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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Sinn von Umkehrosmoseanlagen
Angela Kühn
(Mailadresse bestätigt)

  20.02.2005

Hallo,

meine Mutter vertreibt neuerdings auch Umkehrosmoseanlagen und versucht nun ständig, mir auch eine anzudrehen. Aber irgendwie kann ich dem ganzen nicht so richtig glauben. Kann mir bitte jemand sagen, wo ich zu dem Thema möglichst unabhängige Informationen finde?

Angela



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 10
Gast (H2O)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.02.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Reiner Bies vom 23.02.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Herr Bies,

Sie suchen ein Osmosewasser aus der Flasche?
googeln Sie einfach mal mit dem Suchbegriff "aquafina".


mfG
H2O
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  23.02.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Reiner Bies vom 23.02.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Reiner,

es gibt unabhängige Studien noch und nöcher ;-)
Wie gesagt, die UO-Technik ist Stand der Technik im industriellen Einsatz, Labors etc. - es geht also nicht um die Technik als solche, sondern das, was einige Leute daraus machen. Auf die Idee entmineralisiertes Wasser zu trinken, muss man ja auch erst mal kommen ;-)
Der Grund warum es zum konkreten Thema "Sinn von UO in Privathaushalten" kaum Publikationen gibt ist ganz einfach der, dass, anderes als Du in Deiner frage formulierst, es nicht darum geht was "schädlicher" ist, sondern es sich eher so verhält das alle drei Varianten im Grunde unschädlich sind. Der Verbraucher müsste so eher vor sich selbst und seiner Einfältigkeit geschützt werden, als vor "falschen" Versprechungen, zumindest bei Herstellern von Geräten, die auch wirklich nach dem UO-Prinzip arbeiten.

p.s.: kauf Dir eine Flasche Coca-Cola o.ä. und Du hälst "Umkehrosmosewasser" in der Hand ;-)

Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  23.02.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Reiner Bies vom 23.02.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Reiner Bies und andere ernsthaft Interessierte,

eine hervorragend plausible Arbeit über die Eigenschaften von Wasser - ohne Gewinnabsichten - bietet Dr.-Ing. Heiner Grimm an:
http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/downloads.html#was
Wie einfach sich doch manche Dinge auf den Punkt bringen lassen...
Besonders Kap. 8.2 und 8.3 lassen zum Thema Trinkwasser und Gesundheit kaum eine Fragen offen.

Beste Grüße
Wilfried

Reiner Bies
r.biesfreenet.de
(Mailadresse bestätigt)

  23.02.2005

Hallo,

ich denke auch: Es müsste doch mal Jemanden gegeben haben, der sich seriös und wissenschaftlich mit dem Thema befasst hat. Und zwar ohne Profitabschichten (z.B. Verbraucherverbände, Universitäten, Umweltorganisationen, Gesundheitsministerien etc...).
Die Frage ist doch: Was ist schädlicher? Das ungefilterte Leitungswasser, das Mineralwasser aus der Flasche oder das Osmosewasser? Oder gibt es noch andere Alternativen?
Warum gibt es eigentlich kein Osmosewasser in der Flasche zu kaufen? Oder muss ich destiliertes Wasser in der Kfz-Zubehörabteilung kaufen? (Die letzte Frage ist nicht ernst gemeint!)

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen...
Gast (klaus m)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.02.2005

hier noch mal klaus. hab gerade noch das mit den mineralien gelesen. der mensch u. das tier nehmen die mineralien aus dem leitungswasser nicht auf, da sie nicht organisch gebunden sind. das geht nur über pflanzliche (früchte, gemüse) stoffe. sorry, ist für mich kein argument gegen osmosefilter.
Gast (klaus m)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.02.2005

hallo angela und ihr wissbegierigen. ich versuche auch einiges zum thema wasser zu finden und habe nun erfahren, dass es sehr viel wiedersprüchliches darüber gibt. mir ist bis dato klar geworden, dass es nicht alleine um sinn oder unsinn von u.osmoseanl. geht, sondern um die für mich zentrale frage ob das trinken (regelmäßig und ab 2 l am tag) schädigende wirkung haben kann. bei der suche nach antwort auf diese frage bin ich auf die frage gestoßen: bis zu welchem µ-siemens wert nimmt wasser aus der Leitung noch weitere stoffe auf? Dass diese anlagen sehr gut filtern steht für mich nicht zur diskusion. ja, nun wär es schön weiteres in erfahrung zu bringen. gruß klaus an die welt
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  21.02.2005

Hallo Angela,

Umkehrosmoseanlagen sind an sich eine seriöse und dem Stand der Technik entsprechende Art der Wasseraufbereitung .... an sich ;-)
Du wirst diese Anlagen in unzähligen Betrieben der produzierenden Wirtschaft vorfinden, wo sie für die Aufbereitung von Kesselspeise- und Prozesswasserwasser eingesetzt werden - nur wo sie keinen Sinn machen, dass ist in Privathaushalten, die ans öffentliche Netz angeschlossen sind obwohl dubiose Vertriebsfirmen mit unbegründeter und grösstenteils fachlich an den Haaren herbeigezogener Panikmache genau das dem Kunden weissmachen wollen. Wem die Wasserhärte zu hoch ist greift zum Ionenaustauscher, nur Aquarianer scheinen (nicht mein Gebiet) an Umkehrosmoseanlangen ein wohl berechtigstes Interesse zu haben. Dein Wasserversorger ist verpflichtet die sog. Trinkwasserverordnung einzuhalten und diese garantiert Dir eine sehr gute Wasserqualität - eine weitere Aufbereitung ist icht nötig. Da der Versorger allerdings nur für die Qualität bis zum Hausanschluss geradesteht und bei fehlerhaften Hausinstallationen in Ausnahmefällen auch gravierendere Mängel an der Wasserqualität auftreten können ist in diesen Ausnahmefällen auch eine Aufbereitung "am Hahn" möglich, dies sollte allerdings die ultima Ratio sein und nur durch Fachpersonal nach erfolglosen Gesprächen mit Wasserversorger und Vermieter erfolgen - und selbst dann ist UO nur einss (meistens noch nicht mal das beste) von vielen denkbaren Verfahren.

Gruss

JB
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  20.02.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von chris vom 20.02.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Chris,

das mit der Wasserverschwendung sehe ich zumindest in Deutschland nicht so dramatisch.
Und welche wertvollen mineralischen Bestandteile könnte man dem Trinkwasser entziehen?
Tatsache ist, daß normale Nahrung alle lebenswichtigen Mineralien im Übermaß enthält.

Wenn ich gegen diese RO-Anlagen bin, dann nur weil sie in Deutschland sinnlos sind. Die Mineralien in unserem Leitungswasser sind weder wichtig noch schädlich.
Wozu dann diese Geldspende an dubiose Geschäftemacher?

Beste Grüße
Wilfried
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  20.02.2005

Hallo Angela,

suche mal hier im Forum (hier gibts eine prima Suchfunktihema) nach Umkehrosmose, UO oder RO.
Du wirst hier eine große Anzahl an Beiträgen zu diesen Thema finden.

Gruß aus Bonn

Rainer
Gast (chris)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.02.2005

Im Privatbereich oder zur Herstellung von
Trinkwasser würde ich die Umkehrosmose micht verwenden !!! Da Sie dem Trinkwasser
auch wertvolle mineralische Bestandteile entzieht. Und meines Erachtens absolute Wasserschwender sind !
(Wenn Sie wissen WIE es hergestellt wird, erübrigt sich jede Frage ob ich SO ein Ding anschaffe!!!)

grüße
chris



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