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Kategorie: > Technik
Sprühdekontamination
Gast (Andre Molin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.09.2005

Hi,
ich arbeite gerade an meiner Studienarbeit und soll für eine externe Firma untersuchen, ob man durch geschicktes ein- bzw. ansprühen von H2O2 (Wasserstoffperoxid) Keime deaktivieren kann. Bisher wird das H2O2 wohl verdampft und erzielt so seine Wirkung. Sie versprechen sich dadurch Einsparungen an H2O2.
Könnte mir eventuell auch jemand eine Firma nennen die mich in Sachen Sprühkopf/Vernebelungstechnik beraten kann??
Vielen Dank...
MfG
Andreas



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 6
Gast (michael trenkner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.09.2005

Es stellt sich hier auch die Frage was soll eigentlich dekontaminiert werden, im Versuch ja sicherlich die leere kammer, später macht es ja wohl keinen Sinn, nur eine leere Kammer zu begasen. Ich würde zum Abbau der Gaskonzentration empfehlen mit trockener Luft (r.F. < 20%) einzublasen. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Was nimmst für den Sterilisationsnachweis? Geht es hier um eine Sterilisation oder nur eine Keimreduzierung? Warum soll es nur so wenig H2O2 sein? Ist doch wirlich nicht so teuer??? Gruß Michael Trenkner
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  16.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Molin vom 16.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Andreas,

auch eine gute Idee. Es kann ja wohl nicht so schwer sein, diese 1,25 g von 1,5 m² Fläche zu pusten.

Viel Erfolg und beste Grüße
Wilfried
Gast (Andreas Molin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 15.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wolfried,

die Wände temperieren ist bei der Versuchsanlage wohl möglich jedoch bei der Umsetzung dann später nicht mehr realisierbar. Wir überlegen den laminar flow der die Kammer nach der Dekontamination spült zu erhitzen und somit dann das restliche H2O2 besser raus zu bekommen.

Gruss

Andreas
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  15.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Molin vom 15.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Andreas,

ein sehr feiner Tröpfchenniederschlag wird sich - aus Gründen statischer Aufladung - im gesamten Raum ergeben, auch mit allerfeinsten Düsen und bei kleinsten Mengen. Das ließe sich bei Wasser eingrenzen, in dem man die Wände leicht temperiert - wäre jedenfalls bei H2O2 einen Versuch wert. Bei den Düsen sehe ich weniger ein Problem.
Ich kenne da übrigens einen innovativen Apparatebauer ;-))

Beste Grüße
Wilfried
Gast (Andreas Molin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Andreas Molin vom 06.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo @ all,
nochmal zu meiner Sprühdekontamination:
Wir wollen, statt wie bisher Wasserstoffperoxid zu verdampfen und damit zu dekontaminieren, Wasserstoffperoxid einsprühen und eine Nebelwolke mit möglichst kleiner Tropfengrösse erzielen. Die Abmessungen der hierfür gebauten  "Versuchskiste" sind 500*500*500 mm = 0,125 m3. Der Nebel soll sich so verteilen, dass es zu einer vollständigen Benetzung der Oberflächen kommt und somit alle Mikroorganismen mit Wasserstoffperoxid in Berührung kommen. Zu diesem Zweck soll jedoch möglichst wenig Wasserstoffperoxid vernebelt werden (je weniger desto billiger!!). Ein weiteres Kriterium ist, dass der Druckanstieg in der Schleuse (Versuchskiste) nicht zu gross werden darf. Also sollte möglichst wenig Druckluft zur Vernebelung nötig sein!
Der Druckluftdruck in unserem Labor beträgt 6 bar.
Die verwendeten Materialien müssen säurebeständig sein (optimal: säurebständiger Edelstahl oder PTFE). Temperatur liegt bei 20 °C.
Die Reichweite der Düse sollte an die Abmessungen der Kiste angepasst sein, so dass es nicht zu einer Tropfenbildung an der gegenüberliegenden Wand kommt.
Gibt es Düsen die sehr wenig Druckluft benötigen und wenig Flüssigkeit versprühen?
Hat irgend jemand Erfahrungen mit denen er mir weiterhelfen kann?

Im Vorraus Danke

Andreas
Gast (Andreas Molin)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.09.2005

Ich muss noch dazu sagen, dass mein "Raum" der dekontaminiert werden soll nur 50*50*50 cm gross ist. Und der Verbrauch an H2O2 bei etwa 10g/m3 liegt für eine Dekontamination bisher!
Also sollte weniger als 1,25 g eingesprüht werden was bestimmt Sprühtechnisch gesehen nicht so einfach ist!



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