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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Hilfe zu einem Bohrbrunnen
Gast (rolandw)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.07.2006

Hallo!
Ich habe mir mit viel Mühe einen Bohrbrunnen von 13m tiefe von Hand gebohrt.Das Grundwasser steht bei ca.10m .Bei den ersten 8m kam sehr viel Sand.Mein Frage ist,wenn ich mit einem Bohrer von 170mm das Loch gebohrt habe und dann ein 115mm Brunnenrohr genommen habe,muß man dann zwischen Durchmesser 115mm bis Durchmeeser 170mm mit etwas auffüllen?
Was passiert,wenn das Sand einstürzt?Kann dann sein,das es die Filter der Brunnenrohre verschließt.
Gruß Roland!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Hydrogeotest
hydrogeotestgmail.com
(Mailadresse bestätigt)

  23.07.2006

Hallo,
was kam unter dem Sand?
Normalerweise wird der Filter nur in den Wasserbereich gesetzt. Um diesen wird Filterkies geschüttet, bis etwas über den Filter (er setzt sich noch etwas), darüber kommt ein sogenannter Gegenfilter (ca. 0,2-0,3m), das ist ein etwas feinerer Kies als unten eingebaut wurde. Er soll das Eindringen von Feinbestandteilen in den Filterbereich (von oben) verhindern.
Der Brunnen sollte auf alle Fälle eine Hinterfüllung bekommen. Irgendwann sackt sonst der Sand nach (wenn nicht schon geschehen) und wird mit gefördert. Der Ringraum gehört geschlossen, es sei den man will da unten mit der Zeit einen Kleintierfriedhof haben.
Die Filterkiesgröße wird normalerweise zusammen mit der Schlitzweite des Filterrohrs auf die Korngröße des Grundwasserleiters abgestimmt.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.07.2006

Hallo  rolandw
Wenn Das Material kein Standfestes Gebirge ist ( so nennenn das die Geologen wird Bohrloch sicher einstürzen!An sich sollte in der wasserführenden Schicht Filterkies eingebracht werden und weiter oben dann das Bohrloch gegen das eindringen von Oberflächenwasser  mit Beton hinterfüllt werden.(es gibt aber auch andere Materialien!)Hoffentlich ist Deinn Bohrloch nicht schon eingestützt bis du die Arbeit in  angriff nehmenn  kannst.MfG Sepp



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