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Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Stillstand des Wohnungswasserzählers durch Korrosionsteilche
Gast (Hans-Christian Geißler)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.10.2008

Zunächst ein Dank an den Leser dieses Beitrages.

Hatte im vergangenen Jahr im Wasserforum schon mal um Beistand gebeten und hatte dabei recht guten Erfolg, hoffe auch wieder auf eine gute Resonanz.

Wir haben in Berlin in einem Wohngebiet Korrosions-bestandteile im TW-Netz, die die Funktion der gerade neu installierten TW-Wasserzähler stören. Dies geht über Fehlmessungen, die kaum zu erfassen sind bis zum Stillstand der Wasserzähler, in diesem Fall rufen dann manche Mieter an.
Meine Fragen:
1. Gibt es eine Einbaurichtlinie/Vorschrift, die für den Lieferer bzw. den ausführenden Installationsbetrieb verbindlich ist, wo ein Filter/Schutz etc. vor diesen Zählern ausdrücklich gefordert wird.

2. Da meine Recerchen bzgl. der zunächst vermuteten Kupferkorrosion nicht bestätigt wurden, aber in dem Netz noch immer Korrosionsteilchen bis zu einer Größe von fast 1,0 cm vorkommen, möchte ich gern wissen woher.
Das Netz ist aus Cu-Rohr, jedes Haus hat eine eigene Einspeisung mit TW-Filter, die turnusmäßig gereinigt werden. Vier zentrale WW-Bereitungsanlagen versorgen die insgesamt 214 Wohnungen. Die WW-Bereitungen sind Edelstahlspeicher, -wärmetauscher. Durchgängig sind die Haupt- und Strangabsperrungen aus Rotguß. Die Wohnungsabsperrungen und die Endarmaturen sind teils aus Messing, bzw. Mietereigenen Materialien.

3. Muß beim Wechsel der Wasserzähler der komplette Wasserzähler (Unterteil mit Meßkapsel)gewechselt werden, oder reicht der Wechsel der Meßkapsel. Wir hatten einige Fälle, wo das Meßrad selbst die Ursache für den Stillstand war. Kann hier eine Vesprödung die Ursache sein.

Habe Bilder von geöffneten Wasserzählern mit den entsprechenden Korrosionsteilchen.

Würde mich über eine konstruktive Zusammenarbeit sehr freuen, da ich hier so ziemlich an Ende meine Lateins bin.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  29.10.2008

Hallo Herr Geißler,

ich darf nochmals H2Os Anmerkung zur Größe des Korrosionsteiles aufgreifen. War das wirklich 1 cm und nicht evtl. 1 mm? So große Teile müsste man ja schon mit der Macro-Funktion von Digitalkameras aufnehmen können. Wäre es Ihnen möglich, ein solches Teil einmal aufzunehmen und uns als Abbildung ins Forum zu stellen?

Viele Grüße

Hartmut Schmitt
H2O
(gute Seele des Forums)

  29.10.2008

Hallo Herr Geißler,

Korrosionsprodukte in der Form (Größe) wie Sie sie beschreiben sind sehr ungewöhnlich. Hier hilft aus meiner Einschätzung nur eine Analyse weiter, aus der sich ergeben sollte was da überhaupt vor sich hin korrodiert.
Die Färbung der Korrosionsprodukte gibt manchmal schon einen Hinweis. Blaue oder grüne Färbung deuten auf Kupfer, braun, gelb schwarze Produkte eher auf Stahl. Eventuell stammt aber das Zeug auch aus anderer Quelle, z.B. Beschichtungsmaterialien oder Reaktionsprodukte aus zudosierten Inhibitoren usw. Also wie gesagt eine Analyse der Verunreinigungen durchführen lassen.

Gruß
H2O



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