2001 Wilm T. Klaas

Oberflächenwasser (Regenwasser, geschmolzener Schnee oder Hagel) versickert an der Oberfläche eines Berges, dringt also unter die Erdoberfläche ein und sucht sich seinen Weg durch die Erd- und Gesteinsschichten. In diesen Gesteinsschichten werden Unreinheiten aus dem Wasser gefiltert und es reichert sich mit Mineralien an, die aus dem Gestein ausgelöst werden. Das Wasser sickert immer weiter nach unten, bis es auf eine undurchdringliche Schicht trifft. Diese Schicht kann zum Beispiel aus Lehm sein.


 

Oberhalb dieser Schicht sammelt sich das Wasser und bahnt sich seinen Weg jetzt an die Oberfläche. Es tritt als Quelle aus dem Berg aus.


 

Quelltypen

Wir unterscheiden folgende Schichtquellen
  Felsenquelle
  Verwerfungsquelle
  Überlaufquelle
  Schuttquelle
 
Sturz- oder Sprudelquelle bzw. Rheokrene
  Tümpelquelle bzw. Limnokrene
  Sumpfquelle bzw. Helokrene


 

Bei dieser Quelle handelt es sich um den Kolbowspring in Plettenberg. Ihr Wasser wird schon seit hunderten von Jahren zu Heilzwecken verwandt. Sie hilft besonders bei Augenleiden sowie als potenzsteigerndes Mittel. Es ist ein Geheimtip für Eingeweihte. ;-)


 

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