Wasser.de
Lexikon
Shop
Wasser Forum
   mehr als 6200 Themen und 30300 Antworten
Zurück zur Übersicht! FAQ Hilfe Impressum



 

Kategorie: > Technik > Brunnen / Quellen / Pumpen
Welche Tiefbrunnenpumpe ist empfehlenswert Systemaufbau
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  31.12.2016

Hallo liebe User,

ich habe schon etliche eurer Posts der vergangenen Jahre zu dem Thema durchgelesen, habe aber nicht das Gefühl, dass richtige gefunden zu haben, deshalb das neue Thema.

Ich habe in Italien auf dem Land ein ca. 100m2 großes Nutzgebäude erworben, das nach einem Umbau als Ferienhaus genutzt werden soll. Auf den Grundstück befindet sich ein Brunnen (Wasseroberfläche -6  Meter / Brunnentiefe -12 Meter / Durchmesser ca. 1,50 Meter / Entfernung zum Haus ca. 15 Meter).

Dieser Brunnen soll für die Wasserversorgung (mit Ausnahme von Trinkwasser, aber das ist ein anderes Thema) des Hauses genutzt werden (es gibt keine Alternative, außer portablem Wasser per LKW).

Das Haus soll als Ferienhaus so ca. 4-5 Monate  im Jahr genutzt werden (immer mal wieder / Pausen von mehreren Wochen sind möglich), vielleicht später aber auch mal ganzjährig.

Aus meiner Recherche weiß ich, dass ich einen Tiefbrunnenpumpe benötige. Ob ich Starkstrom vor Ort habe, weiß ich noch nicht, denke aber schon. Haben Sie Tips für mich wie ich so ein System konzipiere, oder können mir eine Website mit nützlichen Informationen empfehlen?

vielen Herzlichen Dank im Voraus und

beste Grüße aus der Wetterau

stephan uhlmann



Anzahl der unterhalb stehenden Antworten: 27
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  07.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 07.01.2017!  Zum Bezugstext

;-) stimmt, aber er sieht auf dem Grundstück schon ganz schön aus, und die meisten der Nachbarn haben auch einen, aber eine Überlegung ist es wert. Danke Heinz
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  07.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 05.01.2017!  Zum Bezugstext

Wenn nun kein Schachtbrunnen zu sehen wäre, dann könnte man eventuell auch nichts klauen. * grins*
MfG
Heinz
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  06.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 06.01.2017!  Zum Bezugstext

Okay, vielen Dank Brunnenbaumeister, das war die Antwort auf meine Frage. Dann muss ich mal sehen, wie ich das am besten sichern kann. Schönes Wochenende und vielen Dank nochmal für Ihre Antworten
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  06.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 06.01.2017!  Zum Bezugstext

Ein Deckel muss rauf, das ist klar. Und wenn viel geklaut wird muss der Deckel und das Schloss so ausgelegt werden das kein unbefugter an die Pumpe kann bzw. das Wasser vergiftet.

Die Pumpe an sich kann man nur sehr schwer sichern.
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  06.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von gnagflow vom 06.01.2017!  Zum Bezugstext

den gab es natürlich auch, aber auch der wurde entwendet :-) trotzdem Danke für den Ratschlag. Das eine neue V2A Abdeckung auf den Brunnenschacht kommt ist selbstredend, aber hier befürchte ich einen weiteren Diebstahl, und wenn dann einfach mal eine Tiefbrunnenpumpe für nen Tausender so rumhängt, wird die halt leider nicht sehr lange da rumhängen, deshalb die Frage…;-)
gnagflow
(Mailadresse bestätigt)

  06.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 05.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo ecyas, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass ein Brunnen mit einem abschließbarem tagwasserdichtem Deckel aus Metall mit Dichtung und Schloss versehen wird.
mfg gnagflow
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  06.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 05.01.2017!  Zum Bezugstext

... der Schachtbrunnen benötigt eine Abdeckung, das war bereits den alten Römern bekannt!
Ohne, kann Niederschlagswasser eindringen, Tiere einfallen etc., dieses hat natürlich Einfluss auf die Keimbildung im Brunnen. Gleiches gilt oben für den Brunnenabschluss, hier sollte das Gefälle von der Brunenoberkante wegführen. Vor diesem Hintergrund sollte sich dann die Diebstahlsicherung erledigen, gleiches gilt dann eventuell auch für den UV-Filter.


Zur Tiefbrunnenpumpe:
Ist auf der Brunnensohle eine Kiesschicht vorhanden, kannst du die Pumpe bis zu einer Tiefe von 0,50m bis 1m über Bodengrund hängen. Natürlich sollte man auch im Schachtbrunnen auf eine ausreichende Grundwasserüberdeckung der Pumpe achten. Schachtbrunnen leben bekanntlich vom Speichervolumen. Günstig wäre im Brunnenschacht eine Traverse, um die Steigleitung mittig nach unten zu führen und so die Pumpe nicht an der Brunnenwandung anlieg.

Insofern also keine Schachtbrunnen-Abdeckung vorhanden ist, solltest du diese als erstes nachrüsten und dann den Brunnen hinreichend fördern. Wenn nun nicht gerade in der Gegend Intensivlandwirtschaft betrieben wird, dann sollte sich durch den Grundwasseraustausch auch die Keimzahl verringern.

MfG
Heinz
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  05.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 05.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz, Hallo Brunnenbaumeister,
vielen Dank für eure fundierten Antworten, das hilft mir ungemein!

Der Brunnen ist aus einem Naturkalkstein (Pietra leccese) gemauert. Ich vermute mal, dass der Wassereintritt im wesentlichen über die Brunnesohle erfolgt (dementsprechend sollte die Pumpe einen gewissen Abstand zur Sohle haben, nehme ich an).

Haben Sie Erfahrungswerte, wie groß der Abstand mindestens sein sollte, oder hängt das wiederum von der Bodenbeschaffenheit ab?

Gibt es eigentlich Möglichkeiten die Pumpe gegen Diebstahl zu sichern? Leider wird auf dem Land alles geklaut was nicht gesichert ist (sogar eine mit Stahlkette gesicherte Aluleiter und eine verbeulte Schubkarre wurde geklaut). Zur Not muss ich eine verschließbare Metallplatte auf der Brunnenöffnung anbringen.
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  05.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 05.01.2017!  Zum Bezugstext

Meine der Brunnen hat einen Durchmesser von 1500mm.
@Stephan:
http://www.tiefbrunnenpumpen.com/index.html

Ist der Schachtbrunnen eigentlich gemauert oder besteht dieser aus Betonringen? Erfolgt der Grundwassereintritt über die Brunnensohle oder über die Mantelfläche?
Sind so Punkte, die eventuell bei der Platzierung einer Pumpe in einem Schachtbrunnen bekannt sein sollten?
MfG
Heinz
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  05.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 04.01.2017!  Zum Bezugstext

Die SQ 2-55 ist vermutlich vom Druck her zu schwach bzw. knapp bemessen. Die SQ 2-70 hat mehr reserven fals der Druckschalter mal klemmt etc.

Rein prinzipiell brauchen die SQs und SPs einen Kühlmantel. Für die SQ kostet der ca. 150€ und ist in 10 Minuten montiert.


Wenn die Pumpe nicht dauerhaft läuft, z.B. beim Beregnen im Garten ist der Kühlmantel eigentlich unnötig. Mal kurz 5 Minuten laufen und den Kessel befüllen ist kein Problem.

Im Katalog zur SP steht sogar das bei einem Brunnendurchmesser von mindestens 150mm die freie Konvektion ausreichend ist(gilt für 4" Motoren). Das heißt laut Grundfos braucht die SP in einem Schachtbrunnen keinen Kühlmantel.

Allerdings sind das tolle "Premium-Pumpen". Da sollte man sich schon einen Kühlmantel gönnen.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 04.01.2017!  Zum Bezugstext

Von Zehnder passt nur die TM 32. Alle anderen Modelle sind zu groß bzw. die TM 31 zu klein. Die TM 32 ist eine 3" Pumpe mit 230V Motor. Solltest du Drehstrom zur Verfügung haben wäre eine 3" Pumpe unklug.

Was ich mit der Schaltung meinte...
Läuft die UV-Lampe permanent, 24 Stunden am Tag? Man kann natürlich bei Bedarf den Stecker ziehen wenn man längere Zeit nicht da ist, aber trotzdem ist die Stromrechnung ganz schön hoch. Und bei Dauerbetrieb ist jedes Jahr ein neues Leuchtmittel fällig.


Eine Steuerung über den Druckschalter der Pumpe mit zusätzlichem Zeit-Relais ist zwar vermutlich möglich, aber auch ganz schön kompliziert.

ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017

Hallo Brunnenbaumeister,
ich habe nochmal ein bisschen quergelsesn und bin in einem Post von Ihnen aus dem Mai 16 auf die SQ 2-55 gestoßen, die Sie erwähnt (der Zehnter TM12-1 vorgezogen) hatten. Ist SQ 2-55 für meinen Einsatz geeignet und muss ich bei dieser Pumpe auch wieder die von Ihnen angesprochene Mantelkühlung nutzen?
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 04.01.2017!  Zum Bezugstext

danke, da werde ich gleich mal bei Zehnder nachschauen und mich etwas weiterbilden  :-)

Bezüglich des UV-Filters habe ich heute mal mit einem Anbieter telefoniert, der meinet, dass die UV-Anlage nach den anderen Filtern gesetzt wird. Zuerst Sedimentfilter und dann je nach Inhaltsstoffen des Wassers weitere Filter… aber wahrscheinlich meinen Sie was anderes…:-)
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 04.01.2017!  Zum Bezugstext

Qualität hat natürlich seinen Preis:-) oder halt der Name.
Die Baureihe TM von Zehnder besitzt bereits eine Mantelstromkühlung.
Billig bedeutet nicht immer gleich schlecht, gibt halt Leute die nur Grundfos kennen:-)

MfG
Heinz
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 04.01.2017!  Zum Bezugstext

Zisternenpumpen sind letztendlich Tiefbrunnenpumpen mit ungenormten Außendurchmesser und integriertem Kühlmantel. Oftmals auch verbunden mit Schwimmerschalter oder elektronischem Druckschalter.

Ich persönlich halte von diesem Schnickschnack nichts! In eine ordentlichen und zuverlässigen Trinkwasserversorgung gehört eine Tiefbrunnenpumpe, Kreiselpumpe oder Kolbenpumpe mit einfachem, aber robustem Aufbau. Alles andere ist nur eine Notlösung.
Eine Grundfos SP mit richtig dimensionierten Kessel hält bei guter Pflege 20 Jahre. Zisternenpumpen kauft man sich alle 5 Jahre neu.

Aber Gott sei Dank gibt es in diesem Land noch die freie Meinungsäußerung und jeder darf tun und lassen was er will. Manch einer fährt BMW und manch einer sagt Kia reicht, so ist das eben.


Viel interessanter finde ich die Frage ob und wie man einen UV-Filter schaltet.

ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 04.01.2017!  Zum Bezugstext

Danke Heinz für die Klarstellung. Ich habe jetzt mal bei Grundfos (auf einer pumpendiscount Seite) geschaut, aber das Angebot erschlägt mich und da steht dann bei der SP Serie Unterwasserpumpe / Tiefbrunnenpumpe / Brunnenpumpe, das verwirrt den Laien ;-)

Die SBA wiederum hat nur < 2,2 bar, dass scheint mir zu wenig zu sein.  

Aufgrund der Zufriedenheit vieler und würde ich gerne auf Grundfos oder Wilo gehen, da Zuverlässigkeit / Haltbarkeit sehr wichtig ist, es sei denn es gibt hierzu weitere sinnvolle Alternative Hersteller. Gibt es hier konkrete Produktempfehlungen Ihrerseits? Danke schon mal...
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 04.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Stephan,

mit "Zisternenpumpen" meine ich Unterwasserpumpen.
Einige Tauchdruckpumpen sind bereits fertig konfiguriert und arbeiten wie ein Hauswasserautomat.
Andere müssen noch zusätzlich mit elektronischem DS oder auch mechanischem DS + Druckbehälter ausgestattet werden.
Werden später geringe Wassermengen  (Tröpfchenbewässerung) entnommen, dann sollte man einen Druckbehälter einplanen.
Für Dusche, Toilettenspülung und Gartenbewässerung funktioniert es aber auch mit einem elektronischen Druckschalter.
Die meisten Pumpenhersteller biete diese Pumpenart an.
MfG
Heinz
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  04.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von HeinzM vom 03.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Heinz,

und vielen Dank für Deine Anmerkung zur Tiefbrunnenpumpe. Jetzt bin ich wieder etwas verunsichert, soweit ich mich in das Thema eingelesen habe, funktionieren die normalen Brunnenpumpen aber nur bis zu einer gewissen Tiefe. Bei diesem Brunnen hätte ich (Bei absinkendem Wasserstand) ca. -9 Meter bis OK Gelände und dann nochmal ca. ca. 1 Meter bis ich am Haus bin (leichtes Gefälle auf dem Grundstück). Gibt es Pumpen, die diesen Höhenunterschied zuverlässig überwinden? Wenn ja, hättest Du eine Empfehlung für mich? Vielen Dank
HeinzM
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017

Hallo,

für einen Schachtbrunnen benötigst du aber keine Tiefbrunnenpumpe.

Beim Einsatz einer Tiefbrunnenpumpe wird zu viel Klimbim benötigt. (Kühlmantel)
Der Kühlmantel sorgt für eine ausreichende Kühlung der TBP im Schachtbrunnen oder auch in einer Zisterne.
Im Bohrbrunnen, also praktisch im Brunnenrohr ist der Durchmesser, der Abstand ( Ringraum) zwischen Pumpe und Brunnenrohrwand sehr gering. Dadurch kann dass vorbei strömende Wasser den Pumpenmotor ausreichend kühlen. In einem Schachtbrunnen ist das nicht möglich, von daher wird für die Pumpe eine zusätzliche Ummantlung benötigt. Kühlmantel oder Brunnenrohr.

Im Schachtbrunnen kannst du eine Zisternen-Pumpe einsetzen, gerne auch mit Schwimmschalter.

MfG
Heinz
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  03.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.01.2017!  Zum Bezugstext

vielen Dank für Ihre Einschätzung und Empfehlungen. Da habe ich schon mal einen ersten Anhaltspunkt und kann mich etwas weiter ins Detail einarbeiten. Habe gerade mal gegoogelt, aber keine für mich "befriedigende" Antwort gefunden, warum die Pumpe unbedingt einen Kühlmantel haben muss. Im wesentlichen wurde da auf Pumpendauerbetrieb verwiesen. Können Sie mir da bitte auch noch auf die Sprünge helfen? Tausend Dank nochmals für Ihre Hilfe!
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 02.01.2017!  Zum Bezugstext

Soweit ist ja doch alles in Ordnung. Ich habe damit gerechnet das Nitrat, Nitrit oder Ammonium erhöht sind.

Also sind die Keime das einzige Problem. Ich habe mich ebend etwas belesen und festgestellt das UV-Anlagen keinen Druckverlust haben. Also bleibt meine Empfehlung mit dem 150l Windkessel, Druckschalter und SP2A-13 bzw. SQ2-70 bestehen. Am besten alle Leitungen aus 40er PE verlegen, also bis ins Haus. Die Pumpe muss unbedingt einen Kühlmantel haben.
Und bitte im Haus keine Spinnenbeine als Wasserleitung verlegen. Im Prinzip sollte in jedes Bad und in jede Küche eine Leitung mit ca. 20mm Innendurchmesser gelegt werden und erst dann reduzieren.

Zur UV-Filteranlage:
Also wie gesagt, ich habe davon nicht die größte Ahnung, aber wenn Sie mal nach "Pure 2.4 UV Entkeimung" googeln, werden Sie die 2.4 Serie finden. Die gibt es in 5 verschiedenen Leistungsklassen. Die 40 Watt Version sollte genügen. Sie kann 2400l/h desinfizieren.
Die Anlage und der Hersteller machen einen guten Eindruck.
Es ist wichtig zu wissen, dass einmal die Förderrate angegeben wird die zuverlässig entkeimt wird und einmal die maximale Durchflussmenge des Filters.
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.01.2017!  Zum Bezugstext

Anbei das Protokoll der Wasseruntersuchung.


Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 02.01.2017!  Zum Bezugstext

Mit den diversen Filteranlagen kenne ich mich nicht besonders gut aus. Bisher habe ich nur Enteisungsanlagen aufgebaut.

Da würde ich entweder das Protokoll hier hochladen, vielleicht meldet sich einer dazu oder einen Profi in der Nähe kontaktieren.
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.01.2017!  Zum Bezugstext

einen wassertest habe ich schon durchführen lassen. sie können mir, wenn sie möchten, eine mail an smu@14stone.de senden, dann kann ich ihnen den prüfbericht mal zusenden. vielen Dank schon mal für Ihre Mühe, ich weiß dass sehr zu schätzen
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von ecyas vom 02.01.2017!  Zum Bezugstext

Achso, ich dachte es sollte mehrere Wohnungen in dem Haus geben.

Der Brunnen hat einen Durchmesser von 1,5m und 6m Wasserstand, wovon 5m gut nutzbar sind. Das sind dann ca. 8500l. Ich denke mal bei 4 Personen reichen 500-1000l am Tag. Diese 1000l/Tag sollten also nachlaufen.
Also den Brunnen mal abpumpen und die Wasserstände aufschreiben.


8500l sind schon ne ganze Menge, da wird kein Zwischenspeicher nötig sein.

Die Pumpe sollte eine Nennfördermenge von 2000l/h schaffen. Die Förderhöhe hängt von den geplanten Filteranlagen und deren Druckverlusten ab.
Also beim Abpumpen mal eine Wasserprobe nehmen.

Ich denke aber z.B. eine SP2A-13 oder SQ 2-70 wären ausreichend. Dazu ein 150l Windkessel mit Druckschalter.
ecyas
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2017
Dieser Text bezieht sich auf den Beitrag von Brunnenbaumeister vom 02.01.2017!  Zum Bezugstext

Hallo Brunnenbaumeister,
und vielen Dank erst einmal für das feedback. Mit Testen des Brunnens meinen Sie die Nachströmgeschwindigkeit des Wassers? Wie testet man diese am sinnvollsten?
Falls die Nachströmgeschwindigkeit für eine Tiefbrunnenpumpe nicht "ausreichend" sein sollte, könnte man alternativ einen großen Tank (1-2000 L) zwischenschalten, um in regenreichen Monaten zu puffern?  Aus dem großen Pufferspeicher könnte dann ja ein "Hauswasserwerk" das Wasser pumpen. Die Filtersysteme (Partikel- und UV-Filter zur Entkeimung) sollten Ihrer Meinung nach vor oder nach dem Hauswasserwerk positioniert werden?
Das Gebäude hat eine Wohnung (1x WC / 1x Dusche / 1x Küche mit Waschmaschine) Belegung ist maximal 4 Personen, eher 2 Personen.
Brunnenbaumeister
(Mailadresse bestätigt)

  02.01.2017

Im Prinzip muss eine Tiefbrunnenpumpe mit Kühlmantel ca. 0,5m über der Sohle vom Brunnen montiert werden.
Die Leistung der Pumpe richtet sich nach dem Wasserbedarf im Haus. Also quasi wieviele Wohnungen es geben soll.

Dann muss ein Raum/Schacht mit Kessel und Steuerung eingerichtet werden. Eventuell wird auch Platz für Filteranlagen benötigt.  Die Pumpe drückt in den Kessel und vom Kessel gehts in die Einspeisung vom Gebäude. Am besten ein größt möglicher Kessel und ein Druckschalter. Das hängt aber auch von der Pumpe ab.
Soll der Druck gleichmäßig sein muss hinter dem Kessel ein Druckminderer montiert werden.

Drehstrom ist nicht zwingend erforderlich. Grundfos hat auch leistungsstarke Pumpen mit 230V Motoren im Programm.


Zu aller Erst sollte aber der Brunnen getestet werden!



Werbung (3/4)
Laboruntersuchung für Ihr Brunnenwasser


Zurück zu Wasser.de
© 1999 - 2012 by Fa. A.Klaas