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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Brunnen geschlagen und nun sehr viel Sand
Sven lahmeyer
slahmeyersicher.de
(Mailadresse bestätigt)

  19.05.2006

Hi Brunnenbauer,

wir haben einen alten gemauerten Brunnen 4,5 Meter Tief und 1 Meter durchmesser direkt vor der Haustür.
Unten steht ca 40 cm Grundwasser.

In diesen Brunnen haben wir nun einen Ramfilter eingeschlagen auf ca. 8-9 Meter Tiefe.

Pumpe angeschlossen und Wasser gepumpt. Nun ist unser Problem das wir sehr viel Sand fördern. Der Sand scheint so fein zu sein das der Filter ihm nichts ausmacht un mitgefördert wird.

Wenn ich einen 10 Liter Eimer Wasser befülle habe ich ca 5 cm Sand am Boden.

Bei der ersten Pumpe ist mir nach einer Stunde fördern eine Dichtung kaputt gegangen.

Sand wurde also nicht weniger nach einer Stunde pumpen.

Hat hier vielleicht jemand eine Idee was wir falsch machen. ( Filter defekt, vielleicht gibt es ja noch andere feinere Ramfilter usw, tiefer Schlagen)

Würde mich freuen wenn ihr mir ein paar anregungen hierlassen könntet.

Grüsse

Sven



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Sven Lahmeyer vom 19.05.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Sven
Angesichts der „Sandwüste“ in Deinem und in den Nachbarbrunnen würde  ich es nicht wagen den Brunnen „zuzubetonieren“ selbst mit der scheinbar besten Lösung kann es sein dass Du den Eingangsbereich in Kürze wieder aufreißen musst!!!!
Kannst Du keinen „gepflasterten abhebbaren“ Deckel dort anbringen. Da ein solcher ziemlich schwer wird solltest Du an einem solchen 2 Niro Gewindebuchsen 16 mm anbringen(lassen)dann kannst Du diesen mittels eingedrehter Ringschrauben wegheben!!!(lassen)Niro deswegen weil Eisenbuchsen schnell verrosten und damit unbrauchbar werden  Mit freundlichen Grüßen Sepp
Gast (Ralf)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.05.2006

Hallo Sven,
da ist wohl der Filter im Eimer, eventuell ist die Messingase aufgerissen. Es gibt Rammfilter mit innenliegender Gase, um die Gefahr des aufreißen an Steinen zu vermeiden!

Gruß Ralf
Sven lahmeyer
slahmeyersicher.de
(Mailadresse bestätigt)

  20.05.2006

Hi nochmals,

habe das Rohr wieder zu Tage befördert und dann festgestellt das der Filter sich verabschiedet hat.
Die Lötnaht unten am Filter ist aufgegangen und das aussenrohr ist hochgeschoben.

Werde ihn wohl nächste Woche umtauschen und es dann auf ein neues versuchen.

Gibt es denn Filter die besonders feinen Sand Filtern oder besonders Stabil sind?

Gruss Sven
Gast (Sven Lahmeyer)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 19.05.2006!  Zum Bezugstext



Es sollte schon eine dauerhafte Lösung sein, da ich den Eingangsbereich pflastern wollte und ich dann warscheinlich nicht mehr an den Brunnen rankomme. (Treppenstuffe wird direkt auf höhe des Deckels sitzen.)
Da die Grundwasserspiegel ja nun Stark schwanken denke ich das ein tiefergraben nicht viel bringen wird. Ich kann mir dann auch vorstellen das mir der Brunnen dann sehr schnell versandet. Ist halt sehr feiner Sand bei uns.

Was ich noch vergessen habe.

Spülen macht auch keiner mehr bei uns im Ort da es halt bekannt ist für sehr feinen Sand. Auf dem Nachbargrundstück haben Sie es letzte Woche versucht und fast wäre der Drückschlauch weg gewesen.

Ein anderer geschlagener Brunnen auf unserem Grundstück funktioniert aber schon seit Jahren
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.05.2006

Hallo swen warum versuchst Du das Wasser welches im Brunnen ist zu pumpen ?pump es heraus wen nichts nachkommt hast Du Pech ,kommt aber etwas nach dann durch tiefergraben mehr Wasserreserve schaffen(es gibt Tauch-Druckpumpen welche schon mit einem Wasserstand ab 15 cm auskommen.Durch tiefergraben steigt wahrscheinlich auch der Wasserzufluß.( bei und war es jedenfalls so. mfg sepp
PS Bei dieser geringen Tiefe kann fast jede Pumpe zum auspumpen eingesetzt werden.( Hast Du Schwimmsand wird das Tiefergraben nicht leicht möglich sein.Ein Bekannter hat dazu ein grosses Nirorohr eingesetzt und während des grabens  immer tiefergedrückt.



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