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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Tips für flußwassertauglichen Saugkorb gesucht
Gast (Parzival)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.05.2010

Hallo Wasserfreunde,

ich brauche eine gute Idee für die Lösung folgenden Problems. Ich fördere mit einem Gardena Premium Hauswasserautomat INOX 6000/5 Flußwasser. Was ich bei der Anschaffung dieses Modells natürlich nicht bedacht habe, waren die Unmengen organischer Partikel, die innerhalb weniger Tage den integrierten Filter zusetzen. Der Saugkorb nebst Rückschlagventil hängt in sehr flachem Wasser – und ich habe die Hoffnung, daß die Wasserqualität in einer größeren Wassertiefe etwas besser sein könnte. Das Saugrohr ist an einem Steg installiert. Es ist also kein Problem, einen längeren Schlauch weiter im Wasser zu installieren.
Meine erste Idee war es, einen Nylonstrumpf über den Saugkorb des Fußventils zu ziehen. Damit verringere ich aber die Ansaugfläche des Saugkorbs und die Pumpe tut sich schwer.
Die digitale Leistungsanzeige weist aus, daß mit Strumpf nur noch 1500 Liter statt der vorher 1700 Liter pro Stunde bei gleicher Verbraucherlast gefördert werden.
Es ist ein ganz simples Fußventil 1“ aus dem Baumarkt.
Ich erinnere mich, daß ich früher ein Ventil mit einem größeren Ansaugkorb hatte. Bei einer kurzen Suche im Netz mußte ich jedoch feststellen, daß alle angebotenen Ventile einen ähnlich kleinen Saugkorb haben. Um die Tragweite des Problems noch zu verdeutlichen:
Die Pumpe steht im Garten meiner Eltern und ich habe den Kauf dieses Models angeregt, da ich den integrierten Druckschalter, für die daran anzuschließende Bewässerungsanlage (Magnetventile) recht komfortabel fand. Ich stehe jetzt also unter einem gewissen Erfolgsdruck! Das werden sicher alle verstehen.
Die brennenden Fragen:  
Der Nylonstrumpf hat sicher einen gewissen Charme, der aber nur in Verbindung mit einem größeren Saugkorb gut funktioniert. Funktionieren? Sagen wir, der das Problem der Verschmutzung in längere „Wartungsintervalle“ schiebt.
Gibt es denn irgendwo noch größere Saugkörbe?
Ob meiner beschränkten Sortimentskenntnis wäre mir natürlich ein Tip lieber, der ohne Nylonstrumpf funktioniert. Gibt es Saugkörbe, die mit einem feinmaschigeren Filter ausgestattet sind? Oder gibt es einen Lösungsansatz, den ich bisher gar nicht erwogen habe?
Für jeglichen Hinweise dankbar! …nur dürfen sie nicht in die Richtung gehen, daß die Pumpe gänzlich ungeeignet ist.
Beste Grüße
Parzival  



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 10
Gast (Parzival)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.06.2011
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Parzival vom 24.05.2010!  Zum Bezugstext

Update zum Flußwasserfilter "P1"
Nur ganz kurz zum Thema. Ich hatte Bedenken, ob sich die kleine Bastelei bewährt. Sie hat bis in den Herbst durchgehalten und ist in diesem Jahr mit neuer Filtermatte und ohne Fliegengitterummantelung im Einsatz.Besten Dank für alle eingegangenen Tips  
Gast (Parzival)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.05.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 10.05.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Flußwasserfilterfreunde,
die ersten Erfahrungen mit dem Selfmade Prototypen „P1“ liegen vor. Auch wenn er optisch über ein sehr gediegenes Finish verfügt – als wartungsfreier Flußwasserfilter erreicht er nur ein kritisches „ungenügend“. Ich beobachte, wie sich die Löcher im oberen Drittel des Filters, also in unmittelbarer Nähe des Rückschlagventils massiv zugesetzt haben. Die unteren Bereiche sind noch frei. Mit wöchentlicher Reinigung kann ich mich vielleicht über die Saison retten, aber die Dauerlösung ist das nicht. Vor bedenkenlosem Nachbau wird ausdrücklich gewarnt! Einen Kiesklebefilter hatte ich schon in Händen, aber die Wassertiefe an der Entnahmestelle gibt es nicht her. Und selbst bei Schräglage stellt sich die Frage, welche „Korngröße“ filtert so ein Filter?
Im Rahmen der Modelpflege wird der zu erwartende „P2“ wohl sehr stark durch Wilfrieds Anregungen inspiriert sein.  Dachrinnengitter zum 100 Rohr geformt. Die Strömungsgeschwindigkeit an meinen 150 gebohrten Löchern ist doch zu hoch.
Oben und unten einen Rohrdeckel. Oben einen Loch für die PE Verschraubung mit dem 32 PE Rohr und den zahlreichen 5mm Löchern und dazwischen eine Filtermatte aus dem Teichfiltersortiment. Das ist dann wohl das Verbrauchsmaterial, das es jährlich zu tauschen gilt. Ich melde mich, wenn die ersten Testergebnisse des „P2“ eine Überleitung in die Kleinserie zu lassen. Lieben Dank für die Tips zum Thema!  
Gast (sedylz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.05.2010

Hallo , hatte das gleiche Problem.
Habe eine 80 ltr Baubütt (4-eckig) genommen.Kurz über dem Boden für den Saugschlauch ein großes Loch gebohrt und den Schlauch von innen mit einer Kontermutter sichern.
Auf die Öffnung oben ein großes Gitter von einem Regal aus dem Baumarkt, dann Filtervlies für Gartenteiche und wieder ein Gitter.
Dieses dann mit Niroschrauben mit großen Scheiben an der oberen Wulstkante festgeschraubt.
Butt mit etwas mehr Kraft vorsichtig im Fluß versenken ( bei starker Strömung Steine in die Bütt).
Spendet Wasser seit 5 Jahren ( einmal im Herbst reinigen)
MFG
sedylz
Gast (Pumpe)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.05.2010

Hallo Waaserfreunde
in so einem Fall emphele ich dir einen normalen Kiesklebefilter ins Wasser zu legen der ist 1Meter lang
und hält feinste Bestandteile zurück
Gruß Pumpe
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.05.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Parzival vom 08.05.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Parzival,

Glückwunsch zum gelungenen Prototyp! Sicher, das Perforieren des Mantelrohrs hat einige Mühe gekostet, vielleicht ist bei der Version 2 doch ein Gitter einfacher. Auf keinen Fall würde ich ein feines Fliegengitter nehmen, auch bei dem Rohr nicht! Die feinen Maschen sind ruckzuck dicht. Die Schwebstoffe sollen sich in der Filterwatte fangen. Diese hat ein enormes Aufnahmevermögen, während der Fliegendraht schon mit einer halben Kaffeetasse Schlamm bedient ist. Ich bin gespann auf Deine weiteren Erfahrungsberichte.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Parzival)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.05.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Parzival vom 05.05.2010!  Zum Bezugstext

Erfolgreiche Inbetriebnahme!
Hallo Wasserfreunde, wie angedroht hier die Stückliste des „Flußwasserfilters Modell Parzival 1“ von innen nach außen. 32 mm PE Rohr angemessen mit 5mm Löchern perforiert. PE Kupplung 32 x 1“ (hat den Vorteil, daß die in das Rückschlagventil paßt). Am unteren Ende ein ¾“ Kunststoff-Stopfen. Umwickelt mit 3 cm Filtermatte – in ein 100er Fallrohr (50 cm lang) mit Deckel gesteckt (war mit ca. 5 EURO Anschaffungskosten einfach unwiderstehlich) Die 150 zehn Millimeter Löcher waren der anstrengendste Teil der Übung. Zweifach umwickelt mit PVC Fliegengitter. Arretierung mit Kabelbindern.  Somit vollständig korrosionssicher ausgeführt. Nicht ganz elegant ist die obere Öffnung ausgeführt. Hier liegt nur die Filtermatte an. PE Kupplung und Fallrohr sind mit zwei Kabelbindern verbunden. Ein Gewicht am Boden des „Filters“ würde ich im Rahmen der Modellpflege für die Version 2 vorsehen. Zur Standzeit kann ich nach 45 Minuten Betrieb noch nichts Zuverlässiges sagen, bin aber optimistisch, daß das die Lösung ist. Der Materialaufwand dürfte bei 15 EURO liegen. Ergebnisse der Langzeiterprobung spätestens im Oktober 2010. Danke für die Tips, die in die Entwicklung des Flußwasserfilters P1 eingeflossen sind.
Gast (Parzival)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.05.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 02.05.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Wasserfreunde,

herzlichen Dank für die Tips. Über die Variante Schlagspitze hatte ich auch schon nachgedacht. Da gibt es nach meiner Erinnerung einen blauen Schlitzfilter aus Kunststoff, der sich noch besser eignen könnte. Aber wie ich inzwischen begriffen habe, geht es nicht nur um die Filterwirkung, sondern auch um die Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit, damit sich das organische Material gar nicht erst in die Filterwaben preßt und beim nächsten Abschalten der Pumpe einfach abgeschwemmt wird. Wilfrieds Vorschlag klingt praktikabel und könnte fast mit „Bordmitteln“ realisiert werden. Vielleicht wird aus dem Dachrinnengitter ein Stück „perforiertes“ Fallrohr mit Fliegengitter umwickelt – da muß man mal schauen, was der Keller so hergibt.
Erst einmal vielen Dank! Natürlich stelle ich meinen „Flußfilter“ hier vor, sobald er sich im Einsatz bewährt hat.

Beste Grüße
Parzival  
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  02.05.2010

Hallo Parzival,

hier mein Vorschlag für einen Eigenbau:
0,5 m Dachrinnengitter (Baumarkt)aus Kunstoff zu einem Gitterrohr mit 70 mm Durchmesser formen - den Längsstoss z.B. mit verzinktem Draht vernähen. Eine Seite mit mit einem Enddeckel für HT-Rohr 70 mm verschließen. Den Enddeckel mit 2 Blechschrauben sichern (möglichst aus Edelstahl).

Nun ein Stück PVC-Rohr 25 mm, ca. 40 cm lang, mit etwa 50 seitlichen Bohrungen, ca. 6 mm, mehr oder weniger gleichmäßig durchlöchern. Ein Ende mit einem Gardena Anschlussstück 3/4" versehen. Das Rohr nun fest mit einer Filtermatte, Kunstfaser, wie z.B. aus einem Küchen-Absaughaube umwickeln und zwar so dick, dass sich alles gerade noch ins Gitterrohr stecken lässt.

Nun vom Saugschlauch das Fußventil ab und eine Gardena-Kupplung dran. Zusammenstecken und fertig.

Bekommt man keine Filtermatten, so kann man auch lose Filterwatte für Aquarienfilter zwischen Innenrohr und Gitterrohr stopfen.

Auf jeden Fall ist die Filterkapazität solch eines Saugkorbes enorm und die Standzeit entsprechend hoch.

Gut ist es, den Saugkorb mit einem Gewicht zu versehen, das ihn sicher in der geplanten Wassertiefe hält. Hat man keine geeignete Stelle am Ufer, z.B. an einem Steg, so kann man seinen Saugkorb auch an eine Boie hängen, etwa auf halbe Wassertiefe.

Viel Spass beim  Basteln

Wilfried
pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  02.05.2010

Hallo
benutze doch einfach einen Schlagfilter der ist lang und hat für Seewasserentnahme genügend Filterfläche
der Preis liegt ca bei 30 €
Gruß pumpe
Gast (Wolfgang Reuter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.05.2010

Hallo Parzival,
wie wäre es mit Marke "Eigenbau" google mal unter Drahtgeflechte.
Gruß Wolfgang



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