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Kategorie: > Umwelt > Gewässer
Verbesserung der Trinkwasserqualität in einem Entwicklungsla
Alain Fressanges
alain.fressangesuni-bielefeld.de
(Mailadresse bestätigt)

  26.06.2006

Im südlichen Kambodscha an der Grenze zu Vietnam soll ein 120.000 Euro teures Projekt zur Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Wasserfiltern entstehen. 170.000 Einwohner sollen 3100 Filter erhalten (ein Wasserfilter versorgt 10 Familien mit sauberem Trinkwasser)

Die Bevölkerung bezieht zur Zeit ihr Trinkwasser aus Brunnen und Flüssen. Die Verseuchung durch Pestiziden und Bakterien ist hoch und zieht viele Krankheitsfälle nach sich.

Die zu herstellenden Wasserfilter sind dazu geeignet etwa 95% der Pestiziden sowie nahezu 100% der Bakterien zurückzuhalten.

Sie werden von speziell dazu ausgebildeten, ortsansäßigen Handwerkern hergestellt. Schullehrer, die ebenfalls die entsprechende Ausbildung erhalten sollen, werden die notwendigen Hygiene-Maßnahmen und Handhabungsregeln verbreiten.

Für dieses Projekt suche ich nun Sponsoren im deutschsprachigen Raum: wer kann mir Hinweise geben?





Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Gast (Volker)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.10.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 05.10.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

gerne doch... ;-)

Ja das Programm scheint es noch zu geben. Dieser Filter hier in Laos ist aber noch einfacher.

Was Du bezgl. des Silbers anmerkst ist auch genau der Sinn der Sache (Bakterien bleiben im Ton). Diese Filter haben nur eine bestimmte Wirkungsdauer. Diese Dauer zu bestimmen ist eben auch der "Knackpunkt" an dieser einfachen, aber recht effektiven Lösung.

Darüber hinaus zerbrechen die Filter schnell. Das war in den Feldtests in Kambodscha ein weiterer Nachteil.

Beste Gruesse aus Vientiane,

Volker
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  05.10.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Volker vom 05.10.2008!  Zum Bezugstext

Hallo Volker,

schön auch Dich hier mal im Forum zu haben. Das Modell auf dem Foto des Eingangsbeitrag sahen wir bei meinem letzten Besuch, am Stadtrand von Vientiane.
Läuft dieses Programm noch?
Das Modell "Tontopf mit Silbernitrat" würde wahrscheinlich auch ohne Silber ähnliche Ergebnisse bringen, denn Silber kann zwar die Vermehrung von Bakterien reduzieren, die Biester aber nicht zuverlässig abtöten. Die bleiben dann im Ton hängen.

Beste Grüße aus Deutschland

Wilfried
Gast (Volker)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.10.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 15.09.2008!  Zum Bezugstext

Die Filter sind aus gebranntem Ton hergestellt und bekommen auf der Aussenseite einen Anstrich mit Silbernitrat.
Dieser Tonfilter steht dann in einem Plastikeimer mit Zapfhahn. Die Filter-Leistung beträgt ca. 4-10 Liter pro Tag. Bei diversen Versuchen ergaben sich Keimreduzierungen von ca. 90 bis 95 %. Die Ergebnisse der Analysen zeigten Schwankungen auf.

Beste Gruesse,

Volker
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  15.09.2008

Hallo Alain,

es wäre für uns sicher interessant, wenn Sie die Wirkungsweise der Filter etwas näher beschreiben. Insbesondere interessiert mich z.B., wie Sie eine Verkeimung vermeiden - gerade bei den hohen Temperaturen.

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Alain Fressanges)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Marion Diwo vom 04.11.2007!  Zum Bezugstext

Hi Marion!
Welch eine Ueberraschung!
Ich habe mich nur zufaellig auf die Seite wieder eingeklickt.
Sag mir doch, wie DU auf die Seite gelandet bist!
Deine E-Mail Adresse erscheint da nicht - wahrscheinlich ist auch meine versteckt - also hier ist sie:
alain.fressanges@uni-bielefeld.de
Ja ich bin seit 2004 in Kambodscha mit einem Entwicklungsprojekt beschaeftigt.
Mehr das naechte mal, ich habe (zu) viel zu erledigen (Sponsoren finden).
Lass von dir hoeren!
Alain
Gast (Alain Fressanges)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Marion Diwo vom 04.11.2007!  Zum Bezugstext

Hi Marion!
Welch eine Ueberraschung!
Ich habe mich nur zufaellig auf die Seite wieder eingeklickt.
Sag mir doch, wie DU auf die Seite gelandet bist!
Deine E-Mail Adresse erscheint da nicht - wahrscheinlich ist auch meine versteckt - also hier ist sie:
alain.fressanges@uni-bielefeld.de
Ja ich bin seit 2004 in Kambodscha mit einem Entwicklungsprojekt beschaeftigt.
Mehr das naechte mal, ich habe (zu) viel zu erledigen (Sponsoren finden).
Lass von dir hoeren!
Alain
Gast (Marion Diwo)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.11.2007

Lieber Alain, stosse im Internet auf Dein Projekt, bin z.Zt. in Berlin
Du erreichst mich unter der angegebenen email-adresse
es würde mich interessieren, was du mit deinem projekt machst

grüsse, marion



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