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Kategorie: > Wissenschaft > Biologie / Gesundheit / Medizin
In welchem Wasser ist Arsen zu vermuten?
Gast (Friedemann STORL)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.05.2006

unser Quellwasser entspringt am Berghang, speist sich meiner Meinung nach nur von Oberflächenwasser, weil es auf Trockenperioden verhältnismässig schnell reagiert:

Kann es überhaupt bedenkliche Mengen Arsen enthalten?
Ich bin auf dieses Thema dieser Tage gestossen, weil ich von einer Tiefbrunnen-Bohrung in der Nähe gehört habe, bei der die Wasseranalyse einen hohen Arsengehalt auswies. Wir haben bei uns hier zwar Granit-Urgestein, es ist aber keine Tiefbrunnen - Bohrung.
Danke für kompetente Antwort.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 30.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sepp,

die Geschichte die Dir Dein Hausarzt erzählt hat ist mir auch bekannt, daneben auch die Verwendung von Arsenik von den sogenannten Rosstäuschern. Schön zusammengefasst findet man das hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Arsenikesser

Es muß aber betont werden, dass man sich zu damaliger Zeit zwar der akuten Giftigkeit bewusst war, nicht jedoch der chronischen Erscheinungen die auch durch geringe Dosen, über lange Zeit eingenommen, hervorgerufen werden können.

Ein ähnliches Beispiel ist die Verwendung von Bleiacetat zum Süßen des Weins. Man vermutet die Bleivergiftung an der Beethoven gestorben ist kommt daher.

Mit dem Thema Arsen im Trinkwasser haben wir uns auch hier im Forum schon auseinandergesetzt:

http://www.wasser.de/aktuell/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000002695&seite=1&begriff=Arsen&tin=&kategorie=

dort sind auch einige interessante links zu finden. Zur Wirkungsweise erhält man bei Eingabe der Suchbegriffe Arsen und Trinkwasser von google viele Treffer geliefert z.B.:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18958/1.html

Gruß
H2O

Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von H2O vom 29.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo H2O"
es liegt sicher schon 40 Jahre zurück als mir mein damaliger Hausarzt erzählte dass in der Steiermark(Österreich)die dortigen "Stahlarbeiter"Arsen konsumieren oder dies  einmal taten.Dies verhalf zu blühenden "Aussehen "und war so würde man es heute nennnen eigentlich ein Dopingmittel.Die Menges welche diese zu sich nahmen wurde im Laufe des Lebens immer höher und erreichte am Lebensende ( ob dies dadurch früher oder später  eintrat weis ich nicht)eine Dosis welche für einen Einsteiger den sicheren Tod bedeutet hätte, so der Arzt!Weis jemand welche Nebenwirkungen da auftraten bzw. autreten  wenn man arsenhaltiges Wasser konsumiert?Diese Arbeiter nahmen sicher grössere Mengen zu sich als dies selbst bei stärkster Trinkwasser- Belastung  der Fall ist.
mfg. sepp
H2O
(gute Seele des Forums)

  29.05.2006

Hallo Herr STORL,

vermuten kann man leider rein gar nichts, wenn man nicht sicher weiss woher das Wasser kommt und welche Verweildauer im Erdreich bzw. Gestein bestand.
Es hilft nur eine Analyse.
In den am stärksten betroffenen Wässern in Bangla Desh, Indien und Pakistan stammen die hoch arsenhaltigen Wässer tatsächlich aus Tiefbrunnen. Um dem Hygieneproblem mit dem dortigen Oberflächenwasser auszuweichen wurden mit großem Kostenaufwand diese Tiefbrunnen erschlossen. Leider hat man sich damit das Problem mit dem Arsen eingehandelt.

mfG
H2O



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