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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Wasserversorgung einer SB-Waschanlage
Gast (Hans Fröhlich)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.04.2010

Hallo,

im Rahmen eines Studienprojekts frage ich mich ob es sinnvoll ist für eine SB-Waschanlage einen Brunnen zu nutzen. Kann mir jemand helfen in Sachen was für eine Pumpe ich bräuchte und ab wann sich der Aufwand amortisiert hat? Anlagentechnisch fand ich eigentlich die Produktpalette von Grundfos recht ansprechend.

Der Nachbar besitzt bereits eine Brunnenbohrung wobei nach 3m bereits auf Wasser gestossen wurde und die Bohrung 10m tief ist.

Nach Grundfos CAPS wäre eine SQ 5-15 ausreichen.

Bohrtiefe: 10m
Wasserverbrauch: tägl ~4 cm Wasser

Am Anschluss sollte dann auch konstanter Wasserdruck herrschen um einen konstanten Arbeitsdruck zu garantieren. Wäre super wenn mir da jemand etwas mit einer groben Preisvorstellung empfehlen könnte.

MfG



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  28.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 28.04.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Fred,

ok. ich habe für 300 m p.a. nun mal ein paar realistische Werte in die Exceltabelle eingegeben. Demnach kostet der Kubikmeter eigenes Wasser 4,08 .
Entscheidend ist nun, was kostet er beim Wasserversorger - ohne Abwasser, wohlgemerkt, dann dieses Wasser deckt ja nur die Verluste des Recyclingsystem.

Beste Grüße

Wilfried
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 28.04.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

ja die von mir erwähnte Anlage ist MIT Aufbereitung. Danach werden "nur" 300 cbm p.a. Frischwasser benötigt und unter diesem Gesichtspunkt war meine Anregung, über die Rentabilität nachzudenken, gedacht.

Grüsse
Fred
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  28.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 28.04.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Fred,

ich gab zu bedenken, dass man zunächst das Entsorgungsthema und die Wirtschaftlichkeit von Abwasserrecycling untersuchen muss. Erst danach steht fest, welche Frischwassermenge überhaupt gebraucht wird und ob sich ein Brunnen rechnet.

300 m p.a.? Das wäre ja nicht besonders viel - deutet auf eine kleine Anlage MIT Abwasserrecycling hin.

Für eine ziemlich genaue Wirtschaftlichkeitsberechnung habe ich schon 2007 eine Exceldatei zum Downloaden verlinkt: http://www.rsdsolar.de/extra/amortisation.xls

Hier kann jeder seine konkreten Daten eintragen (nur die gründen Felder sind zu verändern!) und bekommt im Ergebnis den Wasserpreis seiner Eigenversorgung. Meist ist der öffentliche Wasserversorger günstiger.

Beste Grüße

Wilfried
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 28.04.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

bei einer Anlage in unserer Nähe wurden in den letzten beiden Jahren durchschnittlich rd. 300 cbm Frischwasser gebraucht. Da muss man sich schon überlegen, ob Investitionen in einen Brunnen sich rentieren.

Grüsse

Fred
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  28.04.2010

Hallo Hans,

vor der Wasser-Beschaffungsfrage muss geklärt werden, welche Bedingungen an das Abwasser gestellt werden. Da ist nämlich meist der größere Aufwand zu betreiben. In verschiedenen Trennstufen müssen Öl, Benzin, Wachse, Sand, etc., zurück gehalten werden. Dann bietet es sich an, dass Abwasser wieder aufzubereiten. Nur die relativ geringen Wasserverluste müssten dann durch Frischwasser ersetzt werden.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Hans Fröhlich)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.04.2010

4m meinte ich natürlich :)



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