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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Injektion von Flüssigkeiten
Sieghart Wagner
siegiwaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.05.2006

Ist es möglich eine kleine Menge Füssigkeit in einen großen Wasserstrom (zu definierten Bedingungen) zu injezieren ohne eine Dosierpumpe zu benutzen?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Sieghart Wagner
siegiwaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  31.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 28.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
Ja Alldos hatte ich auch schon herausgefunden.
Ich habe jetzt ein Auslegungsprogramm für Membranen benutzt. Es ist sehr praktisch, man kann wunderbar die Durchflussmengen und Drücke festlegen.
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  28.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Sieghart Wagner vom 28.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sieghart,

Du kannst hier bedenkenlos eine Membranpumpe einsetzten. Achte bei der Auslegung darauf das der Vordruck vor der HD-Pumpe überwunden werden muss. In der Regel reicht eine Pumpe die gegen 6 bar drücken kann vollkommen aus.

Gute Pumpen für Deine Zwecke gibt es beispielsweise von Dosatronic, alldos, Lang Apparatebau, Prominent.

Gruß


Rainer

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Sieghart Wagner
siegiwaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  28.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 23.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,
Danke für die Antwort. Sicher hast Du recht mit der Dosierpumpe. Ich habe beim surfen bislang Membrandosierpumpen gefunden. Sind die geeignet, sie injeziert ja vor der Hochdruckpumpe.
Gruß Sieghart
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  23.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Sieghart Wagner vom 23.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sieghart,

15 ml/h ist ja nicht gerade viel. Bendenke bitte bei Deiner Auslegung noch folgende Punkte:
- Viskosität des Antiscalant
- gleichmässige Dosierung

Ein konzentriertes Antiscalant wird üblicherweise in einer Konzentration von 7 bis 10 ppm gefahren.
Dies bedeutet in Deinem Fall zwischen 49 und 70 g in der Stunde, 15 ml erscheinen mir daher arg wenig.
Um eien gleichmässige Dosierung zu erreichen solltest Du das Produkt ca 1:1 mit VE-Wasser verdünnen und die Dosiermenge entsprechend verdoppeln. So ist eine gleichmässige Verteilung des Antiscalant im Feed möglich.

Üblicherweise werden hier Magnetdosierpumpen eingesetzt die über einen Kontaktwaserzähler angesteuret werden oder einfach mit dem Start der Anlage zugeschaltet werden.Der Hub und die dosierfrequenz werden dabei entsprechend der gewünschten Dosiermenge eingestellt.
Eine brauchbare Dosierpumpe bekommst Du für ca. 300 €. Ich denke der Aufwand für eine Wasserstrahlpumpe, Bypass, Rückschlagventil,Flowmeter etc. ist da höher. Du musst dabei ja auch bedenken das der Injektor erst ab einer gewissen Überströmung zieht. Ist diese Strömungsgeschwindigkeit nicht erreicht drückt er in die Saugleitung.
Machbar ist die Geschichte sicherlich. Zuverlässiger und einfacher zu handhaben (und siche auch preiswerter) ist aber eine Dosierpumpe.

Gruß aus Bonn

Rainer Kluth
Sieghart Wagner
siegiwaweb.de
(Mailadresse bestätigt)

  23.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 22.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,
Ich möchte etwa 15ml/h in einen Wasserstrom von 7m³/h integrieren.Es soll ein Antiscalant sein welches das Verblocken der Osmosemembran verhindern soll.Nun habe ich schon gesurft und bei voegtlin.com ein ein regelbares Flowmeter gefunden und bei Huckauf Ingeneure(Google) einen kleinen Injektor. Nun soll der Injektor durch einen Beipass an das dicke Wasserrohr angebracht werden und mittels regelbarem Flowmeter die 15ml eingestellt werden.Allerdings kenne ich nicht die Formel mit der ich den Durchfluss durch den Beipass berechnen kann,damit ich auch sicher sein kann,daß der Injektor auch zieht.Würde das funktionieren?
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  22.05.2006

Hallo Sieghart,

wenn ich es richtig sehe, suchst Du eine einfache Alternative (für Bastler) zu einer teuren Dosierpumpe. Ob das so einfach machbar ist, hängt ganz von Deinen Ansprüchen und von den Rahmenbedingungen ab, die noch unklar sind.

Vielleicht hätte ich eine Idee, wenn ich wüsste, wie genau dosiert werden soll und wie der betreffende Apparatismus ausschaut (offene Rinne, Rohr, Druckleitung, ...???) und welche Bastelteile (Schläuche, Ventile etc.) ggfs. schon mal vorhanden sind.

Grüße Heiner




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