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Kategorie: > sonstiges > Zum Forum
Braunes Warmwasser dass stinkt
Petra
(Mailadresse bestätigt)

  15.08.2008

Hallo,
ich wohne in einem Altbau. Dort ist seit 2 Wochen folgendes Problem aufgetreten.
Im Bad habe ich einen elektr. Durchlauferhitzer. Wenn ich nun dusche oder das Warmwasser im Waschbecken aufdrehe, zischt es kurz u. es entleert sich für mehrere Sekunden gelb-bräunliches Wasser, danach kommt das Wasser wieder klar. Des weiteren ist mir seit längerem ein beissender Geruch im Bad aufgefallen. Ich kann den Geruch nicht genau definieren. Riecht ähnlich wie ein Düngemittel u. verursacht bei mir Übelkeit.
Das Geruchsproblem bestand schon längere Zeit u. habe nun festgestellt, dass der Geruch eindeutig vom Wasser kommen muss, da er aus dem Bad vollständig verschwindet, wenn ich 1-2 Tage kein Warmwasser von dort mehr benutze.
Mein Vermieter weiss bescheid, unternimmt aber nichts. Er sagt, es wäre nicht gesundheitsschädlich,da das Wasser nach einigen Sekunden wieder klar fliesst u. das Kaltwasser überhaupt nicht verfärbt ist.
An den Leitungen könne es zudem nicht liegen, da die anderen Mieter keine Probleme haben. Wir haben im Haus lt. Aussage des Vermieters Kuperleitungen.
Ich denke auch, dass das Problem wahrscheinlich auf den Durchlauferhitzer zurückzuführen ist.
Ich wohne in meinem Haushalt mit meiner kleinen Tochter, die 8 Wochen alt ist u. habe nun natürlich noch mehr Angst wegen möglicher gesundheitlicher Risiken. Ausserdem finde ich es einfach eklig, wenn erst mal die braune Suppe abfliessen muss, bevor ich duschen kann u. es danach dann noch aus der Leitung stinkt. Meine Kleine habe ich seitdem das Problem aufgetreten ist, vorsorglich nur noch bei in der Nähe lebenden Verwandten gebadet u. ihre Nahrung auch nicht mehr mit Leitungswasser zubereitet.
In der Küche besteht das Problem nicht. Dort wird das Warmwasser über ein eigenes Untertischgerät erhitzt.
Kann mir jemand helfen?
Welches Problem könnte beim Durchlauferhitzer bestehen?
Danke für Eure Antworten !



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2008

Hallo   Petra   ich vermute dass das zischenn Luft ist , daraus "könnte" man schließen dassich irgendwie durch Rückfluss ein   Luftpolster im   Durchlauferhitzer bildet was zur Überhitzung in diesem führt (deshalb nehme ich dass dadurch  das braune Wasser entsteht. Vieleicht ist irgendwo der Rückflussverhinderer def.Dies könnte dazu führen dass sich die zuleitung zum Durchlauferhitzer teilweise entleert und mit Luft füllt was dann  zum kurzem zischenden Geräusch führt.
mfg sepp
Ps  wenn  dies zutrifft dann hat Hartmut recht wenn er erklärt das das stinkende Wasser von verbrannten /verkohlten Kunststoff herrührt,ob der D.Erhitzer das lange mitmacht ist fraglich .Kannst du etwa ein Stück Plexiglas zum anzünden zu Hause wen du das anzündest kannst du den  Geruch erkennen
Hartmut Schmitt
hartmutschmitthartmutschmitt.de
(Mailadresse bestätigt)

  15.08.2008

Hallo Petra,

ich habe 'mal einen Fall erlebt, da gab es in einer elektrischen Anlage eine Überbrückung, wobei der Strom über das Wasser floß. Diese reichte aus, dass Kunststoffteile im Wasser verbrannten bzw. verschmorten. Dann zeigten sich bräunliche Verfärbungen und ein übler Geruch im Wasser. Wenn es etwas ähnliches bei Dir sein sollte, dann besteht die Möglichkeit der Bildung von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die teilweise krebserregend sind. Deshalb kann man diesen Zustand nicht lassen. Und wenn Du in Miete wohnst und der verdächtige Durchlauferhitzer zur vermieteten Wohnung gehört, kann sich der Vermieter ohne fachgerechte Überprüfung des Sachverhaltes nicht heraushalten. Er würde gegen § 16 der Trinkwasserverordnung verstoßen. Danach wäre eine unverzügliche Meldung an das Gesundheitsamt, unverzügliche Maßnahmen zur Aufklärung des Sachverhaltes und unverzügliche Maßnahmen zur Abhilfe erforderlich. Der Text der Trinkwasserverordnung ist auf der Internetseite: http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/trinkwv_2001/gesamt.pdf einsehbar.

Ich hoffe, dieser Beitrag hilft Dir ein wenig.

Viele Grüße

Hartmut Schmitt



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