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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Enteisungsanlage
Gast (Udo Kappelhoff)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.11.2007

Wohnen im Außenbereich und sind daher auf Brunnenwasser angewiesen.

Habe vor ca. 7 Jahren einen Filter gesetzt.Wasserwerte
alles Gut außer Eisenwerte:1,5 mg/l.
Wir haben uns dann eine Enteisungsanlage gekauft.
Wasserwerte danach 0,1 mg/l Eisen.

Diese Jahr war der Filter dicht und wir mußten einen neuen Filter setzten.  

Nun kommt die Enteisungsanlage nicht mehr gegen die noch schlechten Eisenwerte (4,0 mg/l) gegen an. Das heißt trotz Enteisungsanlage braunes Wasser am Wasserhahn (0,8 mg/l).

Wer kann mir Tips geben? Welche Enteisungsanlage kann mir empfohlen werden? Infos im Netz?

Danke für Meldungen.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Gast (Bernhard Knemeyer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.12.2007

schick mir bitte eine komplette Wasseranalyse des Brunnenwassers und die Förderleistung der Brunnenpumpe.
Brunnenwasser mit einem Eisengehalt von 4 mg/ltr lässt sich sicher aufbreiten.

MFG  
Gast (Unbekannt!)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.11.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von DIG Dieter vom 22.11.2007!  Zum Bezugstext

Moin Dieter,

Problem bei Udo ist jedoch sein PH-Wert von 6,5 ! Generell kann sein "altes System" auch hier wieder modifiziert werden ; z.B.: durch das Austauschen des 7. Jahre alten Granulates ( würde ich sowieso vorschlagen) gegen ein Granulat mit besserer Wirkung bei tieferen PH-Werten. Aber die TVO kann Udo sowieso nur einhalten, wenn er generell den PH-Wert anhebt.
Gruß
seita
Gast (DIG Dieter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.11.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo Kappelhoff vom 19.11.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Udo,
Mein Vorinformand hat Recht, wenn er Dir dazu rät die Backwash Zeit zu reduzieren.
Ist die Konzentration wirklich so hoch wie Du es schilderst, kann man auch durch eine Oxidation mit nachträglicher Partikelfiltration (Rückspülbares Filtermaterial) sehr gute Ergebnisse erzielen.
Die Firma xxxx Inc. (xxxxxxxxx) bietet z.B. einen Kombinationsfilter an, der in Stufe 1 ein rückspülbares langelebiges 5µm Filtermaterial (Macrolite) und in Stufe 2 einen Enthärter (Gegenstromprinzip ohne Harzaufwirbelung) hat.
Vorteile: Kolloidales Eisen (Fe3) wird herausgefildert und ungelöstes ionogenes Eisen (Fe2) wird durch den Enthärter herausgeholt. Beide Stufen regenerieren/erfrischen sich von selbst nach jeder Regenerationsphase. Voraussetzung ist allerdings ein nahezu neutraler PH-Wert.

editiert

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (Unbekannt!)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.11.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo Kappelhoff vom 19.11.2007!  Zum Bezugstext

Moin Udo,

mit ein bisschen Glück benötigst du eventuell keine andere Anlage.  Im Regelfall sind solche Anlagen für einen definierten Volumenstrom bei einer vorgegebenen Wassserzusammensetztung ausgelegt. Durch die regelmäßigen Rückspülungen werden die aufoxidierten Eisenanteile aus der Flasche (mit Spezialfüllung ) ausgeschwemmt. Dieser Vorgang ( Ausspülung ) ist wichtig für die Funktion der Anlage, damit die Spezialfüllung vom Rost mechanisch befreit wird  und wieder "Platz" hat neues Eisen zu binden. Versuche einmal herauszufinden, in welchen Zeitabständen deine Anlage den sog. Back-Wash unternimmt ; bzw. welche Steuerung sitzt auf ?? Wenn deine Anlage so eingestellt ist, dass z.B.: alle 4-5 Tage der Back-Wash erfolgt => Zeit verkürzen !! Morgens nach einer ( meist ) nächtlichen Regeneration, dann den Eisengehalt im Wasser austesten. Einstellungen der Steuerung dann soweit modifizieren, bis Ergebnisse zufriedenstellend. Auch die Zugabe der Chemie ( wahrscheinlich Kaliumpermanganat) im Extrabehälter kontrollieren.
Dies nur als grobe Richtschnur und ohne auf die gegebene Wasserqualität ( PH-Wert etc ) einzugehen ! Und ohne detaillierte Daten stochern wir mit zwei Lanzen im Nebel rum.
Bin schreibfaul und möchte keine Romane verfassen !
Gruß
seita
Gast (Udo Kappelhoff)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.11.2007
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Florian vom 14.11.2007!  Zum Bezugstext

Hallo Florian,

Die Enteisungsnlage ist die gleiche geblieben.
Mit dem Filter meine ich den Filter im  Erdreich
Die Enteisungsanlage besteht aus einem geschlossenen System.
D.h. Flasche mit Filtermaterial oben drauf ein Steuergerät, daneben ein Behälter mit Gemisch Wasser mit chemischen Zusatz zur Reinigung des Filters (Enteisungsanlage).
Der Hersteller dieser Anlage hatte mir vor 7 Jahren gesagt, das die Anlage einen Maximalwert von 1,5 mg/l auf 0,1mg/l filtern kann. Hat sie auch geschafft.Nun habe ich aber mit einem neuen Bohrloch ein Eisenwert von 4,2 mg/l.Da schaft die Anlage aber nur noch auf 0,8 mg/l.
Das ist mir zu hoch.
Meine Frage wäre, wie kann ich Wasser mit Eisenwerte
von 4,2mg/l oder höher,Ph-Wert von 6,5 (Am Grenzwert) und hohen Manganwert 25 filtern, sodas ich die Grenzwerte erreiche (Eisen < 0,2 oder PH zwischen 6,5 - 9,5)
Gast (Florian)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.11.2007

Hallo Udo
Was für eine Enteisenungsanlage hattest du zuvor und was ist jetzt für eine drin?
Wie ist sie aufgebaut nur Filter oder mit Verdüsung?



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