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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Brunnenaufbau ??
Thomas Gerhardus
th.gerhardusweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  22.07.2006

wir möchten einen weiteren brunnen bohren und sind uns über deren aufbau nicht ganz im klaren.

das bohrloch wird eine tiefe von ungefähr 30 m haben.

ich war der meinung, das der brunnen auf seiner gesamten tiefe ein brunnenrohr (blaues rohr ca. 125 mm durchmesser) erhalten muss, inkl. filterrohr am ende.

laut meinem brunenbauer wäre das totaler unsinn.
es würden nur die ersten meter (bis zur ersten festen schicht) verrohrt, danach wäre das brunenloch stabil genug und würde nicht nachgeben bzw. einsacken.

somit würde die laugleitung mit dem fussventil und dem filterkorb direkt frei im brunnen hängen und nicht im filterrohr. es würde vollkommen ausreichen und nicht zu einstürzen oder versandungen kommen.

ich kann das garnicht glauben.

wie ist der richtige aufbau eines brunnens für ein hauswasserwerk ?

vielen dank für die hilfe

gruss
thomas



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 13
Gast (Kai)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 10.08.2006!  Zum Bezugstext

Hast du recht das bringt ja nichts.

Du weist genau um was es geht und ich auch.
Lassen wir uns mal überraschen wie der Brunnen wird.

Lass es dir gut gehen.

Gruß Kai

Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  10.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kai vom 10.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Kai,

1. in welcher DVGW oder DIN steht, das eine Bohrung vollständig ausgebaut werden muss?
2. Des weiteren hatte ich von Brunneneintrittsverlusten geschrieben und nicht von der SW der Filter und dem daraus resultierenden Eintrittswiderstand.
3. Zitat:>>>Dann ist der brunnen mit Quellton abzudichten um eine verbindung zweier GW - Leiter zu verhindern.
Eine Abdichtung fängt erst ab 5 m an also müsste mann die Tonschüttung in den Fels schütten um abzudichten .<<<
Es hat keiner etwas von 2 GWL geschrieben, wenn dem so wäre, müßte ja sowieso die Verrohrung abgesetzt und mit der nächsten weiter nach unten abgeteuft werden. Nur so bekommt man das richtig wieder dicht!
Und wieso fängt eine Abdichtung erst ab 5 m an???
Auch hat auch niemand behauptet, das die Bohrverrohrung im Loch verbleibt.

Eine gängige Praxis ist doch wohl bis zum Erreichen des standfesten Gebirges mit einem größerem als dem Enddurchmesser zu bohren, die Verrohrung abzusetzen, unten Quellton einzubauen und dann ohne Verrohrung im gewünschten Durchmesser bis Endteufe weiter abzuteufen.
Der Ausbau erfolgt dann genau bis Ende 1. Rohrtour. Der Ringraum wird verfüllt und die Bohrverrohrung gezogen. Obertägige Ausbau nach Wunsch des AG.
Fertig ist die Bohrung - fehlt nur noch Klarpumpen und Pumpversuch, Erstellung Schichtenverzeichnung, Ausbauzeichnung, Pumpversuchsprotokoll ...und natürlich die Rechnung ... stimmmmts?!

Ich würde sagen, wir beenden das hier, ich denke wir wissen beide genug über Brunnenbau, als das wir hier über Feinheiten diskutieren müssen, womit die meisten Leser sowieso nicht klarkommen.
Lassen wir uns doch mal überraschen, wie der Brunnen letzendlich gebaut wurde. Anhand von Ausbau und Schichtenverzeichnis könnten wir ja dann ganz objektiv die Arbeit deines Fachkollegen bewerten.
Einverstanden???
Mit freundlichem Gruß
hydrogeotest
Gast (Kai)
(Gast - Daten unbestätigt)

  10.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 10.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Hydrogeotest,

ich baue einen brunnen immer aus egal ob es kompackter sandstein , Granit, Kalkstein ist.
Der Brunnen ist mit Brunnenfilter zu verrohren und nicht offen stehen zu lassen.

Die eintritswiederstände bei einer 1-2 mm sw. ist so gering das es überhaupt keine rolle Spielt ob mann im offenen Bohrloch oder in einem Brunnen abpupmt.

Dann ist der brunnen mit Quellton abzudichten um eine verbindung zweier GW - Leiter zu verhindern.
Eine Abdichtung fängt erst ab 5 m an also müsste mann die Tonschüttung in den Fels schütten um abzudichten .

Wenn der Brunnenbauer ein zementiertes Standrohr setzt
bis auf den Fels dann kann mann so verfahren und den Brunnen nicht ausbauen aber wer kann das bezahlen?
Nur für das Standrohr kann ich schon 3 mal einen Brunnenausbau kaufen.

MFG kai
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  10.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Michael vom 10.08.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Michael,
mal abgesehen davon, das der Ausbau Geld kostet, habe ich nach einem Ausbau unnötige Brunneneintrittsverluste.
Wenn keine Einbrüche zu erwarten ist und sich der Feinkornanteil in Grenzen hält, ist das die optimale Lösung.
MfG
Gast (Michael)
(Gast - Daten unbestätigt)

  10.08.2006

Wenn man das Geld hat 30 oder 40 Meter bohren zu lassen sollte es auf die paar Euro für das Brunnenrohr auch nicht mehr ankommen
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  09.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kai Striehl vom 06.08.2006!  Zum Bezugstext

Ach so Kai ???

...ich komm nicht drum herum mich angesprochen zu fühlen...

... wie baut ihr denn im standfestem Gebirge aus???

Es ist doch wohl anzunehmen, wenn der Brunnenbaumeister den Vorschlag gemacht hat, das es nicht an fehlendem Material liegt, sondern eher daran, das ohne Verrohrung abgeteuft werden kann, das Bohrloch offen und nur oben eine Verrohrung bleibt, soweit die Standfestigkeit nicht gewährleitet ist.
Dies setzt aber eine genaue Kenntnis der örtlichen (geologischen) Gegebenheiten, oder ein Kernen der Bohrung voraus.
Stimmst du mir da zu?

Gruß - warte auf Antwort
Thomas Gerhardus
th.gerhardusweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  06.08.2006

naja, wirklich weiter bin ich nun auch nicht.

aber danke an alle die geantwortet haben.

ich halte es so im nachhinein für relativ logisch, nicht den gesamten brunnen zu verrohren, auch wenn ich es vorher nicht recht glauben konnte. allerdings kann ich mir nicht vorstellen, das jemand der 50 m tief bohren muss (so ist es einem bekannten von mir gegangen) seinen ganzen brunnen so verrohrt, da wird er ja allein über die verrohrung arm.

ich bin ja mal gespannt, wie es so werden wird. also, nochmals danke.

gruss
thomas
Gast (Kai Striehl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.08.2006

Hallo Thomas,
Alle bis auf Sepp haben keine ahnung.

Der Brunnen muss kommplett ausgebaut werden 125 mm muss nicht unbedingt sein 115 langt auch kommt immer auf die pumpe an.
Die bohrung sollte auch mindestens das 1 1/2 fache des Brunnens sein also 125 mm Brunnen dann mindestens 219mm Bohren dann muss der Brunnen filter außen mit Kies verfüllt werden , das hält sand ab und stützt den Brunnen, alles andere ist Blödsinn. was mann hier manschmal liest ist der hammer ich glaube die leute hier haben kaum ahnung davon.
MFG Kai
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  02.08.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Oliver Barg vom 31.07.2006!  Zum Bezugstext

Herr Barg - dies ist eigentlich kein Forum für Schleichwerbung, zumal Ihre Aussagen zum Teil Unfug sind. Des weiteren sind Sie in diesem Forum falsch, wenn es hier um Brunnenfilter geht, ist etwas gemeint, was mit den Filtern die Sie offerieren nicht in irgendeinem Zusammenhang steht!

Wenn Sie meinen hier richtig zu sein, empfehle ich Ihnen die Schaltung eines Werbebanners.
Gast (Oliver Barg)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.07.2006

Hallo,
Um versandung am besten vorzubeugen würde ich dir einen super Filter empfelen 100% zufrieden und dein Brunnenbohrer hat Recht damit wenn er nur in den ersten Metern ein Vollrohr setzt wenn der Boden nach unten hin Dichtere schichten enthalten! Um dauerhaft sauberes Wasser ,ohne das sich der Filter zusetzt und ein leisungsverlust zu haben(welches eifach geschlitzte Filter leider machen) zu bekommen, habe ich wirklich eine gute Adresse für Dich! Einen langlebigen Filter welcher einen geschrägten wasserdurchlass hat ,und den mann wenn er sich wirklich mal zusetzen sollte auch wieder Freispülen kann! Er ist zwar etwas teurer aber man hat mit ihm keinen Ärger mehr und er hält daduch das er geschrägt ist ein Leben lang! Was haben wir nicht schon  für Storrys uber Verstopfte Brunnen gelesen und gehört! hier der link: XXXXXXXXXXXXXX und da gibs den Guten XXXXX Filter!
Kann ich bedenkenlos empfelen !
Gruß Olly
editiert wegen Werbung
Wilfried

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Thomas Gerhardus
th.gerhardusweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  27.07.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Hydrogeotest vom 23.07.2006!  Zum Bezugstext

ich danke erstmal für eure antworten.

sobald mein neuer brunnen fertig ist, werde ich euch nochmal bescheidsagen wie es funktioniert hat.

also, nochmals danke.

mfg
thomas
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  23.07.2006

Hallo Thomas,

ich nehme an, bei dir steht nach wenigen Metern Festgestein an, wenn dem so ist und das Festgestein entsprechend standfest, dann hat der Brunnenbauer recht. Alles andere wäre in diesem Fall Unfug, da nur teuer und nicht notwendig.
Die Verrohrung ist dann nur so weit notwendig, bis die Lockergesteinszone und der Verwitterungsbereich durchteuft sind.

Na dann, Gutes Gelingen!
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.07.2006

Hallo Thomas
An jener Stelle aus der das Wasser aus dem Bohrloch entnommen wird muß selbst bei besten Material eine Vollverrohrung vorhandenn sein sonst besteht IMMMER die Gefahr dass Sand angesaugt wird. MFG Sepp



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