Wasser.de
Lexikon
Shop
Wasser Forum
   mehr als 6400 Themen und 31100 Antworten
Zurück zur Übersicht! Datenschutz FAQ Hilfe Impressum



 

Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Unser Trinkwasser und seine Gefährdung
Gast (Esra Janine Kristina Elisabeth)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.06.2005

Kann uns jemand Informationen über das Thema "Unser Trinkwasser und seine Gefährdung" schicken?Wir würden uns sehr freuen und würde uns bei unserem Projekt weiterhelfen.Danke!
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 35
Gast (Andreas Grohmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.02.2006
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 13.06.2005!  Zum Bezugstext

Ja, Trinkwasser ist verletzlich. Deshalb fängt der Schutz weit vorne beim Grundwasserschutz an.
Vier Bereiche müssen beachtet werden: Ressourcenschutz, Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserverteilung vom Wasserwerk bis zum Zapfhahn. In D gilt die DIN 2000 (zentrale Wasserversorgung) und die DIN 2001 (Wasserversorgung aus Kleinanlgen und aus nicht ortsfesten Anlagen) mit dem wichtigsten Leitsatz: Die Qualität von Trinkwasser orientiert sich an der Beschaffenheit von Grundwasser aus dem natürlichen Kreislauf. Es muss frei von Krnakheitserregern, genusstauglich und rein sein. International dient der sogenannte "Water Safety Plan" der WHO (Weltgesundheitsorganisation) diesem Ziel.


Ja, Trinkwasser ist sicher, denn durch die Befolgung und Überwachung dieser Vorgaben ist die Qualität von Trinkwasser am Zapfhahn des Nutzers gesichert. Trinkwasser braucht deshalb den Vergleich mit Mineralwasser nicht zu shceuen.

Übrigens: besucht doch die Infoschau Wasser erleben (Wasserleben) 3. bis 7. April 2006 unterm Funkturm in Berlin, hier insbesondere den Stand der BBU (Bundesverb.Bundesinitiativen Umweltschutz) akWasser (Arbeitskreis Wasser).

Prof. Dr. Andreas Grohmann
(24. Februar 2006
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  17.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 15.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo JB,

Deinem Schlußsatz will ich mich gerne anschließen - bist eben doch der bessere Diplomat ;-))

Beste Grüße
Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Gast (LadyLoveX)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.06.2005

Hey! Wir brauchen des gleiche.....
Könnt ihr uns was darüber schicken, wenn ihr was darüber wisst?!?!? Wir müssen nämlich ein Referat eine ganze Stunde lang machen, wär echt super, wenn ihr uns was schicken könntet!
Bitte ddann auf meine email-adresse =)

Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 15.06.2005!  Zum Bezugstext

ok!

Mfg Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  15.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 15.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten,

um die Aussage, ob unser Trinkwasser gefährdet ist oder nicht, zu beantworten, ist wohl keine klare ja/nein Antwort möglich. Letzlich ist die Beantwortung der Frage auch vom Vorwissen und den Schlüssen daraus abhängig ... es bleibt aber immer eine subjektive Sichtweise und man muss halt damit leben, dass andere Leute das anders sehen - ich kann Dich nicht überzeugen, Du kannst Wilfried und mich nicht überzeugen.
Das ist wie mit dem Glas Wasser, für den einen ist es halb voll, für den anderen halb leer. Du beziehst in Deine Bewertung hauptsächlich Deine eigenen Erfahrungen aus der Praxis mit ein und hällst von Statistiken nichts. Ich lese die Statistiken und Kommissionsberichte und werte das Grosse und Ganze als bedeutender als die natürlich vorhandenen Einzelfälle, die aber meist das Rohwasser betreffen, aber lassen wir das. Wilfried wird aufgrund seiner Auslandserfahrungen bei einer solchen Bewertung halt über den Tellerrand hinausschauen und die Aussage am internationalen Maßstab orientieren.
Und jetzt kommt der Clou - wir haben alle (für uns gesehen) Recht.
Ich denke mal, dass könnte man als schönen Schlussatz stehen lassen ;-)

Gruss

JB
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  15.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 14.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfired,

Du bist genauso beleidigend.

Keines meiner Bespiele hast Du fachlich widerlegen können, sondern redest nur von Statistiken.
DU akzeptierst keine andere Meinung.
Dafür, dass ich Dich son angeraunzt habe, hab ich mich entschuldigt.
Mir liegt an einer fachlichen Diskussion, den Mädels habe ich genug Beispiele gegeben.
Du bist weder auf ein Beispiel eingegangen, noch hast Du  es widerlegen können. Außerdem habe ich keine Wasserwerker als Aufbereitungsfuzzis beschimpft, sondern diejenigen, die im häuslichen Gebrauch ihr Unwesen treiben. Es ist wirklich nicht böse gemeint, aber ich glaube, dass Du meine Beiträge nicht verstehst!

Davon mal ab, dieser Beitrag stammt von DIR (!!!):
" Das paßt den dubiosen Scharlatanen der Filter- und Umkehrosmosebranche zwar nicht, die sich leider auch hier im Forum tummeln, aber unser Trinkwasser ist wirklich trinkbar und gesund. Es braucht keinen Vergleich mit teuren Mineralwässern scheuen!"

Wer schießt den hier gegen die "Aufbereitungsfuzzis"???
(Diesem Beitrag habe ich Dir im Übrigen zugestimmt!)

Die Aussage, Trinkwasser sei nicht gefährdet halte ich für genauso falsch, wie die, dass Autofahren hungefährlich sei. Du akzeptierst diese Meinung nicht und verhälst Dich auch nicht viel besser!
Fachliche Beurteilungen bzw. Kritiken hast Du keine abgegeben!
Man muss nur ein wenig in DVGW-Unterlagen wälzen um auf eine Menge Hinweise auf Gefährdungsmöglichkeiten zu stoßen, derzeit gerade im Gespräch die überdimensionierten Ortsnetzleitungen, Endstränge etc., und die dadurch entstehenden Folgen, geringer Durchfluss, zu geringe Fließgeschwindigkeit, Verkeimung etc...
Das sind halt keine Statistiken, das sind die wirklichen Probleme, das kann Dir jeder Wassermeister bestätigen.
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  14.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 14.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

ich will ja gar nicht das ihr unbedingt aufhört zu debattieren. Aber ich fände es gut, dass ihr das in einem getrennten thread tut; meinetwegen mit Bezug auf den aktuellen Beitrag. In einigen Monaten oder Jahren ist es in Foren vielleicht üblich, bei den Themen das in fachliches, lustiges und hitzköpfiges zu trennen. Vielleicht sollten wir da mal in die Vorreiterrolle preschen.
Wenn ich Strafarbeiten vergeben dürfte, müsstest du und Carsten diesen thread auswendig lernen, smile. Ja aber dann auch klar sagen, wieviel Worte für die jungen Damen davon brauchbar sind. ( Das gilt natürlich nicht nur für euch zwei gerademal auf frischer Tat ertappten. )

Gruss Lothar
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  14.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 13.06.2005!  Zum Bezugstext

Lieber Lothar,

wenn ich der Meinung bin, daß unser Trinkwasser nicht gefährdet ist, dann muß ich das hier sagen dürfen ohne beleidigt zu werden. Immerhin geht dazu meine Meinung mit den Veröffentlichungen des Bundesumweltamts total konform.

Herr Herguth beleidigt auch die Wasserwerker. Das sind keine Aufbereitungsfuzzis! Genau diese garantieren nämlich, daß das Lebensmittel Trinkwasser in Deutschland NICHT gefährdet ist.

Inzwischen hörte ich, daß Herr Herguth auch schon in anderen Diskussionen ausfallend wurde. In seinem Beitrag vom 09.06.05 bittet Herr Herguth selbst, daß sein Zugang zum Trinkwasserforum gelöscht wird. Diese Bitte kann ich nur unterstützen. Derartige Rüpel haben in Fachforen nichts zu suchen.

Beste Grüße

Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  13.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 13.06.2005!  Zum Bezugstext

Die Antwort zeigt, dass Sie es nicht verstanden haben (oder wollen)!
Wer glaubt, dass die Qualitätssicherung Qualität sicher,
der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten!

Hat mit dem Thema nun garnichts zu tun, aber die Beiträge hier auch nicht, wie Lothar treffend bemerkt hat. Aber im Prinzip ging es um das Trinkwasser und seine Gefährdung, Beispiele zu diesem Thema habe ich genug gegeben...

MfG Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  13.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 13.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten, hallo Wilfried,

eigentlich wollte ich eure ganzen Beiträge löschen, weil sie für die Schüleranfrage gar nichts und für das Archiv erst recht nicht brauchbar sind.

Macht bitte in Zukunft, wenn sich so ein Disput erahnen lässt gleich einen neuen Thread auf "Disput zum Thema xxx" und steuert dann wenn ihr euch einig seid ein wenig davon als sachlich,fachlich zur ursprünglichen Anfrage bei.

Ich meine so kann das nicht weiter gehen. Es wimmelt im Archiv von dermassen zerredeten Beiträgen, bei welchem man sich unmöglich die Mühe machen kann das alles zu lesen um auf den Grund des Themas, welches man suchte zu stossen.

Ich denke das wäre auch im Sinne des Forenbetreibers.

Gruss Lothar
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  13.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 13.06.2005!  Zum Bezugstext

Herr Herguth, daß Schluß ist hatten Sie schon einmal versprochen :-))

Und Ihre Gefährdungstheorien über deutsches Trinkwasser sollten sie unbedingt Professor Dr. Andreas Grohmann vom Umweltbundesamt mitteilen - der über die Qualität des Wassers ganz was anderes sagt.

Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  13.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 10.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfired,

sorry, aber ich glaube, Du verstehst es immer noch nicht!
Was sollen die dollsten Statistiken, wenn der Einzelfall Probleme aufzeigt? Selbst wenn unter einer Million Förderstellen nur eintausend gefährdert wären, ist dies in Prozenten nicht aussagekräftig. Hierbei geht es um die spezifischen Probleme. Selbst wenn nur eine Anlage gefährdet wäre, ist eine (globale) Aussage, es gäbe keine Gefährdung, falsch!
Du bist auf keines meiner Beispiele eingegangen, redest nur von Statistiken, selbst (ggf. aufbereitetes und der TVO entsprechendes) im Hochbehälter o.dgl. gespeichertes Trinkwasser ist gefähret! (Terroristische Anschläge, verärgerte Bürger, etc.)
Auch die Ortsnetze können ein Gefährdungspotential darstellen, z.B. bei Endsträngen, geringer Entnahme etc.
Alte Hausinstallationen (z.B. ohne KFR) können eine Gefährdung darstellen (Rücksaugen), eine große Gefahr geht von Regenwassernutzungsanlagen aus wenn die Trennung der unterschiedlichen Netze nicht (einwandfrei) erfolgt ist, eine Gefahr besteht hierbei, wenn unfachmännisch gearbeitet wurde, wenn spätere Reparaturen unfachmännisch ausgeführt werden (Verwechslung, ...)
Wie Du siehst gibt es eine unglaubliche Vielzahl von Gefährdungen für unser Trinkwasser!
Wer das verneint, liegt völlig falsch! Da nützen auch deine (dämlichen) Sprüche (übers Joggen etc.) und Statistiken nichts! Fachlich ist hier keine Aussage von Dir getätigt worden, bzw. widerlegt worden.

Aber jetzt ist Schluss...

MfG Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 10.06.2005!  Zum Bezugstext

... Interview mit Professor Dr. Andreas Grohmann vom Umweltbundesamt über die Qualität des Wassers:
www.aerztezeitung.de/docs/2000/09/25/170a0801.asp?cat=/medizin/umweltmedizin/umweltgifte

Trinkwasser aus der Leitung - unbedenklich oder nicht?

Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Wahl: Mineralwasser aus der Flasche oder Trinkwasser aus der Leitung. Beide tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Leitungswasser braucht den Wettbewerb keineswegs zu fürchten. Entgegen anderslautenden Behauptungen ist das Trinkwasser in Deutschland von einer hervorragenden Qualität, betont das Umweltbundesamt (UBA). Dafür, daß dies so bleibt, sorgt die neue Norm DIN 2000 "Leitsätze für Anforderungen an Trinkwasser".
www.baumarkt.de/b_markt/fr_info/trinkwas.htm

Übrigens ist auch mit destilliertem Wasser eine ausgewogene Ernährung möglich - dies off Topic ;-)

Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 10.06.2005!  Zum Bezugstext

Nochmals, Herr herguth, ich bin hier im Forum jeder sachlichen Diuskussion über Wasser aufgeschlossen, keinesfalls psychoanalytisches Joggens wegen.

Wenn Sie konkrete Zahlen über die Trinkwasserverschlechterung oder Gefährdung haben, dann her damit.

Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  10.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 10.06.2005!  Zum Bezugstext

Das ist nur Ihre Meinung!
Überlegen Sie mal, was Sie da sagen!
Ich habe mehrere Beispiele (also eideutige Belege) an Gefährdungspotential gegeben, Sie hingegen sagen, dass das alles falsch sei, (fachlicher Beitrag?) eine Gefährdung gäbe es nicht!
Die Frage eines Laien im Hinblick auf Trinkwasser ist, meines Erachtens, mit der eines fachmännischen Frage gleichzusetzen. Ich habe erwähnt, dass ich den Begriff Trinkwasser hier mit Rohwasser gleichgesetzt habe. Ich glaube Sie verstehen nicht, was die Mädels eigentlich wirklich wollten! Ich glaube kaum, dass Laien hier Fragen zum Schutz von im Hochbhälter gespeichertem Wasser bzw. im Ortsnetz befindlichen Wasser stellen, sonst hätten Sie dies wohl auch so eher gesagt. Davon mal ab, wo wäre da der Sinn? Höchstens im Hinblick auf terroristische Anschläge o.dgl.
Ich habe fachliche Argumente zur Gefährdung des Rohwassers / Trinkwassers abgegeben, Sie nur globale Verneinung.
Ihre Meinung ist, dass das Rohwasser besser wird, ich habe Ihnen die Frage gestellt, warum denn dann immer mehr Aufbereitungsanlagen gebaut werden! Haben Sie darauf einmal geantwortet? NEIN! Sie sagen einfach, dass meine Aussagen falsch seien, belegen können Sie diese aber auch nicht! Ist das fachlich? Wohl auch nicht!
Statistische zahlen interessieren mich nicht, Sie bringen ja auch keine Nachweise!
Über das Thema Rüpel bzw. Verdrängungskünstler und sonstige Fehltritte Ihrerseits muss ich mich nicht weiter mit Ihnen streiten, Sie stehen mir da in nichts nach, jedoch habe ich zum Teil fachliche Aspekte eingebracht, Sie leider nicht. Außer Verneinungen zu meinen Aussagen ist nichts erwähnt worden.
Gehen Sie mal ins Internet und lesen den Artikel z.B. in der Nassuischen Presse den Bericht über das plötzliche Auftreten von Antimon im Trinkwasser einer Gemeinde nach.
Besuchen Sie mal einen Vortrag des DVGW, unterhalten Sie sich mal mit den Wassermeistern der Kommunen vor Ort, dann sehen Sie, welche Probleme es gibt.
Sie tun das Thema mit den Statistiken ab, ich habe mehrfach Beispiele gegeben, die vielleicht den Einzelfall aufzeigen, aber Ihre Aussage, dass global gesehen "Alles in Ordnung" ist, ist fachlich absolut nicht richtig.
Vergaloppiert haben Sie sich, denn fachlich ist von Ihnen nichts gekommen, von Statistiken mal ganz zu schweigen. Aber mir werfen Sie das vor? Fragt sich, wer hier was verdrängt...

Im Kreis Limburg z.B. wurden in der letzten Zeit in verschiedensten Kommunen mehrere Aufbereitungsanlagen gebaut (Calcitlösekapazität), gleiches gilt für den Raum Fulda, den Landkreis Waldeck-Frankenberg, uvm. Stellenweise wurden UV-Anlagen installiert, da dass Trinkwasser (Rohwasser) Keimbelastet war. Nitratbelastungen sind in mehreren Brunnen dieser Kreise aufgetreten.
Die genauen Namen der Städte / Gemeinden möchte ich aus verständlichen Gründen nicht nennen, das sollte jeder verstehen.
Ist das fachliche Aussage genug? Aber das sind Ihrer Meinung nach alles Sonderfälle, die nicht erwähnenswert sind, nicht wahr!
Ich verdränge die Wahrheit nicht! Oder habe ich das eigentliche Problem mal wieder verdrängt?
Es scheint, dass Sie nur Ihre eigene Meinung in den Vordergrund stellen wollen, aber ich möchte mich mit Ihnen nicht weiter streiten, sonst muss ich Sie auch nicht nur noch für engstirnig halten.

Fakt ist jedoch, dass man das ganze Thema nicht pauschalisieren kann, das habe ich nicht getan, Sie leider ja! Auch wenn es zu Beginn unterschiedliche Meinungen über den Begriff Trinkwasser / Rohwasser gab, habe ich dies bereits geklärt.
Sie müssen überlegen, dass hier Laien fragen stellen und nicht nur Fachfrauen und -männer. Ich glaube nicht, dass die Mädels den Unterschied zwischen Rohwasser und aufbereitetem Trinkwasser kennen. Vielleicht haben Sie die Frage eines Laien einfach nicht richtig verstanden?

MfG Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 10.06.2005!  Zum Bezugstext

Welch ein Verdrängungskünstler...

Herr Herguth, als Sie meinen Beitrag zu Deutschlands guter Trinkwasserqualität als Stuss bezeichneten, hatten Sie sich sowohl im Benehmen als auch fachlich vergaloppiert. Was Sie als "forsch" bezeichnen, nenne ich rüpelhaft!

Und Sie haben bis heute nicht belegen können, daß unsere Trinkwasserqualität bedroht ist. Im Gegenteil, Sie geben selbst zu, daß die Grenzwerte verschärft wurden und die Kontrollen funktionieren.

Was Sie tatsächlich meinten wissen wir inzwischen, nämlich die Belastungen des Rohwassers. Das war aber nicht das Thema. Überdies halte ich auch dazu Ihre Ansichten für falsch. Von Einzelsituationen abgesehen, verbessert sich die Rohwasserqualität ständig. Unsere Gesetze zum Umweltschutz verursachten zwar hohe Kosten, aber sie sind wirksam.

Wenn Sie dazu immer noch anderer Meinung sind, dann belegen Sie diese bitte mit statistischen Zahlen. Sonst muß ich Sie nicht nur für einen Rüpel halten...

Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  10.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 09.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo JB,

derjenige, der keine anderen Meinungen akzeptiert bist Du und nicht ich!
Ich habe auf den ersten Beitrag geantwortet, dass das TW doch gefährdet sei. Du hast darauf geantwortet, dass das nicht stimmt, bzw. "hier und da" stimmen könnte, aber global nicht richtig sei.
Schieb den schwarzen Peter nicht anderen zu! Ebenfalls warst Du derjenige, der vom Thema abgedriftet ist (China, Globalisierung etc.)
Ich habe den Mädels eindeutig ein paar Beispiele über die Gefährdungen des TW gegeben, aber Du und Wilfried haben dies alles ins Lächerliche gezogen!
DU brauchst hier nicht "rumzumuckeln", Du bist derjenige, der keine anderen Meinungen akzeptiert!
Ich habe mit ein paar tatsächlichen Beispielen hier meinen Senf zu dem gefragten Thema abgegeben, von euch kam allerdings nur Kritik und "dumme" Sprüche.
Bei dem Müll (sorry!) der hier teilweise in den Beiträgen abgelassen wird, kann man aber auch die Geduld verlieren! Dafür dass ich vielleicht verbal entgleist bin habe ich mich jedesmal bei den Forumsteilnehmern entschuldigt! Und dies tue ich hiermit noch einmal, bin halt etwas forsch.
Auch die gute Seele des Forums muss eigene Fehler akzeptieren und nicht immer die Schuld bei anderen suchen! Aber genau das tust Du eigentlich immer, und wenns keinen Ausweg mehr gibt, wird der Beitrag mal eben gelöscht...

MfG Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  09.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf einen gelöschten Beitrag vom 09.06.2005!  Bezugstext gelöscht

Hallo,

versetzt euch mal in die Lage der 4 Schölerinnen, welche etwas von und erfahren wollten und lest mal den ganzen Thread von oben bis unten. Was stellt ihr fest?

Schon ganz schön schräg, die Auskünfte zur Gefährdung des Trinkwassers, oder ?

Liebe grüsse aus Griechenland

Lothar
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  09.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf einen gelöschten Beitrag vom 09.06.2005!  Bezugstext gelöscht

Genau, Dieter!

...und dann direkt weiter ins www.lichtstrahl-magazin zu den informierten Wasserklustern und anderem Hokuspokus - voll Vertrauen auf Pisageschädigte *grinzzz*

Wann schiebt der Gesetzgeber endlich mal einen Riegel vor solch eine primitive Scharlatanerei.

Und wie laufen die Geschäfte sonst so?

Beste Grüße
Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Gast (Hans Müller)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.06.2005

Wasser ist gefährdet, weil die Umweltverschmutzung erhäblichen zuschuss bekommen hat !!!
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  09.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 09.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten,

Du hast keinen Grund rumzumuckeln - Du musst halt lernen auch andere Meinungen zu akzeptieren.
Es ist schön für Dich, dass Du Planer bist, ich selbst bin bei einem grossen Versorger tätig und beschäftige mich u.a. mit Rahmenplanungen, Verbandsangelegenheiten und Kommisionsentscheidungen - in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesämtern. Daher denke ich mal, dass ich auf dem diskutierten Gebiet sicher kein Greenhorn bin. Wilfried ist, so viel ich weiss, ein sehr innovativer Unternehmer, der sich intensiv mit der Wasserversorgung in Entwicklungsländern beschäftigt - also sicher auch kein Greenhorn.
Ich weiss ja nicht wie alt Du bist, aber von Deinen, sicher vorhandenen persönlichen Erfahrungen, auf die Allgemeinheit zu schliessen, ist wohl eher nassforsch. Man lernt sein ganzes Leben und sollte andere Meinungen und den Wissenfundus anderer als Bereicherung und nicht als persönliche Kritik sehen.
Du vergreifst Dich lieber im Ton, bezeichnest andere Diskutanten als ahnungslos und ihre Meinung als Stuss; nicht nur in diesem Thread, auch Rainer (Kluth) musste mit Deinen Pöbeleien schon Bekanntschaft machen.
Es geht hier überhaupt nicht um eine aufgezwungene Einheitsmeinung. Deine Erfahrungen aus Hessen (welches dank seiner karstigen Geologie idT eine Sonderrolle spielt) wären eine Bereicherung für den Meinungsaustausch, wenn Du sie denn sachlich vorbringen würdest ohne andere Diskutanten zu diffamieren und zu beleidigen.

p.s.: Was die Frage der Mädels anbelangt, so hat unsere Diskusion schon lange eh nichts mehr damit zu tun - oder glaubst Du ernsthaft Schülerinnen würden unser Fachchinsesisch verstehen.

Gruss

JB
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  09.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Eigentlich wollte ich mich nicht mehr zu Wort melden:

Hallo Wilfired & JB,

ich lebe gewiss nicht davon, dass ich Filter o.ä. an den Mann bringen will, ich bin Planer in der öffentlichen Wasserversorgung und habe hieraus keine Vorteile.

Ihr seid wohl die Herrgötter in blau, oder was?
Ihr werft mir vor, mich vom Thema zu distanzieren und redet was von Globalisierung und Umweltverschmutzung in China? Die Mädels wollen gewiss nichts von China oder anderen Ländern hören! Dass in anderen Ländern die Probleme viel größer sind als hier, ist mir auch klar, aber, und jetzt werfe ich euch das mal vor, darum ging es bei der Frage nicht!
Mein Fehler war, dass ich Trinkwasser geschrieben habe und damit das Wasser meinte, welches als TW gewonnen wird, okay, den Fehler habe ich eingestanden!

Natürlich ist jede Form von Wasser gefährdet, da könnt ihr reden was ihr wollt, ich weiß nicht, ob ihr aus der Praxis kommt, dem Anschein nach allerdings nicht.
Wie viele Straßen werden durch Wasserschutzgebiete gebaut und bergen eine Gefahr der Verschmutzung? (wieder eine Möglichkeit von Vielen)

Genau das, was ihr anderen Forumsteilsnehmern vorwerft, präsentiert ihr hier beispiellos!

Vielleicht habe ich mich in meiner wortwahl Wilfried gegenüber vergriffen, das tut mir sehr leid!

Habt Ihr schon einmal den Antrag bei einer deutschen Behörde für die Versuchsbohrung bzw. spätere Ausbaubohrung eines Tiefenbrunnen mit späterem Wasserrechtsantrag gestellt? Wenn ja, müsstet ihr wissen, wie schwer das ist und wie unsere grünen Politiker dies alles blockieren und verhindern, aber jetzt jammere ich ja wieder auf hohem Niveau!

Wenn ich hier schreibe, dass unser Trinkwasser, ob nun Rohwasser oder Grundwasser oder wie auch immer, gefährdet ist, dann will ich keinen Vergleich mit dem Ausland ziehen bzw. "rumjammern", sondern rede aus meiner Erfahrung und aus der Praxis.
Wenn ihr davor die Augen verschließt, ist das eure Sache, aber meine Beiträge lächerlich zu machen ist genauso falsch.
Die Unterstellung, ich würde von Wasserfiltern und druckloser Umkehrosmose leben, ist genauso beleidigend und diffamierend, vielleicht hätte Wilfried sich da vorher mal schlau machen sollen?

Eine fachliche Diskussion ist in diesem Forum fast nicht möglich, hier gibts anscheinend eine eingeschworenen Gemeinde die allmächtig in ihrem Wissen ist und alles andere nicht akzeptiert.

Bevor ihr andere so behandelt und solche Sprüche drückt, fasst euch mal an die eigene Nase!

"Durch bessere Aufbereitungstechniken und kluge Verbundnetze (bei dem jetzigen Wasserbedarf gibt es fast überall riesige freie Kapazitäten) sind dies aber sicher keine Gefährdungen der Trinkwasserversorgung ;-)" ist der größte Käse, woher hast Du so etwas, JB?
Vielleicht mag das in Ballungszentren ja sein, aber (bei uns) auf dem Land kannste das abhaken! Hier globalisierst jetzt Du.

Eine Bitte an JB, die gute Seele des Forums, lösche bitte meine Zugangsdaten oder gibs an den Admin weiter!

MfG Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo JB,

man ereifert sich leicht bei diesem Thema, was ja durchaus eine Diskussion bereichern kann.
Schlecht ist nur, wenn man wie Herr Herguth Mitdiskutierende diffamiert und später merkt, daß man das Thema verfehlte ;-)

Beste Grüße aus Hannover
Wilfried

PS: nach China fliege ich am 4. Juli, 10 Tage Peking :-))
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

für einige Leute, die noch nie Umweltverschmutzung am eigenen Leibe erlebt haben, scheint es schwer zu sein, hier den Masstab zu verstehen.
Wenn Carsten sein Hintergrundwissen über industrielle Verschmutzung und echte Wasserprobleme erweitern will, so kann ich ihm eine China-Rundreise nahelegen. Wenn man die Ballungsräume Beijing, Shanghai und Chonqing einmal gesehen hat (v.a. im Winter), weiss man, was Umweltschmutzung und Wasser-/Trinkwassernotstand ist.
Aber ein Gejammer auf sehr hohem Niveau ist in Deutschland ja leider Mode.

Was Deine Prognose für lokale Wasserprobleme angeht, so teile ich sie zwar im Grossen und Ganzen (die Möglichkeiten des Dialogs mit Landwirten und landwirtschaftlichen Industriebetrieben zeigen bereits grosse Erfolge) muss aber anmerken, dass in Regionen, in denen die Eintragszeit von Oberflächenbelastungen, wie z.B. Nitrat, ins Grundwasser sehr lang ist, in den nächsten Jahren noch gewisse Probleme lauern, da hier teilweise die Düngemittel der 70er Jahre momentan erst im Grundwasser ankommen. Durch bessere Aufbereitungstechniken und kluge Verbundnetze (bei dem jetzigen Wasserbedarf gibt es fast überall riesige freie Kapazitäten) sind dies aber sicher keine Gefährdungen der Trinkwasserversorgung ;-)

Und das wir Umweltschutzweltmeister sind, hat (v.a. psychologisch) ein gewisses Konfliktpotential. Wie soll man dem Endkunden begreiflich machen, das Wasser keine verbrauchbare Ressource ist und Wassersparen ökologisch (und ökonomisch) kontraproduktiv ist ?
Da rennt der "ökologisch bewusste" Endverbraucher lieber in den Baumarkt, installiert sich für seinen Neubau eine Regenwasser-/Brauchwasserrecyclinganlage und merkt dabei nicht, dass er dadurch imense Mengen an nichtregenerativen Ressourcen in Anspruch nimmt um den Gebrauch einer regenerativen Ressource zu minimieren - und das auch noch auf ökologische und auch ökonomische Kosten der Allgemeinheit, die durch die umgelegten Fixkosten seine "Öko"experimente mitfinanzieren.
Bevor ich mich noch ereifere mach ich lieber Schluss ;-)

Gruss

JB
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo JB,

Danke für die detaillierte Klarstellung. Herr Herguth gibt ja inzwischen selbst zu, wohl mit den Begriffen Rohwasser und Trinkwasser durcheinander gekommen zu sein.
Aber selbst da ignoriert er, das die Gefährdung des Rohwassers vor einigen Jahren noch weit größer war als heute. Sonst müßte man ja annehmen, alle Bemühungen und Gesetze für mehr Umweltschutz wären für die Katz.
Das es lokale Probleme mit dem Rohwasser geben kann ist unbestritten, war aber nicht das Thema. Und selbst hier wird sich die Situation in Zukunft eher verbessern als verschlechtern.
Deutschland ist Umweltschutz-Weltmeister! In Entwicklungs- und Schwellenländern dagegen sicht die Situation oft wirklich finster aus. Ich komme gerade von einer Reise in Sachen Trinkwasser zurück. Dort siedeln sich Industriebetriebe an, weil es noch keine Umweltschutzbestimmungen gibt. Den Deckmantel nennt man gern Globalisierung - ich nenne das Ausbeutung und vorsätzliche Körperverletzung. Da jammert der Herr Herguth wirklich auf sehr hohem Niveau, als lebe er von Wasserfiltern und druckloser Umkehrosmose...

Beste Grüße
Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Sage nicht immer,
was du weißt,
aber wisse immer,
was du sagst.

Matthias Claudius
1740-1815 dt. Dichter
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo JB,

ich verstehe die Frage der Mädels so, dass im Prinzip das "Rohwasser" gemeint ist, also das zur Trinkwassernutzung geförderte Wasser aus Brunnen, Quellen und dgl. Und das ist nun einmal gefährdet!
Von ggf. aufbereitetem Trinkwasser kann jawohl nicht die Rede sein, und davon bin ich hier ausgegangen.
Das ist kein Jammern auf hohem Niveau, das ist die Realität.
Dass die Qualität des Trinkwassers natürlich besser wird, ist unumstritten, aber die Qualität des Rohwassers sinkt. Warum gibts denn so viele Aufbereitungsanlagen? Bestimmt nicht weil die Rohwasserqualität steigt.
Vielleicht habe ich mich verkehrt ausgedrückt in bezug auf Trinkwasser / Rohwasser.

Das als Trinkwasser ohne Aufbereitung nutzbare Grundwasser wird immer weniger, weltweit, auch in Deutschland!
Komischerweise werde ich, bzw. das Büro für das ich arbeite, jeden Tag mit diesen Problemen konfrontiert, aber vielleicht gibts die Probleme ja nur in Hessen?

Frag doch die Leute z.B. im Vogelsberg mal, wo ihr Grundwasser geblieben ist? Dort gibts immense Probleme ein relativ unbelastetes Wasser zu finden, von der Quantität gar nicht zu sprechen.

Aber egal, ihr wisst je sowieso immer alles besser.

Schreibt, was ihr wollt, von mir hört ihr nix mehr!

Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Carsten,

ich glaube ich muss Dir mal ein wenig Nachhilfe erteilen ;-)

> aber eine Aussage, unser Trinkwasser (TW) sei nicht
> gefährdet, ist halt falsch.

Gefährdet ist relativ - natürlich ist unser Trinkwasser v.a. in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft in gewisser Art und Weise gefährdet - aber wir sollten uns im Klaren sein, von welchem Gefährdungspotential wird sprechen. Wenn ein kleiner Wasserbeschaffungsverband wg. erhöter Nitratwerte sein Wasser mit dem Wasser eines anderen anderen Versorgers mischen muss, um die Grenzwerte einzuhalten, so ist dies sicher nicht schön für den Brunenbetreiber, dem Endverbraucher kann dies allerdings relativ wurscht sein, da jedes WVU in Deutschland verpflichtet ist alle zumutbaren Schritte einzuleiten um die Qualität zu sichern. Daher muss man relativieren - im worst case ist in einem solchen Falle mit der Schliessung eines Brunnens und der Anbindung des Versorgungsgebietes an ein regionales Verbundsnetz zu rechnen, dies bedeutet uU für den Endverbraucher steigende Wasserpreise - das wars aber auch.
Was Du hier machst ist Jammern auf sehr hohem Niveau.

> Industrieverschmutzung uvm.
> Die Verschmutzungen gelagen ins Grundwasser und
> können das TW verunreinigen.

Diese Aussage ist auf Industrieabwässer sicher als solche richtig, aber es wichtig, dass man hinzufügt, das die Belastung, selbst der Ressourcen, durch Industrieabwässer in den letzten zwei Jahrzehnten durch immer strengere Vorschriften und technische Fortschritte minimiert wurde. Was heutzutage in D aus Betrieben der Chemie-, Metall- oder Papierbranche ins Oberflächen- oder Grundwasser gelangt ist strengstens reglementiert und stellt keine Gefahr für das Wasserdargebot dar.

> Trinkwasser wird zu einer Handelsware werden,
> vielleicht einmal wertvoller als Gold, Trinkwasser
> bedeutet Leben und Reichtum, aber das peilen die
> meisten Deutschen nicht!

Das brauchen die Deutschen auch gar nicht zu peilen, da es sie gar nicht betrifft. In Deutschland ist die umgekehrte Entwicklung festzustellen. Die Entnahmen sind wesentlich geringer als die Grundwasserneubildung, was in vielen Regionen schon zu Problemen mit einem steigenden Grundwasserspiegel führt. Durch immer weiter sinkenden Wasserabnahmen aus der Industrie und den Haushalten, geraten die WVU unter Druck, da Ihre Kostenstruktur zu ca. 90% auf Fixkosten beruht. Durch sinkende Einnahmen aus sinkenden Bedarf werden die guten Leitungsnetze zu teuer im Unterhalt sind überdimensioniert und viele Brunnen sind nicht mehr ausgelastet - ferner steigen Belastungen durch Korrosion und Spülwasserverluste durch einen niedrigeren Netzdurchfluss. Dadurch treten neue Probleme auf und die WVU müssen den Preis erhöhen, die Leute verbrauchen noch weniger und der Hund beisst sich in den Schwanz. Ein sinnvoller Umgang mit der Ressource Wasser wäre ein deutlicher Mehrverbauch !

> Momentan haben wir noch ausreichend gutes
> Trinkwasser, wie das in zehn Jahren aussieht möchte
> ich lieber nicht wissen...

Wenn wir weiter sparen und meckern könnte es nicht mehr so toll aussehen, aber eine Gefährdung wäre selbst dies nicht.

> Die Qualität des Trinkwasser geht zudem seit Jahren
> (leider) zurück

Das mögen persönliche Erfahrungen von Dir sein - durch Zahlen ist genau das Gegenteil belegbar. Schau Dir einfach mal die Berichte der Landesregierungen zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie WRRL an und Du wirst sehen, dass die Qualität der Wasserressourcen idT immer besser wird. Trinkwasser ist (wie Wilfried schon angemerkt hat) ein durch die TVO geschütztes Produkt und seine Qualität ist festgelegt, kann also nicht schlechter werden (im schlimmsten Falle muss der Aufbereitungsaufwand gesteigert werden). Aber da selbst Du eingestest, dass die TVo verschärft wurde, heisst dies im Umkehrschluss logischerweise, dass die Qualität des Trinkwasser sich verbessert hat. sic!

Gruss

JB
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 08.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

wer so etwas schreibt, hat von der Gewinnung des Trinkwassers mal grad überhaupt keine Ahnung!
Was meinst Du, warum in den letzten Jahren unser Trinkwasser immer mehr aufbereitet werden muss? Bestimmt nicht, weil die (Ur-)Qualität besser wird.
Logischerweise wird die Grundwasserqualität immens von der landwirtschaftlichen Düngung beeinflusst, wo lebst Du eigentlich?
Deine Beiträge kann man auch nur als Stuss bezeichnen, da Du dem Anschein nach keine Ahnung hast, wovon Du sprichst! Die Belastungen durch die Umwelt gehen nicht zurück, sondern werden mehr, und das belastet auch unser Grundwasser (welches dann als Trinkwasser gewonnen wird).
Logischerweise muss das TW zum Teil aufbereitet werden, aber in der Frage gings um die Gefährdung des Wassers.
Dass das in einem Hochbehälter gespeicherte Wasser nicht unbedingt gefährdet ist, ist wohl klar, aber darum gings in der Frage nicht wirklich.
Vielleicht solltes Du Dein Hirn mal einschalten?
Wer behauptet, unser Trinkwasser sei nicht gefährdet, hat überhaupt keine Ahnung.

Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 07.06.2005!  Zum Bezugstext

Herr Herguth,

bevor Sie Beiträge anderer Forumsteilnehmer als Stuss bezeichnen, sollten Sie mal Ihr Hirn einschalten und überlegen, was überhaupt gemeint war!

Im Prinzip geben Sie mir also Recht - welch ein Eigentor - bezeichnen aber die Leute, welche uns unser gutes Trinkwasser garantieren abfällig als Aufbereitungsfuzzis.

Eine Überdüngung in der Landwirtschaft, Abfallprodukte der Industrie usw. können vielleicht die Ressourcen gefährden, nicht aber das Produkt Trinkwasser. Und die Ressourcen waren früher weit mehr beeinträchtigt als heute und als Ihnen das offenbar bewußt ist. Sie schreiben selbst:
"Die Anforderungen (Grenzwerte) an das Trinkwasser werden u.a. durch die TVO permanent verschärft!"

Früher ging man also viel lascher mit dem Lebensmittel Trinkwasser um. Da waren Latrinen, Güllegruben und Misthaufen in unmittelbarer Brunnennähe, Industriebetriebe entsorgten ihre Abfälle in Böden und Gewässer. An vielen Orten wird es Generationen dauern, bis diese Altlasten abgebaut sind. Diese Zustände treffe ich noch heute in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern an, aber in Deutschland ist das zum Glück längst Geschichte.

Und die Qualität des Trinkwasser geht eben NICHT zurück! Ich behaupte nach wie vor, daß Trinkwasser in Deutschland das bestkontrollierte Lebensmittel ist. Die Aufbereitung ist sicher und funktioniert so gut wie nie zuvor - auch die "verschärften Grenzwerte" werden eingehalten...

Und wenn vereinzelt Brunnen tiefer gebohrt werden müssen, dann hat das mit der Sicherheit unseres Trinkwasser nicht das geringste zu tun. Eine allgemeine Verknappung kann es in Deutschland schon aus klimatischen Gründen nicht geben - vom Klimawandel mal abgesehen.

Also, UNSER Trinkwasser ist nicht gefährdeter als unser Bier, oder Milch. Natürliches Wasser ohne Aufbereitung zu trinken war schon zu Zeiten der erstem Menschen nicht ungefährlich. Sie sollten sich wirklich einmal näher mit dem Thema beschäftigen und zwischen Ressource und Endprodukt unterscheiden.

Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  08.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 07.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo JB,

gewiss wollen die Mädels das nicht! War vielleicht zu politisch und technisch oder wie auch immer, aber eine Aussage, unser Trinkwasser (TW) sei nicht gefährdet, ist halt falsch.

Unser TW wird durch viele Faktoren beeinflusst, in großem Maße durch die Landwirtschaft (Nitrat, Nitrit, ...) durch (Über-)Düngung, durch die Industrieverschmutzung uvm.
Die Verschmutzungen gelagen ins Grundwasser und können das TW verunreinigen.

Es kommt darauf an, was die vier genau wissen wollen, fragt ruhig!

MfG Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  07.06.2005

Hallo Ihr Vier,

Ihr habt leider nicht geschrieben in welcher Klasse Ihr seid - ich habe mal ein paar Links für Euch zusammengestellt:

http://www.klasse-wasser.de/
http://www.wasser-agenda.de/
http://www.menschen-recht-wasser.de/
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=196163&PHPSESSID=
http://www.forum-trinkwasser.de/

Ich hoffe Euch ist damit geholfen, wenn Ihr noch Fragen habt, scheut Euch nicht die hier zu posten.

Gruss und viel Spass bei eurem Projekt

JB
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  07.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Carsten vom 07.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried und Carsten,

na Ihr zwei seid mir lustig ;-)
Denkt Ihr die Mädels wollen irgendwas über Filterscharlatane, Wassermarktliberalsierung, GOK und Bohranalysen hören ?

*kopfschüttel*

JB
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Carsten
(Mailadresse bestätigt)

  07.06.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 06.06.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Wilfried,

was fürn einen Stuss gibst Du denn von Dir?

Im Prinzip hast Du recht mit den Aufbereitungsfuzzis, aber denk mal alleine daran, wie die landwirtschaftliche Düngung unser Trinkwasser gefährden kann.
Durch steigende Umweltbelastungen wird auch unser gutes Trinkwasser beeinträchtigt!
Trinkwasser ist ein besonderes Gut, dass es zu bewahren gilt!
Die Anforderungen (Grenzwerte) an das Trinkwasser werden u.a. durch die TVO permanent verschärft! Die Qualität des Trinkwasser geht zudem seit Jahren (leider) zurück, in aktuellen Projekten haben wir festgestellt, dass Tiefenbrunnen derzeit bis 130 m unter GOK gebohrt werden müssen, um einigermaßen qualitatives Trinkwasser fördern zu können, vor ein paar Jahren haben da 60 bis 80 m völlig ausgereicht!
Trinkwasser wird zu einer Handelsware werden, vielleicht einmal wertvoller als Gold, Trinkwasser bedeutet Leben und Reichtum, aber das peilen die meisten Deutschen nicht! Momentan haben wir noch ausreichend gutes Trinkwasser, wie das in zehn Jahren aussieht möchte ich lieber nicht wissen...

MfG Carsten
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!
Gast (Wilfried)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.06.2005

Hallo Mädels,

wie kommt ihr überhaupt darauf, daß unser Trinkwasser gefährdet sei?
Sicher gibt es in vielen Ländern - in denen ich mit Trinkwasser zu tun habe - Probleme, aber in Deutschland ist Trinkwasser das bestkontrollierte Lebensmittel überhaupt.
Das paßt den dubiosen Scharlatanen der Filter- und Umkehrosmosebranche zwar nicht, die sich leider auch hier im Forum tummeln, aber unser Trinkwasser ist wirklich trinkbar und gesund. Es braucht keinen Vergleich mit teuren Mineralwässern scheuen!

Daß dieses so bleibt liegt in der Verantwortung unserer traditionsreichen Wasserversorger, die hoffentlich nicht im Globalisierungswahn, oder aus kommunaler Finanznot, verhökert werden!

Beste Grüße aus Hannover
Wilfried
Auf dieses Thema kann nicht mehr geantwortet werden!



Werbung (3/3)
Laboruntersuchung für Ihr Brunnenwasser


Zurück zu Wasser.de
© 1999 - 2018 by Fa. A.Klaas