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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Wasserpumpe
Kenneth Nyagah
(Mailadresse bestätigt)

  19.01.2008

Hallo,
ich habe verwandten in Kenia die ich gerne helfen möchte. Viele von ihnen besitzen einen Brunnen, meisten zwischen 25m und 32m tief. Das wasser wäre zum Garten bewässern gedacht.
Meine Frage ist, ob eine Wasserpumpe gibt die in der Lage ist Wasser aus dieser Tiefe hoch zu Pumpen und mit 12 Volt oder Benzin Motor angetrieben werden kann.
Bedanke mich im voaraus.

Freudlichen Grüssen

Ken
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Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 22
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  21.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris Benjamin vom 21.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Chris,

zunächst möchte ich klar stellen, dass ich kein „Vertreter für Solaranlagen“ bin. Mein Job ist es Anlagen für dezentrale Wasseraufbereitung zu entwickeln, speziell für den Einsatz in weniger entwickelten Ländern. Ich verkaufe diese Anlagen nicht, sondern vergebe Lizenzen an Produzenten vor Ort. Du solltest mir darum kein finanzielles Interesse an einer solaren Lösung unterstellen.

Du meinst nun „Klar dürften die laufenden Kosten einer Solar-Anlage geringer sein, aber die Anschaffungskosten sprengen einfach den Rahmen.“

Bei einem derart gravierenden Unterschied in der Wirtschaftlichkeitsberechnung ist die Geldausgabe für einen Generator eine echte Milchmädchenrechnung. Die gesamte Investition muss innerhalb eines Jahres abgeschrieben werden. Daraus ergibt sich ein amortisierender Wasserpreis, bei dem es fraglich ist, ob er überhaupt mit dem angebauten Gemüse zu erwirtschaften ist. Auch dieser Gesichtspunkt gehört in eine fachmännische Bewässerungsplanung, die Du insgesamt aber scheinbar ablehnst.

Zuerst kommt also eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, vor allem wenn man keine Erfahrung hat (…) und danach ist zu untersuchen, wie man die wirtschaftlichste Lösung finanzieren kann. Auch da gibt es für Entwicklungsländer spezielle Modelle, u.a. die sog. Mikrokredite. Wenn Ken das nicht aus eigener Tasche finanzieren kann, bekommt er diese sogar hier in Deutschland. Voraussetzung für einen Antrag ist aber auch hier ein Wirtschaftlichkeitsnachweis. Wenn diese spezialisierten Banken ablehnen, dann sollte kein vernünftiger Mensch privates Geld für das Projekt verschleudern.

Übrigens sind Wartungskosten in einer soliden Wirtschaftlichkeitsberechnung enthalten. Das diese bei PV-Anlagen annähernd Null sind ist allgemein bekannt. Die Aussichten für einen Generator habe ich schon deutlich geschildert – empfehle das doch noch mal nachzulesen. Es bedarf also gar keiner ökonomischen Zugeständnisse, um auch die ökologisch bessere Lösung zu wählen.

Abschließend an Dich und auch an Brunnenbaumeister noch der Hinweis, dass es in Nairobi in Sachen Pumpen fast alles gibt, zu sehr günstigen Preisen! Wohl alle großen Hersteller (auch deutsche) haben dort Vertretungen und auch Servicewerkstätten. Wer meint, man müsse dort eine Pumpe XY hintragen, der hat sich einfach nicht richtig informiert.

Beste Grüße
Wilfried
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Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 21.01.2008!  Zum Bezugstext

Nabend Wilfried,
du mußt aber dazu sagen, daß du Vertrter für einen Solar-Anlagen Hersteller bist. Wie sonst würde sich deine eMail-Adresse erklären? ;-)

Klar dürften die laufenden Kosten einer Solar-Anlage geringer sein, aber die Anschaffungskosten sprengen einfach den Rahmen.

Generell würde ihc die Wahl der Mittel in erster Linie von den Möglichkeiten vor Ort abhängig machen. Ich würde also die Lösung bevorzugen, die vor Ort auch regelmäßig gewartet werden kann. Alles andere ist innerhalb von 1-2 Monaten Schrott, weil irgendeine Kleinigkeit kaputt geht und dann alles ausgemustert werden muß.
So eine Elektro-Solaranlage ist auch nicht wartungsfrei. Wir reden hier ja nicht über einen kleinen Solarkocher.

Und was den Umweltschutz angeht: Warum sollen Kenianer, die weniger Einkommen haben als wir, für den Umweltschutz herhalten, wenn wir selber dazu nicht in der Lage sind (oder genauer: nicht willens sind drastische Einschnitte im Lebenswandel hinzunehmen)?

--> Egal welche Lösung ihr nehmt, nehmt eine Low-Tech-Lösung. Weniger ist hier echt mehr.
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Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  21.01.2008

Ich will jetzt keine Werbung machen, aber in diesem Fall ist wohl eine Xy pflicht. Denn die sind einfach die Besten und Haltbarsten. Und Fachpersonal ist in Kenia Mangelware.

Editiert wegen Produktwerbung.
W.

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
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Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  21.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris Benjamin vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Chris, Hallo Ken,

es macht wenig Spass hier Ratschläge zu geben, die wirklich auf Erfahrung beruhen (auch reichlich in Afrika) wenn diese einfach ignoriert werden - oder soll die Anlage wirklich nach schon 1 - 2 Jahren verschrottet werden?

Diese kleinen Dieselgeneratoren halten - bei 10 Betriebsstunden am Tag oft nicht mal ein Jahr, trotz guter Wartung und Pflege. Wäre der gleiche Motor z.B. in einem Motorrad unterwegs, hätte er in dieser Zeit rund 365.000 km zurück gelegt.
Auf jeden Fall werden rund 4000 Liter Diesel plus 20 Liter Motoröl verbraucht. Rechnet man dazu noch Reparaturkosten, dann kann der Generator geschenkt sein, er bleibt weit unwirtschaftlicher als eine Solaranlage.
Hinzu kommt die Umweltbelastung durch Abgase und verpladderten Treibstoff (eine Tankfüllung reicht normalerweise für 10 - 15 Std.). Wollt Ihr dieser Welt den Rest geben :-((
Technologietransfer und Hilfe stelle ich mir anders vor.

Und über die Pumpen brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Chinesische Tauch- und Tiefbrunnenpumpen gibt es in Nairobi massenhaft auf dem Markt, auch deutsche und dänische, billig und gut, für diesen Fall wird der Preis deutlich unter 200,00 € liegen. Das ist also nicht das Problem. Gute Infos erhält man auch unter http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2312105,00.html

Wie bereits auch schon gesagt, sollte zunächst der Wasserbedarf entsprechend Bodenart, Pflanzen und Bewässerungssystem ermittelt werden. Es ist einfach töricht das Wasser wie vor 100 Jahren zu verteilen, wenn man mit wenig Aufwand 90 % sparen kann. Bitte in der Richtung auch mal recherchieren.

Beste Grüße
Wilfried
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Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kenneth Nyagah vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Nabend nochmal,
bei 2km scheidet ein Stromnetz natürlich aus. :-(
Wenn du schon fragst wieviel Wasser benötigt wird, bedenke auch die Zeit. Also wie schnell soll die Pump-Aktion beendet sein? Wie viele Tage steht die Pumpe dann nicht mehr zur Verfügung, weil sie gerade an einem anderen Ort aufgebaut ist?

Was die Art der Pumpe angeht: Die Technik ist eigentlich egal. Wahrscheinlich ist dort sogar weniger mehr. Was ich damit sagen will: nimm eine Pumpe, die in Kenia gewartet und repariert werden kann. Sonst ist die Pumpe schlimmstenfalls nach wenigen Wochen unbrauchbar, weil ein kleine Dichtung nicht zu bekommen ist.

Das Gleiche gilt für den Generator: Vom Verbrauch her optimal wäre ein kleiner Disel-Generator für unter 1ooo,- €. Aber vorab würde ich abklären welche Benzinsorten in Kenia zu bekommen sind (Diesel, Benzin bleifrei, verbleit) und wie es mit der Wartung einer solchen Maschine aussieht.
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Kenneth Nyagah
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris Benjamin vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Wiviel Liter es braucht muss ich ausrechnen, ich weiss nur dass ich ca 4000 m2 pro Tag bewässern muss, die Grundstücke liegen ca 2 km von einander.
Was ist zu empfehlen? Normale Tauchpumpe oder Membranen Tauchpumpe,die Brunne hat ca 1m Durchmesser.

Danke
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Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris Benjamin vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Chris,

wenn nach einem Regenschauer sofort die Sonne scheint, verbrennen die Pflanzen doch auch nicht ;-))

Eine Bewässerung kann auch direkt an den Wurzeln erfolgen, vorzugsweise mit einer sog. Tröpfchenbewässerung. Gegenüber einer vollflächigen Bewässerung spart man rund 90 % Wasser, 90 % Pumpenenergie, 90 % Solarmodule, usw.

Hallo Ken,

ein Generator ist nur dann billiger, wenn die Investition innerhalb von 2 Jahren abzuschreiben ist. Ich denke Deine Bewässerung soll aber deutlich länger im Einsatz sein. Überhaupt ist solch ein Projekt sehr sorgfältig zu planen, soll nicht alles nach kurzer Zeit als Nutzloser Schrott herumstehen. Grundlage aller Überlegungen ist aber zunächst die tatsächlich benötigte Wassermenge! Um diese zu ermitteln braucht man die Anbaufläche, die Bodenqualität und die Pflanzenart.

Beste Grüße
Wilfried
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Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kenneth Nyagah vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Wenn das gleich für mehrere Familien sein soll:

Wie wäre es mit einem zentralen Generator (oder solar oder sonstwie) und dann alle Familien über ein kleines Stromnetz anbinden. Dann bekommt jede Familie noch Strom und Licht (über Energiesparlampen) in die Hütte geliefert. So ließen sich auch Radios und ggf. ein Fernsehgerät mit dem Strom betreiben.

Ist aber nur so eine Überlegung von mir. Bei den paar Watt, die Energiesparlampen und Radios brauchen, ist es eigentlich vollkommen unerheblich, ob die auch noch vom Generator betrieben werden, wenn man schon eine Wasserpumpe damit betreiben will.

Also wenn man z.B. eh schon abends bewässert (wenn man tagsüber bewässert, können die Pflanzen doch verbrennen in der sängenden Sonne?) und dafür der Generator in Betrieb ist, kann man gleichzeitig auch noch etwas Strom für Licht abzweigen.

Tschüß
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Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kenneth Nyagah vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Nabend,
wie sich das rechnet?

E = m * g * h

E --> benötigte Energie (in Joule)
m --> zu hebende Masse (in kg bzw. bei Wasser auch in Litern)
g --> Erdanziehungkraft (9,81 N/kg)
h --> zu hebende Höhe in Metern (hier 30)

Benötigte elektrische Energie:

W = E / (3,6 * 10^6)

W --> benötigte elektrische Energie in kWh
E --> benötigte Energie (in Joule)

Wobei gesagt sei, daß die Rechnungen noch keine Druckverluste im Leitungssystem berücksichtigen und einen Wirkungsgrad von 100% voraussetzen. Du solltest also noch bis zu 50% als Reserve dazurechnen.

==> Was wir dringend brauchen ist die Angabe wieviel Liter pro Tag gefördert werden sollen und in welcher Zeit dies passieren soll? Also soll die Anlage täglich nur 4 Stundne laufen oder 24 Stunden non-stop?

Ciao

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Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Wenn wir schon über solche Summen reden, dann leg auch nochmal 500,- € für eine Elektroinstallation in der Hütte und Energiesparlampen drauf. Dann wird die Sache wenigst rund. So ein Radio mit Strom aus der Steckdose zu betreiben ist ungemein billiger als den teuren Batteriestrom (Mono-Zellen) kaufen zu müssen.

Aber vorab würde ich noch die Frage klären, wie es um die Wartung der Anlage bestellt ist? Ich nehme mal an, daß die Anlage dazu dienen soll eine Familie einen kleinen landwirtschaftlichen Ertrag zu sichern?
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Kenneth Nyagah
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Hi,
Danke für die Zahlen, ich glaube mit Generator ist günstger als solaranlage.
Wie rechnet sich die Förderleistung für die Tauchpumpe, weiss dass jemand? für die 32 Meter höhen untershied.

Danke
Gruss ken
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Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kenneth Nyagah vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Ken,

die Solarmodule werden ca. 3500,00 € kosten. Die Pumpe samt Wechselrichter und Akku ca. 1500,00 €. Gesamt also rund 5.000,00 €.

Aber wie groß soll die Wassermenge wirklich sein?

Beste Grüße
Wilfried
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Kenneth Nyagah
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo everybody
Mobil ist damit die Anlage von  verschiedenen Familien benützt werden kann und wegen Diebstahl.
Was muss man rechnen für so eine Solaranlage?


Gruss ken

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Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris Benjamin vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Chris,

ich hatte ja klar dargestellt, dass 6 m² gebraucht werden (in Afrika), womit man schon auf der sicheren Seite ist. Und sollte es mal längere Zeit bewölkt sein, dann ist auch der Wasserbedarf geringer.

Verwendet man spezielle Solarpumpen, so benötigt man auch keine Batterie als Zwischenspeicher. Je nach aktueller Strahlungsenergie wird bewässert. Auch das geht mit dem Bedarf sehr schön einher.

Sobald Du Strom aus der Steckdose hast, ist dieser natürlich billiger. Wirtschaftlich sind hingegen sog. Inselsysteme, wo nur mit unverhältnismäßig großen Investitionen ein Netzanschluss hergestellt werden könnte. Auch gegenüber Generatoren ergeben sich Vorteile, nicht nur akustische ;-))

Die Frage ist nun nur noch, warum das mobil sein soll. Möglich wäre z.B. die Kollektorfläche auf einem Anhänger zu montieren.

Beste Grüße
Wilfried
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Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Nabend,
klar habe ich deinen Beitrag gelesen, allerdings muß ich sagen, daß diese Solaranlagen bei mir irgendwie immer nur für ein paar Energiesparlampen gereicht haben. Ok, ich hatte aber auch nur 2 m² im Einsatz.

--> Seitdem sehe ich nur die Warmwasser-Gewinnung via Solarkollektoren als brauchbare Lösung.


Ciao
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Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris Benjamin vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Chris,

"Meint ihr, dass man sowas mit Solarzellen stemmen kann?"

Wird mein Beitrag bei Dir nicht angezeigt? (...)

Beste Grüße
Wilfried
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Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Moin,
also ich habe es mal nachgerechent. Bei mir brauche ich täglich knapp 3,3 kWh, um das Wasser nach oben zu pumpen.

E = m * g * h
= 40000 kg * 9,81 N/kg * 30m
= 11,8 * 10^6 Joule
= 3,3 kWh

Meint ihr, daß man sowas mit Solarzellen stemmen kann?
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Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo in die Runde,

nehmen wir an, dass täglich nur 10 l/m² benötigt werden ergibt sich eine Wassermenge von 40 m³. Auf Grund der Förderhöhe kommt nur eine Tiefbrunnenpumpe in Betracht - egal ob solar oder konventionelle Energieversorgung.

Falls nicht große Druckverluste durch ein Rohrnetz zu berücksichtigen sind, wir die Leistung der Pumpe bei 10 Betriebsstunden/d ca. 0,3 kW betragen. Zu berücksichtigen sind noch Verluste aus Speicherung (Batterie) und ggf. auch Umwandlung (Wechselrichter)von  rund 20 %. Eine Solaranlage müsste pro Tag also 3,6 kWh "ernten". Dafür reichen 6 m² Solarmodul (monokristallin).

Soweit ein erster Überblick.

Wieso das mobil sein soll ist mir nicht ganz klar. Grundstücke sind auch in Kenia immobil und wenn jeden Tag ein anderes Grundstück bewässert werden soll, dann muss die Wasserleistung größer werden, z.B. Tagesleistung = Wochenbedarf.

Beste Grüße
Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008

Ich glaube kaum das eine Autobatterie genug Kapazitäten hat um eine Pumpe zu betreiben.
Es gibt ja diese Umwandler die aus 12V 230V machen.
bei 25m ist es am einfachsten eine U-Pumpe zu benutzen. Am besten ein so großes Solarmodul verwenden das es die gleiche Leistung wie die Pumpe erzeugt.
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kenneth Nyagah vom 20.01.2008!  Zum Bezugstext

Moin,
da kommen gleich die nächsten Fragen:
Wieviel Liter Wasser brauchst du täglich, um besagte 4.ooo m² ausreichend bewässern zu können?

Leider weiß ich nicht wieviel Liter je m² Bewässerungsfläche und Tag von Nöten sind, um in Kenia (beim dortigen Klima) genug Wasser zur Verfügung zu haben. Wenn man die benötigte Wassermenge weiß, kann man auch ausrechnen, wie groß die Pumpe sein muß und ob die Solaranlage, die dort schon installiert ist (oder noch installiert werden soll), überhaupt genug Leistung liefern kann.
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Kenneth Nyagah
(Mailadresse bestätigt)

  20.01.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Chris Benjamin vom 19.01.2008!  Zum Bezugstext

Hallo,

danke für input,Autobatterie könnte einfacher mit Solaranlage geladen werden, die ganze Anlage sollte auch noch mobil sein.
Wegen  der Förderleistung sollte möglich pro Tag ca 4000 m2 zu bewässern.
Die Idee mit dem Strom Generator finde ich super, aber wie rechne ich die förderleistung für 4000 m2 aus, damit ich weiss wieviel Strom der braucht und dann dafür nötige generator zu kaufen.Der Benzin verbrauch sollte auch nicht zu hoch sein.

Danke für eure info.

Ken
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Chris Benjamin
(Mailadresse bestätigt)

  19.01.2008

Nabend,
sicher gibt es sowas, aber vorab hätte ich da schon noch einige Fragen:

Warum 12 Volt? Soll die Pumpe mit einer Autobatterie betrieben werden? Wenn ja, wie wird die Batterie wieder geladen?

Welche Förderleistung soll die Pumpe bei 25m Förderhöhe haben?

Warum soll sie evtl. mit einem Benzinmotor betrieben werden? Wäre es nicht sinnvoller dann eine Elektropumpe samt Generator nach Kenia zu schicken? Dann hätte man auch noch Strom für andere wichtige Dinge. Ist am Zielort die Infrastruktur vorhanden, um so eine Anlage zu warten? Es nutzt nichts, wenn in wenigen Monaten irgendein Kleinteil ausfällt und dann alles zu Schrott wird, weil keiner in der Lage ist sowas zu reparieren (mangels Ersatzteilen, mangels Wissen... )

Ciao
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