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Kategorie: > Technik > Wasseraufbereitung
Trinkwasseraufbereitung b. Brunnenanlagen mit "Fermanox" oder Bekefeld-Filter
Gast (Walter Klein)
(Gast - Daten unbestätigt)

  02.01.2001

Moin-Moin!
Wer hat Erfahrungen mit Fermanox-Anlagen?
Problem hier: Mangan (1,5 mg/l) und Eisen (1,56 mg/l) im Trinkwasser einer Hauswasserversorgungsanlage eines Zweifamilienhauses.
Wie verhält sich die Fermanox-Anlage auf Dauer (Wasser wird in den Brunnen zurueckgespuelt)? Wird der Brunnen nicht überlastet bzw. verstopft er irgendwann ("Brunnenvergifter"?!)?
Ist es sinnvoller mit einer Filteranlage (Berkefeld)
zu fahren?
Bin für alle Tips und weitere Fragen sehr dankbar.
Gruß
Walter Klein




Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 2
Gast (Andreas Steffens)
(Gast - Daten unbestätigt)

  12.01.2001
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Rainer Schmitz vom 03.01.2001!  Zum Bezugstext

Hallo Walter!

Druckfilteranlage und Fermanox-Systeme haben sich zu tausenden in privaten und gewerblichen Wasserversorgungen zur Enteisenung und Entmanganung bewährt. Den Druckfilteranlagen wird allerdings oft angelastet, "veraltet" zu sein. Ich stelle dagegen: Was ist gegen eine gut funktionierende und auch durchschaubare Technik einzuwenden? In vielen Fällen werden zur privaten Hauswasserversorgung Kolbenpumpen und Druckbehälter eingesetzt. Damit hat man gute Voraussetzungen für den Einsatz einer Kiesfilteranlage (Druckfilter).Kurze Beschreibung:
Die Kolbenpumpe fördert das Rohwasser und belüftet es über das eingebaute Schnüffelventil. Anschließend wird das belüftete Wasser in den Kiesfilter geleitet. Dort werden die Flocken abfiltriert und gelangt weiter zum Druckbehälter. Für ein 2-Familien-Haus wählt man in der Regel einen Kiesfilter mit 450 bis 550mm Durchmesser (muß natürlich nach Wasseranalyse, Verbrauch und Pumpenleistung ausgelegt werden). Das Verfahren ist seit vielen Jahrzehnten im Einsatz, es ist leistungsfähig, flexibel und langlebig. Wir haben bereits mehrere hundert Anlagen im Einsatz.

Natürlich gibt es viele Möglichkeiten zur Enteisenung und Entmanganung, eine Auswahl:

Kiesfilteranlage, geschlossen (Druckfilter)
Kiesfilteranlage, offen
FERMANOX unterirdische Wasseraufbereitung
"Kompaktfilteranlgen" mit BIRM Filtermaterial
Brunnenbelüftung (2 Brunnen erforderlich)
Ionenaustauscher (jedoch nur mit Spezialharz!)

Welches Verfahren nun das richtige ist, hängt vom jeweiligen Einsatzfall ab.

Andreas Steffens info@steffens-pumpen.de

Gast (Rainer Schmitz)
(Gast - Daten unbestätigt)

  03.01.2001

Hallo Walter,

was heisst den hier Brunnenvergifter? Wir setzen seit mehreren Jahren Fermanox Anlagen ein, wie auch Filteranlagen von Berkefeld. Bei kleinen Entnahmemengen würde ich zu einer IN SITU Anlage "Fermanox" raten, da sie wesentlich günstiger in der Anschaffung wie auch im Unterhalt ist.
Da der Boden eine enorme Filterfläche darstellt kann der Boden "normalerweise" nicht verstopfen, außer du hast einen extrem feinkörnigen Grundwasserleiter. Auch lohnt sich der Einbau einer Fermannox Anlage nur bei einem Brunnen der nach DIN ausgebaut ist, und nicht um einen geschlagenen Brunnen mit Rammspitze.
Das Mangan stellt sicherlich ein Problem bei der Enteisenung und Entmanganung dar, wenn das Redoxpotential aber hoch genug ist, dürfte dies kein Problem darstellen.
Wenn du dich über Fremanox Anlagen informieren willst :
http://www.lenders-online.de/servicepriv/eisen/eisen1.htm

Rainer






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