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Kategorie: > sonstiges
Verkeimung von Osmose Anlagen
Enno Bargmann
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2008

Hallo Wasserfreunde,
wir haben eine Osmose Trinkwasseranlage mit einer Pumpe, so dass eine Verhältnis Trinkwasser/Abwasser von 1:1 entsteht. Man hört immer wieder Meinungen um eine mögliche Verkeimung der Anlage, was mir allerdings bei dem regelmäßigen Wasserfluß und den Vorfiltern (ein Kohleaktivfilter) nicht so richtig einleuchtet. Gibt es denn objektive Messungen darüber, oder sind das alles Vermutungen?
Hier ist unsere Anlage:

xxxxxxx Umkehrosmoseanlage

5 Stufen Umkehrosmoseanlage Typ xxxxxx Umkehrosmoseanlage mit Umkehrosmose-Membran für 380 Liter pro Tag

ü Verhältnis Permeat / Abwasser 1:1
ü12 Liter NSF Wasservorratsbehälter extern
ü5µ Feinfilter
ü1µ Feinfilter
üAktivkohlefilter
üAbschlusskohlefilter
üTFC Umkehrosmose-Membran (380 LPD)
üDruckerhöhungspumpe 24 V DC
üverchromter Wasserhahn
üKomplettes Anschlusszubehör
üEinbauanleitung in deutsch
ü automatisches Spülventil

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Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Gast (Thomas Wiedemann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.05.2010

Hallo Herr Bargmann,

in Deutschland wird das Leitungswasser üblicherweise nicht gechlort, weswegen natürlich Keime in die Anlage gelangen können, sich dort vermehren und die Anlage verkeimen. Die membrane hat zwar eine Rückhalterate von 99% gegenüber Keimen was aber dennoch bald mehr ist als die TWV vorsieht.

Generell gilt, die Gefahr ist umso geringer, je häufiger die Anlage läuft, regelmäßig Filter gewechselt werden (nach DIN 1988 Teil8 alle 6 Monate) und regelmäßig Desinfiziert wird.

Wir bieten zum Schutz von Mensch und Anlage außerdem eine endständige Keimsperre an. Dann ist man auf der sciheren Seite.

Unsere Produkte finden Sie auf XXXX.com bzw. XXXXX.de.

Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Wiedemann


edit:
Werbung entfernt - s. Nutzungsbedingungen
Wulf

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Gast (Hans Kress)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.08.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 15.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Enno und Wilfried,
um ein garantiert keimfreies Trinkwasser zu erhalten, empfiehlt es sich, mal unter "CFT Offernbach" nachzuschauen.
Die verkaufen Geräte an Krankenhäuser und garantieren keimfreiheit im Trinkwasser.
Vielleicht produzieren die ja auch Geräte für Private, oder verkaufen Ihre Flüssigkeiten. Ich weiss, dass lediglich eine Mischung von 1:1.000 ausreicht, das Wasser keimfrei zu halten. Erkundigt Euch mal.
MfG
hans
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  06.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Enno Bargmann vom 06.07.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Enno,

diese Verkeimungen lassen sich mit einfachen Mitteln, sog. Dip Slides nachweisen (...googeln). Von den genannten Flächen dann einen Abklatsch nehmen.
Und es ist dabei überhaupt nicht wichtig die einzelnen Arten zu bestimmen - die können schnell wechseln. Allein die bakterielle Besiedelung der UO-Anlagen auf der Permeatseite beweist schon, dass von gesundem Trinkwasser keine Rede sein kann.

Beste Grüße

Wilfried
Gast (Enno Bargmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.07.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 15.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,
vielen Dank für die Antwort. Das hört sich ja gruselig an. Um was für Keime bzw Bakterien handelt es sich überhaupt? Gibt es einen Wassertest, bei dem man gezielt und sicher diese Verkeimung aufdecken kann?
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  15.06.2008

Hallo Enno,

um sicher zu sein, dass das für das Fabrikat keine Werbung werden soll, habe ich die Bezeichnungen mal ausgeixt - ist ja auch als allgemeines Problem gut zu diskutieren.

Dass Filter allgemein und Aktivkohle insbesondere wahre Bakteriebbrutplätze sind, das ist allgemein bekannt. Und auch wenn die Membranen einer UO für Mikroorganismen undurchlässig sind, mogeln sich diese doch bei der Pflege an den Dichtungen vorbei und vermehren sich auf der "Reinwasserseite" munter weiter.
Rohrleitungen und Schläuche werden besiedelt und besonders gemütlich sind die Druckbehälter mit nahrhaften Gummimembranen.

Die fachgerechte Pflege überfordert also die meisten privaten Betreiber. Mit Zitronensäure kann man zwar die UO-Membranen sehr gut pflegen, fördert aber auch das Bakterienwachstum. Und die dann notwendige Desinfektion der Gesamtanlage ist eine aufwändige Arbeit - was die Verkäufer dieser Geräte gern verschweigen, oder mangels Fachkenntnissen oft selbst nicht wissen.

Beste Grüße
Wilfried



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