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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
trockenbohrverfahren was brauche ich dazu?
Daniel Csonka
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2010

Hallo alle mit einander. Ich will bei meinen Schwiegervater einen Brunnen erstellen im Trockenbohrverfahren. Habe selbst schon vier Brunnen erstellt, aber alles mit Handbohrer und Kiespumpe. Nun meine Frage: Was brauche ich alles für das Trockenbohrverfahren. Für alle Tipp´s und Tricks bin ich euch dankbar.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 14
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  14.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Michael vom 14.04.2010!  Zum Bezugstext

Ich persönlich habe schon Trockenbohrungen bis 50m gemacht, allerding mit einer 32t Bohranlage. Mein Vater hat früher mal mit einem Dreibock und eingegrabenen hydraulischen Pressen 90m geschafft. Das dauerte dann ein halbes Jahr. Für meine 50m war ich 5 Tage beschäftigt. Der Vorteil einer Trockenbohrung ist, dass man die Schichten genau sieht und man weiß dann auch 100 prozentig ob sie wasserführend sind. Außerdem braucht man nicht so viel Platz für die Spülgrube bzw. die Spülwanne.

Spülbohrungen gehen bis in die tausende Meter. Der Vorteil hierbei ist, dass es viel schneller geht und man eigentlich nur einen Spülmeißel und Gestänge braucht. Bei Trockenbohrungen gibt es je nach Schicht andere Bohrer. Bei Spülbohrungen ist es aber auch manchmal nur hoffen, ob die Schicht wasserführend ist. Das bohren an sich ist im Spülverfahren viel einfacher und nicht so körperlich anstrengend.

Ab ca. 15m lohnt sich die Spülbohrung. Aber für genung Geld mache ich dir sogar eine 100m Trockenbohrung, wenn du es wünscht. :)
Michael
(Mailadresse bestätigt)

  14.04.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Wie tief komme ich im Trockenbohrverfahren?
Ist es vorteilhafter statt Spülbohrung?
Gibt es Brunnenbaufirmen, die das anbieten?
pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.02.2010

Hallo Daniel
du benötigst ein Futterrohr genau so lang wie du in die Tiefe musst
einen Planscher passend zum Futterrohr
günstig ist Auch ein Dreibock 2-3 schellen und lange Hebelstangen und jede menge Wasser
bei Interesse kann ich dir ja nen kurzes Video zukommen lassen Gruß pumpe  
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Daniel Csonka vom 31.01.2010!  Zum Bezugstext

Naja, haste recht. Daran habe ich gar nicht gedacht. Wenn man DN 100 ausbauen will, muss man schon eine ordentliche Pumpe + Spülmeißel + Zusätze haben. Und beim Trockenbohren kommt ja noch hinzu, dass du es genau siehst, wann die Schicht wasserführend ist. Das ist beim Spülen ohne Erfahrung manchmal recht schwierig.
Daniel Csonka
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 31.01.2010!  Zum Bezugstext

naja beim spülverfahren braucht man doch zusätze. eine ordentliche schmutzwasserpumpe usw. Also in der anschaffung doch teurer.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Daniel Csonka vom 31.01.2010!  Zum Bezugstext

Irgendwie ist den Bild ziemlich klein.

Also zum bohren brauchst du:
Mindestens eine Bohrschnecke, Gestänge um den Bohrer anzutreiben, einen Ventilbohrer, Stahlseil um den Ventilbohrer hoch und runter zu ziehen und große Rohre um das Bohrloch zu stabilisieren. Die Rohre musst du dann noch irgendwie in den Boden bekommen.

Die Anleitung habe ich schon geschrieben.

Aber warum willst du denn nicht spülen? Das ist etwas kostengünstiger und für Laie einfacher.
Daniel Csonka
(Mailadresse bestätigt)

  31.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 30.01.2010!  Zum Bezugstext

Erstmal vielen dank für ihre hilfe, doch irgendwie ist meine Frage nicht beantwortet. Ich wollte halt wissen was ich alles zum Trockenbohren (z.b. das Bild unten Maschine usw.)brauche und eine kurze Anleitung dazu. Danke euch allen.


Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  30.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepps vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Na das ist klar. Spülbohrungen gehen nur für Brunnen bzw. Grundwassermessstellen. Wenn man ordentliche Bodenproben haben will, muss man trocken bohren.
Gast (sepps)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Hallo  Brunnenbaumeister ,später hat diese Bohrungen eine damals schon  weit um  bekannte   Brunnenbaufirma aus Antiesenhofen O.Ö gemacht.Ich weis zwar nicht wie diese das gemacht haben,aber die Resultate waren meist total daneben,weil das Bohrklein ,eher Bohrschlamm   schlecht gedeutet wurde .Wen diese etwa gespült haben dann war  dies sicher schwierig.
mfg sepp
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2010

Also für mich ist Trockenbohren folgendes:

Mit einer Bohrschnecke bohrt man bis auf Wasser. Hat man Sand, kommt man mit einem Kiesbohrer oder auch Schappe genannt schneller vorran. Dann wird das Loch verrohrt. Um den Schlamm hoch zu bekommen und um die Rohre zu versenken, nutzt man einen Ventilbohrer oder auch Schlammbüchse genannt. Dabei muss man aber Wasser von oben zu geben um einen Überdruck in der Bohrung zu erzeugen und somit das Reinspülen von Sand verhindert. Wenn man tief genug in der wasserführenden Schicht drin ist, kann die Bohrung ausgebaut werden. Man muss natürlich auch im Grundwasser sein und nicht im Oberflächenwasser. Je tiefer desto besser.


@Sepp

Das waren noch Zeiten was? Heute drücke ich nur noch den Hebel. Aber trotzdem finde ich Trockenbohrungen bescheiden. Sie sind für Bodenproben aber nunmal unentbehrlich. Spülen ist bei Brunnen aber einfacher.
Gast (sepps )
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Daniel Csonka vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Daniel ich  erinnere mich noch daran dass man bei der WTK"   trocken bohrte um die Mächtigkeit der Flöze festzustellen  .Dazu wurden  Schneckenbohrer verwendet  welche man  von einigen Männern auf  einer Bühne stehend und in  Kreis gehend der Bohrer so lange in den Boden gedreht bis die Schnecke voll  war .Der Bohrer wurde dann mittels einer Handwinde heraus gezogen  und entleert.Hat einige Zeit gedauert bis man in  etwa 20-25m   das Kohleflöz  erreicht hat.mfg sepp
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  29.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Daniel Csonka vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

Hallo Daniel,

da kann ich nicht weiterhelfen. Warten wir auf die Brunnenbohrer.

Gruß Lothar
Daniel Csonka
(Mailadresse bestätigt)

  29.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 29.01.2010!  Zum Bezugstext

naja ich möchte eine Brunnen ohne spülzusätze, also trocken bohren. Ich möchte mir solch einen Brunnenbohrgerät kaufen und wollte halt mal wissen was man noch alles dazu brauch bzw die vorgehensweise ist.
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  29.01.2010

Hallo Daniel,

was verstehst du unter Trockenbohrverfahren ?

So wie ich es kenne wird ein Bohrer der durch Gestein und andern Untergrund marschiert immer mit Pressluft und zum Beispiel Seifenwasser über das Gestänge geschmiert. Der entstehende Schaum drückt dann auch die entstehenden Abriebe an die Oberfläche.
Gruß Lothar



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