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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Neuer Brunnen braun sandiges Wasser! Was tun?
Gast (Dirk)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.09.2005

Habe mir einen Brunnen im Garten bohren lassen, ca 12m. tief.

Der Brunnenbohrer hat Abwasserrohr benutz welches unten geschlitz ist und ringsrum mit einer Kiesschicht befüllt.

Wenn ich nun meine Pumpe anstelle komm zuerst klares Wasser danach leicht sandiges, braunes Wasser. Bewege ich die Pumpe hoch und runter wird richtig dunkelbraun mit viel Sand oder Erde drin.

Habe auch schon die Pumpe 48 Stunden laufen lassen aber immer noch das gleiche. Wasser gibt es dafür genug denke so 3qm die Stunde.

Benutze eine Tiefenbrunne. Was kann ich machen, wollte das Wasser eigentlich für WC Spülung und Waschmaschine nehmen.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 5
Gast (Dirk)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 27.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo, Danke für Eure Tipps,

der Brunnen ist ca. 12 Meter tief gebohrt, die Pumpe habe ich auf 7 Meter gehängt, am unteren Ende ist kein Deckel drauf (mit dem Eimer werde ich mal machen).

In Betrieb ist er noch nicht so wirklich habe halt mal 48 Stunden die Pumpe laufen lassen. dann kam auch schon einigermaßen klares Wasser (war noch leicht bräunlich aber fast Sandfrei) Schalte ich die Pumpe ab und nach einiger Zeit wieder ein, kommt erstmal klares Wasser (was wahrscheinlich noch in der Leitung steht) und wieder bräunlich.

Habe auch schon mal die Pumpe bis auf 11 Meter runtergelassen das Sie den ganzen Dreck rausholt, war ziemlich braun und sehr sandig.

Aber gleiches Spiel wie bisher.

Pumpenleistung kann ich zumindest nich an der Pumpe einstellen.

Gruß Dirk
Dieter
bohnenfreenet.de
(Mailadresse bestätigt)

  28.09.2005

Hallo, Ein Brunnenfilterrohr darf eine Schlitzung von 0,5mmm nicht überschreiten, denn je grösser die Schlitze je grösser die Sandkörner, die durch gelassen werden.Die Schlitzung sollte, je Pumpenstärke bie zu 2Meter und > sein. Empfehlenswert ist auch ein geschlossener Boden. Der Brunnenbauer sollte auch darauf achten, dass beim erstellen des Brunnens nicht in sandreichen Schichten aufgehört wird. 1 bis 2 oder 3 Meter tiefer ist dann besser. Dann kann die Pumpe oberhalb der Schlitzung mit der Ansaugung installiert werden. Nachträglicher Einbau eines Bodens hier ein Tip: Nehme einen Kinderspieleimer, der grösser als der Brunnen Innendurchmesser ist, schneide den Eimerrand ab, schneide von oben ein paarmal senkrecht ein.Aber nur so tief ,dass der Eimer stramm ins Brunnenrohr passt, dann schiebe diesen Eimer mit der fertig angeschlossenen Pumpe(PE-Rohr, und Seil) bis nach unten.Evt, ein weing vor dem Ende des Brunnenrohres. Sie haben jetzt einen geschlossenen Brunnenboden.Achtung eine Pumpe mit Schaufelräder(drehend) ist sehr empindlich gegen Sand. Zum reinigen des Brunnens ist eine Vibration Membranpumpe interessant. Durch die Vibration löst die Pumpe auch entfernteren feinen Sand und transportiert ihn nach oben. Sonst im allgemeinen, Pumpe laufen lassen bis das Wasser klar bleibt......mfg Dieter
Gast (Walter)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.09.2005

Kann man die Pumpe nicht etwas drosseln um die Ansauggeschwindigkeit zu verringern damit nicht so viele Feinteile mitgerissen werden? Eventuell die Pumpe etwas höher situieren. Wurde der untere Teil der Verrohrung als Schlammfang ausgebaut? Hat der Brunnenbauer oberhalb der Grundwasserschichte eine Sperrschicht gegen Oberflächenwasser eingebaut und wie lange ist der Brunnen schon in Betrieb? Bei labielem Gesteinsaufbau kann es schon einige Zeit dauern bis sich der Untergrund stabilisiert hat.
Gruß
Walter  
Gast (Dirk)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Fred vom 27.09.2005!  Zum Bezugstext

Da ist mir schon klar und war nicht Bestandteil meiner Frage.

Benötige aber denoch Hilfe zu meiner eingangs gestellten Frage.
Gast (Fred)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.09.2005

Hallo Dirk!

Unabhängig von der Färbung und den Inhaltsstoffen des Wassers dürfen die Leitungen von Deinem Brunnen ins Gebäude absolut nicht mit der Installation aus dem öffentlichen Trinkwassernetz verbunden sein.
Der Brunnen muss beim Wasserversorger angemeldet und durch diesen abgenommen werden.
Die Gemeinde ist auch zu informieren, da ja über die Toilette und Waschmaschine das Brunnenwasser in die Kanalisation gelingt (Anschluß hier mal unterstellt); dafür sind dann auch Kanalgebühren zu zahlen. Um die Menge zu messen, die hierüber in die Kanalisation gelangt, ist auf Deine Kosten ein geeichter Zähler zu installieren und alle 6 Jahre nach Ablauf der Eichzeit zu wechseln.

Aber ich will Dir die Sache nicht vermiesen und wünsche Dir trotzdem viel weiterhin viel Erfolg.

Fred



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