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Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Pumpe für Bewässerung Sportplatz
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  10.07.2017

Hallo Forumsmitglieder,

für die Bewässerung unseres Fussballplatzes suchen wir eine geeignete Pumpe mit optimalem Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Pumpe sollte so ausgelegt sein, dass man damit einen Grossflächen-Impulsregner betreiben kann. Das heisst, unter Berücksichtigung der Höhen- und Schlauchverluste von ca. 1,2 bar müsste die Pumpe ausgangsseitig eine Wassermenge von ca. 12-15 m3/h bei einem Wasserdruck von ca. 5-6 bar liefern.

Wir möchten das Wasser gerne aus einem Brunnenschacht entnehmen. Dieser hat einen Durchmesser von 2 Meter und eine Höhe von 4 Metern. Das Wasser steht in diesem Schacht ca. 1,5 Meter hoch und läuft über das Grundwasser nach.

Das Wasser muss also ca. 3-4 Meter an die Oberfläche hochgepumpt werden. Von dort soll das Wasser dann über ca. 150 Meter 2-Zoll-Schlauch zum Grossflächenregner gepumpt werden. Dieser Steht auf einem Stativ mit ca. 1 Meter Höhe, so dass insgesamt 4-5 Meter Förderhöhe anfallen.

Wir können beide Aufstellungsvarianten realisieren:
- als Tauchpumpe im Schacht
- als "Trockenpumpe" ausserhalb vom Schacht, direkt beim Schacht (Ansaughöhe also ca. 4 Meter)

Welche Pumpe wäre für dieses Vorhaben am besten geeignet? Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen einer Kreiselpumpe und einer Brunnenpumpe, bzw. was haben beide Varianten für Vor- und Nachteile?



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 37
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  10.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von BaHo vom 10.08.2017!  Zum Bezugstext

Also größer ist eigentlich immer besser, von daher würde ich den 80l Kessel empfehlen.

Den Vordruck kannst du übrigens selbst einstellen. Was ab Werk drauf ist, ist egal.

Vor der Montage des Kessels, würde ich empfehlen die Schrauben des Flansches mal leicht nachzuziehen. Hier tritt häufig Luft aus und der Vordruck baut sich ab. Der Vordruck sollte generell jedes halbe Jahr geprüft werden. Beim 80l Kessel von Ebay steht sogar alle 4 Monate.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  10.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 08.08.2017!  Zum Bezugstext

... ok, dann hätte ich die nachfolgenden 2 Behälter als Alternativen ausgesucht.

1) Hidro 50L, mit 10 bar Maximaldruck und 2 bar Vordruck
http://duggmbh.de/de/Wassertechnik/Druckkessel/Membran-Druckkessel-fuer-Wasser/50-l-Membran-Druckkessel-stehend

oder
2) TVT 80L, mit 10 bar Maximaldruck und 1,5-1,8 bar Vordruck
http://www.ebay.de/itm/80-l-Druckkessel-Membrankessel-50-Hauswasserwerk-Druckbehalter-HWW-60-TVT-TOP-/162250185015?hash=item25c6dd5937

Bei nur 20 Euro Preisunterscheid sollte am wohl auf den grösseren Kessel zurückgreifen?

Gruss
BaHo
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  08.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von BaHo vom 08.08.2017!  Zum Bezugstext

Im Prinzip müsste auch ein 40-60l Kessel reichen. Edelstahl ist eigentlich nicht nötig, wenn der Aufstellort trocken ist. Ein stehender Kessel liegt nicht auf dem Boden, er hat Beine. Somit ist Rost eigentlich kein Thema. Unter einem liegendem Kessel wären je nach Untergrund Pflastersteine oder Ähnliches empfehlenswert.

Der Rest passt so.
Mit den Drücken muss man sehen wie es tatsächlich aussieht beim Beregnen. Praxis und Theorie unterscheiden sich häufig.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  08.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 06.08.2017!  Zum Bezugstext

... da der Kessel ja nicht als Wasserspeicher für Kleinstmengen dient, sondern als Speicher für die Zweipunktregelung, kann man diesen dann auch eventuell noch kleiner auswählen, z.B. 25 oder 40 Liter? Lieber investieren wir das Geld aufgrund des nicht beheizten (aber trockenen) Aufstellungsortes in einen Edelstahlkessel - oder braucht es das nicht (Pumpe + Zubehör wird im Winter ja weggeräumt)?

Druckeinstellungen: ​.... das heisst also konkret bei der Ebara Matrix 18-6:

maximaler Pumpendruck = ca. 6,5 bar
minimaler Fliessdruck am Regner = ca. 2,5-3 bar
maximaler Fliessdruck am Regner = ca. 5 bar
==>
Vordruck am/im Kessel = ca. 1,3 bar
Einschaltdruck am Druckschalter = ca. 1,5-2 bar
Ausschaltdruck am Druckschalter = ca. 6 bar

Korrekt?

Als Manometer dieses?
http://www.hydrauliktechnik24.de/Manometer/Manometer/Manometer-ECO-LIne/Hydraulik-Manometer-Glycerin-Edelstahl-ECO-Line-0-10-bar::522122082.html

Gruss
BaHo
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  06.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von BaHo vom 06.08.2017!  Zum Bezugstext

Ob der Kessel liegt oder steht ist egal. Auf dem liegendem Kessel könntet ihr die Kreiselpumpe montieren, wenn die Maße und Lochabstände passen.

10 Bar Betriebsdruck sollte er schon abkönnen.
Der Vordruck sollte 0,2-0,5 Bar unter dem Einschaltdruck liegen.

Der Ausschaltdruck muss so eingestellt werden, dass die Pumpe beim Beregnen durchläuft. Also vermutlich 6,5 Bar. Der Einschaltdruck ist frei wählbar. Je niedriger der Einschaltdruck, desto größer ist die Speicherkapazität.

Ein vernünftiges Manometer mit Glycerin-Füllung wäre auch ratsam.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  06.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 04.08.2017!  Zum Bezugstext

Hallo, ok dann nehmen wir den Druckschalter von Condor oder Fanal.

Laut Aussage vom Lieferanten können an der Eco-Line VZP an eigenen dafür vorgesehenen Eingängen 2 Niveau-Sonden und an einem weiteren Steuer-Eingang Druckschalter und Zeitschaltuhr parallel betrieben werden (Zeitschaltuhr mit potentialfreien Kontakt)

Was ist beim Druckkessel besser, liegende oder stehende Ausführung?
Welchen Vordruck und welchen max. Druck sollte der Druckkessel haben?
Wäre das eine Lösung?
http://www.ebay.de/itm/80-l-Druckkessel-Membrankessel-50-100-Hauswasserwerk-Druckbehalter-HWW-80-TVT-10-/301984387433?hash=item464fac1169​

Gruss
BaHo
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  06.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 04.08.2017!  Zum Bezugstext

Hallo, ok dann nehmen wir den Druckschalter von Condor oder Fanal.

Laut Aussage vom Lieferanten können an der Eco-Line VZP an eigenen dafür vorgesehenen Eingängen 2 Niveau-Sonden und an einem weiteren Steuer-Eingang Druckschalter und Zeitschaltuhr parallel betrieben werden (Zeitschaltuhr mit potentialfreien Kontakt)

Was ist beim Druckkessel besser, liegende oder stehende Ausführung?
Welchen Vordruck und welchen max. Druck sollte der Druckkessel haben?
Wäre das eine Lösung?
http://www.ebay.de/itm/80-l-Druckkessel-Membrankessel-50-100-Hauswasserwerk-Druckbehalter-HWW-80-TVT-10-/301984387433?hash=item464fac1169​

Gruss
BaHo
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  04.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von BaHo vom 19.07.2017!  Zum Bezugstext

Im Prinzip ist deine Auswahl schon in Ordnung. Ich würde allerdings eher einen Druckschalter von Condor empfehlen. Und zwar den MDR 5/8. Oder auch den Fanal FF 4-8.
Ob Druckschalter, Schwimmerschalter und Zeitschaltuhr gleichzeitig  mit der geplanten Steuerung kombiniert werden können muss vor dem Kauf noch geklärt werden.

Unter dem Link "Saugkorb" ist ein komplettes Fußventil abgebildet, du benötigst also kein weiters Rückschlagventil, schaden kann es aber trotzdem nicht.
Der Kessel sollte so um die 50-100l Fassungsvermögen haben.

Normalerweise sollte eine Niveau-Elektrode reichen.


Eventuell ist diese Steuerung interessanter: https://www.brunnenpumpen.com/V1N-Pumpensteuerung-Drehstrompumpen-bis-11kW
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  04.08.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 18.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo, wir haben uns jetzt nochmals Gedanken gemacht und möchten wahrscheinlich aufgrund der geringen Wasserhöhe in unserem Schacht doch mit der trocken aufgestellten Kreiselpumpe Ebara MATRIX 18-6 T/4,00 arbeiten. Ich habe das Ganze im Anhang skizziert, ist das so korrekt?

Folgendes Equipment hätten wir dabei ausgewählt:

- Steuerung:
https://www.brunnenpumpen.com/Eco-Line-Einzelpumpensteuerung-VZP

- Niveau-Sonden:
https://www.brunnenpumpen.com/NE03-Niveau-Sonde-mit-Anschlusskabel-1m-5m-10m-20m-30m

- Saugkorb:
https://www.stabilo-sanitaer.de/fussventil-dn50-2-zoll-messing-ansaugfilter-saugfilter-saugkorb/a-439811/?ReferrerID=7.00&gclid=EAIaIQobChMIyp-p8LO91QIVTjwbCh3hQgnhEAQYBSABEgLYQfD_BwE

- Rückschlagventil:
https://www.stabilo-sanitaer.de/rueckschlagventil-2-zoll-dn50-innengewinde-messing/a-436541/?ReferrerID=7.00&gclid=EAIaIQobChMIuqLTzLS91QIVwWwbCh0YjQA1EAQYASABEgJWYPD_BwE

- Druckschalter:
https://www.brunnenpumpen.com/Mechanischer-Druckschalter-Italtecnica-PM-5-1250V

- Zeitschaltuhr:
https://www.highlight-led.de/wochen-zeitschaltuhr-digital-schalttafel-einbau.html?gclid=EAIaIQobChMI0NHOqrW91QIVy7vtCh0duA1dEAkYASABEgJ_7fD_BwE

Spricht irgendwas gegen diese Auswahl?

Nur beim Druckkessel sind wir recht unentschlossen. Welche Variante bzw. Grösse ist da für unsere Anwendung sinnvoll?

Gruss
BaHo


BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  19.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 18.07.2017!  Zum Bezugstext

... ja, das manuelle Abschalten geht schon. War nur als Arbeitserleichterung gedacht, weil der Absperrhahn beim Regner und Motor telativ weit voneinander entfernt sind. Wir können ja noch ein zusätzliches Kabel zum Absperrhahn legen und dort über einen Schalter die Pumpe "fernschalten".

Zusätzlich können wir die Pumpenlaufzeit ja auch noch über die Zeitschaltuhr steuern. Es ist ja nicht immer jemand vor Ort, der die Anlage betreut / betreibt. Die  Pumpe soll vordergründig ja auch nchts laufen.

Gruss
BaHo
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  18.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von BaHo vom 18.07.2017!  Zum Bezugstext

Wasser lässt sich nicht komprimieren. PE- und Stahl-Rohre dehnen sich auch nicht nennenswert. Wenn nun eine klitze kleine Leckage besteht fällt der Druck und die Pumpe schaltet für eine Zehntel Sekunde ein. Da kann schon das Schließen des Rückschlagventils Probleme bereiten, auch wenn es grundsätzlich dicht ist.

Die Pumpe macht knapp 14 Bar. Stellst du den Druckschalter z.B. auf 8 Bar ein, schaltet die Pumpe bereits ab, obwohl der Hahn noch nicht ganz geschlossen ist und startet sofort wieder. Das spielt sich alles in Bruchteilen einer Sekunde ab. Die Pumpe taktet wie ein Maschinengewehr.
Also musst du einen Kugelhahn verwendet und ihn ruckartig schließen. Das wiederum erzeugt Druckstöße. Also muss der Druckschalter auf 12-13 Bar eingestellt werden. Und das ist schon relativ hoch.

Kann nicht die Person, welche den Hahn schließen soll, einfach den Schalter umlegen und die Pumpe ausschalten? Weniger ist manchmal mehr.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  18.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 18.07.2017!  Zum Bezugstext

.. alles klar, dann machen wir auf jeden Fall abgedichter Kühlmantel + Schwimmerschalter, dann kann nichts passieren, sollte der Wasserspiegel aus irgendwelchen Gründen mal unter die Ansaugöffnung absinken.

Warum funktioniert der Druckschalter nur mit Druckkessel? Wir wollen eigentlich nur die Pumpe abschalten, wenn der Regner ausgeschaltet wird ("Wasserhahn zu") und der Druck in der Leitung zwischen Pumpe und Regner ansteigt. Bei einem gewissen Grenzwert soll dann der Druckschalter die Pumpe über ein Schütz abschalten, damit diese nicht unnötig weiterläuft.

So haben wir es auf jeden Fall mit unserer bisherigen NOCCHI PRATIKA Tauchpumpe gemacht.

Gruss
BaHo
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  18.07.2017

Solange der Wasserspiegel über der Ansaugöffnung der Pumpe ist, kann bei Undichtigkeit nichts passieren. Geht der Wasserspiegel tiefer, kann die Pumpe Luft mitziehen.

Bedenke aber das ein Druckschalter nur in Verbindung mit einem Druckspeicher funktioniert.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  18.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 18.07.2017!  Zum Bezugstext

.... aber wenn man den Wassserspiegel über einen Schwimmerschalter immer über der Ansaugöffnung halten würde, dann ist die Dichtheit des Kühlmantels nicht ganz so wichtig, oder?

Was würde denn mit der Pumpe passieren, wenn der Kühlmantel mal über die Zeit undicht werden würde?

Ein Schütz benötigen wir sowieso, weil wir wollen den Pumpenbetrieb dann eigentlich über 3 Schalter steuern:
- Zeitschaltuhr (um die Beregnung über die Woche verteilt zu steuern)
- Druckschalter (um die Pumpe beim Abdrehen des Regners zu stoppen)
- Schwimmerschalter (um Trockenlauf der Pumpe zu verhindern)
Zusätzliche Absicherung dann noch über Motorschutzschalter.

Gruss
BaHo
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  18.07.2017

Ja so habe ich das gemeint. Als Steigeleitung am besten 2" Stahl oder VA nehmen und fest an der Schachtwand fixieren.
Ein Schwimmerschalter ist nicht nötig, würde aber Sicherheit bringen. Allerdings gibt es meines Wissens nach keinen Drehstrom-Schwimmerschalter. Also ist ein Schütz nötig.

Der Kühlmantel muss oben aber wirklich dicht sein, nur dann kann der Wasserspiegel im Brunnen unter dem Niveau der Ansaugöffnung abgesenkt werden.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  17.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 16.07.2017!  Zum Bezugstext

... ich habe deinen Vorschlag mal skizziert. Wäre das so richtig?

Braucht man dann eigentlich noch einen Schwimmerschalter?


Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  16.07.2017

Wenn du eine Unterwasserpumpe verwenden willst, solltest du unbedingt einen Kühlmantel montieren. Wenn der Kühlmantel ordentlich abgedichtet ist, eventuell mittels Coroplast oder Schrumpfschlauch, könnte der Wasserspiegel bis vielleicht 20cm über Sohle abgesenkt werden.

Grundsätzlich können U-Pumpen auch saugen.
Wichtig ist nur, dass die Pumpe mit Wasser gefüllt ist beim starten, da die obersten Stufen ansonsten kurzzeitig trockenlaufen.
Nach dem ersten Betrieb sollte die Pumpe aber mit Wasser gefüllt bleiben, wenn das Rückschlagventil funktioniert.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  16.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 16.07.2017!  Zum Bezugstext

Wir hätten jetzt folgende Pumpen in der engeren Auswahl (Preise ca. 900 bis 1.200 Euro):
1) Tiefbrunnenpumpe Lowara 12GS 40​
2) Tiefbrunnenpumpe Speck SUPI 6-26-7
3) ​Kreiselpumpe Ebara MATRIX 18-6 T/4,00

Im Anhang dazu auch mal die zugehörigen Kennlinien, in die ich die Kennlinien unserer geplanten Regner mit eingetragen habe. Wir haben jetzt neben dem Perrot-Regner (ZN 23 W) mit 14er Düse noch einen zweite Variante von Komet (Twin 101 Ultra) herausgesucht, die mit 12er-Düse bei gleichen Wurfweiten noch kleinere Wassermengen benötigen würde​. Für beide Regner sollten die obigen Pumpen ausreichend sein, zumindest für die meisten der Betriebspunkte.

Wie seht ihr das?

Noch eine Frage zu den Brunnenpumpen: müssen diese eigentlich immer komplett unter Wasser sein oder reicht es bei vertikalem Betrieb wenn Motor und Ansaugöffnung im Wasser sind?


Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  16.07.2017

Also eine günstige Pumpe wäre zB die AVAG U 18SVt-550/6. Die macht ca. 14000l/h bei 55m. Es handelt sich hierbei um eine vertikale Kreiselpumpe. Der Preis beträgt 688€ Netto.
Aber ob die auch an Private liefern weiß ich nicht.

Es ist jedenfalls unheimlich schwer im Internet eine Pumpe dieser Leistungsklasse für einen guten Preis zu bekommen.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  16.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

Wir haben die letzten beiden Woche verschiedene Pumpversuche gestartet, um die Kapazität des Wasserschachtes zu testen.

Versuch 1: Leerpumpen des Schachtes durch die Feuerwehr, Messung Zufluss
Der Brunnen füllt sich von unten her relativ schnell bis zu seiner Sättigungshöhe von ca. 1,30-1,4 Meter - da ist dann Schluss. Es fliesen am Anfang ca. alle 5 Minuten ca. 1 m3​​ zu, das halbiert sich dann nach ca. 30 Minuten auf 0,5 m3​ und nach ca. 1 Stunde ist der Sättigungspegel erreicht und es fliest nur noch ganz wenig Wasser zu --> siehe Diagramm.

Versuch 2: Pumpen mit ca. 15 m3 pro Stunde
Wir haben uns dann noch eine weitere Pumpe beschafft und haben dann mit 3 Pumpen mit je ca. 5 m3/h Wasser über ganz kurze Schläuche aus dem Schacht gepumpt und alle 5 Minuten den Wasserpegel gemessen. Die entsprechende Kurve habe ich angehängt. Der Wasserspiegel fällt also innerhalb von 30 Minuten nur um ca. 30 cm (= ca. 1 m3). Das heisst, dass in den 30 Minuten, in denen ca. 7,5 m3 herausgepumpt wurden, ca. 6,5 m3 nachgeflossen sind.

Beide Versuche haben also gezeigt, dass wir den Schacht auf jeden Fall mit einer 15m3-Pumpe betreiben können, auf jeden Fall in 30-Minuten-Zyklen (wahrscheinlich sogar 1 Stunde). Danach kann immer wieder eine Pausenzeit von 1 Stunde eingelegt werden, in der sich der Schacht wieder ganz füllt. Somit würden wir nie einen Pegel von 1 Meter unterschreiten.


pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  13.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von BaHo vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo
die Ebara ist zwar eine gute Pumpe aber die Leistungsdaten liegen im unteren Anforderungsprofiel
die bringt bei 6 bar grade mal 11500 Liter /Stunde
Bei 5 bar bringt sie ca. 17000 Liter /Stunde
Wenn euch die Leistung reicht könnt ihr die nehmen
Gruß pumpe
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017

Habt ihr den Brunnen wirklich vernünftig getestet? 1,5m auf 2000er Durchmesser sind ja nur gute 3000l. Dann müssten bei 1h Betrieb mit 12000l/h 9000l zulaufen. Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Man soll einen Schachtbrunnen eigentlich auch nicht so stark Fordern.

Die ländlichen Sportplätze, wo ich bisher gebohrt habe, kommen eigentlich mit einer SP5A und einem Kreisregner klar.
Claus
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von BaHo vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

Dieser gezeichnete Vorschlag zur Positionierung einer Tiefbrunnenpumpe im "Sumpfrohr" würde mit ziemlicher Sicherheit zur Zerstörung evtl. Notabschaltung des Motors führen.
Die Idee würde nur funktionieren, wenn die Pumpe ihr Wasser unten ansaugen und dann im Motorgehäuse nach oben führen würde. Mir sind aber keine Pumpen bekannt, die dieses Prinzip bei der erforderlichen Motor- und Pumpenleistung besitzen.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

.... aber das mit dem KG-Rohr wäre doch gar nicht so verkehrt. Dann könnte man auch eine Unterwasserpumpe tiefer setzen und würde die Motorhöhe nicht verlieren. Ausserdem könnte man sich dann wohl auch den Kühlmantel sparen?


Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017

Deine Zeichnung ist richtig. Allerdings wird es schwierig werden das KG-Rohr einzubauen.
Wenn du den Saugkorb 10-20cm über der Sohle fest installierst, sollte alles funktionieren.

Du kannst jede Saugpumpe und jede Unterwasserpumpe nehmen die dir gefällt. Es gibt was für jeden Geldbeutel. Lowara ist durchaus ein guter Hersteller. Eventuell findest du auch bei Ebay eine gute Gebrauchte.
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von pumpe vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

.... sollte das dann so aussehen?


BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von pumpe vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

.... uiii, das übersteigt unser Budget bei weitem. Was hältst du von der Ebara Matrix 18-6 T/4,00?

BaHo
pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017

Hallo BaHo
nochmal zu deinem Kesselbrunnen
jetzt steht ca. 1,5 Meter Wasser im  Kesselbrunnen
wenn du jetzt KG-Rohr im Durchmesser 200mm noch mal
1 Meter in den Boden drücken würdest und unten mir Quellton verschlissen kannst ist eine entnahmetiefe bis 10cm über Bodengrund möglich ohne das die Pumpe Luft mitfördert
Gruß pumpe
pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von BaHo vom 12.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo BaHo
Die 3-KSEY/50 Kostet neu als Komplettaggregat 5450,00€
zuzüglich Speditionstransport
aber wenn die 2-KSEY/50 auch von der Leistung reichen würde (siehe Kennlinie) währen die Kosten bei 3995,00€ zuzüglich Speditionstransport
Gruß pumpe
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,

ginge denn z.B. auch eine Tiefbrunnenpumpe von Lowara, z.B. die 12GS40 oder die Speck Supi 6-26-7? Die wären günstiger als die Grundfos.

Bei den Saugpumpen hätte ich auch die Matrix 18-6 T/4,00 gefunden, wäre diese auch eine Möglichkeit?

Gruss
BaHo
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  12.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von pumpe vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Pumpe,

was kostet denn so eine KSEY50-3? Ich habe da im Internet leider keine Kaufmöglichkeit gefunden.

Das mit dem KG-Rohr habe ich nicht ganz verstanden, kannst du das bitte noch ein wenig genauer erläutern.

Den Schwimmerschalter müsste man dann wohl über einen Motorschutzschalter mit externem Fernschalter anschließen, oder?

Gruss
BaHo
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017

Mit einer Unterwasserpumpe verlierst du in der Tat mindestens 50cm. Eine Grundfos SP 14-15 (14000l bei 65m) mit einem 4 KW Motor wäre von Nöten.

Saugpumpen gibt es wie Sand am Meer. Ob aus Deutschland, Dänemark, Italien oder China. Aber gegen Diebstahl und Witterung müsste man die Pumpe schon sichern.


Solange der Saugkorb im Wasser ist, ist alles in Ordnung.
pumpe
kolpinpumpenkundendienst.de
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017

Hallo
Ich würde eine Trockenaufgestellte Pumpe Wählen z.B. eine KSEY50-3
Dann kann man das Rückschlagventile mit Saug Korb ca.10cm über den Boden positionieren
Dann setzt man einen Schwimmer als Trockenlaufschutz ein notfalls kann man in den
Schichten Wasser Brunnen noch ein 200MMKG Rohr ca.1 Meter  Tiefer setzen um zu verhindern das die Pumpe Luft Saugt ich hänge mal eine Kennlinie mit Rann
Gruß Pumpe


BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Lothar Gutjahr vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

... haben wir schon gemacht, das Wasser müsste ausreichen. Wir wollen immer 1 Stunde pumpen / beregnen, in der Zeit fällt der Wasserspiegel im Schacht ab und dann wieder 1-2 Stunden Pause machen, damit sich der Schacht wieder komplett füllt. Und dies dann eben in mehreren Zyklen, gesteuert über Schwimmerschalter (sollte der Wasserspiegel zu schnell absinken) und Zeitschaltuhr (für die Zyklus-Einteilung)
Lothar Gutjahr
erfinderleint-online.de
(gute Seele des Forums)

  11.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo,

ich empfehle, mal einen Pumpversuch durchzuführen. Ob genügend Grundwasser nachfließt. Wäre schlecht, wenn der Wasserstand nach 3 Minuten Abgesunken ist. Pumpe würde ich dazu ausleihen.

LG Lothar
BaHo
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 11.07.2017!  Zum Bezugstext

Hallo, besten Dank für die Antwort. Noch ein paar weitere Fragen von mir:

Wir haben ja nur eine Wasserhöhe von ca. 1,5 Meter. Ist das für die Unterwasserpumpe nicht zu wenig? Durch den untenliegenden Motor verliert man doch noch zusätzliche Höhe bzw. Fördermenge?

Wie ist das bei der an der Oberfläche aufgestellten Pumpe mit der Ansaugung, kann es da Probleme geben, wenn das Saugrohr nicht vollständig mit Wasser gefüllt ist, also wenn Luft in der Leitung ist?
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  11.07.2017

Die Unterwasserpumpe ist auch eine Kreiselpumpe, aber mit wasserdichtem Motor. Es ist halt komfortabler wenn die Pumpe im Wasser hängt und nur Kabel und Rohrleitung zu sehen ist.

Vom Preis her sind beide Varianten wohl gleich. Geeignet sind auch beide.

Allerdings benötigt eine Unterwasserpumpe im Brunnenschacht einen Kühlmantel. Es wäre zumindestens gut für die Haltbarkeit.



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