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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Schachtbrunnen gegen Oberflächenwasser abdichten
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  10.08.2006

Hallo Zusammen,

wir haben einen alten Sandsteingemauerten Brunnen mit einem lichten Durchmesser von etwa 90 cm und einer Tiefe von 7 m. In einer Tiefe von etwa 2,50 m verläuft eine Felsplatte, in die ein Loch  für den Brunnen gestemmt wurde. Über und unter der Felsplatte ist der Brunnen mit Sandsteinen gemauert. Der Brunnen hat etwa 1,5 m über der Felsplatte einen Überlauf, über den meistens überflüssiges Wasser abgeleitet wird. Selbst nach dem extrem trockenen Juni und Juli.
Die Wasserqualität entspricht bis auf Nitrat und Keime der Trinkwasserverordnung, was auf Oberflächenwassereintrag hindeutet. Da der Nitratwert nach der langen Trockenheit weit unter den Grenzwert gesunken ist, liegt die Vermutung nahe, dass die oberste Wasserschicht (oberhalb der Felsplatte) hier Probleme bereitet.

Wir planen derzeit eine Abdichtung des Brunnens gegen Wassereintrag oberhalb der Felsplatte und hoffen damit Trinkwasserqualität zu ereichen.
Wie können wir eine möglichst wasserdichte Verbindung zwischen der Felsplatte und einem Betonrohr ( 1m Durchmesser, 3m lang) herstellen um das Oberflächenwasser vom Brunnen fernzuhalten?

Oder gibt es weitere Sanierungsvorschläge?

Danke für Eure Hilfe

Mathias Grünewald



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 30
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  25.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 24.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

wir wohnen auf einem nicht mehr bewirtschafteten landwirtschaftlichen Betrieb. Die Güllegrube gibt es nicht mehr, der Stall wird als Lagerraum genutzt. Im Einzugsbereich unseres Brunnens liegen nur Felder und Wiesen, die zum größten Teil von meinem Schwiegervater bewirtschaftet werden und der ist entsprechend "Sparsam mit Dünger". Von dieser Seite her dürfte also nichts nennenswertes eingetragen werden.

Grüße
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 22.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias Noch ein Hinweis
Bisher war da abdichten des Brunnens das Thema.Wo die Stallgebäude, Düngerstätte,Güllgrube sind kam nie zur Sprache,sind diese nähmlich oberhalb des Brunnens dann besteht immer die Gefahr dass von dort  nicht nur oberhalb der Felsplatte sondern auch unter dieser Wasser in den Brunnen gelangt.Ist dies der Fall dann wäre es am besten einen neuen Brunnen oberhalb der genannten Objekte zu errichten insofern sich nicht auch dort ein landwrtschaftlicher Betrieb befindet. MfG Sepp
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 21.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

so werden wir es machen. Danke für Deine Tipps.

Grüße
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 21.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Ich würde auch noch  versuchen auch die "alte" Drainage noch zusätzlich zu benutzen und einen Drainageschlauch um das Betonrohr legen damit nicht auch noch das Oberflächenwasser durch die untere Drainage abegeleitet werden  muß. Gutes gelingen wünscht Sepp
PS Nach dem verfüllen des "Kraters" kann sonst sehr viel Wasser nach unten kommen und die untere Drainage wieder zumachen.Wenn die Setzungen "abgeschlossen" sind düfte dann der Wassereintrag nach unten wesentlich geringer werden.
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  21.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 19.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

Danke für Deine Tipps. Du bist also auch der Meinung, dass die Drainage in Kombination mit einem Betonrohr, das möglichst dicht mit der Felsplatte verbunden ist, ein Versuch wert ist. Das mit der Drainage sollte funktionieren, da wir für das Oberflächenwasser noch eine neue Leitung verlegen müssen können wir die tiefe entsprechend wählen.

Danke noch einmal für Deine Tipps, ich werde berichen, wenn wir fertig sind. Das kann allerdings noch 3 - 4 Wochen dauern, bis ich die Materialien une Maschinen zusammen habe.

Grüße

Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 19.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Das was  Du jetzt vorhast düfte das Beste sein was mann in einen solchen Fall machen kann.Da Du von einem Lochgeschrieben hast war ich der Ansicht dieses wäre kleiner als der Brunnen daher der nutzlose Vorschlag mit der Innennut.Um ein Rohr wist Du aber nicht umhinkommen da zu erwarten ist ds der alte Brunnenschacht nicht freigebaggert werdenn kann ohne einzustürzen. Eventuel könnte es gut seinn wenn Du neben dem Filterkies auf dem Drainagerohr auch diesen mit einem Bauflies abdecken würdest damit der Kies nicht verschlammt.Ein soches Flies wird auch beim Strassenbau eingesetzt. MFG Sepp
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  19.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 18.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

die Felsplatte und die Brunnenwand stehen genau aufeinander, wie auf dem Bild zu sehen ist. Da ist kein Platz mehr für eine Nut.

Grüße
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 18.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Ich wollte dir raten im Brunien innen eine Nut zu fräsen. weil Du dann diesen nicht abtragen musst aber auch das dürte gut sein.
MfG Sepp
Ps ob innen zwischen Brunnenwand und Loch inn der Steinplatte so viel Platz wäre eine Nut zu fräsen hast Du ja nie geschrieben.
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  18.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 18.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So etwa?

Wir hatten schon überlegt, eine Rinne / Nut um die Brunnenwand zu erstellen und dort ein Drainagerohr hineinzulegen, damit Wasser das auf der Felsplatte läuft entsprechend umgeleitet wird. Mit der Flex und Diamantscheibe könnte man zwei ca. 6cm tiefe Schnitte machen und ausstemmen. Das wird zwar nicht Kreisrund für ein Rohr, aber für eine Drainage würde es reichen.

Gruß
Mathias


Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 18.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Bei meinem Vorschlag  mit der Nut meinte ich nur ein kurzes Rohr welches mit Polyesterharz eingeklebt werden kann und eine Drainage bis zur Felsplatte dazu würde sogar  eine Länge von 20 cm reichen,oder ohne Drainage eines welchs höher  ist als der Abflußß der Drainage.(Wahrhaft unverständlich aber ich schaffe es nicht dies anders zu fomulieren!)
MfG sepp
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  18.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 18.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

Das Fräsen einer Ringnut kann ich mir eigentlich nicht gut vorstellen. Mit was sollte das Rohr hier verklebt werden? Deine Bedenken bezüglich des Betonrohrs und der Betonverbindung zur Felsplatte teile ich, bestehen diese Probleme aber nicht auch bei der Nutverbindung?

Ich favorisiere derzeit eigentlich die Komplettauskleidung des Brunnens mit einem Kunststoffrohr  und entsprechender Hinterfüllung mit Kies im unteren Bereich und Beton im Bereich der Felsplatte.

Grüße
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  18.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 18.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Außer Polyäthylen dürften alle zum Rohrbau verwendeten Materialien für Deinen Zweck geeignet sein. Solche sind deshalb ungeeignet weil Kleber usw. an  diesem nicht haften.
Wäre das Fräsen einer Ringnut möglich?
Das abtragen Deines Brunnen und das setzen eines Betonrohres ist deshalb gut weil schon das Hinterfüllen und verdichten der ohnehin schlechten Verbindung mit der Felsplatte diese wieder zerstören könnte. Aber auch der Frost und Bodensetzungen können durch die große Hebelwirkung der Verbindung schaden. Bedenken habe ich auch dass Oberflächenwasser irgendwo unter Die Felsplatte fliesen könnte und damit in den Brunnen gelangt. MfG  Sepp
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  18.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 17.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

das ist ein guter Hinweis, da werde ich mich gleich mal erkundigen. Danke.

Welche Materialien wären denn geeignet? Polyester hast Du ja schon genannt.

Grüße
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 16.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Grad habe ich in der Landwirtschaftszeitung gelesen dass ein Landwirt Abluftrohre (wie diese in Stallungen verwendet werden) mit 700mm verkauft und dabei auf den Gedanken gekommenn dass solche Rohre auch für Deinen
Zweck geignet wären. MfG Sepp
PS Solche Rohre sind aus Polyester und mit Sicherheit auch bei Euch zu haben.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 16.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias zu dem vorhin geschriebenen wäre hizuzufügen dass es wohl besser wäre wen Du in die gefräste Nut ein Rohr (Niro oder Polyester)  einkleben würdest(könntest).Wen eine Drainage bis zur Felsplatte möglich ist dann reicht dazu ein kurzes Stück.Auch der Einbau eines Betonrohres würde sich dann erübrigen  
MfG Sepp
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 16.08.2006!  Zum Bezugstext

Halo Mathias
noch so eine dumme Idee von mir es gibt auch bei uch Firmen welche Betonkernlochbohrungen durchführen eine solche könnte ef.eine Nut zur Aufnahme einer Dichtug inn die Steinplatte fräsen .Ob dies  da unten geht bzw.überhaupt Platz für eine Nut ist weis ich nicht!Eine Dichtring wie ich letztlich vorgeschlagenn habe könntest Du ef,bei einem Schrotthändler bekonnen(Kesselflansch)An Brunnenbaufirmen mangelt es bei uns nichtes gibt  sogar zu viele davon (4 in der Umgebung!)
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 16.08.2006!  Zum Bezugstext

Halo Mathias
noch so eine dumme Idee von mir es gibt auch bei uch Firmen welche Betonkernlochbohrungen durchführen eine solche könnte ef.eine Nut zur Aufnahme einer Dichtug inn die Steinplatte fräsen .Ob dies  da unten geht bzw.überhaupt Platz für eine Nut ist weis ich nicht!Eine Dichtring wie ich letztlich vorgeschlagenn habe könntest Du ef,bei einem Schrotthändler bekonnen(Kesselflansch)An Brunnenbaufirmen mangelt es bei uns nichtes gibt  sogar zu viele davon (4 in der Umgebung!)
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 16.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

ich werde mal die Brunnenbauer in der Gegend ansprechen, wobei in der Westpfalz nicht viele sind.
Richtiges Stauwasser sollte eigentlich nicht auftreten, da das Wasser auf der schrägen Felsplatte eigentlich ablaufen kann. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Eine teure Aufbereitungsanlage kann ich notfalls immer noch einbauen. Ein neuer Brunnen würde noch mehr kosten.

Grüße und Danke

Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 16.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Am ehesten bei einer Brunnenbaufirma auch mir wurde ein ähnlicher  Voschlag gemacht aber wegen des Brunnenneubaues nicht weiter verfolgt.Allerdings glaube ich dass es schwer gelingt die Steinplatte ohne eine Drainage abzudichten .Ein Waserstau findet fast immer einen Weg.
MfG Sepp
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 16.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

ich denke, dass die Oberfläche der Felsplatte zu rauh und uneben ist um hier ein Rohr mit Dichtung aufzuschrauben. Wobei ich hier auch ein Problem in der Beschaffung eines solchen Rohres sehe. Ich denke, dass Deine Idee mit dem Kunststoffrohr im Brunnen fast noch einfacher zu realisieren wäre, zumal der Brunnen "nur" 7 m tief ist.
Hast Du eine Ahnung, wo man Informationen zu solchen Rohren bekommen kann? Kannst Du das mit dem Rohr etwas genauer beschreiben (Hinterfüllung mit welchen Materialien, welches Rohr, etc. )?

Danke und Gruß
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 16.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
wenn eine Drainage also eine Ableitung des Wassers direkt oberhalb der Felsplatte möglich wäre  könnest  Du dir vieleicht den Rohtreinbau ersparen.Ginge es etwa zusätzlich zu Drainage ein Nirorohrmit mit Dichtung auf die Felsplatte zu Schrauben und mit Ouellton oder änlichen Material zu hinterfüllen?
MfG Sepp
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  16.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 15.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

Deine Frage zu der Felsplatte habe ich vergessen zu bentworten. Mit der Felsplatte in dieser Tiefe hatten wir bisher noch keinen Kontakt, jedoch mit zwei Felplatten darüber ( ca. 2m höher und 3m höher). Diese waren massiv und flächendeckend. Die Felsplatte im Brunnen hat eine Stärke von ca. 30cm.

Ob eine Drainage möglich ist muss ich prüfen. Möglicherweise ist das Gefälle im Gelände ausreichend um hier mit geringem Gefälle von der Felsplatte zum nächsten Rohr zu kommen.

Wie stellst Du Dir eine Sanierung mittels Innenkunststoffrohr vor? Denkst Du hier an ein unten geschlitztes, oben durchgehendes Rohr, das im unteren Bereich mit Kies hinterfüllt ist und im oberen Bereich mit Quellton oder Beton? Die Druckfestigkeit des Rohrs muss hier ja nicht besonders hoch sein, da die bisherige Brunnenwandung den Geländedruck aufnimmt und das Rohr nur die Hinterfüllung stützen muss. Welche Rohre gibt es da?
Wo finde ich dazu weitere Informationen, bzw wer ist hier der richtige Ansprechpartner?

Danke für Deine Ideen und Beratung

Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 15.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo   Mathias      
Bei dem zu erwartetem  Krater ist sicher eine Totalfüllung nicht möglich bzw. sinnvoll auf jedem Fall müsste es ein Wasserundurchlässiges  Füllmaterial also etwa Lehm sein und dieser gut verdichtet also gestampft werden, um den Brunnen darf sich kein Wasserstau bilden sonst ist alles umsonst.
Du hast zwar die Frage nach der Felsplatte nicht beantwortet, trotzdem noch eine Frage wäre es Gelände-mäßig möglich eine Drainage durchzuführen welche bis an die Felsplatte hinunterreicht so dass das oberhalb dieser Platte fliesende Wasser zur Gänze abgeleitet wird, da diese Platte sicher porös ist wird selbst die beste Verbindung bei einem Wasserstau nicht ausreichen den Wassereintritt zu verhindern.
MfG Sepp  
PS ich habe Dir ja wegen der zu erwarteten Krater-Probleme zu einem Innenrohr geraten was ebenfalls schwer zu machen ist
Ein gestampfter "Lehmmantel" um das Brunnenrohr sollte mind. 50  cm stark sein so aus einer Broschüre zu Brunnensanierung.
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  15.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 15.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

Du meinst also, dass Quellton erst ab einer größeren Schichtdicke dicht wird? Da kenne ich mich zu wenig mit diesem Material aus, vielleicht kann ja ein Brunnenbauer hierzu mal was sagen (schreiben).

Zum Thema Beton habe ich hier im Forum mehrfach gelesen, dass man keine Wasserdichte Verbindung zu anderen Materialien herstellen könnte, die Verbindung zur Felsplatte also schon ein Problem werden könnte.
Warum soll ich Deiner Meinung nach das Betonrohr komplett bis zum Überlauf mit Beton hinterfüllen? Das wird sicherlich nicht einfach, da das Loch vermutlich wie ein Krater aussehen wird und eine entsprechende Schalung doch recht aufwändig wäre. Ist eine Hinterfüllung von z.B. 50 cm nicht aussreichend?

Grüße
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 12.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Ich würde aus  Deinen Ideen eine Kombination  machen zu Quellton habe ich nicht alzuviel vertrauen. Zu gering ist die Menge (Schichtstärke um nicht aufgeweicht zu werden)Dazu müsste mit solchem wohl bis zu Überlauf mit diesem hinterfüllt werden. Ich würde die Außenwand des Betonrohres bis zum Überlauf mit Beton hinterfüllen. Es gibt auch Zusätze zum Beton um diesen Wasserdicht  zu  machen!
Weist Du wie groß die Felsplatte und die Stärke ist? bist du auch auf anderen Plätzen deines Hofes bei Bauarbeiten auf diese gestoßen (etwa beim Bau einer Güllegrube, Keller usw.   und hast Du diese dabei durchbrochen wen dem so ist könnte auch von dort Kontaminiertes Wasser unterhalb der Felsplatte in den Brunnen gelangen und so die ganze Arbeit mit dem Betonrohr nutzlos sein   Mit freundlichen Grüßen Sepp
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 11.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,
wir haben gerade noch eine Idee.
wie wäre es, wenn wir aus Edelstahlblechen ein Rohr formen und von innen an der Felsplatte festschrauben. Das Betonrohr mit etwas größerem Innendurchmesser wird auf die Felsplatte gestellt und der verbleibende Spalt wird mit Quellton ausgefüllt. Von aussen wird mit Beton ein Verbindungsring zwischen Felsplatte und Betonrohr erstellt, darüber mit Lehm und Erdmaterial aufgefüllt. Der Quellton soll also nur eine Sicherheitsperre darstellen, falls sich von aussen Wasser durch den Beton drücken sollte.

Was haltet Ihr davon?

Grüße
Mathias
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 11.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

wir werden die Baugrube entsprechend sichern, das ist klar.
Durch schrägschneiden des Rohres wird man sicherlich nicht den richtigen Winkel bekommen, wir werden also eine Schalung machen, welche wir mit Beton füllen. Ich habe nur bedenken, dass wir dadurch keinen dichten Übergang von der Felsplatte zum Betonrohr bekommen.
Das Sickerwasser aus dem aufgelockerten Füllmaterial sammelt sich genau wie das andere Oberflächenwasser auf der Felsplatte und läuft dann in den Brunnen. Deshalb wollen wir hier eine Dichte Verbindung zwischen Felsplatte und Betonrohr schaffen, damit dieses Wasser nicht mehr in den Brunnen gelangen kann. Eine Lehmhinterfüllung ist aber keine schlechte Idee.
Die Idee mit dem Kunststoffrohr hatten wir auch schon, allerdings ist ja nur der Bereich der Felsplatte abzudichten, das Wasser der unteren Schichten darf weiterhin in den Brunnen gelangen.
Als Verbindung zwischen Felsplatte und Beton benötigt man evtl einen Haftvermittler, ich könnte mir vorstellen, mit Zementschlemme die Felsplatte einzustreichen und darauf den Beton. Ob soetwas allerdings dicht genug wird weiß ich nicht.
Gibt es für solche Anwendungen noch andere Methoden oder Mittel?

Grüße
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Mathias Grünewald vom 11.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Mathias
Zu Deinen Plänen habe ich einige Bedenken bzw. Vorschläge Durch das Herausbaggern der Sandsteinmauer entsteht eine große und auch ziemlich tiefe Baugrube welche einstützen könnte und deshalb gepölzt werden muss Nicht wenige werden jährlich in solchen Gruben verschüttet und dabei getötet.
Das Betonrohr könnte eventuell so zugeschnitten werden dass es gerade steht. Mit einen Winkelschleifer plus Diamantscheibe wird dies wegen der gossen Wandstärke des Rohres nicht funktionieren. (Es gibt aber Firmen welche dies machen)Auch mit einer Schalung könnte man dies machen. Außen würde ich das Rohr bis zum Überlauf mit Beton hinterfüllen.)Müsste dicht werden) Die große Baugrube hat allerdings eine großen Nachteil weil sich im lockerem Füll-Material Sickerwasser aus der Umgebung sammelt und in den Brunnen  eindringen könnt e es sei den Du nimmst als Füllmaterial Lehm welchen Du verdichtest (wird in Broschüren zur Brunnensanierung  vorgeschlagen. Das entfernen der Sandsteinmauer könntest Du dir allerdings ersparen wenn Du ein passendes Kunststoffrohr in den Brunnens stellen würdest und dieses bis zum Überlauf mit Beton hinterfüllst. Das Problem dabei ist allerdings das der ohnehin nicht große Schacht noch kleiner wird
Mit freundlichen Grüßen Sepp
Mathias Grünewald
gruenewgmx.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 11.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo,

wir wollen den Brunnen aufgraben bis auf die Felsplatte und dann ein Betonrohr mit einem Meter Durchmesser und drei Meter Länge (ein Stück) auf die Felsplatte stellen. Da die Felsplatte etwas Gefälle hat bekommen wir einen größer werdenden Spalt, der möglichst wasserdicht geschlossen werden soll. Mein Hauptproblem ist der Anschluß zwischen Felsplatte und Betonrohr. Die Wasserdurchlässigkeit des Betonrohrs und der Sandsteinplatte ist vermutlich vernachlässigbar.

Der Überlauf dient nicht zum Ableiten des Oberflächenwasers, sondern der Brunnen drückt von unten  soviel Wasser, dass es früher über den Hof abgelaufen ist. Eine Drainage unterhalb des Überlaufs werden wir aber trotz allem einbauen.

Grüße
Mathias
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.08.2006


Hallo Mathias
Mir wurde mal erklärt an könne gegen das eindringen von Oberflächenwasser ein Kunststoffrohr setzen und dieses außen herum mit Betonn   füllen. Das zufliesende Oberflächen-Wasser müsste bei Dir auf jeden Fall wie bisher abgeleitet werden. Meinst Du mit einem Betonrohr aufeinandergesezte Schachtrringe?Solche werden in Broschüren zum Brunnenbau als nicht geeignet bezeichnet weil solche selbst bei bester Verfugung undicht sind oder dies schnell wieder werden. Auch mit Brunnenschaum ist einen Dichtheit nicht gewährleistet. Mit freundlichen Grüßen sepp



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