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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Wasser-Wasser Wärmepumpe mit gebohrten Brunnen
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.01.2010

Hallo!

Haben folgendes Problem:

Haben eine Wasser-Wasser Wärmepumpe mit einem gebohrten Brunnen! Der Wasseraderngeher (von der Brunnenbaufirma) hat gemeint alles kein Problem auf 13 m genug Wasser! Als zum Bohren begonnen wurde: erstes Loch auf 45 m kein einziger Tropfen! zweites Loch haben wir letztendlich WAsser gefunden, Brunnenbauer hat auf 49 m runtergebohrt! Hat Filterrohre im unteren Bereich und Filterkies eingebracht (gibts einen Unterschied zw. Kies und Filterkies?) Unser Untergrund besteht aus Lehm! (bei Bohrung ist nur schwarzer Lehm raufgekommen)Schluckbrunnen befindet sich 15-20 m vom Entnahmebrunnen und ist nur gegraben (2-3m)

Pumpe GRUNDFOS SQ hängt auf ca. 35m! wir benötigen für die Wärmepumpe ca. 37 l/min!

War alles kein Problem doch nach 14 Tagen! Strömungswächter meldet! Ergebnis: eine orange/rote Schlammartige Masse wird raufgepumpt! Brunnenbauer meint kein Problem alles raus geblasen bis sauberes Wasser gekommen ist! Seine Vermutung: Drosselschieber von Installateur nicht eingestellt deshalb Wasserspiegel zu schnell gesunken, und es hat sich eine Schicht gelöst! Er hatte recht...Drosselschieber war auf volle 45 l/min! also zurückgedreht und eingestellt!

nach 14 Tagen gleiches Spiel! gleicher Schlamm/Schmutz!

Nun kann uns keiner WEITERHELFEN!

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? hoffen auf Tipps!




Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 59
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.05.2010

Hallo!

Hatten ein Gespräch mit Installateur, Brunnenbauer u. Sachverständigen!

So wies aussieht können wir neues Heizsystem machen aus div. Gründen:
-Brunnenbauer sieht ein das es ev. der falsche Kies für diese Bodenschicht ist
-Problem ist das er bis in 50 m gebohrt hat (bei 6m war auch schon kleine Menge) und somit 2 Wasserhorizonte verbunden hat, was lt. Sachverständigen gar nicht geht und somit auch eine neue Bohrung ziemlich sicher nicht genehmigt wird! Probleme mit zuständiger Behörde sind garantiert : )

Weiters werden wir die Heizung umrüsten, ev. Tiefensondenbohrung, wobei diese natürlich um einiges teurer ist!
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.03.2010

Wasser wurde von Labor untersucht KEIN Eisen, nur etwas Mangan! Lt. Labor zu wenig das Pumpe innerhalb so kurzer Zeit so arg verschmutzt ist!

Schlamm haben sie jetzt noch nicht analysiert, könnten jetzt noch Pilze sein od. eben Schmutz der durch den zu groben Filterkies durch kommt!

Wir werden sehen!
Bernhard Janen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.03.2010

Hallo hoki,

Wenn du dein Wasser immer noch nicht auf Eisen untersucht hast, versuch mal folgendes:
Fülle ein Glas mit dem braunen Wasser und gib eine Vitamin C Tablette dazu. Wenn das Wasser nach wenigen Minuten wieder klar ist, dann hast du Eisen im Wasser!

Ascorbinsäure (Vit. C) hat stark reduzierende Eigenschaften, sodass sich das unlösliche sichtbare Eisen wieder im Wasser löst. Dein Brunnenrohr kannst du übrigens so auch wieder kurzfristig sauber kriegen!
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  13.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janen vom 13.03.2010!  Zum Bezugstext

Und wenn ich das richtig sehe pumpt man heute im Kreislauf mit unten plaziertem Wärmetauscher. Früher aus einer Bohrung Wasser hochpumpen und in zweites Bohrloch unter Verlusten weglaufen lassen. Falls ich das nur geträumt haben sollte, dann wird es Zeit, dass es so gemacht wird, grins.

Gruß Lothar
Bernhard Janen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 12.03.2010!  Zum Bezugstext

Von der Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen habe ich keine Ahnung, aber die Energie, die für das Hochpumpen von Wasser aufgewendet werden muss, hängt in erster Linie von der Höhe des Grundwasserspiegels ab und nicht davon, wie tief die Pumpe hängt.
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernhard Janen vom 12.03.2010!  Zum Bezugstext

Hallo  Bernhard   Vor Jahren also am Beginn der Wärmepumpennutzung für die Heizung hat man  erklärt das ein herauspumpen von  Wasser ab (ich weis es nicht mehr genau)10 m tiefe wegen der hohen Stromkosten  zum pumpen  unwirtschaftlich  sei. Heutzutage pumpt man das Wasser sogar    aus 50 m Tiefe was hat sich da in Bezug auf wirtschaftlichkeit geändert?
mfg sepp
Bernhard Janen
wasserneuvrees.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.03.2010

Hallo hoki,

Wenn bei euch der Grundwasserstand so niedrig ist, dass bei der ersten Bohrung bei 45 m Tiefe noch kein Tropfen Wasser gekommen ist, dann verstehe ich nicht, warum die Pumpe nur 35m tief hängt (war das Kabel nicht länger?)

Ich würde die Pumpe tiefer bis direkt über den Filter hängen. Die Pumpe saugt vermutlich Luft mit an, wodurch es wegen eisenhaltigen Wassers zur Verockerung kommt (brauner Schleim).
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 11.03.2010!  Zum Bezugstext

Hallo hoki was wir Schlier  oder auch Mergel   nennen ist eigentlich recht stabil solche Schachtbrunnen  halten wen der Schlier erreicht ist, ohne Ausbau   auch hundert Jahre ohne einzustürzen. Freilich ist es so dass bei Schlier die Härte nicht immer  gleich  ist.Normal wäre es wen nach dem Abbpumpen der lose durch das bohren  gelockerte Sand abgepumpt ist Sandfreies Wasser gefördert wird ,unter der Voraussetzung dass die Pumpe nicht im Filterbereich hängt und der  Brunnen nicht überfordert wird.
mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  11.03.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 11.03.2010!  Zum Bezugstext

Ein Brunnenbauer der Kies in der Körnung 6-7mm um das Filterrohr schüttet ist kein Brunnenbauer. Das sind alles Stümper und Laien.

Was war das für ein Sachverständiger? Filterkies in der Körnung 1-4mm ist auch viel zu grob. Bei 0,5mm Schlitzung verwendet man 0,7-1,2mm Kies.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.03.2010

Aktueller Stand:

Haben alle Unterlagen einem Sachverständigen geschickt, er meint das die Pumpe in einer Schicht hängt wo man Schlier findet! und seiner Meinung nach hätte auch ein feiner Filterkies (1-4mm) verwendet werden müssen und nicht so wie bei uns 6-7mm!

Nur was uns leider etwas enttäuscht hat, wir sollen uns einvernehmlich mit dem Brunnenbauer zusammensetzen und halt nochmal was für neues Loch bezahlen!
er meinte eine Klage und wir bekommen nicht recht kostet noch mehr! auch ned unrichtig aber warum sollen wir nicht recht kriegen?

Der Brunnen hat NIE richtig funktioniert, es gibt eindeutig einen Aufbaufehler beim Brunnen! ich als Laie weiß nicht was der Brunnenbauer da machen muß!

FRAGEN über FRAGEN!
pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.02.2010

Hallo
von einem Alten Brunnenbauer weiß ich Das Brunnen 74Stunden ohne Unterbrechung Angepumpt werden sollen
damit sich im Boden um den Filter Verstopfungsfreie Kapillargefäß bilden sollte der Filter aber in einem Moor oder Torf Schicht stecken wirrste wohl die Investition in den Sand gesetzt haben las Dir von Deinem Brunnenbohrer das Schichten Verzeichnes Deines Brunnens geben dann weist mehr
Gruß pumpe
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 09.02.2010!  Zum Bezugstext

naja die sache ist die das wir ja sofort nach bohren des Brunnens ca. 3-5 Tage klargepumpt haben!

und jetzt nach Schmutzansammlung nochmal?
wir werden sehen ob das hilft! wenn es eisen ist, ist klar das es nichts helfen wird!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  09.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 09.02.2010!  Zum Bezugstext

Das meinte ich ja mit dem Klarpumpen. Es hilft aber nur, wenn es sich um Sand handelt und nicht um Eisen. Außerdem muss der Wasserspiegel dabei beobachtet werden, dazu brauchst du ein Lot.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.02.2010

Eisentest noch nicht gemacht, noch keine Salzsäure od. ähnliches gekauft!

neue infos vom Gebietsbauamt, er meint in unserer Gegend ist es bekannt, dass es länger dauert da es da mehr Umlagerungsmaterial gibt und das löst sich!

sein Vorschlag: Mit einer Pumpe die doppelte Menge als benötigt so ca. 3-6 Tage pumpen! also ca. 100l auf 20-30m! Wetter ist halt zur Zeit nicht so günstig für sowas aber naja, wenns was hilft wär es super und sicher die kostengünstigste Variante/Lösung!
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.02.2010

werden das heute mal austesten! wir geben euch dann Bescheid! Kann irgendwie nicht glauben, dass es Eisen ist aber wir werden sehen!

Danke für die ausführliche Info!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  08.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 08.02.2010!  Zum Bezugstext

Naja. Eisen im Wasser war immer ein Problem und es wird auch immer eins bleiben. 100 Prozentig zufriedenstellende Lösungen wird es wohl nicht geben, vor allem nicht, wenn es sich um hohe Mengen handelt. Leichten Eisengehalt, habe ich bis jetzt immer ordentlich und vor allem haltbar in den Griff bekommen.


Dann bin ich mal gespannt, ob das Problem mit der Wärmepumpe auf Eisen oder Sande beruht.
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  08.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 07.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo sepps,

es ist eben wie immer im Leben: Es kommt darauf an, was man will. Soll bei einem eisenhaltigen Wasser kein Eisen ausfallen, muß Luft (Sauerstoff) ferngehalten werden, also Membranausdehnungsgefäß. Will man das Eisen ausflocken, kann man zur Belüftung auch einen Windkessel einsetzen, sofern dessen Kapazität dazu ausreicht.

Aber deine Ausführungen und auch die Bemerkung von Brunnenbaumeister "Allerdings werden meistens keine Wasseranalysen gemacht, dadurch stellt man erst später fest, das das Wasser Eisen enthält. Zu diesem Zeitpunkt ist dann meistens schon die komplette Wasserversorgungsanlage installiert." offenbart doch einen grundlegenden Mangel. Brunnenwasser ist nun einmal ein Naturprodukt und weist somit in der Regel lokal unterschiedliche Qualitäten auf. Der Nutzer eines Brunnenwassers muss sich daher der jeweiligen Wassereigenschaften in Bezug auf die vorgesehene Nutzung bewusst sein. Leider scheint es mir, dass sich da "Spezialisten" auf dem Wassergebiet tummeln, die ALLES über Wasser wissen: Des is nass!!! Und damit erschöpft sich deren Weisheit. Leider!!!

Ein Brunnenbauer muss kein Wasserchemie-Grundkurs besucht haben. Und wenn das Wasser nur in der Not zum Feuer löschen dienen soll, reicht es ja auch aus, dass es naß ist. Aber bereits beim Bewässern von Kohlköpfen und Radieschen kann die Wasserqualität von Interesse sein. Wenn sich aber ein Anlagenbauer/-vertreiber von Gundwasser-beaufschlagten Wärmepumpen nicht über die vorhandene Wasserqualität informiert, befüllt der bestimmt auch immer an der 1. Zapfsäule von Tankstellen sein Auto, gleich welches Säftle da sprudelt und welches Apparätle unter der Motorhaube von seinem Vehikel tuckert. Also sollte man sich von dieser Kategorie "Fachmann/-frau" fern halten.

Der Verzicht auf eine Wasseranalyse vor der Installation eines mit Brunnenwasser beaufschlagten Apparates gleicht einer Operation ohne vorheriger Untersuchung/Diagnose. Und welcher normal denkender Mensch würde sich auf so etwas einlassen?? Ich nicht.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen  
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  08.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 08.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,

das ist doch auch ein gutes System. Enteisenung bringt nun mal Probleme und verursacht beträchtliche Kosten. Oft reicht doch diese Belüftung auch gar nicht und man muss erfinderische Apparate einbauen, auf jeden Fall dann Filtern. Wer hierauf verzichtet verlagert doch nur das Problem und hat hässliche Rostspuren in den Sanitärobjekten, in Waschmaschine und Geschirrspüler und Rostspuren im Familienleben, wegen versauter Wäsche :-))

Beste Grüße
Wilfried
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  08.02.2010

Aber durch das Eisen im Wasser wird das Belüftungsventil und das Entlüftungsventil oftmal blockiert oder zerstört. Das kommt auch jeweil auf die Eisenmenge an. Ein Agrarbetrieb in unserer Nähe braucht ca. 8 Entlüftungsventile im Jahr.


Also nicht das wir jetzt aneinander vorbeireden, für mich ist ein Belüftungsventil, ein Ventil, welches unter dem Brunnenkopf installiert ist und beim abschalten der Pumpe dafür sorgt, dass die Steigeleitung leerläuft und sich mit Luft füllt. Das Entlüftungsventil, auch Nivearegler genannt, lässt die überschüssige Luft wieder aus dem Kessel.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  08.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 07.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

es ist doch nicht das Eisen, welches das Durchrosten beschleunigt - eher im Gegenteil - aber es ist die Luft, bzw. deren Sauerstoffanteil. Und Luft gehört nun mal in einen Windkessel hinein, so oder so. Die besseren Windkessel sind deshalb aus Edelstahl, oder zumindest emailliert (mit Opferanode).

Beste Grüße
Wilfried
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 07.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried das heißt also man muss das durchrosten eines  Windkessels nach etwa 10-15 Jahren   zwar in   Kauf nehmen  durch das nachgeschaltete ich nehme an Rückspülfilter ein anders wäre wohl zu schnell wieder zu könnte man Ablagerungen an den Leitungen verhindern?Als ich den durchgerosteten  Windkessel aufgeschnitten  (bin eben neugierig) habe, musste ich feststellen dass sich dort Kiloweise Eisen?  abgelagert hatte .mfg sepp
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  07.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 07.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

das Ganze verschlimmert sich durch die Belüftung keineswegs,im Gegenteil. Dadurch ergibt sich die erste Stufe der klassischen Enteisenung. Das Eisen III, das da nun in Flocken vorliegt, lässt sich prima ausfiltern. Zu empfehlen ist also nach dem Windkessel ein billiger Feinfilter etwa 5 m. Hier sind doch die braunen Flocken allemal besser aufgehoben als in Keramik und Wäsche, oder wie in diesem Fall in der Technik.

Beste Grüße
Wilfried
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  07.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 07.02.2010!  Zum Bezugstext

Du hast es erfasst Sepp. Bei eisenhaltigen Wasser ist ein Membrankessel besser. Allerdings werden meistens keine Wasseranalysen gemacht, dadurch stellt man erst später fest, das das Wasser Eisen enthält. Zu diesem Zeitpunkt ist dann meistens schon die komplette Wasserversorgungsanlage installiert.
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 07.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo tröpfchen wir hatten in unserem alten Brunnen so stark eisenhaltiges Wasser das die Rohre fast zuwuchsen und auch die verzinkten  Rohre sowie der Windkessel stark angegriffen wurden (in erster Linie Kaltwasser ) .Auf Grund deines Beitrages könnte man annehmen dass durch die Luftzufuhr durch die Rückschlag-Belüfter Kombination   im  Brunnen an der Unterwasserpumpe die "eingespeiste" Luft , die gelösten Eisenverbindungen unter Bildung von Eisenhydroxid oxidiert . Dieses ist Wasserunlöslich, flocken aus und bildet einen braunen Schlamm,wie du schreibst.  Bei uns allerdings  kein  Schlamm sondern hates Materi ähnlich Kalk aber braun.
Das könnte dann bedeuten das man mittels eines  Windkessels das ganze verschlimmert,so dass es besser wäre einen Membrankessel einzubauen weil  dan eine Luftzufuhr   nicht  mehr nötig ist.
mfg sepp
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 05.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo hoki,

um einen Anhaltspunkt zu bekommen, ob der Schlamm aus dem Brunnen im Wesentlichen Eisen(hydroxid) oder Lehm ist, sollte ein einfacher Test reichen. Nehme etwas Schlamm, gebe 10 - 20 %ige Salzsäure (HCl) darauf und rühre um. Eisen(hydroxid) löst sich gut in HCl auf und färbt dann die Lösung gelb; Lehm tut dies nicht.

Salzsäure bekommst du außer in der Apotheke - wo sie sehr sauber aber auch teuer ist - in ausreichender Qualität im Baumarkt. Dort verkauft man diese zum Reinigen von Fliesen ("Grauschleierentfernung"). Und wenn du das Gefäß nach einer Entnahme wieder ordentlich zuschraubst, tritt auch keine Säure aus, die dir deinen Werkstattkeller zerfrisst. Oder hast du schon einmal gesehen, dass sich die Regale im Baumarkt in der Nähe der Salzsäureflaschen auflösen?

Nun noch kurz ein Hinweis auf Eisen im Brunnenwasser (Der ist für dich aber nur von Bedeutung, sofern dein Problem tatsächlich ein eisernes ist). Es ist natur- oder - für die Andersgläubigen - gottgegeben, wenn sich in der Nähe deines Brunnens eisenhaltiger Untergrund befindet. Wenn dein Brunnen tief genug ist, kommt das Wasser möglicherweise aus einer eisenhaltigen Schicht in einer anaeroben Zone. Das heißt, dort ist praktisch kein Sauerstoff (O2) vorhanden. Unter diesen Bedingungen sind viele Eisenverbindungen wasserlöslich.

Förderst du nun ein solches Wasser und hast ein geschlossenes System, geschieht nichts. Tritt aber Luft hinzu, oxidieren die gelösten Eisenverbindungen unter Bildung von Eisenhydroxid. Dieses ist wasserunlöslich, flockt aus und bildet einen braunen Schlamm.

Dieser Effekt kann beispielsweise im Schluckbrunnen auftreten, aber auch im Förderbrunnen, wenn die Pumpe Luft zieht oder sich Wässer mit unterschiedlichen Sauerstoffgehalten mischen. Letzteres kann bei Zutritt von oberflächennahem O2-haltigem Wasser erfolgen.

Ob dann das gesamte Eisen bereits im Brunnen bzw. im Leitungssystem bis zu deiner Wärmepumpe ausfällt, ist eine Frage der Eisen- und O2-Mengen sowie der Verweilzeit. Das heißt, der Test, eine Probe von filtriertem Wasser an der Luft stehen zu lassen und zu beobachten, ob sich braune Eisenhydroxid-Flöckchen bilden, ist zwar in der Regel sinnvoll, kann aber auch zu einer Fehlinterpretation führen. Daher würde ich den o.g. HCl-Löseversuch in eine Bewertung mit einbeziehen.

Viel Erfolg und viele Grüße aus der Pfalz
Tröpfchen  
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 05.02.2010!  Zum Bezugstext

Wollen jetzt nächste woche (diese Woche sind alle auf Urlaub) nochmal mit zuständiger Behörde reden!

werden dann den Schlamm einpacken und zu einer Analyse bringen!

trinken hab ich mich nicht getraut : ) riecht nur leicht nach alter feuchter Erde so komisch!

Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  05.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 05.02.2010!  Zum Bezugstext

Eigentlich müsstest du das Eisen sogar schmecken, so viel wie bei dir drin sein müsste um die Pumpe in 2 Wochen lahm zu legen.

Um dir in irgendeiner Weise helfen zu können, ist es wichtig zu wissen, worum es sich bei der schlammigen Masse bei dir handelt.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.02.2010

Habs jetzt gestern nochmal getest:

ein Glas Wasser abgezweigt (beim Filter reinigen) und bis heute früh stehen lassen! und es ist GLASKLAR!(im Filter hängt der Schlamm)! Werde heute nochmal eines abzweigen und raus stellen!

ist das nicht ein gutes Zeichen? od. sieht man das Eisen so nicht?!
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010

Hallo hoki zum Thema "Dreckwasser" folgendes :Bei manchen Schachtbrunnen  welche ja nur bis zum ereichen des standfesten  Gebirges gemauert waren ,wurden  bei   längerer Regenzeit  sogenannte "Feldflüsse" wasserführend .Das heißt dass aus oberen sonst nicht Wasserführenden schichten Oberflächen-Wasser in den  Brunnen floss  dieses Wasser  war oft verschmutzt so  dass man bei Regenzeiten verschmutztes Wasser  hatte .Dies war in Bezug  auf die Pumpe nicht tragisch da die Ziehbrunnen nicht so empfindlich gegen leicht  verschmutztes Wasser waren.Gröbere Verschmutzungen setzten sich am Grund es Brunnens ab, bzw. wurden wieder weggeschwemmt .Da ganze hat auch dazu geführtdas solche Brunnen in grossen Zeitabständen"geräumt" /gesäubert werden mussten.Wen dein  Brunnen  oberhalb  der Kiesschicht nur mangelhaft abgerichtet wurde , (was nicht immer  ganz leicht ist)  kann es sicher dazu führen /wurde schon erwähnt dass solch verschmutztes in deinem Fall lehmiges Wasser hinunter fließt.
mfg sepp
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 03.02.2010!  Zum Bezugstext

der Vorname mit E  :)
aber meinst wahrscheinlich den Nachnamen! der beginnt mit einem A!
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 03.02.2010!  Zum Bezugstext

Hoffe nur das der Namen deines Brunnenbauers nicht mit E... beginnt. Der ist in den meisten Bundesländern schon für seine "Qualitätsarbeit" bekannt.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 03.02.2010!  Zum Bezugstext

nur wie gesagt kann ich das nicht glauben weil sich wie gesagt unser Wasser nicht verfärbt wenn es einen ganzen Tag rumsteht!
aber mal schauen!

das Brunnenbauer für Eisen im Wasser nichts kann verstehe ich!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  03.02.2010

Also setzt sich die Pumpe nach 2 Wochen zu? Also, wenn sich die Pumpe nach 2 Wochen dicht mit Eisen ist, muss das Wasser extrem Eisenhaltig sein. Also so richtig extrem. Da hilft dann nichts mehr. Das müsstest du dann auch schon sehen, wenn du einen Gartenschlauch über Beton laufen lässt.

Und ich sage es nochmal, für Eisen im Wasser kann der Brunnenbauer nichts, auch wenn er Fehler gemacht hat.
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 03.02.2010!  Zum Bezugstext

Richtig, ab einer gewissen Menge fällt das Eisen durch Luftsauerstoff Flockenförmig aus.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 03.02.2010!  Zum Bezugstext

Hab mal gelesen, dass wenn ich das Wasser 2 Std. od. länger an der Luft bzw. ev. Sonneneinstrahlung stehen lasse und es verfärbt sich nicht ist es gute Qualität!
od. kann man das bezüglich Eisen nicht so sagen?!
dann müssen wir uns etwas salzsäure besorgen!

Bezüglich Untersuchung des Wassers hat weder Brunnenbauer noch Installateur noch Herstellerfirma (Viessmann) jemals eine Andeutung gemacht! Haben aber den Brunnen wie gesagt erst seit 2-3 Monate in Betrieb!
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 03.02.2010!  Zum Bezugstext

auf der Rechnung kann ich so gut wie nix entnehmen, da steht PAUSCHALBETRAG für Bohrung in .... m und das wars!

Auf der Skizze des Brunnenbauers steht nach Filterkies was von einer Tonschicht! und wir können uns dunkel erinnern, dass er nach letzer Schaufel Schotter irgendein weißes Pulver nachgestreut wurde! aber was das war weiß keiner so genau!

Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 03.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo hoki Salzsäure  bekommt man in Drogerien Apotheken,   aber am einfachsten bei Spenglern.Nicht  offen in  der Wekst. stehen lassen weil dann  alles   Eisen  verrostet am beste im Freien  anwenden.
Bez Wasseruntersuchung ist es so dass diese erst etwa 2 Mon.nach nach Fertigstellung des Brunnen gemacht wird. Weil bedingtdurch das neue Rohr Material usw. die Parameter stimmen . Ansich ist es aber sodas Brunnenbaufirmen meist wissen welches  Waser vor Ort ist. Ist aber trotzdem nicht leicht eine Aussage dazu zu machen.Beispiel bei uns in etwa 15 m tiefe stark eisenhältig bei 40 m Tiefe kein Eisen aber geringfügig mehr Kalk .  Diese Trennung  kommt aber nur dann zustande wen die einzeln  Wasserhorizonte gegeneinander abgedichtet werden ! Bei einem etwa 800  m   entfernten Brunnen  nahezu 100 m tief hat man allerdings auch starke Probleme mit Eisen. mfg sepp
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 03.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Hoki
Der WR-Behörde ist die Wasseranalyse auf gut Deutsch "Blunzn" und wird nicht eingefordert. Nur die Pumpenfirmen bzw.Errichter der Anlage brauchen sie wegen Garantieansprüche.
Könnte es eventuell auch sein das der Brunnenbauer zur Hinterfüllung kein Bentonit - Zementgemisch zur Bohrabdichtung eingebracht hat und es jetzt schön langsam erdiges Material von der Oberfläche (bei oder durch Regenereignissen)einschwemmt?
Last sich leicht klären, müsste auf der Rechnung angeführt sein.
Haben bei uns immer wieder mit Brunnenbaufirmen zu tun die nicht oder nur mangelhaft abdichten und so das Grundwasser auf einmal bakt. verunreinigt ist.
lg
Walter
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.02.2010!  Zum Bezugstext

Es ist eher Brei- bzw. Schlammartig! Kennt jemand von früher die Slimys, sowas in der Art!

Dieses mal waren es eben 2 Wochen hat die Pumpe funktioniert, dann wieder der gleiche Schlamm!
Salzsäure haben wir leider keine zu Hause!
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010

und dieses Eisen lagert sich als Schlammartige Masse ab!? (sind übrigens aus Niederösterreich)

Hab gerade mit Brunnebauer telefoniert seine Lösung wäre diese:
-neue Pumpe mit größere Laufräder!und
-einen Schleuderfilter!

Denkt nicht mal ansatzweise daran, dass er etwas verbockt hat! Nur deuten einige Zeichen (Filterkies, Schlitzweite, Einbringen des Filterkies usw.) darauf hin!

Die Wasserrechtsverhandlung hatten wir, wird die Wasseranalyse viell. erst nachher von der zuständigen Behörde (die die Wasserrechtsverhandlung abgehalten hat) geprüft? Haben den Brunnen erst seit Juli 09! heizen damit seit Oktober 09! und seitdem nur Probleme!
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 02.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Sepps
kann dir auf anhieb in Salzburg 9 Betreiber von WW-Wärmepumpen nennen die in den letzten 3 Jahren gebaut wurden und deren Lebensdauer zwischen 4 und 7 Monaten betrugen.
Tiefenbereich zwischen 9 und 78 Meter.
lg
walter
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 02.02.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Walter  dass sich das Laufrad so verockert dass sich nichts mehr  bewegt stimmt auch nicht ganz. Wir hatten so   stark eisenhaltiges Wasser dass etwa 1/2 Zollrohre fast zugewachsen  sind .Bei der Unterwasserpumpe gab es diesbezüglich ( mehr als 20 Jahre)   keine Probleme.mfg  sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 02.02.2010!  Zum Bezugstext

Wenn es sich um Eisen-Mangan handelt, kann der Brunnenbauer nichts dafür. Ist es denn nun sandig, also mit Sandkörnern oder ein Brei? Wenn du etwas Salzsäure hast, kannst du sie mal rauftropfen. Bei heftiger Reaktion ist es Eisen. Und wenn die Anlage nach 2 Wochen schon blockiert ist, muss es sehr viel Eisen sein, was für tiefere Brunnen aber ganz normal ist.
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 02.02.2010!  Zum Bezugstext

Nun es gibt gewisse Richtlinien für den Betrieb von Wasser-Wasser Wärmepumpen die genau definiert sind. Dazu gehört nicht nur ein Wasserrechtsverfahren sondern auch die Wasseruntersuchung da sonst jede Garantie seiten des Pumpenherstellers erlischt.Bei eisenhaltigen Wässern ist das Laufrad in einigen Monaten derart verockert das sich nichts mehr bewegt.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Walter vom 02.02.2010!  Zum Bezugstext

naja die Pumpe funktioniert ja einwandfrei, wenn sie nicht gerade verschmutzt ist! : ) Durch orange/rotfarbene Schlammablagerungen verschmutzt sie halt und kann kein Wasser mehr Pumpen!

Wasser wurde nie kontrolliert! waren selbst am überlegen nachdem die Schmutzablagerungen waren aber ist immer die Frage was kostet es bzw. hilft es was? :)
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.02.2010

Hallo Hoki
bin mir fast sicher das du auch ein Eisen-Problem hast. Wurde eine Wasseranalyse vor dem einbau der Pumpe durchgeführt? Hätte der Brunnenbaumeister machen müssen, da bei zu hohen Eisen und Manganwerten die Pumpe bald den Geist aufgibt und die Verwendung des Wassers für Wärmepumpen zum vergessen ist.
lg
Walter
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.02.2010

Sehr kooperativ war er nicht! Hat gemeint wir sollen halt den Brunnen zum Garten gießen nehmen und eine Erdsondenbohrung machen! ist das Beste! : )
Hab gemeint, ein bischen teuer der Brunnen nur zum Garten gießen! : )

und dass ein Sachverständiger zu uns gemeint hat, wenn zu viel Lehm ist dürfte man den Brunnen gar nicht machen (das muß er als Brunnenbauer wissen hat der Sachverständige gemeint)hat er nur gesagt: das kann auch Schuld sein! SUPER!

Gestern waren wir gleich konsumentenschutz! die haben uns zur nächsten Stelle weitergeleitet weils zu Fachspezifisch ist!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  01.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 01.02.2010!  Zum Bezugstext

Ja, daran sieht man, ob alles glatt gegangen ist.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.02.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 31.01.2010!  Zum Bezugstext

Meinst du beim Befüllen hätte das Wasser aus dem Rohr laufen müssen? könnt mich nicht erinnern!

d.h. ich werde heute mal den Brunnenbauer kontaktieren und schauen was er dazu sagt! : )

Danke für diese Infos!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 31.01.2010!  Zum Bezugstext

Ob der Kies unten angekommen ist sieht man, da dadurch das Wasser durch das Brunnenrohr nach oben drückt und überläuft. Es hätte also Wasser aus deinem 125er Rohr laufen müssen. Man kann das ganze auch mit einem Lot messen.

Aber selbst wenn der Kies das Filterrohr komplett eindeckt, ist das keine Garantie für sandfreies Wasser, da bei dir alles zu grob ist.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 31.01.2010!  Zum Bezugstext

Danke für die Info!

Meine Überlegung wäre gewesen:
Wie geht das od. woher wissen die beim Hinterfüllen des Brunnenrohres, dass der Filterkies auch wirklich bis nach ganz unten (49m) gelangt!?

Ein Hydrogeologe hat mir gesagt, sicher ein technisches Problem und kein geologisches! Brunnenbauer tut so als ob er nichts dafür kann?! eben seine Lösung -> Schluckbrunnen muß tiefer gebohrt werden! nur sind das wieder sehr hohe Kosten und keine Garantie, dass es dann reibungslos funktioniert! vor allem kann ich mir nicht erklären warum dann der Schmutz im Entnahmebrunnen weg sein soll?!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von hoki vom 31.01.2010!  Zum Bezugstext

15m Wasserstand sind es warscheinlich in der Ruhe. Beim Pumpen wird sich Dieser noch senken. Aber die Fördermenge dürfte trotzdem ausreichen.

Manche Brunnenbau-Firmen setzen bei einer Spülbohrung ein Standrohr. Dieses ist meistens ca. 3m lang. Das ist meiner Meinung nach aber Zeitverschwendung. Man benötigt es nur, wenn man anstatt einer Spülgrube eine Wanne benutzt oder wenn man oben sehr Groben Kies hat. Dann kann man die komplette Schicht gleich verrohren.


Wenn der Kies zu fein wäre, würde er mit hoch gepumpt werden.

Wenn deine Daten stimmen, wurde eindeutig eine zu große Schlitzweite und daraus resultierend zu grober Kies verwendet. Auch wenn die Wasserführende Schicht grob ist, ist es unnötig so große Schlitze zu nehmen. Vor allem bei 3m DN 125 Filterrohr. Da braucht man keine Angst haben, das man sonst nicht auf die 2,5m/h kommt.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 30.01.2010!  Zum Bezugstext

Der Wasserstand müßte bei ca. 15 m sein somit müßte die SP2A-9 reichen!

d.h. entweder zu große Schlitzweite od.zu feiner Kies?

Das Brunnenrohr hat einen Durchmesser von 125mm

Eine weitere Frage bzw. Unklarheit:

Beim Bohren haben die Brunnenbohrer am Anfang ein breiteres Rohr mitlaufen lassen (ca.225mm)! Müßte das die ganze Zeit bis Wasser kommt mitgeführt werden od. ist das nur Anfang wegen Einsturzgefahr beim Brunnenrohr einbringen?

Danke für die Info!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  30.01.2010

Also Filterrohr mit 1mm Schlitzung ist viel zu groß. 0,5mm wäre der allgemeine Standart, wobei das ja immer auf die jeweilige Schicht angepasst werden muss. Dazu kommt dann Filterkies 0,7-1,2mm. Bei 1mm Schlitzung benötigt man natürlich auch groberen Kies.

Welchen Durchmesser hat der Brunnen denn?

Die SP 2A-9 fördert bei 35m ca. 33l/min. Allerdings wird die Förderhöhe ab dem Wasserspiegel beim Pumpen gemessen. Wenn das Wasser also bei 25m steht beim Pumpen, fördert die Grundfos ca. 38l/min.
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Wir haben ca. die ersten 3-4m hauptsächlich Schotter! und der Boden nimmt daher sehr gut das wasser im Schluckbrunnen (ca.2-3m tief) auf! Keinerlei Probleme!
Gast (hoki)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Also unsere Pumpe ist doch keine SQ sondern eine SP 2A-9 nachdem ich das Typenschild gesucht habe hab ich auch folgende Info entnommen:

50Hz Q 2 m/h.H
    H 36 m
    n 2900  min

ist die Pumpe überhaupt ausreichend? anfangs hatten wir sehr wohl genug l/min wie gesagt nur jetz (durch Verschmutzung Probleme)

Klargepumpt wurde fleißig 3 Tage od. mehr! war auch glasklar! nachdem wir das erste mal die Verschmutzung hatten wurde wie gesagt mit Kompressor ausgeblasen auch bis wasser wieder klar war!

lt. Skizze sollte der Kies bis ca. 11 m sein! kann ich mir aber nicht vorstellen! angeblich wurden 1m Sumpfrohr und  3m Filterrohr mit Schlitzweite 1 mm eingebaut!

Hab nochmal den Vermerk des Wasseraderngehers (mit Hydrogeologischer Karte rausgesucht! Lt. ihm wäre schotter und Sand! Sand würde auch die orange/rote Schlammartige Masse erklären!

Kann mir derzeit nur vorstellen, dass der Filterkies falsch eingebracht wurde bzw. ein falscher! kies mit Körnung?! ca. 6-7mm!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  30.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Das Filterrohr steht auf keinen Fall im Lehm. Warscheinlich kommt nach dem Lehm noch andere Schichten wie Mergel oder Ton. Und ab 40m vieleicht Sande. Was aber nun mit dem Schluckbrunnen ist, weiß ich nicht.
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister wen es wirklich Lehmboden ist dann bin ich schon etwas überrascht dass der Brunnen überhaupt alles schluckt.Wen auch ganz unten noch Lehm bin ich jedenfalls erstaund darüber das der Brunnen so viel  Wasser liefert normaleweise ist Lehmboden   nicht allzustark    Wasserführend  mfgsepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2010

Es kann sein, das in der wasserführenden Schicht feine Sande enthalten sind, die du dir nun mit rein ziehst

Wenn die Pumpe auf 35m hängt, wird der Brunnen auf keinen Fall überlastet. Dann kann es am zu groben Filterrohr bzw. zu groben oder zu wenig Filterkies liegen.

Wurde der Brunnen denn ordentlich klargepumpt? Also am besten mit größerer Leistung als die spätere Pumpe hat und schön lange.

Was für eine SQ hast du denn? Wenn möglich kannst du die Pumpe ja mal ein paar Stunden laufen lassen. Am besten mit einem Schlauch(3/4" oder besser 1") im Garten. Ab und zu mal schauen, ob alles noch läuft und sich der Wasserspiegel nicht zu weit gesenkt hat.



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