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Kategorie: > Technik > Wasserverbrauch / Zähler / Rohrbruch
Boden im Bad ist feucht - Wie das Leck eingrenzen?
Tommy
(Mailadresse bestätigt)

  01.10.2010

Hallo aus Ulm, bin ganz neu hier. Und natürlich habe ich ein Problem ;-) mitgebracht:
Also, der Boden im Bad (Einfamilienhaus Bj. 1975, teilunterkellert, unter dem Bad ist kein Keller) ist feucht, das hat ein Bausachverständiger mit seinem "Gerät" festgestellt. Die Sockel von Wanne und Dusche wurden geöffnet, da scheint alles trocken und dicht zu sein (sagt der Klemptner). Also liegt es vermutlich am Zu- oder Abfluß vom Waschbecken.
Eine große Lösung (neues Bad) soll es momentan nicht sein, also lieber das Leck suchen und "flicken". Geht das? Und wenn ja, wie?
Es gibt da eine Franchise-Kette von Fachleuten, "Regenbogen", die wurden vor drei Wochen mal angerufen, bisher ist aber keiner vorbei gekommen. Der Auftrag scheint wohl nicht interessant genug.
Welche Technik bietet sich an? Dort wo das Leck ist, ist es doch am "feuchtesten", oder? Kann man das Leck irgendwie selbst lokalisieren, mit einem Leihgerät z.B.?
Danke.
Tommy



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  29.11.2010

Hallo Tommy,

ob irgendeine Abflussleitung undicht ist, kannst Du durch Umwickeln aller möglichen Rohrübergänge etc. (oder gleich des ganzen Rohres) mit Klopapier o.Ä. feststellen. Man sieht dann ja, wo es nass wird.

Was bisher noch nicht angesprochen wurde: Möglich ist auch, dass es sich einfach um Kondenswasser handelt. Wie kalt oder warm sind denn normalerweise der Fußboden und die Luft im Bad? Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit?

Grüße
Heiner
Jörg Wagner
infojw-ortungstechnik.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.11.2010

Hallo Tommy,
für die Feuchtigkeit des Badbodens gibt es viele Möglichkeiten. Der Schaden muß nicht an der feuchtesten Stelle sein, da unterschiedliche Baustoffe die Feuchte unterschiedlich aufnehmen. Feuchte kann durch undichte Wasser-Leitungen oder von aussen seinen Ursprung haben. Ein profesioneller Leckorter hat dafür mehrere Prüfverfahren und sollte die Ursache finden. Wenn du zu lange damit wartest besteht die Gefahr von Folgeschäden (z.B. Leitungen die durchkorrodieren, Beschädigung der Bausubstanz)

Gruß
Jörg
Tommy
(Mailadresse bestätigt)

  02.10.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Edwin Walter vom 02.10.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Edwin,
auch Dir schönen Dank für Deine Antwort.

Ich kann natürlich nicht ausschließen, daß die Feuchtigkeit von unterhalb der Bodenplatte kommt.
Aber dann müssten andere Zimmer, welche z.B. direkt an der Außenseite liegen, eigentlich auch betroffen sein, oder? Ich bin mir nicht sicher, ob in anderen Zimmern die Feuchtigkeit im Boden ebenfalls gemessen wurde.
Aber ich habe momentan keine Anhaltspunkte dafür, dass es dort auch Probleme gibt und stelle diesen Ansatz daher erstmal zurück.

Nochmal zur Lokalisierung eines möglichen Lecks:
Der Boden saugt sich vermutlich langsam voll wie ein Schwamm, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Höhe der Feuchtigkeit überall gleich ist.
Kann man davon ausgehen, dass die Feuchtigkeit im Boden mit steigender Entfernung vom Leck abnimmt?
(Analog zu einer Wärmequelle.)
Dann könnte man den Boden doch über ein Raster komplett ausmessen und könnte so die Schadensposition eingrenzen?
Ich bin heute bei ersten Recherchen im Netz auf ein Gerät von Trotec gestoßen, BM30 Feuchteindikator.
Das kostet rd. 70,- Euro, das kaufe ich sofort, falls es für meine Zwecke geeignet ist.
Das arbeitet nach dem sog. dielektrischen Messprinzip bei einer Eindringtiefe von 5-40mm.

So, und jetzt die Frage:
Die beschriebene Vorgehensweise, macht das Sinn? Kann das funktionieren?
Und falls ja: Ist das angesprochene Gerät dafür geeignet? Oder muss es dafür was besseres sein?

Gruß,  
Tommy
Gast (Edwin Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.10.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Tommy vom 02.10.2010!  Zum Bezugstext

Hallp Tommy,
das will allerdings nichts heissen denn Wasser verbreitet sich auch u.a. durch Kapilarwirkung ...kennst Du bestimmt von einem Schwamm, machst du eine Seite nass verteilt sich die Feuchtigkeit über das ganze Schwammvolumen. Das kann einen also über das Erdreich ebenso ereilen.
Gruß Edwin
Tommy
(Mailadresse bestätigt)

  02.10.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 02.10.2010!  Zum Bezugstext

Hallo,
Danke für Deine Antwort.
Das Bad hat zwar eine Außenwand, dort ist aber zur Garage hin alles überdacht. D.h. im Radius von mind ca. 3m um das Bad herum ist alles betoniert und es gelangt kein Regen ins Erdreich.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  02.10.2010

Hallo Tommy,

das hatten wir im Schlafzimmer welches über dem nichtunterkellerten Bereich des Altbaus war. Da keine Wasserleitungen in Frage kamen, war schnell klar, dass die Feuchtigkeit vom Erdreich hereinzog. Und geregnet hat es ja dieses Jahr genug. Das heisst unter Umständen um das Haus herum respektive dem nicht unterkellerten Bereich aufgraben und eine ordentliche Drainage legen.

Nur mal als Denkanstoss.

Gruß Lothar



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