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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Verschiedene Verfahren der Wasserenthärtung - ich blicke nic
Gast (Chris Winter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.11.2009

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich mit dem Gedanken, in meinem privaten Haushalt (2 Familien mit ingses. 4 Personen) eine Wasserenthärtungsanlage einzubauen, da wir einen hohen Härtegrad haben (4).
Ich habe im Vorfeld einige Gespräche mit Lieferanten geführt und mich im Internet - auch auf Ihrer Seite - über die Methoden informiert.
Es gibt auf dem Markt unterschiedliche Systeme und ich habe noch keinen effektiven Vergleich finden können.
Daher hoffe ich, dass mir hier meine Fragen beantworten werden können.

1.) Gibt es einen Unterschied zwischen den Anlagen, in denen man Salz einfüllen muss zu denen, welche mit "Tabs" operieren? Ist hier die Funktionsweise identisch und sind die laufenden Kosten in etwa gleich?

2.) Von einem anderen Anbieter wurde mir ein neues System basierend auf Bipolar-Technologie empfohlen. Handelt es sich hierbei auch um ein System, welches auf elektromagnetischen Feldern basiert und somit nicht unbedingt geeignet ist?

3.) In unserem Haus haben wir sowohl Kunststoff- als auch einen Teil Kupferrohre (Zufluss zur Küche). Uns wurde von einem Anbieter daher ein zusätzliches Dosiergerät zum Schutz der Leitungen empfohlen, ein anderen Installateur meinte, das wäre hier nicht notwendig. Wie verhält es sich damit?

Danke schon mal



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Bernhard Schmitt
berndschmitt1aol.com
(Mailadresse bestätigt)

  20.11.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris Winter vom 20.11.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Chris Winter,

eine Nachdosierung in Kupferrohrleitungen nach Enthärtung ist in den meisten Fällen nicht notwändig, aber es gibt Ausnahme: Bei pH Wert um 7,0 +/- 0,2 ist die Anhebung des pH- Wertes auf ca. 7,8 ratsam.

Gruß Bernhard
Gast (Chris Winter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.11.2009
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von tröpfchen vom 18.11.2009!  Zum Bezugstext

Hallo Tröpfchen,

Danke für die Antworten.

Eine Nachfrage hätte ich noch, da wir schon unterschiedlichste Meinungen zum Korrosionsschutz-Dosiergerät erhielten:
Gibt es eine "Faustregel" nach der man sich bzgl. des Einsatzes dieses Gerätes wenden kann?
Braucht man das bei Kupferrohren überhaupt nicht oder nur, wenn diese in bestimmten Mengen vorhanden sind?
Gast (tröpfchen)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.11.2009

Hallo Chris Winter,

zu deinen Fragen:

1.) Prinzipiell arbeiten beide Systeme mit Ionenaustauschern, die zur Regeneration Kochsalz benötigen, spezifisch immer die gleiche Menge. Es ist somit im Wesentlichen der Salzpreis ausschlaggebend für die Betriebskosten, setzt man einmal den gleichen Wasserbedarf für die Spälzyklen voraus.

2.) Nur mittels Ionenaustauscheranlagen kann man im Haushalt Trinkwasser enthärten. Alles andere ist ..... (ich will mich nicht unbeliebt machen).

3.) Bei Kunststoff- und Kupferrohren ist eine Behandlung des enthärteten Trinkwassers (zum Korrosionsschutz) nicht erforderlich.

Gruß aus der Pfalz
Tröpfchen



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