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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Brunnen versiegelt?
Gast (Enrico)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.07.2006

Hallo,

habe das Grundstück meines Bruders übernommen, wo sich ein Brunnen aus Betonringen (d=80cm) befindet. Dieser war ist seit Jahren nicht benutzt worden.

Tiefe Wasserspiegel: 6,60 m
Tiefe Grund: 8 m
Wassersäule: 1,40 m

Problem: das Wasser läuft nicht nach. Es blubbert da unten und es passiert aber einfach nichts. Ich habe daher die Vermutung das der Brunnen am Ende versiegelt (vielleicht hat einer vom Hausbau Beton oder ähnliches reingeworfen) ist.

Wie lange dauert es in etwa bis das Wasser nachläuft? Sollte ich mit einer Pumpe den Schlamm erstmal hochholen?

Vielen Dank.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.07.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Enrico vom 07.07.2006!  Zum Bezugstext

Hall Enricoo Ein 8 m tiefer Brunnen mit Schachtringen verrohrt wie hat man das wohl einmal gemacht? Ist das Material standfester Schlier ?auch Mergel nennen wir so
Bei einem Brunnenneubau sind meistens die ersten Meter die „teuersten“ deshalb stellt sich für mich die Frage ob nicht etwa im alten Brunnen weitergebohrt werden kann. (eine Zufahrt mit einem Bohrwagen muss allerdings vorhanden sein.)Ich könnte mir das so vorstellen dass Du ein Rohr mit z.B. 200 mm Durchmesser in den Brunnen einbringst (Länge Brunnentiefe) dann diesen leerpumpst und zwischen dem eingebrachten  Rohr und den Schachtringen Beton einfüllst. Vielleicht ein bis zwei Meter hoch Dies gäbe dem Rohr eine festen Halt( oben noch zusätzlich an den Schachtringen abstützen! In diesem so gesicherten (eingebauten Rohr) könnte man ohne weiters tiefer bohren! Vor dem hineinschütten des Betons müsste das Rohr allerdings gegen verschieben gesichert werden und unten gegen das eindringen des Betons mit leicht zerstörbaren Material verschlossen werden. (Einige Dosen Montageschaum Vielleicht bekommst Du    solche Rohrstücke bei einem Schrotthändler. Auch Brunnenbaufirmen haben oft Abfallstücke welche man zusammen-  Schweißen  kann. Ich denke dies könnte eine starke Kostenreduktion bewirken vorausgesetzt Du findest eine Firma die das macht (bohren lieber neu) Mit freundlichen Grüßen Sepp
Gast (Enrico)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.07.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 06.07.2006!  Zum Bezugstext

Ich habe mittlerweile gemerkt, dass das Grundwasser tiefer liegt bei uns (durch Gespräche mit Nachbran). Ich vermute mal das das Regen - oder Oberwasser war.

Ich müsste das Ding spülen lassen, was aber bei der Tiefe vom Preis her einer Neubohrung gleich kommt.
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.07.2006

Hall Enricoo Du hast also den Brunnen "leergepumpt" oder? sonst wüsstest Du ja nicht das nichts nachkommt!
MfG  Sepp



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