
LW : 0,81 ms
pH : 6,88
GH : 17° dH
CH : 11,2° dH

Kann so eine Zusammensetzung Edelstahl angreifen?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.11.2010

Ja das ist bei dem thailändischen Modell, was ich gesehen habe auch passiert. Man konnte Motor und Pumpe nicht mehr trennen, da die Kupplung total vergammelt war. Und an den Schweißpunkten gab es starke Kossosion. Ein Spannband ist sogar abgefallen. Diese Pumpe war anscheinend ein billiger Grundfos-Nachbau, sieht zumindestens genauso aus wie eine SP.

Vieleicht hast du das gleiche Modell. Mach doch bitte mal ein Foto.
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Thomas Dippold vom 01.11.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Thomas die alten  sehr langlebigen Garvens   Unterwasserpumpen war der Motor zwar nicht mit Öl  gefüllt man musste diese allerdings vor dem  Einbau mit Wasser füllen wodurch sich durch das   im Motor bei der Montage eingebrachte  Schmiermittel eine   Schmierstoff Lösung /Emulsion)    bildete .
Wen deine Pumpe schon nach derart kurzer Zeit angegriffen wird könnte dies auch am   Wasser selbst liegen .Die Stromaufnahme von 0,75 KW ist bei solchen Pumpen  durchaus üblich.
Ich nehme an dass es sich bei der Schmierfflüssihgkeit keinenfalls un Mineralisches Öl  handelt sondern  um einen  syntetisches Schmiermittel handelt, welches in Trinkwasseranlagen eingeetzt werden darf.
mfg sepp
mfg sepp
Thomas Dippold
(Mailadresse bestätigt)

  01.11.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 01.11.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister                                

Der Edelstahl ist eindeutig stellenweise angegriffen.
Am Hydraulikteil sogar an einer Stelle durch. Am Motor ist nur eine Stelle. Die verzahnte Motorwelle ist ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
Die Pumpe bringt aber nach ca. 2 Jahren aus 12m Tiefe
immer noch ihre Leistung mit 7,6 bar gegen den Schieber und 2 m3 / h bei angegebenen (750 Watt ???). Der Motor hat auf der Wellenseite 2 Schrauben mit Dichtungen von denen ich eine gelöst habe und mit einer Spritze eine hellgelbe Flüssigkeit rausgezogen habe. Es könnte sich um Hydrauliköl handeln. Wenn ich aber noch einmal daran rieche könnte es auch Diesel sein. Die Pumpe war ein Neukauf aus dem Internet. Ich weis nicht ob mann den Namen hier nennen kann. Jedenfalls ein japanisches Produkt oder änlich.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  01.11.2010

Ist der Edelstahl wirklich angegriffen oder sind es nur Ablagerungen?
Ich habe aber auch schon richtig minderwertige Pumpen gesehen, so der scheinbare Edelstahl gammelt.

Was für eine Brunnenpumpe hat denn einen Motor mit Ölschmierung?



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