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Kategorie: > Umwelt > Wasserverschmutzung
Exophiala Phosphor
Maria Leyer
(Mailadresse bestätigt)

  02.12.2008

In unserem Bad ist ein ausgeprägter Befall mit sog. Schwarzpilzen(Exophiala) von einem Umweltanalytiker und unserem Wasserversorger diagnostiziert worden. - Wir hatten über schwarze Flocken in der Wanne (Whirlwanne), den Duschköpfen sowie üblem Geruch aus den Überläufen der Becken geklagt. - Der Wasserversorger sagt, dies sei zwar unangenehm, jedoch gesundheitlich unbedenklich.  Dem Trinkwasser werde pro Liter 3 mg Phosphat zugegeben- meine Frage: besteht hier eventl. ein Zusammenhang - weiß jemand etwas über die Auswirkungen dieser Schwarzpilze auf die Gesundheit ? Da mein Mann ein geschwächtes Immunsystem (Krebspatient) hat, bin ich sehr besorgt ! Danke für eine Antwort - VALSOLDA



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 9
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  15.12.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Weiß manchmal auch was vom 15.12.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wmaw,

im Dienste der Wissenschaft ist (fast) alles erlaubt ;-))

Frau Leyer hat keine Telefonnummer angegeben und ihre E-mail Adresse wird vom Forenprogramm zwar geprüft, aber nicht gespeichert. Sie hat sich seit dem Eingangsbeitrag auch nicht mehr gemeldet.

Ich denke es wäre auch gut, wenn Du die Zentrale in dieser interessanten Frage übernimmst. Vielleicht meldet sich da ja auch Frau Leyer.

Beste Grüße
Wilfried
Weiß manchmal auch was
schlaumeier54web.de
(Mailadresse bestätigt)

  15.12.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 07.12.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

doch, das wäre ein möglicher Schritt. Ich habe gerade mit dem Autor telefoniert und dabei erfahren, dass man in dieser Richtung noch keine Untersuchungen durchgeführt hat. Das ist alles
a) eine Frage der Zeit (und Kosten) und
b) kann man eine zentrale Dosierung nicht immer ohne weiteres abstellen ohne andere Probleme zu bekommen.

Hast Du bei Frau Leyer mal nachgefragt, ob Sie sich mit mir wegen des Problems direkt per E-Mail  in Verbindung setzen möchte?

Ich rufe auch andere Betroffene, die solche schleimigen Auswüchse an Perlatoren haben, auf, sich gfls. mit mir per E-Mail direkt in Verbindung zu setzen.

ACHTUNG, bevor die guten Seelen rebellieren. ICH habe nichts zu verkaufen (außer Wissen) und vielleicht fällt im Dienst der Wissenschaft etwas an Information auch für das Forum ab.

Gruß
Wmaw
meine E-Mailadresse:  schlaumeier54@web.de
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  07.12.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Weiß manchmal auch was vom 07.12.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wmaw,

guter Link! Eindeutig festgestellt ist, dass immer Phosphatierung im Spiel ist und zusätzliche, leicht verwertbare Kohlenstoffverbindungen vorliegen müssen, wie z.B. Haarspray, Reinigungsmittel.
Da verblüfft mich dann aber ein Schlusssatz, wonach "bisher ungeklärt ist, inwieweit sich die Außerbetriebnahme einer Phosphatierung auf die Belagsbildung auswirkt".
Wäre das nicht der nächstliegende Schritt (Minimierungsgebot)?
Oder sollen die Wasserkunden tatsächlich ihre Lebensgewohnheiten ändern, z.B. Haarspray nicht mehr im Bad verwenden??

Beste Grüße
Wilfried
Weiß manchmal auch was
schlaumeier54web.de
(Mailadresse bestätigt)

  07.12.2008

weitere Informationen zu den Pilzen:

http://www.tzw.de/de/publikationen/newsletter/

newsletter Nr. 23 auswählen, S. 5

Wie schon ausgeführt, gibt es mehrere Ursachen dafür.
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  04.12.2008

Sehr geehrte Frau Leyer,

ich würde die Diagnose von einem Mediziner bestätigen lassen. In der medizinischen Mikrobiologie wird der Schwärzepilz Exophiala im Zusammenhang mit tropischen Hauterkrankungen genannt. Schwärzepilze können neben der Haut auch die Atemwege befallen und über die Blutbahn in andere Organsysteme bis ins zentrale Nervensystem gelangen. Die Therapie wird mit chirurgischer Entfernung des befallenen Gewebes und dem Einsatz von Antimykotika beschrieben. Die Prognose sei allerdings schlecht.

Andererseits gibt es auch viele schwarzbraune in gesundheitlicher Hinsicht eher harmlosere Pilzarten, sodass man sich in der Diagnose sicher sein sollte, bevor man irgendwelche medizinischen Maßnahmen ergreift. Hier sollte meines Erachtens unbedingt ein Mediziner eingeschaltet werden, der sich in Pilzerkrankungen besser auskennt als ein Umweltanalytiker.

Unabhängig davon sollte natürlich aus allgemeinhygienischen Gründen die Ursache für das Vorkommen der schwarzen Flocken gesucht und beseitigt werden. Wird der Phosphor eigentlich schon im Wasserwerk zugegeben oder gibt es bei Ihnen im Haus eine Trinkwassernachbehandlungsanlage?

Viele Grüße

Hartmut Schmitt
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  03.12.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Aquarius vom 03.12.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Aquarius,

es ist richtig, dass bei Chemotherapie das Immunsystem quasi auf Null gefahren wird, jedoch droht die Gefahr dann vor allem durch pathogene Keime, also solche die ein Lebensmilieu im oder am Menschen haben. Das scheint mir bei diesen schwarzen Pilzen ziemlich ausgeschlossen, denn die Verbreitung ist doch technisch eng begrenzt. Ich wäre darum nicht übertrieben ängstlich.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Aquarius)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.12.2008

Hallo Maria,

vor Schimmel wird in Zusammenhang mit Chemotherapie gewarnt.
Übliche Ursache für Schimmel ist Feuchtigkeit. Wenn kein Bauschaden vorliegt sollte der Schimmel chemisch beseitigt werden und durch häufiges Lüften kann die Neubildung meistens verhindert werden.

wichtige Informationen findest Du unter Wikipedia, Stichwort Schimmelpilz.

Gruß
Aquarius
H2O
(gute Seele des Forums)

  03.12.2008

Hallo Maria,

ich habe folgenden Artikel gefunden:

http://lifestyle.t-online.de/c/16/50/78/74/16507874.html

So ganz genau weiß man anscheinend noch nicht wie der Schimmelbefall entsteht, oder durch was er begünstigt wird. Ein mitwirkender Einfluss von Phosphat wir jedoch eingeräumt.

Gruß
H2O
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.12.2008

Hallo Maria
Es handelt sich um Schimmelpilze die sich gerne im Wasserdampfmileau vermehren. Phosphor trägt kaum zu einem besonderen Wachstum bei, eher das organische Fugenmaterial bei den Fließen . Eine öftere Entkeimung der Wanne mit entsprechenden Mittel und der befallenen Stellen wäre angesagt. Könnte auch ein Lüftungsproblem sein.
Derartige Pilze sind sicher für immungeschwächte Personen nicht von Vorteil.
lg
Walter



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