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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Pumpe umsetzten!!!
Gast (Robert Krüger)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.04.2006

Hallo zusammen,

ich möchte gerne meine Pumpe aus den Garten verbanen, soll heissen, ich möchte sie ganz jährig in meine Garage installieren. Die Zuleitung wird frostsicher (80cm) unter die Erde gelegt. Und mit einem Durchbruch in die Garage geführt.

Allerdings hab ich da einige Bedenken. Der Brunnen befindet sich ca. 10m (gemessene Rohrlänge) von der neuen Position entfernt.
Und da waren sie wieder meine drei Probleme.
Ist es überhaupt möglich das ganze so zu bauen?
Welchen Rohrquerschnitt nehme ich (gedacht 1")?
Bringt meine normale Gartenpumpe das oder brauch ich eine extra starke?

Für jegliche Art von Infos zu dem Thema wäre dankbar. Vielleicht hat ja jemand schon gewisse Erfahrungswerte.

Gruß,  Robert Krüger



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Gast (Bernd Schlüter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.05.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 12.04.2006!  Zum Bezugstext

Ich habe in Köln die Pumpe aus einem Pumpenschacht mit 1 1/4" Brunnenrohr (eingehanftes Eisenrohr) in eine 17 Meter entfernte Garagenecke verbannt, mit Hilfe eines 1 1/2" schwarzen , harten PE-Rohres. Es ist Hochwassergebiet und die vergessenen Saugpumpen standen vorher öfter in dem drei Meter tiefen Schacht im Rheine (Nichtschwimmer).
Auf das drei Meter tiefe Ende schraubte ich luftdicht ein übliches, großflächiges, federbelastetes Tellerfilter, daran anschließend das Pe-Rohr absolut luftdicht im Bogen  unterirdisch in die Garage.
Fazit: Ich konnte keinerlei Unterschied feststellen, ob ich das Wasser (bis 12 Liter/Minute) mit der Jetpumpe 17 Meter entfernt ansauge, oder mit einer Dreimeterverlängerung direkt oberhalb des Brunnens (gleiche Höhe). Auch nach einem Jahr Stillstand befand sich praktisch keine Luft in der Anlage.
Nur, wenn ich das horizontale Rohr leerte, dauerte es fünf Minuten, bis bei 8 Meter Saughöhe das Vakuum wiederhergestellt war. Ja, 8 Meter, ohne Probleme, von Kaviatationsgeräuschen abgesehen, immer noch ausreichende Förderung. Wichtig ist allerdings ein Wasservorrat oberhalb der Saugpumpe. Vorher hatte ich mit einem 1" Saugschlauch mit Fußventil gesaugt, was ärgste Probleme gab.
Also unbedingt nur starre Rohre und Schläuche verwenden und das Rückschlagventil ruhig oben (hier bis 5 Meter über dem Wasserspiegel) anbringen. Die Saugleitung steigt ganz leicht bis zur Pumpe an.
Gast (Robert)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von sepp s vom 12.04.2006!  Zum Bezugstext

Vielen Dank für die Antwort. Nein ich werde die Pumphöhe nicht wesentlich verändern (50 cm). Es ist nur das ich jetzt einen längeren Weg habe bis zur Pumpe. Die Idee mit dem Kugelhahn ist gut, das vereinfacht die Befüllung doch ungemein.
Danke nochmal.
Gruß,  Robert
Gast (sepp s)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.04.2006

hallo ganz klar sind mir deine angaben nicht.ist die pumpe in einem schachtim garten im garten? die pumpe kannst du ohne weiters in die garage " verfrachten"als leitung würde ich die gleiche grösse nehmen wie das rohr welches zum saugventil des Bohr oder schlagbrunnen  führt.wenn deine pumpe nicht selbstsaugend ist musst du unbedingt beim neuen standort der pumppe die möglichkeit schaffen die anlage zu füllen, aber auch sonst schadet ein T stück mit einem absperr- kugelhahn nicht.das wichtigste ist allemal dass alles dicht ist!!! bei einer druckleitung ist dies im gegensatz zu einer "saugleitung" ja sofort erkennbar.wird durch den einbau in der garage die ansaughöhe grösser??? dann kann dies zu schwierkeiten führen. auch bei der stärksten pumpe ist die ansaughöhe mit etwa 7 m begrenzt.falls du einen schacht mit einem deckel im garten hast würde ich diesen allerdings keinesfalls zuschütten.mfg sepp



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