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Kategorie: > sonstiges > Mythos Wasser
Wasser suchen Wünschelrutengeher??
Gast (Michael)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.12.2003

Funktioniert das?, bitte ein paar meinungen dazu.



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 55
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  11.11.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Wilfried vom 11.11.2005!  Zum Bezugstext

Hi Seelen,

> 198,00 Eumel pro Einsatz, zu einem Festpreis, incl.
> aller Neben- und Fahrtkosten

Schätze Lothar sollte sich mal "neue" Grundwasservorkommen aufzeigen lassen *g*

btw.: DAS nenn ich reinen Altruismus *lol*

Gruss

JB
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  11.11.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 10.11.2005!  Zum Bezugstext

...Ihr seit ja alle so raffgierig *grinzzz*, dabei müssen sich Tausende armer Rutengänger schon übers Internet verdingen, für schlappe 198,00 Eumel pro Einsatz, zu einem Festpreis, incl. aller Neben- und Fahrtkosten und sind nichtmal beteiligt an den Öl- und Wasserquellen, die sie dauernd täten finden können würden :-((

Es gibt doch noch selbstlose Menschen auf dieser Welt ;-))
http://www.rutengaengerverein.de/

Beste Grüße
Wilfried
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  10.11.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 10.11.2005!  Zum Bezugstext

Hallo JayBee,

lass uns im Training ruhig die 100 % machen. Wenn es dann im Ernstfall für 75 reicht ist doch Spitze. Petra ich bin schon mit 10% zufrieden.

Grüsse aus Griechenland vom "Salzwasserfreak"

Lothar:



JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  10.11.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 10.11.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

war ja klar, dass Du Dir gleich das schöne Randi-Geld unter den Nagel reißen willst - aber bevor Du Dir jetzt gleich eine neue Yacht bestellst denke an das schöne Sprichwort "Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist" ;-)

@Petra: Das Du weisst wovon wir sprechen:

 http://www.quarks.de/dyn/19806.phtml
 http://www.randi.org/research/index.html

und lass Dich von Lothar nicht verrückt machen, Du musst keine 100% schaffen sondern nur ein statistisch signifikante besseres Ergebnis als die Zufallsverteilung ;-)

Gruss

JB

Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  10.11.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Petra Seidel vom 10.11.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Petra,

kannst du deinen Kräutergarten mal eine Weile alleine lassen ?
Dann solten wir zusammen ein Kompakttraining machen und so ein Milliönchen abstauben. Aber du musst dann so sattelfest sein, dass du auch 100% auf Leitungen ansprichst, von denen du noch nichts weisst.Das ganze fände auch in einer technisch- wissenschaftlich orientierten Atmosphäre statt, welche dich nicht irritieren darf. Denk mal darüber nach.

Grüsse aus Griechenland in die Mittelmark

Lothar
Gast (Petra Seidel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  10.11.2005

Hallo, ich habe schon seit über 20 Jahren Erfahrungen als Wünschelrutengänger, allerdings finde ich kein "verborgenes Frischwasser" sondern nur Leitungen aller Art, egal ob Strom, Gas, Wasser- ob aus Ton, Plaste oder Metall bis zu 3 m tief. Auch wenn es auf den modernen Baustellen anfänglich einige Schmunzler gab, haben die Ergebnisse doch überzeugt. Ich bin in keinster Weise abergläubisch oder glaube auch nicht an Übernatürliches - es funktioniert einfach und bringt jede Menge Spaß.
Wilfried
wilfried.rosendahlrsdsolar.de
(gute Seele des Forums)

  10.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Raimund Bertel vom 09.09.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Raimund Bertel,

gewisse Häufigkeiten sind da nicht zu übersehen. Die Frage ist nur, WAS hat da die Personen beeinflusst?

Seltsam auch, dass bei Band 1 eine starke Häufung bei 5,5 m und bei 13 m liegt, während bei Band 2 eine schwächere, aber doch auffällige Gemeinsamkeit um die 5,5 m liegt, sehr stark dann aber bei 8 m und 11 m.

Ein Raster kann ich da nicht erkennen, so wie bei den behaupteten Erd-Strahlengitter. Aber irgend einen Einfluß gab es.
Psychologische Geländemarken o.ä.(?)

Beste Grüße
Wilfried

Gast (Raimund Bertel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.09.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 24.08.2005!  Zum Bezugstext

Entschuldige es hat was gedauert (mußte die Zettel erst wieder ausgraben...)

Allso zwei Maßbänder a 20Meter (B1 und B2) beliebig ausgelegt (gerade, sich nicht überschneidend)
20 Personen (P1 bis P20)

Vorgehensweise:
Die Personen gingen immer paarweise auf die Wiese. Eine Person ging das erste Band ab die Andere das zweite. Der jeweils andere Schrieb auf.

Die Liste:

P01 B2 0,40 11,20 12,55
P02 B1 nichts

P03 B1 5,50 5,60
P04 B2 19,20 11,25 10,90 5,10 1,30

P05 B1 5,40 5,55 12,80 15,20
P06 B2 2,00 4,25 5,15 7,00 11,25 14,15 18,30 19,95

P07 B1 5,55 5,70 13,00 13,05 15,10
P08 B2 8,05 8,10

P09 B1 15,35 15,30 12,80 12,75 12,70 5,60 5,55 5,50
P10 B2 8,20 8,15 8,05

P11 B1 4,55 7,15 7,20 13,50 15,15 18,10
P12 B2 0,50 1,10 5,75 11,55 12,00 15,70

P13 B1 5,45 5,55 15,10 15,15 15,20
P14 B2 7,95 8,05 8,10

P15 B2 8,00 8,15
P16 B1 16,70 16,65 15,30 12,80 5,50

P17 B1 5,40 5,45 12,90 15,25 15,35
P18 B2 nichts

P19 B2 17,65 19,35 19,40
P20 B1 10,75

Ich bin gespannt auf die Auswertung. :-)
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  24.08.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Raimund Bertel vom 19.08.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Reimund,

ein interessantes Versuchskonzept.

"... Auf der einen Hälfte haben wir vorher ein paar Minuten beübt, damit alle die Rute auf die selbe Weise benutzen. Auf dem zweiten Teil legten wir willkührlich zwei Maßbänder aus. Dann teilten Wir uns in Paare auf. Immer ein Paar durfte die Wiese betreten, von den anderen unbeobachtet.
Einer war der Beobachtende/Potokollführer, und der andere der Wünschelrutenläufer. Sie sollten die gesammte, durch die Maßbänder gekennzeichnete Strecke ablaufen und alle Ausschläge der Rute notieren (Maßbandpunkt, Stärke das Ausschlages, Empfindung). Waren sie mit der einen Strecke fertig tauschten sie ihre Positionen und schritten das andere Band ab."

Was heißt das: tauschten ihre Positionen? Ging nun der Andere mit der WR los oder wechselten sie nur zum anderen Maßband?
Weitere Frage: Hatte jeder WR-Gänger seinen eigenen Protokollanten oder war z.T. derselbe Protokollant mit mehreren WR-Gängern unterwegs?

"... Die Hälfte (9 Personen) zeigte irgendwelche Ausschläge (von 0 bis 8 Ausschlägen war alles dabei)."

Hierzu hätte ich gern die Protokolle.

"Die anderen Testpersonen detektierten die selben Stellen auf ~20cm genau (auf 20Meter Maßband), fanden aber nicht immer alle."

Auch das bitte genauer: Wie viele Personen, wer fand genau bei wieviel cm was? "20 m": 2 Maßbänder a 20 m oder 2 Maßbänder mit zusammen 20 m?

"... Bei einer Person bewegten sich die Stäbe auseinader statt zusammen. Sie traf aber auch die Stelle recht genau."

Was heißt das: "recht genau"? +- 20 cm?

Für einen ersten Test ist das ganz interessant gewesen.

"... Man müßte mal ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, daß so etwas zufällig passiert."

Tät ich ja gerne, aber dafür müsste ich Genaueres wissen.

Grüße Heiner
Gast (Raimund Bertel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.08.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 21.05.2005!  Zum Bezugstext

Vor einiger zeit habe ich mal aus neugier mit ein paar Freunden und Bekannten einen Wünschelrutentest gemacht.

Das lief wie folgt:
Als Wünschelrute fungierten die Bügel von zwei Farbeimern, die ich zu L's gebogen hatte. Die kürzeren Enden nahm man in die Hände, in jede Hand ein Stab. Die Hände drückte man an den Körper, aber so, das die Stäbe noch frei drehbar waren. Man richtete die Stangen parallel aus und ging los, Wenn man üer einer Störzone oder sonstwas kammt, sollen sich die Bügel übereinander drehen, sodaß ein Kreutz entstand.
Soweit zur Wünschelrute.

Das Testgelende war eine Wiese eines befreundeten Bauers. Auf der einen Hälfte haben wir vorher ein paar Minuten beübt, damit alle die Rute auf die selbe Weise benutzen. Auf dem zweiten Teil legten wir willkührlich zwei Maßbänder aus. Dann teilten Wir uns in Paare auf. Immer ein Paar durfte die Wiese betreten, von den anderen unbeobachtet. Einer war der Beobachtende/Potokollführer, und der andere der Wünschelrutenläufer. Sie sollten die gesammte, durch die Maßbänder gekennzeichnete Strecke ablaufen und alle Ausschläge der Rute notieren (Maßbandpunkt, Stärke das Ausschlages, Empfindung). Waren sie mit der einen Strecke fertig tauschten sie ihre Positionen und schritten das andere Band ab.

Das Ergebnis war interessant.
Die Hälfte (9 Personen) zeigte irgendwelche Ausschläge (von 0 bis 8 Ausschlägen war alles dabei). Die anderen Testpersonen detektierten die selben Stellen auf ~20cm genau (auf 20Meter Maßband), fanden aber nicht immer alle. Bei der einen Strecke waren es drei Stellen und bei der anderen eine Stelle. Aber nur Drei Personen trafen alle drei Stellen auf der einen Strecke. Und Vier fanden die Stelle auf der Stecke mit dem Einzelpunkt. Bei einer Person bewegten sich die Stäbe auseinader statt zusammen. Sie traf aber auch die Stelle recht genau.

Für einen ersten Test ist das ganz interessant gewesen.

Was genau sie da aufgepührt haben weiß ich nicht, es interessiert mich auch vorerst nicht. Ich wollte nur testen ob es überhaupt einen nachvollziehbaren Effeckt gibt. Ich bin kein Statistiker, doch es scheint da ein Phänomen zu geben. Man müßte mal ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, daß so etwas zufällig passiert.
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  21.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 19.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar, hallo Martin,

" Ich bin einmal auf einem Kanal, 1,50 m breit, spazierengegangen ... Es hat richtig gekitzelt in den Füßen. Mein Begleiter hat es auch gespürt ..."

Merkwürdigerweise funktioniert derartiges Gespür immer dann prima, wenn man schon anderweitig weiß (in diesem Falle: sieht), dass da Wasser fließt. Wenn das Kitzeln keine Einbildung ist, sondern tatsächlich durch bislang unbekannte Krafte hervorgerufen wird, dann solltest Du (und Dein Begleiter) einfach mal bei der GWUP vorbeischauen und dieses unter kontrollierten Versuchsbedingungen unter Beweis stellen. Oder habt ihr ein so dickes Konto, dass eine Million Dollar für euch uninteressant ist? (Dann trotzdem nichts wie hin, wenigstens, um Recht zu behalten!

"Ich habe irgendwo gelesen, daß Sauerstoff paramagnetisch ist."

Das hilft in diesem Fall leider gar nicht weiter, weil paramagnetisch überhaupt nichts mit Parawissenschaften zu tun hat. Es bedeutet lediglich, dass (elementarer, nicht zwangsläufig auch chemisch gebundener!) Sauerstoff tendenziell aus einem Magnetfeld herausgedrängt wird.


"... Gibt es die Gulaschkanonen noch auf die man stiess, wenn man nach der Wende den Harz überquerte ?"

Keine Ahnung, ich überquere den Harz so selten. Aber ich habe sie damals auch ein- oder zweimal gesehen.

"Würdest du so weit gehen, zu
sagen, dass die Einmaligkeit eines Vorganges, welcher nicht reproduzierbar ist diesen mehr oder weniger nicht existent macht ?"

Natürlich nicht! Ich habe nur gesagt, dass ein solcher Vorgang nicht mehr (wissenschaftlich) untersucht werden kann, da er dazu ja wiederholt werden müsste. Mit einer Einschränkung: Falls der Vorgang Spuren hinterlassen hat, dann können die natürlich untersucht werden. Aber so richtig glaubhaft wird das Ganze erst, wenn man irgendwann den Vorgang reproduzieren kann und dieser dann die gleichen Spuren hervorruft. Das wäre ein starkes Indiz für die betr. Theorie.

"Nach Jahren werden da ja auch die Zweifel übermächtig, wäre da nicht das besagte Objekt als Beweis."

Beweis oder nicht, das ist hier die Frage. Es kommen ja viele Ursachen in Betracht, u.A. auch ganz banale Taschenspielertricks. Eine Schrift verschwinden und anderswo wieder auftauchen zu lassen, ist nicht einmal besonders spektakulär. Denken wir nur mal z.B. an David Copperfield, der nichts Geringeres als einen Elefanten und einen Eisenbahnwaggon "verschwinden" ließ. Und das alles nur durch geschickte Nutzung ganz banaler seit Langem bekannter physikalischer Phänomene.

Auch Wissenschaftler fallen immer wieder auf einfachste Taschenspielertricks herein. Deshalb hat die GWUP ja mit ihrem Vorsitzenden Randi so einen guten Griff getan: Der Mann ist selbst ein ausgebuffter Zauberer und kann deshalb Tricks leichter durchschauen.

"Kommt Zeit kommt Rat, oder Heiner nach Griechenland ?"

Eher das Erstere, GR ist mir eigentlich zu warm, mich zieht es eher in den Norden. Aber wer weiß, wenn man mal älter wird ...

Grüße Heiner

Gast (Martin Gründl)
(Gast - Daten unbestätigt)

  21.05.2005

Grüß Gott!
Ich bin einmal auf einem Kanal, 1,50 m breit, spazierengegangen, der war streckenweise mit Betonplatten und Grasvase abgedeckt. Die Strömung war sehr schnell, der Abstand zwischen Wasserspiegel und Fußsohlen ca. 30 cm. Es hat richtig gekitzelt in den Füßen. Mein Begleiter hat es auch gespürt, der glaubt aber sonst nur an die Arbeit und das Geld.
Ich kann nicht rutengehen, aber meine Mutter ist irgendwann draufgekommen, daß sie es kann. Bei der hat die Rute allerdings schon früher ausgeschlagen, und zwar als ich klein war, auf meinen A...

  Ich habe irgendwo gelesen, daß Sauerstoff paramagnetisch ist.    (H2"O")
Vielleicht hilft das weiter.

Liebe Grüße, Martin Gründl
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  19.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 19.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

freut mich dass ihr es auch wieder schön habt. Gibt es die Gulaschkanonen noch auf die man stiess, wenn man nach der Wende den Harz überquerte ?

Zu unserer Diskusion: Würdest du so weit gehen, zu
sagen, dass die Einmaligkeit eines Vorganges, welcher nicht reproduzierbar ist diesen mehr oder weniger nicht existent macht ?
Nach Jahren werden da ja auch die Zweifel übermächtig, wäre da nicht das besagte Objekt als Beweis.

Kommt Zeit kommt Rat, oder Heiner nach Griechenland ?

Einen schönen Abend noch!

Lothar
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  19.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 18.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

" Wenn du mit der Physik schnell genug erklären kannst, stimme ich dir ja zu."

Das ist ja das Problem: Dass ihr immer alles "schnell" erklärt haben wollt. Natürlich kann die Physik selten schnell was erklären, denn alles muss ja grundsätzlich von allen Seiten und immer wieder geprüft und mit anderen Beobachtungen und Theorien gegengecheckt werden usw. Und solange keine zufriedenstellende und experimentell überprüfbare Erklärung gefunden wurde, wird das Ganze dann vorläufig unter "ungeklärte Ursache" geführt. Das ist allemal ehrlicher als nun irgendwelche wilden Theorien an den Haaren herbeizuziehen.

"Aber wie lange müssen wir wohl warten, bis die Physik erklären kann, wie ein Schriftzug über Nacht verschwindet und Wochen später auf einem Objekt auftaucht, wo er nie und nimmer hingekommen sein kann."

Vielleicht ewig. Untersuchen und evtl. klären lässt sich eine Beobachtung ohnehin nur, wenn sie wiederholbar ist. Wenn's nie wieder passiert, dann wirds auch nie sicher geklärt werden können, allerdings ist es dann auch vollkommen irrelevant, "nützlich" allenfalls, um dem Geisterglauben o.Ä. die Stange zu halten.

"Das Ding habe ich wasserdicht und fälschungssicher 1974 persönlich im Kreise meiner Mitabeiter erlebt und hüte es bislang als mein kleines Geheimnis."

Nimms mir nicht krumm, aber ich halte Dich nicht für jemanden, der in der Lage ist, zu erkennen, ob etwas "wasserdicht und fälschungssicher" ist. Das schaffen selbst viele Wissenschaftler nicht und gehen allerlei faulen Tricks auf den Leim. Insofern ist es nur gut, wenn Du das Ganze als Geheimnis für Dich behältst.

"Ja ich betrachte es ... als ein kleines Geschenk, welches mir die Möglichkeit einräumt, unwahrscheinliches, ja auch unmögliches oder sagen wir mal physikalisch nicht erklärbares im kleinen Rahmen meiner Vorstellungswelt durchaus akzeptieren zu können."

Dein Denkfehler (und der vieler Anderer auch) besteht darin:
Da die Physik grundsätzlich alles umfasst, was in der Natur an Phänomenen so vorkommt, gibt es gar nichts außerhalb der Physik. Denn wenn es etwas gibt, gehört es automatisch zur Physik dazu. So ist die nun mal definiert. Wenn es etwas gibt, dann ist es somit auch grundsätzlich physikalisch erklärbar, auch wenn man im betr. Fall heute noch nicht weiß, wie. Im Übrigen: siehe oben unter "schnelle Erklärungen".

Im übrigen bezweifelt niemand, der noch ganz dicht ist, dass unser heutiges physikalisches Wissen lückenhaft ist. Doch Vorsicht: Hieraus folgt NICHT(!), dass deshalb an einer bestimmten Beobachtung etwas "dran" sein muss. Jedes beobachtete Phänomen muss eigens untersucht und die diesbezüglich entwickelten Theorien an der gesamten beobachteten Wirklichkeit gemessen werden. Wer es anders macht, begibt sich damit automatisch auf den Pfad der Pseudowissenschaft. (Dort darf er dann nach Herzenslust und ohne Rücksicht auf die Wirklichkeit hemmungslos herumphantasieren, womit er es sich zumindest einfach macht und womit er  -leider!- oft mehr Geld verdienen kann als mit richtiger Physik.)

Schöne Grüße aus dem Harz, der jetzt auch so langsam zum Paradies wird
Heiner

Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  18.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 18.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

" Das eigentliche Faszinosum ist doch, warum der gesunde kritische Menschenverstand so oft beiseite geschoben wird, sobald es um Hokuspokus geht. Liegt es womöglich am Wunschdenken vieler Menschen, diese Welt könne doch nicht ausschließlich auf nüchterner, "banaler" Physik basieren??? "

Wenn du mit der Physik schnell genug erklären kannst, stimme ich dir ja zu. Aber wie lange müssen wir wohl warten, bis die Physik erklären kann, wie ein Schriftzug über Nacht verschwindet und Wochen später auf einem Objekt auftaucht, wo er nie und nimmer hingekommen sein kann.

Das Ding habe ich wasserdicht und fälschungssicher 1974 persönlich im Kreise meiner Mitabeiter erlebt und hüte es bislang als mein kleines Geheimnis.

Ja ich betrachte es seit damals, wie auch noch heute als ein kleines Geschenk, welches mir die Möglichkeit einräumt, unwahrscheinliches, ja auch unmögliches oder sagen wir mal physikalisch nicht erklärbares im kleinen Rahmen meiner Vorstellungswelt durchaus akzeptieren zu können.
Ich war vor einigen Monaten drauf und drann GWUP-Mitglied zu werden und habe mich aus obigem Grund dann aber selbst für ungeeignet eingestuft.
Ich werde das hier nicht weiter ausbreiten. Wenn es jemand interessiert, der ist herzlich eingeladen, das mal bei einem schönen Glas Wein hier bei mir im "Paradies" durchzudiskutieren.

Einen schönen Abend aus Griechenland

Lothar
Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  18.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 18.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

" das Thema juckt mir doch ganz gewaltig in den Fingern."

Ja, man merkt es.

"Niemand spricht einem Elefanten (oder Kamelen und anderen Tieren) die Fähigkeit ab Wasser zu finden."

Wer was wem zuspricht oder nicht, ist doch irrelevant. Es gab Zeiten, da zweifelte niemand an der Existenz von Hexen, die auf Besen durch die Lüfte sausen und und und. Zudem geht es hier auch gar nicht um die Fähigkeit, auf irgendeine Weise Wasser zu finden, sondern darum, ob dies auch mit Hilfe von Phänomenen gelingt, die der Wissenschaft bisher verborgen geblieben sind. Und danach sieht es ganz und gar nicht aus (siehe Beitrag von JayBee).

"Diese Tiere tun das ohne eine Rute oder ähnliches Hilfsmittel. Man nennt es einfach Instinkt."

Sagen wir mal, sie sind darauf trainiert, ähnlich wie Naturvölker, die in wasserarmen Regionen leben (Die Indianer im Regenwald können es vermutlich nicht besser als irgendein Großstadtstratege. Wozu auch?). Und nicht zu vergessen: Unzählige Tiere verdursten, trotz ihrer angeblich so tollen Wasserspürnase. Die hat also auch ihre Grenzen.

"Warum soll es nicht noch Menschen geben, denen nicht alle Fähigkeiten die uns die Natur in die Wiege gelegt hat abhanden gekommen sind?"

Wer behauptet denn, es seien überhaupt naturgegebene Fähigkeiten abhanden gekommen? Tatsächlich sind die Menschen je nach der Umgebung in der sie leben, auf diese oder jene notwendigen Tätigkeiten trainiert. Wasser finden zu können ist ja hierzulande und insbesondere heute nicht gerade ein Überlebensvorteil. Statt dessen können wir z.B. mit Computern umgehen, damit kann man heutzutage seine Brötchen verdienen und die Wasserrechnung bezahlen. Moderne Menschen, die beruflich mit dem Auffinden von Wasser zu tun haben, sind darin am Ende aufgrund ihrer Erfahrung richtig gut. Ihre Kollegen aus den Naturvölkern kochen da auch nur mit physikalischen Methoden. Sie achten z.B. auf gewisse verdorrte Pflanzenreste und deren Zustand. Außerdem ist es selten verkehrt, da zu suchen, wo das Gelände niedrig ist. Nichts Übersinnliches also.

"Wo ich Dir allerdings voll zustimme, ist der Bereich Kommerziallisierung. Hier gehört die Rute nicht hin."

Warum stimmt man mir ausgerechnet bei Dingen zu, die ich nie behauptet, denen ich vielmehr sogar widersprochen habe??? Wenn ich per übersinnlicher Kräfte irgendetwas Besonderes könnte, warum sollte jemand das dann eigentlich umsonst tun, bloß weil es übersinnlich ist ???

"Ein alter Mann aus meinem Heimatdorf in der Eifel sagte immer: Wenn mans für Geld macht, klappts nicht. Da überdeckt der Wille oder Zwang was finden zu müssen die Natur. Ich denke da ist was dran."

Ich denke mal so:

Millionen von Menschen können irgendetwas und tun es täglich - für Geld und nichts als Geld. Keiner von denen käme auf die Idee, ihre erlernten Fähigkeiten könnten einmal allein deswegen versagen, weil sie sie zum Geldverdienen einsetzen.

Und wenn mal einer zum Professor in die Prüfung kommt und sagt: "Wenn mans unter Zwang machen soll, klappts nicht", dann wird der Herr Professor ganz zu Recht mit dem Hinweis "Das kann nun wirklich jeder behaupten" den Delinquenten mit einer 5 entlassen.

Das eigentliche Faszinosum ist doch, warum der gesunde kritische Menschenverstand so oft beiseite geschoben wird, sobald es um Hokuspokus geht. Liegt es womöglich am Wunschdenken vieler Menschen, diese Welt könne doch nicht ausschließlich auf nüchterner, "banaler" Physik basieren???

Grüße Heiner

Grüße auch an JayBee und danke für die Link-Tipps!
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  18.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 18.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

auch ich finde dieses Thema höchst interessant. Die Deutung mit dem Instinkt finde ich übrigens auch recht plausibel, idT bietet z.B. Vegetation einen verlässlichen hinweis auf Grundwasserleiter.

Was "Deinen" Wassersucher anbelangt, so muss man natürlich auch die Frage stellen, ob das untersuchte Terrain nicht auf voller Breite brunnentauglich war und somit jeder "Fund" ein Treffer gewesen wäre ;-)
Ihr habt sicher keine Probebohrungen in der näheren Umgebung gemacht ? oder ?

http://www.iaag.geo.uni-muenchen.de/sammlung/Wasseradern.html  

Das erinnert mich auch an einen "hoch wissenschaftlichen" Bericht auf arte, der eine Wünschelrutengängerin bei der Suche nach Wasser im Amazonasdelta in unmittelbarer Nähe zum Fluss begleitete - und - welch Wunder ;-) - sie fand Wasser. Na wenn das kein Beweiss ist *lol*
Aber da ja nicht alles im Fernsehen schlecht ist, habe ich noch mal eine Link über eine wirklich interessante Sendung aufgestöbert:

http://www.quarks.de/pdf/Q_Psi.pdf  

Grüsse in die Ex-Hauptstadt aus dem Harzvorland

JB

p.s.: Interessanter Artikel über die Mechanik des Wünschrutengehens:

http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik/allerlei/keinewunder/fakire.htm
Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  18.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 18.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo JayBee,

ich denke wir können uns da auf den Lösungsansatz mit den Instinkten einigen, dadurch lässt sich am ehesten ein Erklärungsversuch zimmern.

Ich habe mir übrigens schon den ein oder anderen Wünschelrutengänger bei der Arbeit angesehen. Die haben in meiner alten Heimat die meisten Bohrplätze für Brunnen (im Auftrag der Komunen) gesucht und gfunden. Ich denke das dabei Dein Ansatz (Wissen um die Geologie, deuten von typischen Bewuchs etc.) mit entscheidend ist.

Die Rutengänger die ich kenne sprechen übrigens alle von einem bewußten bewegen der Rute (Das Zeigerprinziep) und nicht davon das die Rute sich auf wundersame Weise von selbst bewegen würde. Auch bei den Rutengängeren scheint es wohl solche und solche zu geben.

Ich finde das Theam auf jedenfall hoch-interessant. Vor allem die Ausseinandersetzungen darüber. Ich werde mir daher gleich mal aus Schweißdraht zwei Winkelruten biegen und auf Suche gehen. Wenn ich eine Wasserader oder Ölquelle gefunden habe melde ich mich, damit wir das wisenschaftlich untersuchen können. (grins)

Gruß aus Bonn

Rainer Kluth
JayBee
aquagmx.eu
(gute Seele des Forums)

  18.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Kluth vom 18.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Rainer,

bei den Wünschelruten muss ich aber Protest einlegen ;-)
Wünschelrutengehen ist eine anerkannte "Parawissenschaft", also für skeptische Geister unbeweisbarer Hokus-Pokus.
Wenn es tatsächlich eine Person schaffen sollte unter wissenschaftlicher Aufsicht in einem Zufallstreffer ausschliessenden Versuchsaufbau mit der Wünschelrute wirklich Wasser zu finden, zieht der berühmt berüchtigte Mr. Randi übrigens sofort einen 1 Mio. $ Scheck aus der Tasche.

 http://www.randi.org/research/index.html
 http://www.gwup.org/psitest/

Der Aberglaube der Wünschrute ist bei uns wahrscheinlich so stark vertreten, da selbst seriöse Probanten idT von Ihrer Fähigkeit überzeugt sind, wenn sie sich das ganze auch nicht erklären können. Hier liegt dann eine Selbsttäuschung vor. Ein guter Bekannter von mir ist auch überzeugt durch Wünschelruten auf seinem Grundstück die Wasserleitungen zu spüren. Bei ihm ist blosss das Problem, dass er als Wassermeister natürlich ahnt (wenn auch nicht weiss (altes Grundstück)) wo diese Leitungen liegen und ein unbewusster Reflex (Carpenter-Effekt) ausgelöst wird, der die Rute ausschlagen lässt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Carpenter-Effekt

Dies ist wohl auch der Grund, warum Naturvölker bei der Suche nach Wasser mehr Erfolg haben - sie haben halt nicht nur ausgeprägtere Sinne für bestimmte Reize sondern auch eine bessere "instinktive" Kenntnis ihrer Umgebung, das könnte man mit einem Erahnen einer Gefahr im Strassenverkehr auf unsere Verhältnisse ummünzen. Meine Erfahrung mit dem Strassenverkehr lässt mich eine "objektiv" ungefährliche Situation als "subjektiv" gefährlich einschätzen und vorsichtig vom Gas zu gehen und vorsorglich ein bisschen Adrenalin ausstossen. Dies hat nichts mit Übersinnlichkeit zu tun sondern mit einer "instinktiven" Gefahrenwitterung.

 http://www.marcus-haas.de/Pseudowissenschaft/erdstrahlen.html

Zum Schluss noch zwei Links zum Thema:

 http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCnschelrute
 http://www.randi.org/library/dowsing/

Schöne Grüsse

JB

Rainer Kluth
rainer.kluthgmx.net
(gute Seele des Forums)

  18.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 18.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

das Thema juckt mir doch ganz gewaltig in den Fingern.

Was hälst Du denn mal von folgender Betrachtungsweise?
- Niemand spricht einem Elefanten (oder Kamelen und anderen Tieren) die Fähigkeit ab Wasser zu finden. Zugvögel können sich am Magnetfeld der Erde orientieren um Ihren Weg zu finden.

Diese Tiere tun das ohne eine Rute oder ähnliches Hilfsmittel. Man nennt es einfach Instinkt.

Nun zum Rutengänger
Die Rute ist ja nur der Zeiger des Messinstruments und nicht der Detektor. Der Detektor beim muten (vermuten!?) ist der Körper (der den Zeiger dann  bewegt!!). Warum soll es nicht noch Menschen geben, denen nicht alle Fähigkeiten die uns die Natur in die Wiege gelegt hat abhanden gekommen sind? Schau Dir mal die Naturvölker an. Die Hören ein Flugzeug schon wenn unsereins noch nicht mal daran denkt das eins kommen könnte. Ihre Sinne sind noch viel ausgeprägter und schärfer als unsere. Die sind auch in der Lage Wasser zu finden.
Ich denke daher schon das es Menschen gibt die noch eine physische naturverbundenheit haben und daher als Rutengänger in der Lage sind Wasseraderen zu suchen und zu finden.

Wo ich Dir allerdings voll zustimme, ist der Bereich Kommerziallisierung. Hier gehört die Rute nicht hin.
Ein alter Mann aus meinem Heimatdorf in der Eifel sagte immer: Wenn mans für Geld macht, klappts nicht. Da überdeckt der Wille oder Zwang was finden zu müssen die Natur. Ich denke da ist was dran.

Gruß aus Bonn


Rainer Kluth

Heiner Grimm
(gute Seele des Forums)

  18.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 17.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

wie ich eben sah, ist da noch ein Statement von Dir, dass ich nicht beantwortet habe.

" Das Kernproblem bei der Sache sieht meiner Meinung nach so aus, dass der Proband nicht erkennt oder wahr haben will, dass solche Fähigkeiten, falls zeitweise vorhanden, rein geistiger Natur seiner ureigenen Persönlichkeit sind; also mediale Veranlagung ( durchweg auch als psychisch abnormal zu bezeichnen)und nicht wie immer behauptet von der WISSENSCHAFT NOCH NICHT ZUGÄNGLICHEN Kräften stammen."

Das ist mal wieder schön um den heißen Brei herumgedruckst. Dabei ist es doch so einfach: Entweder der Geist kann, ohne Umweg über die Steuerung des Körpers, die physikalische Welt irgendwie beeinflussen. Dann kann er eine Wirkung hervorrufen und diese kann man messen bzw. nachweisen. Wenn man nichts messen kann, dann "stinkt" das penetrant danach, dass auch keine geistige Wirkung stattgefunden hat. Das hält man in allen anderen Bereichen der Wissenschaft nicht anders, es sei denn man wiche vom Pfad der Tugend ab.

"Er wird zu seinem eigenen Opfer, da er gewohnt ist diese Fähigkeiten als normalen Umgang mit sich selbst zu praktizieren und steht plötzlich unter Erfolgszwang."

Das Phänomen kennen wir ja entsprechend als Prüfungsangst. Nur plagt diese zum Glück keineswegs jeden, denn sonst hätten wir ja keine Diplomingenieure, keine Meister, keine erfolgreichen Abiturienten und auch sonst keine erfolgreichen Abschlüsse.

"Welche Psyche hält das aus? Da müsste man schon Croizet+ heissen."

Na na, so grauslich schlapp sind die Psychen in der Regel nicht. Damit kann man Versagen im Einzelfall erklären, nicht aber, wenn das Versagen die Regel ist.

"Ich will damit eigentlich nur sagen, ich will genau so wenig wie die GWUP diesen Leuten ihre Fähigkeiten absprechen, aber andereseits klar zum Ausdruck bringen das hat im kommerziellen Bereich überhaupt nichts zu suchen und  ist wenn überhaupt vorhanden, auch nicht übertragbar oder gar für dritte anwendbar. Also nicht kommerzialisierbar und schon gar nicht für 1 Mio. Dollars. Smile"

Was heißt im komm. Bereich nichts zu suchen? Nichts spricht dagegen, dass sich jemand durch eine Demonstration seiner übernatürlichen Fähigkeiten eine Million verdient (auch wenn's leider bloß schlappe Dollars sind ;-) ). Wenn es bislang niemand geschafft hat, dann liegt das wohl kaum daran, dass die Kandidaten nun allesamt von furchtbarem Erfolgsdruck gequält und gelähmt waren. Solche Erklärungsversuche bringen allenfalls die Pseudowissenschaft weiter.

Grüße aus dem kalten Harz
(Heute morgen hats mal wieder ein bisserl geschneit.)
ins paradiesische GR
Heiner
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  17.05.2005
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von A. Zedan Ortac vom 17.05.2005!  Zum Bezugstext

Hallo,

vielleicht machen sie sich mal die Mühe und lesen den ganzen Thread ( Abfolge von Beiträgen ) Dann sollte sich die Frage eigentlich erübrigen.

Auch die griechischen Wünschelrutengänger finden Stellen, wo früher vielleicht mal Wasser war.

Gruss aus Griechenland

Lothar
Gast (A. Zedan Ortac)
(Gast - Daten unbestätigt)

  17.05.2005

hallo,

ich interessiere mich dafür sehr, wie man mit Hilfe einer Wünschelrute Wasser finden kann.

ich habe leider darüber keine Informationen. Wie funktioniert das? Vor allem wenn das Wasser beispielweise mehrere Hundertmeter tief im Grund steht.
Der Wünschelrutengeher sucht nach Wasser. Plötzlich glaubt er in der Stelle X Wasser gefunden zu haben. Wie sicher ist der Hinweis? Kann man die Wahrscheinlichkeit, dass in der Stelle X Wasser sein soll, prozentuall beziffern?

Wo findet man eine Gute Wünschelrute?

Es wäre ganz net, wenn Sie mit darüber infos geben können. Antworten bitte an info@ortac.de (Im Betreffzeile bitte Wünschelrute angeben, sonst wird die Nachricht gelöscht)
Gast (Gerhard)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2004

selbst für 1 Million keine erfolge. Siehe:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,322722,00.html
Gast (JayBee)
(Gast - Daten unbestätigt)

  13.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 12.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Lothar,

auch ich möchte diese Parawissenschaften nicht a priori ablehnen - denn wenn man aufhört Phänomene zu untersuchen, die man mit dem heutigen Wissensstand nicht erklären kann, währe das ein herber Stillstand . Aber was ausser der Wissenschaft soll als Werkzeug genutzt werden, um diese Phänomene zu analysieren - und eben da hapert es gewaltig. Noch nie konnte die Wissenschaft eines dieser paranomalen Phönomene auch nur feststellen, wenn die Versuchsbedingungen wissenschadtlich einwandfrei waren.
Sie sprechen von medialer Veranlagung - ich bin mir sicher, dass nahezu alle Fälle dieser nicht auf mediale Veranlagung, sondern auf psychologisch haltbaren Erkärungen beruht, die Macht des Geistes auch sich selbst zu täuschen ist in der Tat phänomenal - da brauch man eingigen dieser Leute, die paranomale Fähigkeiten haben wollen nicht zu unterstellen, Sie wollen betrügen, die offensichtlichen Geschäftemacher und Scharlatane lassen wir jetzt mal ausser acht - wenn sie fest an Ihre Fähigkeit glauben und andere auch, wird als self fulfilling prophecy der "Beweis" im Freundeskreis auch gelingen. Dies hat dann aber mehr mit psychologischen Phänomenen und simplen Fehlern bei der Versuchsdurchführung zu tun als mit wirklich vorhandenen medialen Veranlagungen. Das die Entäuschung dann gross ist, wenn im Rahmen eines wissenschaftlichen Versuchs - z.B. durch Doppelblindtest - dieses Phänomen nicht mehr auftritt ist klar.

In diesem Sinne

Grüsse aus dem a...kalten Deutschland ins hoffentlich nicht mehr gewittrige GR
Gast (Lothar Gutjahr)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 12.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

ich möchte nicht gerade sagen das war zu erwarten. Von anderen Untersuchungen im paranormalen Bereich, weiss ich aber, dass wenn man bei einem eventuellen Medium mit einem Haufen Technik anrückt, wie zum Beispiel einem Fernsehteam, dass dann einfach rein gar nichts geht. ( heisst für den Skeptiker wohl  " habe ich doch gleich gesagt" )

Das Kernproblem bei der Sache sieht meiner Meinung nach so aus, dass der Proband nicht erkennt oder wahr haben will, dass solche Fähigkeiten, falls zeitweise vorhanden, rein geistiger Natur seiner ureigenen Persönlichkeit sind; also mediale Veranlagung ( durchweg auch als psychisch abnormal zu bezeichnen)und nicht wie immer behauptet von der WISSENSCHAFT NOCH NICHT ZUGÄNGLICHEN Kräften stammen.

Er wird zu seinem eigenen Opfer, da er gewohnt ist diese Fähigkeiten als normalen Umgang mit sich selbst zu praktizieren und steht plötzlich unter Erfolgszwang.

Welche Psyche hält das aus ? Da müsste man schon Croizet+ heissen.

Ich will damit eigentlich nur sagen, ich will genau so wenig wie die GWUP diesen Leuten ihre Fähigkeiten absprechen, aber andereseits klar zum Ausdruck bringen das hat im kommerziellen Bereich überhaupt nichts zu suchen und  ist wenn überhaupt vorhanden, auch nicht übertragbar oder gar für dritte anwendbar. Also nicht kommerzialisierbar und schon gar nicht für 1 Mio. Dollars. Smile

Hier gewittert es muss abbrechen.

Gruss aus Gr

Lothar

Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.10.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von JayBee vom 12.10.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

guter Artikel, hat nur einen Nachteil: Wind kann man nur dann aus den Segeln nehmen, wenn er auch existiert. Bei Phantasiewind klappt's leider nicht(oder doch???). ;-)

Mit hoffnungsfrohem Gruß

Heiner
Gast (JayBee)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.10.2004

Ich habe bei Abendlektüre einen schönen Beitrag zu diesem Thema gefunden, der den Damen und Herren Esotherikern den Wind aus den Segeln nehmen sollte:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,322722,00.html
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.09.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von antiheiner vom 27.09.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

Berichte, dass irgendwo WR-Gänger usw. die tollsten Erfolge haben, gibt es wie Sand am Meer. Wenn ich mich davon überzeugen ließe, müsste ich schon mehr glauben, als in ein einzelnes Hirn reinpasst.

Diese Berichte sind für den Normalbürger auch nicht nachprüfbar und viele von ihnen sind von vorn bis hinten erstunken und erlogen. Das ist leider nicht strafbar oder wird zumindest nicht weiter verfolgt.

Dass aller mögliche Unfug hier und da auch in behördlichem Auftrag getrieben wird, ist auch nichts Neues. Da hat z.B. mal ein Straßenverkehrsamt "Geräte" (mit Dreck und ein paar Drahtstücken gefüllte Plastikflaschen) an einer Ampel anbringen lassen, um die unfallfördernden Erdstrahlen zu neutralisieren. Natürlich guckt hinterher keiner mehr so genau, ob's denn genützt hat, man will sich ja nicht blamieren, 10000 Euro zum Fenster rausgeschmissen zu haben.

Das dazu

Grüße vom Pro-Heiner
Gast (antiheiner)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.09.2004

herrlich, durch zufall diesen thread zu lesen.
ich glaube an sich nicht ohne weiteres an solche dinge, aber ein artikel letztens in "hagia chora" (durch zufall gelesen) hat mich überzeugt, daß ES geht!
der typ der das kann heißt "hans schröter" und sucht eben höchstoffiziell im auftrag der GZT nach wasser... eben für alle die beduinen und sonstwas die welches brauchen könnten! und weil er eben DAMIT eine signifikant höhere trefferquote hat, macht er es mit rute bzw. wird er eben dort hingeschickt wo normales nix mehr bringt.
also nix mit scharlatanerie...WARUM das funktioniert ist egal SOLANGE es funktioniert.
lg matthias
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.03.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von michael rass vom 06.03.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Michael,

schön, dass endlich mal einer mit fundierten Erfahrungen zu dem ganzen Zauber aufwarten kann.

Die WR-Gänger und ihre Auftraggeber (an sich selber schuld, wenn sie dran glauben und so ohne weiteres zahlen, es gibt genug kritische Information dazu) wird das allerdings wohl kaum überzeugen.

Gruß Heiner

Gast (michael rass)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.03.2004

Hallo, es freut mich dass so rege Diskutiert wird, jsdoch muss ich euch gestehen:
Ich bin ein Bohrmeister auf eim Bohrgerät mit dem man Brunnen usw. bohren kann. Bei uns ist es manchmal ein Problem festzustellen ist Wasser in dem Gebiet wo wir bohren oder nicht? Ich selbst kann es nur ungefähr sagen auf Grund Geologischer anschauungen und weil ich in (Österreich zumindest) schon fast überall gebohrt habe. Das sind natürlich nur Vermutungen !!!!

Jetzt bestehen oftmals Kundschaften darauf dass ein WÜNSCHELRUTENGEHER - Scharlatane, schämt euch!! das Wasser sucht.
Sicherlich habe ich schon hinter 50 Rutengehern gebohrt - meistens kein Wasser! Dann und wann mal dass einer etwas gefunden hat, aber das ist meistens in Tallagen wo ich auch zu 80% weiss dass da Wasser ist.   Viele sagen auch die Tiefe -- das hat zu 100% noch nie zugetroffen.
Viele Bauherren vertrauen so jemanden und sind dann enttäuscht wenn kein Wasser unten ist - "Bohrung muss bezahlt werden und die Scharlatane sind meistens dann auch schon bezahlt"    Einige haben dann so Ausreden wie Mondstellung, zu schnell gebohrt, 10 cm neben dem Wasser vorbeigebohrt.
Das ist meine meinung dazu, ich spreche aus Erfahrung!!!  Wenn ich höre dass so jemand auf die Baustelle kommt bekomme ich immer Bauchschmerzen und alles mögliche    !!!Betrüger!!!
Gast (Udo)
(Gast - Daten unbestätigt)

  06.02.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 05.02.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

wolln wir einen Test machen, damit es wirklich bunt wird?

Gruß

Udo
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.02.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo vom 05.02.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

jetzt wird's mir aber langsam zu bunt. Ich dachte, hier würde mit Wünschelruten nach Wasserrohren, meinetwegen noch Elektroleitungen gesucht. Jetzt geht es plötzlich um Pendel und Störzonen an einem Bauplan.

Das ist mir, ehrlich gesagt, eine Nummer zu hoch.

Gruß Heiner
Gast (Udo)
(Gast - Daten unbestätigt)

  05.02.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 01.02.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

eine Person nimmt einen Bauplan und pendelt über dem Plan, der sich nicht an dem Ort des Bauwerks befinden muss, nach Störzonen.

Die Andere Person geht mit der Rute über das Grunstück und hält die Stözonen in einem Plan fest.

Danach lag die Abweichung bei 15 -20%. Die Abweichung lag bislang an der Empfindlichkeit der Rutengängers. Empfindliche Rutengänger hatten 0% Abweichung.

Die Wahrscheinlichkeit eine Stözone mit einer Ungenauigkeit von 0,5m zu treffen, lag bei 1:5000.
Es handelte sich aber immer um mehr als 6 Störzonen.

Gruß

Udo
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  01.02.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo vom 31.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Udo,

"beweisen, dass ..." ist immer der falsche Ansatz. "Herausfinden, ob ..." ist stets vorzuziehen. Deshalb behaupte ich auch nicht, dass es nicht möglich ist. Mir ist aber kein schlüssiger Nachweis, dass es funktioniert, bekannt. Wie bei einer Reihe anderer Dinge auch.

Doppelblindversuch hört sich ja schon mal ganz gut an. Kannst Du den mal genauer beschreiben? Sonst kann ich mir kein Urteil darüber bilden.

Gruß Heiner
Gast (Udo)
(Gast - Daten unbestätigt)

  31.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 30.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

unsere Beiträge haben sich wohl überschnitten.

Ich will nur beweisen, dass es geht.
Objektiv ist sowohl der Beweis, wie auch der Gegenbeweis sehr aufwendig. Was mich so sicher macht ist, dass einige Personen objektiv bessere Ergebnisse erziehlt haben als mit Messmitteln.
Ich habe kein materielles Interesse daran. Rein aus Interesse habe ich mehrere Doppel-Blindtests gemacht, deren Mathematisches Ergebnis mich dazu bringen, dass es bei mir geht.
Mein Bruder hat WR dazu eingesetzt, um Hausanschlüsse und alte Drainagen zu finden. Und nach der Lagebestimmung wurde durch Baggereinsatz bewiesen, dass er Recht hatte (zu über 90%).

Es gibt viele Personen, die glauben, auch Wasser finden zu können. Bei vielen ist die reale Trefferrate nicht sehr hoch.

Ich wehre mich nur dagegen, wenn WR-Blinde behaupten, dass es überhapt nicht möglich ist.

Es ist richtig, dass wenige die Sensibilität dafür besitzen.

Gruß

Udo

Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  30.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo vom 29.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Udo,

und wenn 10 Mann unabhängig voneinander den einzigen Schluck Wasser in der ganzen Sahara finden, ist das nur dann beweiskräftig (für das Funktionieren der WR), wenn alle anderen Möglichkeiten (reinen Zufall können wir dabei wohl gleich ausschließen) ausgeschlossen werden können (z.B. Erfahrung, Intuition, Kenntnis von Vorschriften für das Verlegen von Wasserrohren etc.). Das ist regelmäßig äußerst schwierig, nicht selten mit immensem Aufwand verbunden und nicht zuletzt deshalb wird in allen Bereichen der Naturwissenschaft massenhaft "Wissen" produziert, das später dann kleinlaut wieder einkassiert werden müss(t)e.

Die Versuchspersonen sollten also (nur um ein Beispiel zu nennen) idealerweise zuindest von Rohren und deren Verlegung keinen blassen Schimmer haben.

Hier mal ein Tipp: Erzähl Anderen, Du hättest ein High-Tech-Gerät, dann lassen Dich die Meisten ganz unskeptisch suchen. Dann schwingst Du klammheimlich unterm Hemd die WR, findest treffsicher das Wasser, verdienst einen Haufen Geld damit und lachst Dich über arme Ungläubige wie mich halbtot (HALB-tot bitte nur!).

Falls es Dir aufs Geld nicht ankommt: In der Sahara leben immer noch Beduinen, die fänden ein paar zusätzliche Wasserstellen auf ihren Karawanenpfaden echt geil. Also anpacken, nicht so viel diskutieren, dann ist die WR in 20 Jahren das Standardgerät bei der Wassersuche.

Ach ja - Funktioniert die womöglich auch bei Minen? Auch dabei gibt es noch viel zu viel zu tun.

Gruß Heiner




Gast (Udo)
(Gast - Daten unbestätigt)

  29.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 28.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

rein mathematisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Mensche, die unabhängig voneinander eine gleiche Linie auf einem 20*20m Grundstück treffen 1:4800.
Dies bei einer Treffergenauigkeit von 1m. Wenn man das ganze auf eine Treffergenauigkeit von 0,5m reduziert, ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von 1:9600.

Wenn also zwei unabhängige Personen die gleichen Stellen finden, wäre dass OK?

Gruß

Udo
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo vom 28.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Udo,

Gegenfrage: Willst Du ein objektives Ergebnis oder nur auf jeden Fall beweisen, dass es geht?

Wenn man Ersteres will, braucht man ein geeignetes Versuchsgelände, bei dem mit Sicherheit festgelegt werden kann, wo gerade wie viel Wasser fließt und wo nicht. Nach meinem Kenntnisstand hat es Versuche auf einem solchen Testgelände bereits gegeben, bei denen zwar Wasser gefunden wurde, aber eben nur in dem Rahmen, in dem man es auch rein zufällig hätte finden können.

Wenn Du meinst, Du kannst es besser, finde die Leute, die es damals gemacht haben, vielleicht existiert das Versuchsgelände ja noch.

Gruß Heiner
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von A. Rebmann vom 28.01.2004!  Zum Bezugstext

Gegenfrage: Ist es wirklich sinnvoll, wenn Leute, die für eine wissenschaftliche Vorgehensweise anscheinend nicht das richtige Fingerspitzengefühl entwickelt haben, über eben diese diskutieren ??

Und: Muss man erst ein Sternbild in die Hand nehmen und es anfühlen, um sagen zu können, dass Astrologie Humbug ist?

Gruß Heiner
Gast (Udo)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 28.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

ich gehe davon aus, dass Du den Artikel nicht gelesen hast. Das sind keine Einzelfälle. Das ist eine Aufeinanderreihung von mehreren Projekten in mehreren Ländern mit jeweils meist über Hundert Brunnen. Das ganze wurde beaufsichtigt von der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit), die der größte deutsche Auftraggeber für Brunnensuche ist.

Wenn das nicht gilt, wie stellst Du Dir dann die Versuchsanordnung vor?
Willst Du ein objektives Ergebnis oder nur auf jeden Fall beweisen, dass es nicht geht?

Gruß

Udo
Gast (Gerhard)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von A. Rebmann vom 28.01.2004!  Zum Bezugstext

Adra Kadaba Fidibus, 3x schwarzer Kater. Ihr solltet Euch zum Mars aufmachen, da ist gerade absolut jungfräuliches Wasser gefunden worden. Leider ohne Wünschelrute.
Weiterhin fröhliches Werben und Leute verarschen!
Gast (A. Rebmann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 28.01.2004!  Zum Bezugstext

.
ist es wirklich sinnvoll wenn leute, die noch nie einen Wünschelrutenausschlag gefühlt haben, darüber diskutieren ??
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  28.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo vom 27.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Udo,

wenn man irgend etwas beweisen will, kommt man mit 2 Dingen garantiert nicht weiter:

- mit Einzelfällen

- mit Versuchsanordnungen, die andere Erklärungen nicht ausschließen.
(Im Falle alter Wasserleitungen vor Häusern: Es ist durchaus möglich, dass Kanalarbeiter mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, wo etwa meist diese Leitungen verlegt sind, auch wenn sie oft selbst nicht wissen, woher sie das haben. Erfahrung, könnte man sagen.)

Nein, ohne ordentliche Versuchsbedingungen ist nichts zu machen. Nichts was dabei herauskäme, würde irgend etwas bestätigen oder widerlegen.

Gruß Heiner
Gast (Udo)
(Gast - Daten unbestätigt)

  27.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Auch Michael vom 25.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Michael,

wie erklärst Du dann folgenden Artikel, in dem die Trefferquote von einem Wünschelrutengänger bei über Hundert Quellen bei 86% liegt und bei den eifrigen Kollegen nur bei 21%!?????

http://www.scientificexploration.org/jse/articles/betz/1.html

Bitte nehme Dir die Zeit - Bitte keine schnellen Antworten!


Gruß Udo
Gast (Auch Michael)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.01.2004


... Nein, das mit der wünschelrute mit der immer wieder angeblich wasser gefunden wird, das funktioniert natürlich nicht - genau so wenig, wie die wahrsager nichts, aber auch gar nichts voraussagen können, sonst würden sie jeden jackpot im lotto abwarten und dann zuschlagen.

entweder handelt es sich bei den entsprechenden leuten um reine angeber oder um leute, die einfach selbst an wasseradern glauben, so wie der papst, der schon von berufswegen wenigstens offiziell an christus und den heiligen geist als allein seelig machenden gott glauben muß, weil er sonst kein ordentlicher vorstand des vereins "katholische kirche" wäre !

ich selbst finde übrigens überall und ganz zuverlässig wasser, mit oder ohne wünschelrute, ganz einfach, weil überall wasser vorhanden ist, spätestens als grundwasser. und wenn ich berufsmäßiger wünschelrutengänger wäre, dann würde ich mich wie alle meiner sonstigen "ernsthaften kollegen" in den bekannten, offiziellen, geologischen karten vor meiner aktion informieren und könnte dann genau sagen, wo wasser ist und wo nicht, und das auch noch mit der angabe, in welcher tiefe das wundersame wasser zu finden ist - alles klar ?? oder immer noch nicht ??

beste grüße,    - michael -
Gast (Udo Bisping)
(Gast - Daten unbestätigt)

  25.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 24.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

man muß ja nicht unbedingt ein neues Versuchsfeld anlegen. Jedes Haus hat einen Kanalanschluß und einen Wasseranschluß, deren Lage meistens einwandfrei nachgewiesen werden kann.

Ich bin von Hause aus BauIng und war im Studium Toutor für Bauphysik. Ich kam vor ca. 20 Jahren durch meinen Bruder mit Wünschelruten in Kontakt. Er war Schachtmeister im Tiefbau und setzte die Wünschelrute zur Ortung von Hausanschlüssen und alten Drainagerohren ein. Auf Basis dieser Ortung setzte er auch den Bagger ein. Seine Trefferquoten lagen bei über 90%. Er hat es mir damals gezeigt.

Vor ca. zwei Jahren haben wir ein Haus gekauft. Seit der Zeit schlief ich sehr schlecht. Meine Frau meinte zum Spaß:" Da muß wohl mal jemand mit ner Wünschelrute kommen.". Als ich ihr darauf antwortete, dass es nicht notwendig sei, weil ich das selber kann, schaute sie mich etwas komisch an. Da das ganze aber schon so lange her war, wollte ich meine Kenntnis erst wieder auffrischen und habe im Oktober an einem Wünschelrutenkurs teilgenommen. Die Ergebnisse ließen mich die nächsten Wochen äußerst schlecht schlafen.
Nach einigem Training bin ich nun so weit, dass die Trefferquote sehr hoch liegt.

Gruß

Udo
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  24.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo vom 23.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Udo,

das wäre wohl leichter gesagt als getan. Wer soll denn die einigen 100000 Euro zur Erstellung eines vernünftigen Versuchsfeldes berappen, damit das Ergebnis am Ende auch glaubhaft ist? Irgendwo mit einer WR herumzulaufen, zu buddeln und dann auf Wasser zu stoßen kann vernünftigerweise nicht als Beweis angesehen werden.

Gruß Heiner
Gast (Udo)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 23.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo Heiner,

die Antwort reizt mich schon, einen Beweis anzutreten.
Ich bin mir meiner Sache so sicher, dass ich bereit bin 50EURO zu riskieren, wenn die Gegenseite von ihrem Standpunkt genau so überzeugt ist, dass sie dagegen setzt - Ich bin kein Spieler!
Es käme auf die Bedingungen an. Ich wohne im Raum Koblenz.

Gruß

Udo
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Udo Bisping vom 22.01.2004!  Zum Bezugstext

Hallo,

die Einen reden wie Blinde von der Farbe und die Anderen sind um Ausreden nicht verlegen. Man kann wohl davon ausgehen, dass das Wasser durch die Rohre geflossen ist. Zur verminderten Empfindlichkeit bei Rohren: Wenn bei den Rohren überhaupt keine Wirkung erzielt wird, angeblich aber gute Ergebnisse bei "natürlichen" Wasseradern, dann muss man sich fragen, wie der Faktor 10 zustande gekommen sein soll.

Übrigens wurde auch mal ein Test gemacht mit einer größeren Anzahl angeblich Wetterfühliger. Dummerweise hatten deren Zipperlein mit dem kommenden Wetter genau so wenig zu tun wie die Ausschläge der Wünschelruten mit dem Wasser in den Rohren. Womit mögen die Wetterfühligen das wohl erklären?

Gruß Heiner
Gast (Udo Bisping)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.01.2004
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Heiner Grimm vom 09.12.2003!  Zum Bezugstext

Hallo,

um gefüllte Wasserrohre zu orten, muß man ca. 10fach so sensibel sein, wie bei normalen Wasseradern. Vieleicht liegt es am Fließwiderstand?. Wenn dann das Wasser nicht in den Rohren fließt, ist es noch schwieriger.

Gruß

Udo

PS:Leider schreiben zu viele von Wünschelruten, wie Blinde über die Farbe.
Gast (Stephan)
(Gast - Daten unbestätigt)

  19.01.2004

Hallo Michael,

ja das funktioniert. Wie genau und was da funktioniert ist sicher noch unklar. Bisher gibt es eine wissenschaftliche Studie von zwei Physik-Professoren .... hier der link

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3923819056/302-1945466-7336803

Im Ergebnis sagen sie, dass es zwar viele Scharlatane gibt unter den "Rutenfühligen" und dennoch gibt es ein paar, die über Fähigkeiten bzw. eine gute Technik  verfügen würden. Das Phänomen sollte ihrer Ansicht nach weiter erforscht werden. Die Studie wurde sogar von irgendeinem Bundesministerium in Auftrag gegeben - welches weiß ich grad nicht.

Grundsätzlich kann das Rutengehen jeder lernen. Wasser findet man am schnellsten, da jeder weiß was Wasser ist. Im Prinzip brauchst du die Rute auch nur als Zeigerinstrument ... wahrnehmen tuts schon dein Körper, wie auch immer. Ein super einstiegsbuch ist das von Andreas Kopschina, sind auch Tips zum Selberbasteln drin, einige medizinische Statistiken zu Krebshäufungen und besonders wichtig finde ich seine Art, sich Fragen zu stellen = Skalierungsfragen. Kennen die wenigsten und wundern sich dann wenn nichts dabei rauskommt.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3612202839/qid=1074486277/sr=1-2/ref=sr_1_10_2/302-1945466-7336803

Die oben genannte Studie ist natürlich heftig umstritten wie so vieles in der Wissenschaft. Klare Antworten bekommen ohnehin nur die Endkonsumenten und Schäfchen im Lande. Such mal bei Google nach "Der Wünschelruten-Report", da kommen dann irgendwo die Gegenbeweise von einem anderen Professor (Geoinstitut aus Stuttgart???).

Soweit so gut, viel Spass beim Ausprobieren.

Gruss,
Stephan
Gast (Heiner Grimm)
(Gast - Daten unbestätigt)

  09.12.2003

Hallo,

natürlich finden auch Wünschelrutengänger mal ein Wasserrohr. Es wurden schon Großversuche angestellt, bei denen eine Anzahl Wünschelrutengänger (die alle selbst davon überzeugt waren, dass sie es können) versuchen mussten, auf einem großen verrohrten Acker die Stellen zu finden, wo gerade aktuell Wasser durch die vergrabenen Rohre geleitet wurde. Das Ergebnis: Die Wünschelrutengänger fanden im Schnitt genau so viele der "richtigen" Rohre, wie sie durch einfaches Raten auch gefunden hätten.

Gruß Heiner  
Gast (Uwe)
(Gast - Daten unbestätigt)

  07.12.2003

Ein Nachbar hat es meinem Vati beigebracht, sie haben ein Wasserrohr im Hof gesucht u. gefunden, ich habe es selbst auch probiert u. es hat geklappt. Wir haben als Rute 2 gebogene Kupferdrähte ca.6mm, die man locker in den Händen hält und sich dann an besagter Stelle leicht auseinanderbewegt haben.



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