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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Eisen 5 mgl im Hausbrunnen.
Gast (Bernd Brüggemann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.08.2002

Wir haben etwa 5 mg/l Eisen und 0,06 mg Mangan im Wasser unseres Hausbrunnens. Uns wurden offene Kiesfilter, geschlossene Green-Sand-Filteranlagen und Ionentauschanlagen angeboten.
Da die Preise hier sehr variieren, suchen wir Informationen von "unbeteiligten".
Vielen Dank!



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 4
Gast (Rainer Schmitz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.08.2002
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Bernd Brüggemann vom 23.08.2002!  Zum Bezugstext

Hallo,

bei den geschlossenen Filteranlagen ist mehr Durchsatz möglich, da das Wasser mit einem höheren Druck durch den Filter gefahren werden kann. Um die gleiche Leistung mit einer offenen Anlage realisieren zu können, müsste diese unverhältnißmäßig groß dimensioniert werden.
Außerdem sind geschlossene Filter hygenischer, falls es sich um eine Trinkwasserversorgung handelt.

mfg
Rainer Schmitz
Gast (Bernd Brüggemann)
(Gast - Daten unbestätigt)

  23.08.2002
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Schmitz vom 22.08.2002!  Zum Bezugstext

Danke für die Hinweise bisher!
Aber wo ist denn nun dann der Vorteil zwischen geschlossenen und offenen Filteranlagen?

Das Rückspülen ist ja auch bei beiden "automatisierbar".

Grüsse Bernd B
Gast (Dietmar Kästel)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.08.2002

Hallo
Ich selbst habe in meinem Hausbrunnen Eisen und Mangan(4,2 mg Eisen und 1n6 mg Mangan).
Ich Filtere seit Jahren mit einem Kiesfilter und erziehle ganz gute Werte damit.Allerdings muss ich gestehen, das diese ewige Rückspülerrei ziemlich lästig ist. Hinzu kommt das ich manchmal vergesse die interwalle einzuhalten. Das merke ich dann wenn die Braunen Ränder in den Keramikbecken auftreten.
Ich habe mich entschlossen auf eine Fermanox Wasseraufbereitungsanlage zu sparen.Diese Anlagen sind nahezu Wartungsfrei!
Gruß Dietmar
Gast (Rainer Schmitz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  22.08.2002

Hallo,

am bewährtesten sind geschlossene Kiesfilteranlagen.
Das Wasser wird nach der Pumpe durch eine Düse in der Leitung mit Luft angereichert. Dadurch oxidiert das vorher lösliche Eisen in eine unlösliche Form (Eisen 3 Hydroxid). Der nun enstandene Niederschlag kann durch das Kiesfilterbett abfiltriert werden. Sitzt der Kiesfilter zu ("beladen"), so wird der Kiesfilter rückwärts mit Wasser rückwärts frei gespült.
Bei Anlagen ohne oder mit geringer Rückspülung kann es vorkommen, dass das Filter komplett zusammenbackt, es kann dann nur noch aufgeschnitten werden. Wenn Sie sich eine Anlage kaufen, achten Sie auf eine ausreichende Rückspülung.
Es gibt auch Anlagen, bei denen das Eisen in der Erde ausgefiltert wird. Dieses Pinzip nennt sich "Fermanox Verfahren". Vorteil bei diesen Anlegen: Sie brauchen keine Filterkessel und Rückspülpumpen.

mfg
Rainer Schmitz



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