Wasser.de
Lexikon
Shop
Wasser Forum
   mehr als 6500 Themen und 31500 Antworten
Zurück zur Übersicht! Datenschutz FAQ Hilfe Impressum



 

Kategorie: > Technik > Haus- Wasserversorgung
Kupfer im Trinkwasser
Gast (Susanne Oeding)
(Gast - Daten unbestätigt)

  26.07.2005

Hallihallo,
bei einem Haus im Osten wurden zu hohe Kupferwerte im Wasser gemessen. Das Wasser hat nach einiger Zeit einen sogenannten "Fettfilm". Man mag das Wasser nicht trinken.
Es handelt sich um eineDoppelhaushälfte Bj. 1998. Die andere Seite hat dieses Problem nicht.
Allerdings stand meine Hälfte ein halbes Jahr lang leer.
Ich habe ein Labor beauftragt und folgende Werte wurden festgestellt.
Wasserprobe: in der Küche pH-Wert 7,24 /
                            Kupfer 3,27 mg/L
                            TOC 2,3 mg/L


die Wasserprobe vor dem Wasserzähler waren im Bereich des erlaubten. Der TOC Wert war allerdings auch hier zu hoch. Der Wasserverband liefert hier kein besseres Wasser.
Der Grenzwert  für Kupfer liegt bei 2 mg/L.
Der Wasserverband sagt, er liefert erlaubtes, ordentliches Wasser bis zum Wasserzähler. Was im Haus geschieht, dafür wäre er nicht zu ständigt.
Der Wasserverband liefert aber schon Wasser mit zu hohem TOC Wert.
In der Küche habe ich jetzt auf Putz neue PC Rohre verlegen lassen.
Neue PC Rohre verlegen lassen im Badezimmer an den Zapfsäulen ist nur mit sehr viel Kosten verbunden, da hier die ganzen Wände und die Fliesen aufgestemmt werden müssten.

Meine Frage?

gibt es einen Wasseraufbereiter, den man vor die Zapfentnahmestellen im Badezimmer --Waschbecken und Dusche-- anschließen kann, so dass auch hier dass Wasser Kupferwerte im Richt-/ und Grenzwert hat.

Kann mir jemand einen Tipp geben.

Vielen Dank für die Hilfe
Susanne




Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 3
Gast (susanne Oeding)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.07.2005

Hallo JB,

ich werde dir demnächst die genauen Daten liefern, dazu muss ich ins Büro und da bin ich erst wieder am Montag.
Gruß
S.
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  27.07.2005

Hallo Susanne,

es wäre nett, wenn Du eine Zusatzinfo posten könntest:
Wie habt Ihr das analysierte Wasser entnommen ? Direkt am Zapfhahn - a) nach längerer Standzeit - b) nachdem Ihr etwas Wasser habt ablaufen lassen oder - c)nach einem bestimmten Muster (mehrere Proben) ?
Da der Kupfergehalt (Stichwort: Stagnationswasser) dazu neigt bei längeren Ruhezeiten zu steigen, könnte es sogar sein, dass Euer Wasser (was Cu angeht) die TWV erfüllt, da hier, bei Entnahmen an der Zapfstellen imho eine Mischauswertung aus Stagnationswasser und dem Wasser nach gewisser Laufzeit vorgenommen wird.

Gruss

JB
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  27.07.2005

Hallo,

es gibt Anlagen, die den Cu-Gehalt erheblich senken können, namentlich auf Basis Ionenaustausch oder Umkehrosmose. Solche Anlagen sind jedoch nicht gerade billig (zudem laufende Betriebskosten!), so dass es eigentlich eher um die Fragen geht:

1. Muss das Cu überhaupt raus? Es geht je nicht mehr ums Trinken, sondern nur noch ums Baden. Da ist das Zeug nicht weiter gefährlich. Dass der beschriebene "Fettfilm" auf Cu zurückzuführen ist, ist ziemlich unwahrscheinlich. Er könnte eher, wenn überhaupt, mit dem TOC-Wert zusammenhängen.

2. Wenn's denn unbedingt raus soll: Wäre ggfs. auf Dauer nicht doch ein Leitungswechsel billiger?

Ganz nebenbei: Was ist mit den Leitungen zwischen Zähler und Küche? Wurden die auch ausgetauscht? Und wie verhält sich das Küchenwasser jetzt in der Badewanne, wenn man es z.B. mit einem Schlauch dorthin leitet? Gibt es dann keinen Fettfilm mehr?

Grüße Heiner



Werbung (3/3)
Laboruntersuchung für Ihr Brunnenwasser


Zurück zu Wasser.de
© 1999 - 2018 by Fa. A.Klaas