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Kategorie: > Wissenschaft > Hydrologie / Analytik
Wasserdestillation Produktivität
Gast (Hartmut Schaale)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.04.2006

ich habe eine Frage in die Runde:

Bezüglich der einfachen Wasserdestillieranlage, die im US Army Survival Handbook beschrieben ist (bestehend aus einer Erdkuhle, die mit Plastikplane abgedeckt wird):

Frage ???
Kann jemand Angaben machen zur realistisch zu erwartenden Wasserproduktion aus der Praxis ???
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 14
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  11.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kenner der Materie vom 11.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Kenner der Materie,

Ihr letzter Beitrag war voll daneben.
Mit Ihren Beschimpfungen tragen Sie nur zu einem bei:
Sie machen sich lächerlich.

Ihren Beitrag werde ich nicht löschen. Er soll für die Nachwelt erhalten bleiben als abschreckendes Beispiel.
Wir haben hier nichts gegen Kritik aber die geübte Kritik sollte konstruktiv sein und kein wildes Geschreibsel. Verunglimpfungen und Beschimpfungen sind hier zudem ausrücklich unerwünscht (siehe Forumsregeln.)

Kurz noch eimnige Bemerkungen zum "Kennen der Materie".
Wilfried vorzuwerfen er habe keine Ahnung was in der Praxis abgeht ist ein Witz. Er gehört zu den Leuten die weltweit Anlagen zur solaren Wasserewinnung installieren und er weis daher genau was Sache ist. Es gibt nicht viele Fachleute wie Ihn, die nicht nur ein  großes theoretisches Wissenn haben und zusätzlich über fundierte praktischer Erfahrungen verfügen.

Hiermit ist dieser Thread geschlossen.

Sollte eine weitere sachliche Diskussion gewünscht werden, so kann dies in einem neuen Beitrag gemacht werden.
Ich werde dort aber von vorneherein alle Beiträge konsequent löschen, die nichts mit Sachlichkeit oder dem eigentlichem Thema zu tun haben.

Gruß aus Bonn

Rainer Kluth

(Seele des Forums und noch lange nicht im Rentenalter)


 
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Gast (Kenner der Materie)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 11.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Du Besserwisser :-)))))
Meine Nicknamen sind Resultat der Besserwisserheit die Du und Deinesgleichen immer von euch gebt ohne wirklich zu wissen wovon Ihr sprecht.
Die Menschheit kennt das Gewinnen von Trinkwasser durch Verdunsten schon etwas länger, als es Plastikfolie gibt !
Wen willst Du eigentlich verschaukeln ????
Und mit dem Halbwissen welches Du zu diesem Thema von Dir gibst, hast Du sicherlich keinerlei Erfahrung beim Unterschied zwischen Tierhäuten und Plastikfolien.
Tierheute haben Pooooren !!!!!!!
Das sind die kleinen Dinger durch die ein Luftmolekül durchkann, aber kein Wassermolekül.
Warme Luft steigt nach oben und nimmt die Wassermoleküle mit. Die Luft kann raus, das Wasser aber nicht.
Hey, hey ey.....
Was erzählt ihr den Leuten auch immer für einen Schwachsinn !!!!!!
Es ist doch kein Wunder, dass dieses Forum inzwischen nur noch ein Forum von "Guten Seelen dieses Forums" ist, weil ihr alle anderen vergrault habt.
Anstelle hier "Rentneraltschlau" rum zu schwafeln wer wann wo in Urlaub fährt sagt dem Fragesteller doch ganz einfach:

"Die Quote der möglichen Trinkwassergewinnung hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab"

Und wenn ihr keine Ahnung habt, dann haltet euch doch einfach raus.

Meine Herrn !!!!!
Zu dem was DU von DIR gibst kann ich nur sagen:
*besser nicht, ich habe meine höfliche Woche*
Mensch, leb doch friedlich dein Leben als Rentner, anstelle Quatsch zu erzählen weil Dir das Wissen der letzten 20 Jahre entgangen ist.
Ach, noch was Du "Gute Seele dieses Forums":
Lösch wegen mir diesen Beitrag, aber bedenke eines:
Nur weil Du löschen kannst, hast Du noch lange nicht recht !
Und "solare Destillation" ist kein Fachausdruck, sondern stammte mehr aus der pseudowissenschaftlichen esoterischen Ecke. Weil es keine physikalische solare Destillation nach diesem Prinzip gibt.
Es gibt NUR ein solares Verdunsten !
Willst Du solar Verdampfen, dann brauchst Du Verdampfer, Verdichter, gekühlte Kondensatoren;..... und jede Menge anderer Komponenten die NICHT solar betrieben werden können, sondern nur durch fossile Energieträger. Einfach weil solar nicht genug Primärenergie zur Verfügung stellt.
DEMZUFOLGE gibt es keine SOLARE DESTILLATION !!!!!
Was für ein HUMBUG !!!!!
Was Du da erzählst ist Volksverdummung PUR !! So ein Quatsch....
Und was man an Trinkwasser durch SOLARES VERDUNSTEN und RÜCKKONDENSIEREN durch LUFTKÜHLUNG gewinnen kann hängt nur von den jeweiligen Gegebenheiten ab.
Meine Herrn, Du "Gute Seele dieses Forums", kapiere eines: wenn kein Wasser da ist, dann kannst Du Plastikfolien ohne Ende ausbreiten; und hast immer noch kein Wasser.
Egal, dieses Forum ist dank Leuten (besserwisser Rentnern die allesamt gute Seelen dieses Forums sind) wie Dir inzwischen so tief gesunken, dass es hier eh nichts mehr informatives gibt.
Viel Spass bei Euren letzten Lebensjahren
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  11.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Kenner der Materie vom 11.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo "Kenner der Materie",

der Begriff "solare Destillation" ist durchaus gebräuchlich, auch im Deutschen. International-technisch gibt es zwischen Verdampfen und Verdunsten ohnehin keinen Definitionsunterschied. Ob der Dampf unterhalb oder oberhalb des Siedepunktes entstand, spielt bei der Kondensation keine Rolle. Die Qualität des Destillats natürlich schon - insbesondere wenn es um Alkohol geht ;-))

Im Übrigen empfehle ich auch Ihnen, das mit den Tierhäuten (notfalls mit einer Plastikplane) mal selbst zu testen. War Tester nicht einer Ihrer vielen Nicknamen hier im Forum? Jedenfalls bin ich auf Ihre Ergebnisse gespannt ;-))

Beste Grüße
Wilfried
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Gast (Kenner der Materie)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.04.2006

Hallo,
Deine Frage ist vom sachlichen her falsch formuliert.
Weder in der US-Army, noch bei anderen Anwendern des "Plastikplanenprinzipes" wird Wasser destilliert.
Es wird lediglich Wasser zum Verdunsten gebracht, kondensiert an einer luftgekühlten Folie; und tropft an einem Tiefpunkt der z.B. Folie (ein auf die z.B. Folie gelegter Stein) in irgend einen Behälter.
Beim Destillieren erreichst Du ein Verdampfen in dem Du den Siedepunkt überschreitest (bei Normaldruck ca. 100C). Beim Verdunsten "verdunstet" das Wasser schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen.
Eingeborene in südlichen Gefilden nutzen das Verdunsten zum Überleben. Dort werden aber weniger Plastikfolien genutzt, sondern meistens Tierhäute.
In z.B. Australien kommt dieses Prinzip zur Anwendung um das Wasser aus Eukaliptusblättern zu ziehen, da diese Blätter für den Menschen giftig sind.
(Einfach Blätter in die Grube schmeißen, in die Mitte ein Glas stellen, eine Folie drüber spannen, die Folie über dem Glas mit einem Stein beschweren, die Sonne drauf knallen lassen; und abwarten).
Die Menge an gewonnenen Trinkwasser hängt von verschiedenen Faktoren ab: Feuchte im Boden, Lufttemperatur, AM-Wert (hat was mit der Sonneneinstrahlung zu tun); und alles in allem mit dem Temperaturunterschied zwischen außerhalb der Folie und unterhalb der Folie. Wenn Du etwas in die Grube legst, dann natürlich auch mit dem Wassergehalt in dem beispielsweise Kaktus. Und/oder natürlich mit dem Wassergehalt im Boden. Da Du aus einem knochentrockenen Boden kaum Wasser ziehen kannst.
In bestimmten Gegenden kannst Du damit überleben, in anderen halt nicht.  
Bestimmte Erfahrungswerte die Du überall anwenden kannst gibt es bei diesem Prinzip der Trinkwassergewinnung nicht.

Gruß
Kenner der Materie
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  11.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 10.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

Urlaub geht leider nicht, ich habe dort Arbeit, u.a. auch in Sachen solarer Destillation.

Hallo Lothar,

ich bestehe gar nicht auf Wüste, aber z.B. ein Überlebensscenario am Maschsee in Hannover ist wohl wenig realistisch.
Von mir aus kann das auch in Griechenland stattfinden, z.B. als sym. "Schiffbruch an einer kleinen Insel". Außer dem nackten Leben nur 2 m Plastikfolie gerettet. Da hättest Du ja das Trainingslager direkt vor der Tür ;-))

Beste Grüße
Wilfried
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Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  10.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 10.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

warum bestehst du beinahe penetrant auf Wüste ? War nirgends die Frage.
Und dann beschreibe bitte mal in Kurzform den anstehenden Versuchsaufbau.

Danke Lothar
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  10.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 10.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

dann wünsch ich einen schönen Urlaub und einen erfolgreichen Versuch. Bin gespannt aufs Ergebnis.

Grüße Heiner
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Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 10.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

warten wir den Sommer ab ;-)
Bis dahin bin ich noch einige Male in der Sahara, planmäßig schon Ostermontag in Ägypten. Ich werde mir bei Gelegenheit, ausgerüstet mit Plastikplane und Klappspaten, Zeit für einen freien Tag nehmen ;-))

Übrigens, ich könnte mir vorstellen, dass solch ein Wettbewerb auch gesponsert wird und z.B. auf einem Forschungsgelände auf Gran Canaria stattfinden könnte - wegen der Sonnengarantie.

Beste Grüße
Wilfried
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  10.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 07.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

"Zum Überleben verlängert 1 l/d die Chancen schon erheblich. Für schwere körperliche Arbeit, wie Gruben Schippen, reicht es auf Dauer nicht."

Die Gruben schippt man natürlich nachts, damit man sie morgens rechtzeitig hat. Wenn man sie erstmal hat, muss man ja nicht weiter malochen, sondern wartet ruhig auf die Rettungsflieger, die hoffentlich irgendwer bestellt hat.

Das sind wenige Tage, die nennenswert Tauwasser bringen - sonst wäre die Sahara grün.

Dieser Schluss ist nicht plausibel. Die Pflanzen können ja nur bei Tageslicht wachsen, wenn die Bodenfeuchte längst wieder verdunstet ist.

"Eine Spitzennacht kann bis zu 2 l/m bringen."

Bei Einsammeln des Sandes ringsum wären einige l Wasser
auch in Nichtspitzennächten denkbar, wenn z.B. nur 0,2 l/m^2 Feuchte vorhanden sind.

"Allerdings macht der Wirkungsgrad der Grube auch damit nicht mehr als einen Liter möglich."

Womit wir wieder bei der eigentlichen Frage wären: Wie groß ist der Wirkungsgrad denn nun und wovon hängt er ab?

"... 20-jährige Erfahrung mit solaren Destillierverfahren sagen mir einfach, dass das nicht funktionieren kann."

Kann man das denn überhaupt einfach so auf Wüstenverhältnisse übertragen?

"... die theoretisch möglichen 0,1 l/d ..."

Aus 0,5 l/d Urin sind theoretisch nur 0,1 l/d Wasser zu gewinnen? Wie das?

""... Es gibt ja beispielsweise auch Sümpfe mit verseuchtem Wasser ...""
"Da wären die Entkeimungstabletten im touristischen Kulturbeutel doch endlich mal zu was nütze ;)"

Zugegeben, und noch besser wäre ein Keramikfilter-Gerät aus dem Outdoorladen. Andererseits sind Überlebenstricks auch nicht unbedingt für jene gedacht, die gut ausgestattet sind. Feuer durch Stöckchendrehen z.B. macht man auch nur zum Üben und dann, wenn sämtliche Streichhölzer und Feuerzeuge verloren gegangen sind. Die Geschichte mit der Plastikplane ist also ausschließlich für diejenigen gedacht, die Wasser benötigen und dazu gerade nichts Besseres als eine Plastikplane (aber zumindest eine solche) zur Hand haben, also nicht eben für die breite Masse (mit einem Stück der Folie untergelegt kann man übrigens ein Versickern leicht vermeiden).

"Nachtrag: Ich lade Interessierte gern zu einem Wettbewerb in solarer Destillation ein."

Prima Idee, aber in unseren Breiten zur Zeit undenkbar. Na, warten wir mal den Sommer ab. Lust hätte ich ja.

Grüße Heiner
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  07.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 07.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

"Wo richtig viel Sonne scheint, reicht 1 l am Tag vermutlich nicht. Andererseits kann man ja mehrere Gruben bauen, vorausgesetzt, es ist genügend Plane vorhanden."

Zum Überleben verlängert 1 l/d die Chancen schon erheblich. Für schwere körperliche Arbeit, wie Gruben Schippen, reicht es auf Dauer nicht.

"Nachts wird es in der Wüste meist sehr kalt (manchmal bis unter den Gefrierpunkt), weil der Sandboden seine Wärme fast ungehindert ins All abstrahlen kann. Dadurch kann Wasserdampf aus der Luft am Boden kondensieren und den Sand befeuchten."

Das sind wenige Tage, die nennenswert Tauwasser bringen - sonst wäre die Sahara grün. Eine Spitzennacht kann bis zu 2 l/m bringen. Ringsherum den feuchten Sand zu sammeln wäre dann eine gute Idee. Allerdings macht der Wirkungsgrad der Grube auch damit nicht mehr als einen Liter möglich. Und wie gesagt, Tauwasser gibt es nicht immer.

"(Zugegeben, selbst ausprobiert habe ich es auch noch nicht.)"

Ich auch noch nicht, aber 20-jährige Erfahrung mit solaren Destillierverfahren sagen mir einfach, dass das nicht funktionieren kann.

**"... Oder aus 0,5 Liter Urin, welches man bei voller Blase z.B. in einer Bratpfanne auffängt?"**
"Das wäre eine prima Idee, es reicht auch schon, in die Sandgrube zu pinkeln. 0,5 l Urin * Wirkungsgrad ist sicher besser als gar nichts."

Das ist wohl wahr, aber die theoretisch möglichen 0,1 l/d sind dann schon zu wenig und versickern darf auch nichts.

"Außerdem gibt es durchaus Wüsten mit Meeresblick (z.B. Atacama), da wäre dann das "woher" schon mal kein Thema."

Ja, Rohwasser gibt es vielerorts genug - es gibt auch Wüsten im Binnenland mit Salzwasserseen und im Chaco von Paraguay haben wir im m Grundwasser über 40 kg Salz. Das ändert am schlechten Wirkungsgrad der Foliengrube aber nichts.

"Und schlussendlich: Es muss ja gar nicht in der Wüste sein! Es gibt ja beispielsweise auch Sümpfe mit verseuchtem Wasser und derlei angenehme Umgebungen mehr."

Da wären die Entkeimungstabletten im touristischen Kulturbeutel doch endlich mal zu was nütze ;)

Beste Grüße
Wilfried

Nachtrag: Ich lade Interessierte gern zu einem Wettbewerb in solarer Destillation ein.

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
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Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  07.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 05.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

"Wo richtig viel Sonne scheint, z.B. in der Sahara bei Assuan, könnte man am Tag pro m Grubenfläche ca. 1 Liter Wasser destillieren, also eine Person am Leben erhalten."

Wo richtig viel Sonne scheint, reicht 1 l am Tag vermutlich nicht. Andererseits kann man ja mehrere Gruben bauen, vorausgesetzt, es ist genügend Plane vorhanden.

"Die Frage ist nur woraus?"

Nachts wird es in der Wüste meist sehr kalt (manchmal bis unter den Gefrierpunkt), weil der Sandboden seine Wärme fast ungehindert ins All abstrahlen kann. Dadurch kann Wasserdampf aus der Luft am Boden kondensieren und den Sand befeuchten. Die Grube(n) muss man natürlich, das wird selten dazu gesagt, früh morgens vor Sonnenaufgang buddeln (dann bringt einen das auch noch nicht so in Schweiß), evtl. auch zusätzlichen feuchten Oberflächensand aus der Umgebung mit reinschippen.

(Zugegeben, selbst ausprobiert habe ich es auch noch nicht.)

"... Oder aus 0,5 Liter Urin, welches man bei voller Blase z.B. in einer Bratpfanne auffängt?"

Das wäre eine prima Idee, es reicht auch schon, in die Sandgrube zu pinkeln. 0,5 l Urin * Wirkungsgrad ist sicher besser als gar nichts.

Außerdem gibt es durchaus Wüsten mit Meeresblick (z.B. Atacama), da wäre dann das "woher" schon mal kein Thema.

Und schlussendlich: Es muss ja gar nicht in der Wüste sein! Es gibt ja beispielsweise auch Sümpfe mit verseuchtem Wasser und derlei angenehme Umgebungen mehr.

Grüße Heiner
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  06.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 05.04.2006!  Zum Bezugstext

tzzz, Tauwürmer in der Wüste? Mööönsch Lothar, machen die dort auch Überlebenstraining? ;-))
Überdies wäre eine ABC-Schutzplane für solare Destillation nicht geeignet, weil die Folie transparent sein muß. Also verlegen wird das Überlebenstraining doch besser in den Regenwald. Gummistiefel nicht vergessen. :-)))
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  05.04.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 05.04.2006!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

ganz so einfach kannst du das nicht abtun. Wenn du in einem Überlebenstraining Tauwürmer mit etwas Salz und Pfeffer oder auch ohne braten tust, bist du froh, wenn du mit der ABC-Schutzplane über so einer Grube einen viertel Liter Wasser in das Kochgeschirr tröpfeln lassen kannst und trinken kannst.

Wenns natürlich regnet, hast du schlechte Karten, da bleibt das Kochgeschirr trocken, wenn deine Plane kein Loch hat. Ha..ha...

LG aus GR

Lothar
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  05.04.2006

Hallo Hartmut,
über diese "Pfadfindertricks" lache ich gern und immer wieder :-))
Die die diesem Humbug kolportieren haben das offenbar nie selbst ausprobiert, wahrscheinlich irgendwo abgeschrieben.
Wo richtig viel Sonne scheint, z.B. in der Sahara bei Assuan, könnte man am Tag pro m Grubenfläche ca. 1 Liter Wasser destillieren, also eine Person am Leben erhalten. Die Frage ist nur woraus? Saftiges nasses Gras in der Wüste? Oder aus 0,5 Liter Urin, welches man bei voller Blase z.B. in einer Bratpfanne auffängt?

Spezielle Solar Still produzieren pro m ca. 3,5 l/d und hocheffiziente Destillierkollektoren 6,5 l. Aber auch hierfür braucht man mindestens Meerwasser als Rohwasser.

Beste Grüße
Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!



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