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Kategorie: > Wissenschaft > Wasserqualität
Ionenaust.- Wassernethärter versus Immunschwäche
Gast (Gracy Lou Blackbush)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.07.2010

Hallo liebe Wasserforumler,

wir überlegen, ob wir uns eine Ionenaustausch-Wasserenthärungsanlage in unsere Haus einbauen lassen.
Weiß jemand hier vielleicht wieviele "Rückstände" der Salze im Trinkwasser zurückbleiben?

Ich bin Immungeschwächt durch Allergien und werde sehr schnell krank.
Wir möchten nicht riskiren eine richtig teuere Anlage zu installieren die wir dann wieder abschalten müssen, weil ich dauernd krank werde.
Pilze können in der Analge nicht wachsen?
Vielleicht kenn hier jemand Studien zu diesem Thema?

Wir haben hier sehr hartes Wasser und es ist nicht ratsam eine Magnetische Enthärungsanlage zu installieren.
Deshalb wäre es entweder diese Inonenaustauscher-Anlage oder keine.

Wer kann mir Tipps geben und uns weiter helfen?

Wir sind für jeden guten Tipp dankbar. :)

Vielen lieben Dank Gracy




Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.07.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Gracy Lou Blackbush vom 20.07.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Gracy Lou,

Härtegrad 6 gibt es ebenso wie 26. Es wäre allerdings die Einheit interessant °d, mmol/l ?? Für deine nächsten Fragen ist dies aber nur bedingt von Bedeutung.

"Warum verkeimt das nicht?"
Gegen Verkeimung regenerieren und spülen die DVGW-zertifizierten Anlagen regelmäßig, meist auch unter Zugabe von geringen Mengen an geräteintern erzeugtem Chlor.

"Wie oft muß man so ein Teil denn reinigen?"
Die "Reinigung" (Regeneration, Spülung) erfolgt automatisch. Du musst nur gelegentlich Salz nachfüllen. Diese Menge ist von der Menge des aufbereiteten Wassers, also eurem Wasserverbrauch, abhängig.

"... welche chemischen Rückstände da im Wasser verbleiben.
....oder bleiben da keine."
Es verbleiben in der Tat keine. Der Ionenaustauscher wechselt die Härte-bildenden Ionen Calcium und Magnesium gegen Natrium (aus dem Kochsalz) aus. Und Kochsalz würde ich nicht als chemischen Rückstand bezeichnen.

"Wie sieht es aus mit Bluthochdruck?"
Hohe Natriumkonzentrationen können bei einigen Menschen den Blutdruck steigern. Daher hat der Gesetzgeber in der Trinkwasser-Verordnung den Na-Wert auf max. 200 mg/l begrenzt. Man kann die Enthärtungsanlagen so einstellen, dass dieser Wert nicht überschritten wird - wenn er überhaupt erreicht wird. Das läßt sich auch vorab rechnerich ermitteln. Dazu benötigt man die Na-Konzentration des Trinkwassers und die Härte (jeweils Zahlenwert und Einheit).

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen

Gast (Gracy Lou Blackbush)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.07.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 20.07.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Tröpfchen,
danke für die Antwort.

Unser Wasser hat Härtegrad 6  (oder 26?? gibt es das) es ist eines der härtesten Wasser hier im Umkreis.
*aboluter Wasserlaie ist*
Das mit diesem magnetisierten Enthärtungen hat unser Heizungsmann auch schon gesagt.
Er meinte bei unserem Wasser kann man nur diese einbauen, alles andere wäre rausgeworfenens Geld.

Wegen "Verkeimung" habe ich auch Angst.
Warum verkeimt das nicht?
Wie oft muß man so ein Teil denn reinigen?
Kann ich das selbst tun, oder muß da jedes mal der Heizungsmann kommen?

Außerdem habe ich nirgendwo gefunden, welche chemischen Rückstände da im Wasser verbleiben.
....oder bleiben da keine.
Wie sieht es aus mit Bluthochdruck? Das Wasser wird ja mit Salzen enthärtet....
*nachdenkt*

Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.07.2010

Hallo Gracy Lou,

ihr habt "sehr hartes Wasser" (wie hart eigentlich?) und wollt es weicher. Da ist in der Tat die klassische Enthärtung über Ionenaustauscher, die mit Kochsalz regeneriert werden, richtig. Wenn ihr eine Enthärtungsanlage mit DVGW-Zertifikat wählt und diese entsprechend den Vorgaben betreibt, sind von der Anlage bzw. dem enthärteten Wasser keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten. D. h. übermäßiges mikrobiologisches Wachstum (unabhängig von der Art der "Tierchen") sollte man ausschließen können. Entsprechende Untersuchungen (bez. Wirkung von Enthärtungsanlagen, Verkeimung ...) wurden beim DVGW durchgeführt.

Mit magnetischen Geräten kann man kein Wasser enthärten. Wer anderes behauptet, der lügt.

Bezüglich enthärtetem Wasser und deiner Allergie kannst du ja auch noch deinen Arzt befragen.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen



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