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Kategorie: > Öffentliche Versorgung
BWB keine Phosphatangaben?
Gast (Uwe Doelling)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.10.2005

Hallo miteinander,

mir ist aufgefallen, dass einige Versorger (hier speziell die Berliner Wasserbetriebe) keine Angaben über den Phosphatanteil des eingespeisten Trinkwassers machen.
Es wird ja wohl nicht völlig entfernbar sein?!
Auf den Einzelseiten der Wasserwerke steht doch sonst alles? Wird diese Angabe bewusst unterdrückt und wenn ja, warum?

Hintergrund ist, dass in meinem Aquarium neuerdings Pinselalgen auftreten. Dies erst, seitdem ich öfter Wasserwechsel durchführe.

Ciao,
Uwe



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Gast (Hasta Lavista)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.10.2005

Der Wert wird nicht unterdrückt, sondern in der Regel gar nicht erhoben, weil von der Trinkwasserverordnung nicht gefordert. Erforderlich ist die Bestimmung nur, wenn dem Trinkwasser Phosphathaltige Korrosionsinhibitoren (Polyphosphate)zugesetzt werden. Die maximal zulässige Höchstmenge beträgt dann (berechnet als P) 2,2 mg/l. Die zugelassenen Polyphosphate und die o.g. Höchstkonzentration sind in der beim Umweltbundesamt geführten sog. §11-Liste geregelt.

Hasta Lavista
Gast (Uwe Doelling)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.10.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Michael Schmidt vom 04.10.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Michael,

ich habe natürlich in der letzten Zeit viel gegoogelt und sehr viel zu dem Thema gelesen. Nach meinen Messmöglichkeiten habe ich hier optimale Wasserwerte, passende Pflanzen, minimalen Fischbesatz, einen ordentlichen, gut eingefahrenen Filter, halte CO2/pH mittel CO2-Controller konstant (ja, ich eiche monatlich die Messsonde) und beobachte den Algenwuch tatsächlich nur in einem Becken, bei dem ich nach einer Medikamentengabe reichliche und häufigere Wasserwechsel durchgeführt habe.

Ich weiß nicht, ob ein zu hoher Phosphatwert der Auslöser für die Algen ist, aber ich kann dies nicht ausschließen, da ich den Wert nicht kenne.

Letztendlich kam ich auf die Idee bei meinem Wasserversorger nachzusehen, was er mir so liefert.
Nur, weil genau dieser Wert nicht gelistet ist, habe ich hier nachgefragt.

Danke auch an die anderen Schreiber. Ich habe heute einfach die Wasserbetriebe angeschrieben. Eine zusätzliche Einspeisung im Haus gibt es nicht.
Mal sehen, ob die Antwort etwas bringt.

Ciao,
Uwe
Michael Schmidt
(Mailadresse bestätigt)

  04.10.2005

Hallo Uwe,

also, icke gloobe nicht, det die BWB ihren Phosphatgehalt verheimlichen müssen. Älteren, mir vorliegenden Analysen aus 2003 zufolge war der Phosphorgehalt mit <0,10 mg/L ausgewiesen. Umgerechnet auf Phosphat auch noch sehr wenig. Und ich denke mir, wenn halt im Wasser nix drin ist, dann geben die BWB das dann oft auch nicht an. Im übrigen enthalten nach meinem Kenntnisstand selbst "phosphatbelastete" Trinkwässer (natürlicherweise) Phosphat nur im Spurenbereich, sprich zwischen 0,01 und 0,3 mg PO43-/Liter. Höhere Konzentrationen im mg/L-Bereich sind i.d.R. im Haus (oder gelegentlich auch zentral) z.B. als Korrosionsschutz zudosiert. Muss man sich erkundigen, ob z.B. im Haus dosiert wird.

Google mal ein bißchen mit dem Suchwort "Pinselalgen " und du wirst bei den Aquarianern eine Vielfalt dazu finden. Danach sind hohe Nitrat- und Phosphatgehalte nicht immer ausschlaggebend für Algenbefall. Hier nur zwei Beispiele:

www.webmic.de/algen.htm
www.deters-ing.de/Pflanzen/Pinselalgen.htm

Wieso müssen im Forum eigentlich immer WIR mit Google oder anderen Suchmaschinen rumsurfen. Das könnten die Fragesteller doch oft auch selbst machen, sie haben ja auch den Weg ins Forum gefunden? O.K. ist nicht böse gemeint, man hilft ja gern wenn man etwas zur Problemlösung beitragen kann. Und wenn's denn weiterhilft, lass es mich wissen.

Gruß
Michael
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  04.10.2005

Nachtrag:
Da ich das Labor und die Analysenmethoden der Wasserwerke von Berlin kenne ist es kein Problem dort Nachzufragen da die Anionen mit der IC untersucht werden und PO4 automatisch mitgemessen wird.
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.10.2005

Wird von TW-Verordnung nicht gefordert, ist aber meistens <5 µg/l im Trinkwasser zumindest bei uns in Salzburg



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