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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Heizung verliert seit heute extrem viel Wasser
Gast (Tina)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.11.2009

Einen wunderschönen guten Morgen!

Wir (absolute Heizungs-Laien) haben eine Viessmann Gasola aus den 90ern, die uns bisher nie Ärger gemacht hat...

Dass wir bei unserer Anlage immer mal wieder viel "Abwasser" haben, daran haben wir uns gewöhnt. Das ist ein Problem, dass auch den Monteuren bekannt ist, bei dem man aber (Zitat) "nix dran ändern könne".
Auch, dass es ab un an mal bis zu 10 l sind am Tag sind, konnte uns noch nicht wirklich schocken... Denn dann kann es auch wieder sein, dass es eine Woche lang trocken bleibt.
Seit heute Abend tropft es aber nicht nur... ES LÄUFT! Und zwar massiv! 10 Liter in 5 Stunden sind nun doch zuviel.
Manometer zeigt nurnoch einen Druck von 0,5 bar an...

Woran kann es bitte liegen und was kann an Reparaturkosten auf uns zukommen?


Bin dankbar über jede Antwort!!! Und wie schon gesagt - wir sind in der Beziehung absolute Dummies (aber lernfähig)... ;-)

LG
Tina



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 9
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  05.02.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dieni vom 05.02.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Dieni,

weder Threadstarter noch Beitragsschreiber sind hier im Forum anzutreffen. Dies wird dadurch erkenntlich, dass anstatt eines Usernamens das Wort Gast steht. Die angesprochene Heizung wird wohl inzwischen durch eine Neue ersetzt worden sein.So bleibt mir die Aufgabe mich im Namen der ehemaligen zu bedanken.

LG Lothar
Dieni
(Mailadresse bestätigt)

  05.02.2017

Die Ursache ist ein kaputtes (undichtes) Sicherheitsventil. Bei Viessman Vitodens 222-W unter der Einzelteil-Nr. 060 zu finden.
Bestellnr.: 7833037
Gast (Dirk Schmitz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.12.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Dirk Schmitz vom 02.12.2009!  Zum Bezugstext

Nachtrag:

Stolle das sicherheitsventil von der Warmwasserbereitung "laufen" oder tropfen , kann man das mit ein so genanntes "Airfix" beheben... (Ausdehnungsgefäss in der Kaltwasserleitung das durchstörmt sein muss)
Gast (Dirk Schmitz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.12.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Tina vom 29.11.2009!  Zum Bezugstext

Hallo.

Ich versuche jetzt auch mal eine Ferndiagnose....
also... das Sicherheitsventil der heizung MUSS abblasen wenn der Heizungungsdruck über 2,5 oder 3 bar ist (siehe Bezeichnung Sicherheitsventil!) Ich vermute mal das das Ausdehnungsgefäß der Anlage kaputt ist. Wenn dort das Stickstoffpolster entweicht Kann es ein das der Heizungsdruck steigt und das Sicherheitsventil abbläst das ist denn normal und muss so sein. Sollte das Ausdehnungsgefäß defekt sein SOLLTE DAS SO SCHNELL wie möglich gewechselt werden.

Normalerweise sollte Das ein Berufkollege von mir aber wissen und das auch Sofort kontrollieren.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zuverfügung.


Gruss Dirk
Gast (Tina)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.11.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Gräwinger vom 29.11.2009!  Zum Bezugstext

Lieber Bernd!
Vielen Dank für den Tipp mit dem Wasser! Eben haben wir dieses mal abgestellt, und es hört tatsächlich auf zu laufen! Es machte sich doch eine gewisse Erleichterung breit...

Wir hoffen jetzt mal, dass es tatsächlich nur das Überdruckventil ist!

LG
Tina
Gast (Bernd Gräwinger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.11.2009

Hallo Zusammen,

der Wärmeerzeuger Gasola von Viessmann ist ein Gasheizkessel mit atmosphärischem Brenner, Heizwert-, kein Brennwertgerät. Im Kessel integriert befindet sich ein Warmwasserspeicher.

Nun versuche ich mich mal in der Ferndiagnose.

Tina, ihr habt Euch schon lange damit abgefunden, dass der Kessel an einer bestimmten Stelle Wasser verliert. Manchmal sind es 10 Liter am Tag oder tagelang ist kein Wasseraustritt zu sehen. Sehe ich das so richtig?

Nun ist der Eimer(Vermutung, wegen der 10 Liter) schon nach 5 Stunden voll.

Nun vermute ich, dass das austretende Wasser evtl. Ausdehnungswasser von der Warmwasserbereitung stammt und dieses Wasser richtiger Weise über das vorgeschriebene Sicherheitsventil abläuft. Wenn kein Wasser austritt, dann habt Ihr evtl. Druckschwankungen in eurem Gebiet, die stellenweise unter dem Absicherungsdruck liegen können und sich das Sicherheitsventil in Schweigen hüllte.

Nun scheint das Sicherheitsventil unter Umständen defekt zu sein. Also auswechseln lassen. Es kann aber auch sein, dass ein Druckminderventil defekt ist und nicht mehr richtig schließt.

Dreht doch mal an der Wasseruhr, richtig ausgesprochen Wassermesser, ein Absperrventil zu. Hört dann das starke Tropfen auf? Wenn ja, dann wisst ihr schon einmal, das Eure Heizung kein Wasser durch dieses Leck verliert.

Mit besten Grüßen

Bernd Gräwinger
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.11.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Tina vom 29.11.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Tina,

ich bin bei meiner ersten Antwort davon ausgegangen, dass ihr ein Loch im Heizwasserkreislauf habt, zumal du den Systemdruck mit nur 0,5 bar angegeben hast. Löcher im Heizkreislauf sind nicht normal und müssen geschlossen werden.

Auch das Überdruckventil kann defekt sein und somit ein ungewolltes "Loch" bilden. Möglicherweise ist auch das Ausdehnungsgefäß hin, also nicht mehr in der Lage, die bei den Aufheizvorgängen eintretende Ausdehnung des Wassers zu kompensieren. Dann müsste(n) Überdruckventil und/oder Ausdehnungsgefäß getauscht werden.

Nun spricht du auch noch von Kondenswasser. Das ist etwas völlig anderes. Kondenswasser fällt bei Niedertemperaturkesseln/Brennwertkesseln an, da der Kessel die Abgastemperatur bis unter den Taupunkt des bei der Verbrennung angefallenen Wassers abkühlt. Dabei entsteht Kondenswasser, vergleichbar mit dem Wasser auf der Autoscheibe bei Nebel. Dieses Kondenswasser wird über ein Rohr/Schlauch abgeführt. Nun gut, das ist auch ein Loch, aber ein gewolltes, wie der Auspuff eines Autos. Es fällt logischerweise mit steigendem Gasverbrauch immer mehr Kondenswasser an. Wenn es in den letzten Tagen bei euch etwas kälter geworden ist und die Heizung somit mehr leistet (also mehr Gas verbrennt), fällt auch mehr Kondensat an. Soweit logo?

All das sollte dir dein Heizungsfuzzy auch erklären können und sollen. Außerdem muss er in der Lage sein, mögliche Defekte (Überdruckventil, Ausdehnungsgefäß ...) zu lokalisieren. Wenn dem nicht so ist, schicke ihn in die Wüste und suche dir einen anderen.

Gruß aus der Pfalz, wo die Heizung derzeit noch nicht sehr brummt.
Tröpfchen
Gast (Tina)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.11.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 29.11.2009!  Zum Bezugstext

Guten Morgen!

Ich würde sagen: Wo das "Leck" ist wissen wir. Nur woran diese massive "Wasserabgabe" liegt wissen wir nicht...

Es waren ja nun auch schon mehr als ein Kundendienstmitarbeiter von verschiedenen Firmen hier und alle sagten uns das gleiche... "Das ist normal - dafür ist das Rohr schließlich da." Es klebt sogar ein Aufkleber vor einem Ventil: "Bitte nicht zudrehenen. Heizung muss Wasser "abführen" können." (Frei übersetzt, weil ich jetzt gerade nicht hinrennen will). Da der schon seit dem Einbau da klebt, und die Heizung auch schon seit dem Einbau ihr (keine Ahnung) "Kondenswasser" so verliert, haben wir uns auch nicht weiter Gedanken darüber gemacht...

Es ist das einzige Rohr, aus dem Wasser kommen kann, von daher gehe ich davon auch, dass daran auch das Überdruckventil hängt!?
Nach intensivem Googlen frage ich mich nun, ob es DAS sein kann, was defekt ist!? Und dass das der Grund für diesen massiven Wasserverlust ist, wenn die Heizung anspringt!?
Im Moment ist Ruhe - sie heizt auch momentan nicht. Man kann sagen, dass das Problem wieder auftritt, sobald sie Gas zieht...

Oder ist es der Ausgleichsbehälter in der Anlage?


LG
Tina
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.11.2009

Hallo Tina,

eine Heizung sollte keine nennenswerten Wassermengen verlieren. Bereits die von dir genannten 10 l/d sind extrem hoch und deuten auf ein Leck hin. Dieses hat sich wohl in jüngster Zeit deutlich erweitert, wie bereits besungen: "Ein Loch ist im Eimer, oh Henry ....". Und der Sänger wusste auch schon die Lösung: "Stopf´s zu, oh Henry ...".

Es bleibt euch nichts anderes übrig, als die Leckstelle zu suchen und zu reparieren. Dabei sollte man sich gleich um die Ursache kümmern. Möglicherweise ist die Anlage nicht (Luft-)dicht und korrodiert so allmählich vor sich hin. Dann gilt es auch da Abhilfe zu schaffen.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen



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