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Kategorie: > Technik
Mindesthöhe für Umwälzpumpen
Gast (Robert)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.01.2010

Hallo,
ich arbeite für einen Forschungsverein, der sich mit solarer Meerwasserentsalzung beschäftigt.

Ich habe eine Frage bezüglich Umwälzpumpen. (in unserem Fall eine Wilo Star ST 20/4). Ist es zwingend notwendig bei einem geschlossenen Kreislauf, das der Tank(35l) für das zu transportierende Medium auf einem höheren Niveau als die Pumpe liegt um auf der Saugseite einen gewissen Druck aufzubauen oder reicht der Gesamtdruck im System um die Umwälzpumpe arbeiten zu lassen.

In unserem Versuchraum soll dieser Aufbau ein warmes Medium, dass in dem Tank durch einen Heizstab erhitzt wird, durch einen Wärmetauscher gepumpt werden.(Gesamthöhe 2m)

Eine Anbringung des Tanks an einer erhöhten Position (z.B 1,50m) ist für uns mit einem Mehraufwand an Arbeit verbunden, der sich nur lohnt wenn es zwingend Notwendig ist, da es sich um den Test eines Prototypen und somit temporären Aufbau handelt. Die Anbringung des Tanks und der Pumpe auf einer Platte auf dem Boden wäre wesentlich einfacher.

Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt und bin über jeden Rat und Hinweis glücklich.

best
-rob  



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Gast (robert)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.01.2010
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 06.01.2010!  Zum Bezugstext

Danke für die schnelle Antwort.
Ich kann also davon ausgehen das Tank und Pumpe sich auf dem selben Niveau ganz unten im System befinden können und wir üben den Ausgleichbehälter einen Mindestdruck von 0,5-1 Bar in das System pumpen können damit die Umwälzpumpe ihren Dienst tut und das Medium durch den Wärmetausche pumpt ohne einen Höhenunterschied von Tank und Pumpe künstlich erschaffen zu müssen?

mit besten grüßen
-robert
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.01.2010

Hallo Robert,

jede Pumpe erzeugt auf der Saugseite einen Unterdruck. Ist dieser so groß, dass die angesaugte Flüssigkeit in der Ansaugleitung verdampft oder in der Flüssigkeit gelöste Gase ausgasen, so gelangen Dampf- bzw. Gasblasen in die Pumpe. Dort fallen diese Blasen in Folge der Kompression zusammen, es kommt zu mechanischer Korrosion, der Kavitation, die die Pumpe zerstört.

Daher muss der Vordruck an einer Pumpe immer höher sein als der Druck, bei dem sich Gas- bzw. Dampfblasen in der angesaugten Flüssigkeit bilden. Dies ist somit logischerweise mediums- und temperaturabhängig, wobei es völlig gleichgültig ist, ob der Druck durch eine statische Höhe oder einen von außen aufgeprägten Systemdruck erzeugt wird.

Hilft dir das weiter?

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen



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