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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Anti-Kalk-Systeme und ihre Ablagerungen
Gast (Sonja Maier)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.01.2004

Hallo und guten Morgen,

ich hoffe man kann mir hier weiterhelfen.
Da wir ein sehr! kalkhaltiges Wasser haben (man kann es nicht mal trinken), bin ich auf der Suche nach einem Entkalkungssystem.
Nun bin ich auf magnetische Entkalkung gestoßen, aber ein Heizungsbauer sagte mir, wenn ich solche Magnete anbringe, würde man in der Heizungsanlage (Brenner)schaufelweise den Kalk rausholen können.

Nun bin ich völlig irritiert, denn auf der einen Seite heißt es doch, daß diese magnetische Entkalkung nicht funktionieren soll, aber andererseits laut Heizungsbauer endet der Kalk in dem Brenner.

Was stimmt denn nun? Hat hier irgend jemand damit Erfahrungen gemacht? Wäre super, wenn mir hier weitergeholfen werden könnte.

Sonja



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 7
Gast (KIM ALEXANDER)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.03.2008
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Erwin Weber vom 20.03.2008!  Zum Bezugstext

Erwin, was für eine schnelle Reaktion! ;-))

Ob Sonja noch reagieren wird, laufen denn Deine Geschäfte so ........?

Hier sind sicherlich die berühmten XXX fällig!


Gruß

KIM ALEXANDER

Gast (Erwin Weber)
(Gast - Daten unbestätigt)

  20.03.2008

Hallo, ich habe eben Ihren Bericht aus 2004 gelesen, wenn dies noch aktuell ist, melden sie sich einfach einmal bei mir per Mail oder Tel. 0xxx-yz. Gruss Erwin Weber

Dieser Beitrag wurde nachträglich editiert!
Gast (michael)
(Gast - Daten unbestätigt)

  15.03.2004

hallo sonja,

physikalische,bzw.magnetische wasseraufbereiter haben nicht die aufgabe den kalk aus dem wasser zu entfernen,sondern sollen ihn in seiner struktur so zerhacken ,dass dieser sich nicht mehr anden hähnen usw absetzt.immer dort wo luft hinzukommt ist es intensiv.
es gibt nur wenige beispiele wo diese systeme funktionieren.die systeme sind anscheinend von vielen faktoren abhängig damit sie funktionieren.es kommt z.b. drauf an wie hart ist das wasser,welche leitungsmaterialien sind in verwendung, wie lange sind die leitungen, welche temperatur,und und und.meist funktionieren sie per zufall.der kalk mag wohl für die technik im haus ein störfaktor sein,aber noch lange nicht für die gesundheit.leitungen zerstört er auch nicht sondern kann sie besonders bei höheren temperaturen ab 55° zusetzen.am sichersten funktioniert jedoch eine ionenaustauscheranlge mit salz zur regeneration.heute gibt es sehr moderne und sparsame anlagen.vorsicht jedoch,wird die entkalkung zu stark vorgenommen können insbesondere metallische leitungen zu schneller korrosion führen ,dann muss wieder schutzdosierung nachgeschaltet.nachteil ist auch ,dass viele nützliche substanzen ebenfalls herausgefiltert werden werden.normalerweise ist das wasser welches von den versorgungsunternehmen abgegeben wird in ausgezeichneter qualität.

gruss

michael
Gast (Rudi)
(Gast - Daten unbestätigt)

  14.03.2004

Vergiss alle magnetischen Systeme. Ich habe selbst ein Jahr lang einen Magneten im Einsatz gehabt und es hat nichts gebracht. Jetzt habe ich eine Entkalkungsanlage und das funktioniert und ich bin heilfroh -))

lg
rudi
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 16.01.2004!  Zum Bezugstext

Nachtrag:

Selbst wenn tatsächlich ein Wasser anders schmeckt, heißt das noch lange nicht, dass es deswegen gleich lebendig ist. Es gibt kein lebendiges Wasser, auch wenn man es noch so sehr zum Leben braucht. (Lebendige mikroben können natürlich durchaus drin sein.)

Heiner
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  16.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 16.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Sonja,

ja, es klingt unglaublich - und ich glaube diesen ganzen Vitalisierungsgeschichten auch nicht, nur, dass man damit Geld verdienen kann, das glaube ich.

Zu den Vergleichstests mit Wasser und Wein: Es ist auch ganz unglaublich (aber wahr), was die Einbildung da zu leisten im Stande ist. Also einfach 2 Gläser mit 2 verschiedenen (?) Wässern und probieren führt zu keinen sicheren Aussagen.

Eine zweite Person muss einem aus einer Sammlung von mindestens 20 Gläschen (von denen nur er weiß, was jeweils drin ist!) nacheinander quer durcheinander völlig kommentarlos (!) eins nach dem anderen reichen und protokollieren, für welche Art Wasser Du das hältst. Um die 10 x richtig bei 20 Gläsern ist bei 2 verschiedenen Wässern als Zufallsergebnis zu werten, erst wenn über 15 x richtig, ist dies ein Hinweis auf einen (geringfügigen) Geschmacksunterschied.

Wir haben einen solchen Test mal mit Keksen (mit Margarine bzw. Butter gebacken) und konnten tatsächlich keinerlei Unterschied herausschmecken (außer, wir wussten was für einen Keks wir da gerade kauten).

Viel Spaß beim Testen

Heiner
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  11.01.2004

Hallo Sonja,

magnetische Systeme entfernen keinesfalls Kalk aus dem Wasser. Ob sie das Ablagerungsverhalten in Rohrleitungen beeinflussen, ist umstritten. Zur Aussage des Heizungsmonteurs: Kann stimmen oder nicht. Es kursieren unglaublich viele unwahre Geschichten, nicht zuletzt in Fachkreisen.

Wenn der Kalk wirklich raus soll, gibt es für den Hausgebrauch 2 Verfahren: Ionenaustausch und Umkehrosmose (Destillation ist zu energieintensiv).

Beim Ionenaustausch werden die Calcium-Ionen gegen andere Ionen, gewöhnlich Natrium, ausgetauscht. Dadurch könnte das Wasser anschließend eher salzig schmecken, falls auch noch viel Chlorid enthalten ist. Durch Umkehrosmose dagegen werden die Konzentrationen praktisch aller im Wasser gelösten Stoffe erheblich verringert.

Eine Frage noch: Warum ist das Wasser nicht trinkbar? Schmeckt es schlecht?

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen.

Gruß Heiner



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