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Kategorie: > Wissenschaft > Physik / Chemie
Leitfähigkeit Salzgehalt Diagramm?
Gast (Matti S.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.03.2010

Guten Tag,
ich suche eine Tabelle oder Diagramm, welches mir das Verhältnis von Leitfähigkeit zum Salzgehalt darstellt. Wie ich bis jetzt erfahren habe, steht dieses im proportinalem Verhältnis zueinander, variert jedoch durch unterschiedliche Salzarten. Gibt es eine allgemeine Relation (es kommt auch nicht primär auf Genauigkeit an), in der das Verhältnis von Wasser-NaCl-Gemisch und Leitfähigkeit ersichtlich ist, oder hat jemand eine paar Wertepaare, aus denen sich die restlichen dann ableiten lassen?

Mit freundlichen Grüßen,
Matti S.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Matti S. vom 01.04.2010!  Zum Bezugstext

Hallo, Matti,

für ein Salz in wässriger Lösung ist es einfacher, hier kann man bei wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytische_Leitfähigkeit

Die Zusammenhänge finden. Was Du rechnen musst, ist dann das Kohlrauschsche Quadratwurzelgesetz. Die Grenzleitfähigkeit von NaCl ist 126,45 Quadratzentimeter pro Ohm und mol.

Bis zu 0,1 mol/l kann man damit schon ganz gut rechnen.

E. Regulator
Gast (Matti S.)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 31.03.2010!  Zum Bezugstext

Danke für die Antworten,

Da es sich um ein reines Wasser NaCl Gemisch handelt ohne 3. Stoffe, welche die Leitfähigkeit beeinflussen, könnte ich denke ich schon mit Hilfe des Ostwaldschem Gesetzes die Leitfähigkeit bestimmen. Na+ hat eine molare Grenzleitfähigkeit von 50,1 Scm2mol^-1, das dazugehörige Anion Cl- von 76,8 Scm2mol^-1.
Leider kann ich mit der Formel auf Wikipedia zum Thema "Ostwaldsches Verdünnungsgesetz" nicht wirklich viel anfangen, da ich den Zusammenhang von Dissoziationskonstante und Leitfähigkeit nicht verstehe :(.
Gibt es vielleicht einen einfacheren Weg, ich habe zum Beispiel in einem Versuchsprotokoll gelesen, dass sich die Stromstärke um 1,5 mA erhöht bei 65 mg/l Salzgehalterhöhung. Leider war dem Protokoll nichts über Leiterflächengröße, -abstand und Spannung zu entnehmen, um eine allgemeine Umrechnung in S/m durchzuführen.
Mit freundlichen Grüßen,

Matti S.
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.03.2010

Hallo Matti,

prinzipiell hat der Ernste Regulator schon Recht. Wenn du aber mit einer "Faustformel" zufrieden bist, so kann ich dir sagen, dass Wässer in unserer Gegend (Hauptbestandteil Ca(HCO3)2) bei einer elektr. Leitfähigkeit von 1.000 S/cm einen Gesamtsalzgehalt von ca. 750 mg/l aufweisen (Relation auf Lf = 1.000 S/cm standardisiert) . Das kann natürlich in anderen Landstrichen, d. h. bei anderen Wasserqualitäten völlig anders aussehen.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen
Gast (Ernster Regulator)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.03.2010

Hallo, Matti,

Die Leitfähigkeit folgt dem Ostwaldschen Verdünnungsgesetz, da kannst Du mal nach suchen. Man unterscheidet hier nicht nur nach Ionenpaaren, sondern auch noch nach schwach und stark dissoziierenden Salzen.

Für ein spezifisches Salz in wässriger Lösung kann man so rechnen, aber für ein Wasser mit unterschiedlichen Salzen ist das etwas komplizierter.

E. Regulator



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