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Kategorie: > Wissenschaft > Biologie / Gesundheit / Medizin
hormonbelastetes Trinkwasser
Katharina Peter
(Mailadresse bestätigt)

  10.03.2008

Hallo, ich brauche dringend Informationen zu diesem Thema, bezüglich der hormonellen Belastungen und Auswirkungen auf den Menschen. Aspekte der Unfruchtbarkeit und "das Aufeinanderzubewegen" der Geschlechter , und mal zukunftsgesponnen: dem geschlechtslosen Menschen in 200 Jahren.....
Kann mir da jemand weiter helfen und kennt Studien, Berichte, etc. darüber?
Vielen Dank schon mal im Voraus!
peter



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Siegmund Appl
s.appln-e-t.at
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2009

Es ist eine Tatsache, dass auch die Abwasserwirtschaft dieses Themas ebenso widmet wie der Elimination von Rückständen von Röntgenkontrastmitteln oder generell Antibiotikarückständen.

Die Bedenken sind zwar durchaus gerechtfertigt, aber viel mehr sollten Sie sich, Frau Peters, darüber Gedanken machen, was Sie essen.
Im Essen finden Sie weit eher und mehr Rückstände von Hormen, Antibiotikas, als im Trinkwasser. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, weil es immer auch die Frage ist, woher das Trinkwasser gewonnen wird; generell gilt: je mehr Uferfiltrat, umso höher das Risiko, je mehr Quellwasser, desto geringer.
Gleichzeitig aber könnte selbst bei Quellwasser eine nicht unerhebliche Belastung mit Hormonen und Antibiotikarückständen entstehen, wenn eine Jauchegrube undicht wird, die Gülle aus einer "industriell" betriebenen Viehwirtschaft bunkert.

Wenn Sie daran denken, dass in D gerade vor kurzem ein Hof mit 90.000 Schweinen auf 3 Etagen "gelagert" in Betrieb genommen wurde, der von gesamt nur 27 Menschen geführt wird, dann können Sie sich mit dem Hausverstand ausmalen, dass diese Tiere nur unter maximal möglichem Einsatz von Hormonen wie auch Antibiotikas so lange überleben können, dass sie dem Betreiber auch genug Geld bringen.
Dass dies keine Bio-Aufzucht ist, liegt auf der Hand. Dass alles, was bei der Aufzucht ins Fleisch kommt, nicht durch die Schlachtung und das Kochen eliminiert wird, ist eine logische Konsequenz und nur mehr eine Frage des Hausverstandes.

Allerdings haben Sie als Konsumentin es in der Hand, ob Sie Billigfleisch kaufen oder weniger Fleisch und dafür Bioware aus dem Umfeld Gemüse, Getreide etc. oder auch beim Fisch auf Zuchtfische aus entsprechenden Anlagen Wert legen.
Was nicht gekauft wird, bleibt liegen und wird nicht mehr geordert.
Olaf Sadzio
infopczos.de
(Mailadresse bestätigt)

  14.11.2008

Hallo Katharina,

aus anderen Forschungsbereichen der Medizin ist bekannt wieviel Hormone nötig sind um eine Frau zu vermännlichen und einen Mann zu verweiblichen.

Die Konzentrationen der Hormone und deren Abbauprodukte im Trinkwasser genügen dazu nicht.

Der geschlechtslose Mensch müsste wohl erschaffen werden oder wir warten noch ein paar Millionen Jahre. Aber durch Hormonrückstände im Trinkwasser ist das wohl kaum zu schaffen.


Zu der Frage zu der Auswirkung auf den Menschen:
Die Wissenschaftliche Meinung schwankt da von von ungefährlich bis könnte negativ sein.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  25.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Martin Teich vom 25.06.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Martin,

Sie meinen "es ist hinlänglich bekannt....". Das ist es eben nicht! Die endokrine Belastung unseres Trinkwassers ist in dauernder wissenschaftlicher Untersuchung. Vermutungen und eine geschäftsgeile Verbreitung von Gerüchten sind äußerst unseriös, ja, teilweise schon kriminell.

Hinlänglich bekannt ist, dass homöopathische Wirkungen auf Placeboeffekten beruhen - man muss fest daran glauben. Auf Ihre übrigen Einschätzungen einzugehen ist mir meine Zeit zu schade - dazu wurde in diesem und anderen Threads schon alles gesagt - wenn Sie sich bitte überzeugen möchten. Sollten Sie jedoch anerkannte Studien kennen, die den von mir dargestellten Stand der Wissenschaft widerlegen, können wir gerne das Thema neu aufgreifen.

Mit besten Grüßen
Wilfried
Gast (Martin Teich)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.06.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 10.03.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

ich bin überrascht über deinen Beitrag, ist es doch hinlänglich bekannt, dass endokrin wirksame Substanzen nahezu in JEDEM Wasser zu finden sind. Hormone zerfallen zwar in kurzer Zeit, aer die Hormon-Abbauprodukte haben durchaus eine endokrine Wirkung, ebenso stehen verschiedene Weichmacher aus Kunststoffen in dem Verdacht, diesbezüglich wirksam zu sein. An der Uni Lübeck wurden verschiedene Trinkwasserproben auf Rückstände von Herzmedikamenten untersucht und man wurde bei ALLEN Proben fündig. Zwar waren die nachgewiesenen Mengen im atomaren Bereich, allerdigs gehen Homöopathen bekanterweise davon aus, dass auc diese Mengen Informationen übertragen.
Ebenso wissen wir, dass die Trinkwasserverordnung nur ca 60 Parameter beinhaltet, in nserem Trinkwasser aber bis zu 1700 Stoffe nachgewiesen wurden, die nicht ins Trinkwasser gehören.
Ein anderes Thema ist der Mineraliengehalt im Wasser:
Seit Jahrtausenden trinken die Menschen vorwiegend Regen- oder Oberflächenwasser. - also mineralarmes Wasser. Seit etwa 100 Jahren ist es erst möglich und üblich, Tiefenwasser als Trinkwasser zu verwenden.
Dieses Wasser ist oft sehr mineral- und salzhaltig.
Es besteht der Verdacht, dass die gelösten Mineralien
den Stoffwechsel belasten, durch die Leitwerterhöhung das Informationsklima negativ beeinflussen und zum Teil im Bindegewebe abgelagert werden. Außerdem wird der osmotische Druck auf die Zellen erhöht. Diese schützen sich durch Erhöhung des Cholesterinspiegels.

Sollten Untersuchungen zu diesem Thema bekannt sein, bin ich sehr daran interessiert. Ich möchte meine Kunden nsachlich und in keienr weise polemisch beraten.
Zur Info: In meinem exklusiven Küchenstudio verkaufe ich seit Jahren hochwertige Trinkwasserfilter, Umker-Osmose-Anlagen, Vitalisierer und Energetisierer.

Mit Besten Grüßen aus Lübeck
Martin Teich
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.03.2008

Hallo Katharina,

"Aspekte der Unfruchtbarkeit und "das Aufeinanderzubewegen" der Geschlechter" sehe ich keineswegs. Dafür sind endokrin wirksame Stoffe viel zu leicht abbaubar. Unsere Grundwasserqualität wird ständig von den unteren Wasserbehörden beobachtet. Sollte es erhöhte Belastungen geben, wäre es für das Wasserversorgungsunternehmen mit wenig Aufwand möglich, solche Belastungen zu entfernen.

Überdies beginnt der Grundwasserschutz schon in den Klärwerken. Hier wird das Ausgangswasser ständig überprüft und ggf. kann schon dort eine Wasseraufbereitung einsetzen. Hingegen sind kleine Aufbereitungsgeräte, welche für Haushalte angeboten werden, der blanke Betrug - schon deshalb, weil die Wasserqualität der Wasserversorgungsunternehmen solchen Humbug überflüssig macht.

Und der Nachweis solch endokriner Stoffe hat sich in den letzten Jahren enorm vereinfacht. Analysen können vollautomatisch, innerhalb von 15 Minuten erfolgen. Es gibt also überhaupt keinen Grund hier irgend ein Misstrauen zu sähen - außer für Vertriebler unsinniger Filtersysteme.

Beste Grüße
Wilfried



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